Frage von xMirage95, 135

Ältere, sparsame Autos?

Guten Abend zusammen,

ich pendel jeden Tag zur Arbeit und mein Auto frisst seeehr viel Sprit, sodass ich mit dem Gedanken spiele mir einen Zweitwagen mit einem deutlich geringeren Verbrauch anzuschaffen. Ist auf langfristige Sicht einfach günstiger.

Allerdings kommt für mich aufgrund des beschränkten Budgets nur ein Gebrauchtwagen in Frage, der schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Ich kenn mich allerdings mit den Verbrauchswerten von Fahrzeugen im jetzigen Alter von sagen wir mal ca. 5-10 Jahren nicht so aus.

Daher meine Frage, ob ihr da vielleicht passende Autos kennt, die vom Verbrauch her recht sparsam sind :)

Antwort
von Interesierter, 51

Hier stellt sich zunächst einmal die Frage, wie weit dein Weg zur Arbeit tatsächlich ist und wie viel dein Erstwagen schluckt.

Für den Zweitwagen fallen ebenfalls Fixkosten an, die du über den geringeren Spritverbrauch erst mal reinfahren müsstest.

Recht günstige Verbrauchswerte erzielen die alten 90 PS TDI von VW oder der 1.8 TDDI von Ford. Hier stört aber die recht Höhe KFZ Steuer.

Kommentar von xMirage95 ,

Knapp 50 km pro Tag. Den genauen Verbrauch kenne ich nicht, aber unter 10 Liter komme ich nicht. Und da macht es denke ich schon Sinn.

Kommentar von Interesierter ,

Das macht keinen Sinn. Schau mal, bei 220 Tagen im Jahr wären das 11000 km. Bei einem Preis von 1,30€ pro Liter wären das bei deinem jetzigen Auto 1430€ im Jahr. Bei einem sparsamen Diesel, der mit 5 Litern auf 100 km auskommt wären es rund 600€. Dein Einsparpotential liegt also bei maximal 830€. Ein Zweitwagen verursacht aber Fixkosten, die diese 830€ im Jahr übersteigen.

Dieses Vorhaben rechnet sich erst dann, wenn die Spriteinsparung die Fixkosten übersteigt.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 14

Hallo!

Ältere Opels sind ziemlich sparsam --------> ich würde gegenüber dem Corsa aber immer den komfortableren, im Verhältnis auch günstiger zu kaufenden Astra bevorzugen. Er hat mehr Platz, ist einfach lässiger geschnitten & ist im Unterhalt nicht teurer. Der Corsa ist für den Alltag einfach zu klein, selbst als Zweitwagen.

Die Ecotec Maschinen sind zwar brummig aber robust & halten echt was aus, wenn man den Zahnriemen alle paar Jahre wechselt.

Ich tendiere zum Astra-G ab Baujahr 2002 mit 1,6-Liter 16V Motor, 100 PS und manuellem Getriebe. Das Ganze aus 1./2. Hand "vom Rentner", Scheckheftgepflegt, mit neuem TÜV & KLimaanlage ---------> damit kannst du nix falsch machen :)

Kommentar von roboboy ,

Der Corsa ist für den Alltag einfach zu klein, selbst als Zweitwagen.

Finde ich nicht. 

Damit konnte ich noch alles machen. Komfortabel Langstreckentransporten (6 Stunden kein Problem), massen an Getränken, der typische Baumarkteinkauf, was auch immer. Bis jetzt habe ich alles transportiert bekommen. 

Erst bei einer 2x1 Meter Holzplatte war Schluss. Aber da kann man ja den Erstwagen nehmen. 

So sehr ich dieses Auto auf der einen Seite zu hassen gelernt habe, zuverlässig ist, und viel Platz bietet es. Ganz Subjektiv gesehen. 

Ich habe noch alles noch mitnehmen können. Lediglich stören tut es, dass Ladungssicherungsösen fehlen. Aber die braucht man selten und sind in der Klasse absolut unüblich.

LG

Kommentar von roboboy ,

Komfortabel Langstreckentransporten (6 Stunden kein Problem), massen an Getränken,...

Was habe ich denn da für einen Mist zusammengeschrieben?

Komfortabel Langstrecken (6 Stunden kein Problem), Transporte, massen an Getränkekisten,....

Kommentar von rotesand ,

Der Corsa-D eines meiner Freunde mit 110 PS und Automatik ist echt komfortabel, das stimmt.. aber wenn ein "älteres" Auto verlangt wird, weiß ich nicht ob der Corsa-D (Baujahr 2010 etwa) schon im Budget ist & denke spontan an die alten Modelle, die im Vergleich dazu heute doch schon überholt sind :)

Kommentar von roboboy ,

Nunja, ich rede ja vom C, und der ist ja ab 2000 gebaut worden. 

Die 110PS hat der kleine auch nötig, darunter wird es echt nervig. Ich spreche aus Erfahrung, da kommst du nicht vom Fleck weg^^

LG

Kommentar von rotesand ,

Stimmt^^ eine Azubine bei uns hatte mal einen mit ca. 70 PS, der war total träge ------> da war mein im unteren Drehzahlbereich auch schon recht saftloser 90 PS Audi 100 deutlich vitaler :)

Der Corsa-C ist ganz okay.. nicht wirklich das Optimum aber er ist nicht schlecht :) Ich dachte bei 'nem älteren Auto halt an den klischeehaften 999 Euro Corsa-B Jahrgang 1996 oder so^^

Kommentar von roboboy ,

Nunja, zwischen dem B und dem C liegen schon Welten, was die Sicherheit angeht als auch den Komfort. 

Aber ja, 75 oder 80PS sind in dem Auto definitiv nur im obersten Drehzahlbereich Vital^^

LG

Antwort
von checkpointarea, 30

Du solltest darauf achten, dass die Karosserieform günstig ist (leicht und windschnittig), außerdem ist eine lange Getriebeübersetzung hilfreich. Beispielsweise sind Fahrzeuge wie Opel Astra F und Corsa B trotz ihres hohen Alters sehr sparsam.

Antwort
von Lottl07, 38

Für ca. 8000€ bekommst du fast einen Neuwagen namens Fiat Panda 169. Wir hatten einen, der lief 24 Jahre und da musste nur eine Achsmanschette gewechselt werden. Der jetzige ist 8 Jahre alt und .......nichts, außer einen neuen Zahnriemen.

Der Spritverbrauch liegt bei 6,5l Stadt/Land und auf der Schnellstraße muss er alles geben. Hat zwar nur 60 PS läuft aber gut damit. Er hat 4 Türen und sogar für 4 Personen ordentlich Platz.

Und für 50 Km tägl. ist so ein Fahrzeug gut geeignet. Auch im Unterhalt nicht zu teuer.


Antwort
von roboboy, 81

Liegt dran, wie viel Geld du hast. 

Am sparsamsten wäre wohl der 3L Lupo, der verbraucht 3 Liter, wie der Name schon sagt. Von den grob 60 PS darfst du nicht allzu viel erwarten, aber da das Gewicht auch nicht allzu hoch ist, ist es noch machbar.

LG

Kommentar von Interesierter ,

Ich kenne den 3l Lupo und kann dir sagen, dass die 3 Liter im täglichen Gebrauch praktisch nicht zu erreichen sind.

Kommentar von roboboy ,

Ja, natürlich. Selbst wenn er 4 Liter verbraucht ist es immer noch ein sparsames Auto. Man kann bei Spritangaben immer nur auf Herstellerangaben setzten. Da ich selber keinen fahre, kann ich nur auf diese zurückgreifen. Und ich vermute, dass der FS auch sein Hirn anschaltet und weiß, dass Firmen immer sehr positive Werte angibt^^

LG

Kommentar von Interesierter ,

Natürlich ist der Lupo ein sehr sparsames Auto.

Allerdings ist er auch nicht sonderlich komfortabel. Keine Servolenkung, keine Klimaanlage und auch sonst nicht viel.

Kommentar von Fraganti ,

Der ist nicht sparsamer als ein 1988er Ford Escort oder Orion. Die Werbekampagnen überzeugten aber die Ahnungslose. 

Kommentar von roboboy ,

Definiere Komfort....

Ein Opel Corsa C mit Servolenkung und Klimaanlage finde ich irgendwie deutlich ungemütlicher als ein W110 und der hat keines von beidem^^

Und der Ford Escort verbraucht meines Wissens nach über 7 Liter auf 100km, was auch nicht unbedingt verwunderlich ist....

Dagegen der Lupo mit seinen 3L plus ein wenig....

Und welche Werbekampagnen? Mir ist nicht bekannt, dass dieses Auto so exzessiv beworben wurde...

Aber kurz gesagt: Der Lupo ist eine gute Mischung aus geringem Spritverbrauch, wenig laufenden Kosten, Anschaffungskosten, die sich im Rahmen halten. 

Klar, du kannst dir auch einen Toyota Auris Hybrid vor die Tür setzten, der bleibt im Schnitt sogar unter 5 Litern, bei vernünftiger Fahrweise. Klimaautomatik, Servolenkung,... alles dabei. 

(Angegeben mit 3,5, hier habe ich aber die Werte, liegt im Schnitt bei knapp 5L)

Und kostet auch nur ein vielfaches in der Versicherung, und mal mindestens das vierfache in der Anschaffung.... 

Aber hey, dann hast du den Perfekten ers.... Zweitwagen, wenn du Millionär bist....

LG

Kommentar von Fraganti ,

Escort\Orion 1.6D 5-Gang Handschaltung ließ sich mit 3,8L Biodiesel auf 100km fahren. 

Die Mehrheit der 3L Lupofahrer lag dagegen immer im Bereich 4-5L Diesel. 

Kommentar von roboboy ,

Nunja, gut wäre es, wenn man das Auto auch finden würde...

Auf den einschlägig bekannten Seiten gab es "0 Treffer" für einen 1988 Ford Escort 1.6D. 

Dazu kommt, dass du in diesem Auto bei dem kleinsten Crash sofort hinüber bist....

Auch wundert mich, dass du beim Escort eine ganz genaue angaben machen kannst? Wie kommst du auf die 3,8L?

Außerdem kannst du den Lupo auch mit 3L bewegen. Nur weil die Mehrzahl der Fahrer drüber liegt, sagt das noch lange nichts aus.

Die Mehrzahl der Escorts, die ich kenne, liegen bei 7L... Und das war ein Test aus dem Internet. 

Du kannst nicht vergleichen, wie viel Sprit Motor 1 bei Normaler Fahrweise verbraucht und wie viel Motor 2 bei Sportlicher Fahrweise verbraucht. 

Deine Argumentation ist also irgendwie lächerlich, sorry....

LG

Kommentar von Fraganti ,

Glaubst du ernsthaft, der Lupo würde besseren Insassenschutz bieten? 

Weil ich sowas selbst mal hatte und die Firma, für die ich arbeitete, hatte die lächerliche Idee mit einer Flotte an Lupos - viel Geld für Mist verballert. 

Klar findet man soetwas nicht mehr. Die guten Diesel gingen nach Südosteuropa und Afrika. Die Leute dort sind ja darauf aus unproblematische, lange haltenden, sparsame Fahrzeuge zu fahren. Lupos kaufen sie nicht. 

Kommentar von roboboy ,

Öhm... Ja, das glaube ich nicht nur, das ist auch so. Crash tests mit diesem Auto speziell gibt es nicht. Aber es gibt es für andere Autos.

Kurz gesagt: Die Fahrgastzelle bei einem Auto von 1988 ist viel viel viel viel schwächer als die eines Autos von 1999. Und die ist viel schwächer als die von einem heutigen Auto. 

Die Fahrgastzelle des Lupos bleibt beim Standard Crash test stabil. Autos, welche nur ein paar Jahre früher gebaut wurden, haben hier schon fatale Probleme und die Fahrgastzelle bricht zusammen. 

Kurz gesagt würde ich mich ohne viel bedenken in den Lupo setzen und damit gegen die Wand fahren. 

In solch ein Auto wie den Ford würdest du mich nicht dazu bringen, da ich mit schweren Verletzungen rechnen müsste. 

Ich frage dich, hat der Ford Gurtstarffer? Hat er Gurtzugbegrenzer? Hat er Airbags? Ich weiß es nicht, vermute aber, das er maximal Airbags hat. Ich weiß es aber nicht, deshalb werde ich hierrüber keine Aussagen machen. 

Aber: Selbst wenn, der beste Airbag bringt nur sehr bedingt etwas, wenn die Fahrgastzelle zusammen bricht. Was durch das alter nicht unbedingt unwahrscheinlicher wird.

Klar findet man soetwas nicht mehr.

Dann bringt dein Tipp dem FS aber sehr sehr viel. Er möchte ein Auto kaufen. Zwar kann dein Ford noch so toll sein, wenn es ihn aber nicht mehr gibt, wo soll er ihn dann her nehmen? Zaubern?

LG

Kommentar von NX7800 ,

Crashtest findeste schon, hab ja auch einen vom Lizenzbau von meinem Corolla im Netz gefunden.

https://www.youtube.com/watch?v=XtBTCs5OyKg

Kommentar von roboboy ,

Ok, ich habe nach 88 gesucht, nicht nach 86.

Aber zu dem Crashtest:

Es wird deutlich, dass die Struktur des Fahrzeuges an seiner Grenze angekommen ist.

Der NHTSA Standard ist sehr sehr gering. 35MPh auf eine Wand. Das Auto kann sich perfekt abstützen, über die ganze länge, das ergibt ein unrealistisches Beschädigungsbild und hat mit Unfällen im Alltag sehr wenig zu tun. Der Alltag zeigt, dass der Small Overlap bis moderate Overlap die Regel ist.

Selbst moderne Autos haben damit Probleme, auch der Lupo wird in einem Small Overlap Crash nicht standhalten können. Dennoch wird er dank Airbags und einer deutlich stabileren Fahrgastzelle je nach Geschwindigkeit Lebensgefährliche Verletzungen vermeiden können. 

LG

Kommentar von NX7800 ,

Was dass angeht bin ich nich fit genug in der Materie und ich hab mich auch noch nie mit Crashtests beschäftigt, ich glaube dir deine Einschätzung daher.

Ein viel größeres Problem dürfte schon eher der Tüv sein, ein Wagen muss zum bestehen ja nichmal technisch einwandfrei dastehen. Hätte ich nich selbst den Anspruch nen top gepflegten Alltagswagen zu haben weil ich ihn erhalten will hätte ich auch nach dem frischen Tüv vor 2 Jahren ohne Beläge an den Trommeln hinten 2 Jahre fahren können. Tüv Urteil: mängelfrei!

Sogesehen würde ich keinem Tüv-Bericht mehr trauen, wenn aber mal was is weiß ich jetzt immerhin was ich machen muss damit auch ein durchgerosteter Wagen mängelfrei bestehen kann. Ich würde sogar mal behaupten dass selbst zugeschmierte Schweller die komplett durchgerostet sind zum bestehen der Prüfung führen weil der Prüfer ohnehin nich so genau hinschaut!

Kommentar von roboboy ,

Ja, das mit dem Tüv stimmt leider oft. 

Bei uns in der Ländlichen Umgebung ist das nicht so schlimm, aber in großen Städten hört man echt heftige Geschichten....

LG

Kommentar von roboboy ,

Achso:

Crashtests geben dir eine Orientierung. Aber mehr auch nicht.

Heckaufprälle werden nicht getestet, die Aufprallgeschwindigkeiten beim Seitenaufprall sind viel zu niedrig gewählt, Baumaufpralltests werden gar nicht gemacht (immerhin sterben am Baum 1/3 aller Verkehrstote). 

Orientierung: Ja. Mehr aber auch nicht.

LG

Antwort
von billootze, 72

Wie viel genau? Diesel ist natürlich sparsam, aber die anderen Kosten musst du da berücksichtigen.

Kommentar von xMirage95 ,

So bis 6 Liter wäre im Rahmen :)

Kommentar von NX7800 ,

Is die Frage ob du mehr Stadt fährst oder Langstrecke/Überland?

Kommentar von roboboy ,

Und was darf der Spaß kosten?

Wie muss das Platzangebot sein?

Klar kannst du dir auch einen Auris Hybrid hinstellen, der fährt unter 6L.

Die Anschaffungskosten sind halt etwas hoch für einen Zweitwagen^^

LG

Kommentar von xMirage95 ,

Halb Stadt halb Autobahn, und die Hälfte der Autobahn fährt sich aufgrund der Stausituation meistens wie in der Stadt. -.- xD

Naja ein 4-Sitzer wäre schon schön. Was die Kosten angeht bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Als Obergrenze würde ich mal 8000 € ansetzen, aber wenn der Preis so hoch ist sollte das Auto dann auch entsprechend gut intakt sein & auch in anderen Aspekten punkten.

Das sind ja dann eh noch viele Faktoren die dazu kommen, wenn es echt um den Kauf geht. Mir gings nur erstmal um eine Orientierung was den Verbrauch angeht, weil das eben der entscheidende Grund für den Zweitwagen wäre.

Kommentar von NX7800 ,

Fährt sich wie inner Stadt, na dann brauchste nen 1.3er Benziner Corolla von 1983-85. So ein alter 2A-L schluckt 5l inner Stadt bei normaler Fahrweise, flink genug isser auf jedenfall auch und mehr wie 9l kann er selbst bei Vollgas nich schlucken. 160 Spitze und mit Super Plus packt er auch die 170 wenn er regelmäßig getreten wird.

Das schöne an dem is der günstige Unterhalt durchs H-Kennzeichen: 190€ Steuern + ~120€ Vollkasko im Jahr. Von der Laufleistung würde ich mich auch nich abschrecken lassen, 500tkm hat noch fast jeder 2A-L mitgemacht ohne rumzuzicken. Größte Schwachstelle is nur die Karosserie, Radkästen hinten und Schwellerendspitzen muss man im Auge behalten dann fährt der Wagen ewig. Dafür haste nen alltagstauglichen Oldtimer der zugleich als Exot auf der Straße auffällt. 

Noch haste ein bisschen Auswahl, 3 Türer Hatchback, 5 Türer Hatchback, 5 Türer Liftback (Schrägheck) oder mit viel Glück auch als Kombi. Gut erhaltene Exemplar liegen bei 3-4000€, schlechte um die 1000€ da du aber Puffer hast könnteste dir so einen auch fit machen lassen dann isser extrem pflegeleicht. Zahnriemenwechsel alle 10 Jahre oder 100tkm und selbst wenn er dir reißt einfach nen neuen draufziehen und weiterfahren, Ölwechsel kannste problemlos auch mal etwas rauszögern solange das alte Öl schmiert fährt er. Verschleißteile bekommste problemlos fast überall, ich versuch für meinen 1.6er nach Möglichkeit Aisin oder Denso Teile direkt zu bekommen weil Toyota selbst eh alles von den beiden Tochtermarken verbaut hat damals.

Ich hab wie schon erwähnt nen 1.6er 4A-L der schon öfters als Reserve im Alltag herhalten musste wenn die neueren Kisten rumzicken. Langstrecken fahr ich sogar überwiegend nur mit dem Oldie, da weiß ich dass ich definitiv ohne Panne ankomme.

Kommentar von joheipo ,

Wenn die Autos nicht fast alle versaut wären, hätte ich einen Polo 86C epfohlen. Den konnte man mit knapp 6 Litern im Stadtverkehr fahren.

Aber der jüngste davon wäre heute 24 Jahre alt und entsprechend versaut. Wenn nicht der Tank durch ist, ist es die Kopfdichtung. Und wenn die beide wider Erwarten noch in Ordnung sein sollten, sind es die vorderen Radlager.

Den Polo 6N kenne ich nur als Rostlaube, und unter 7 Litern im Stadtverkehr tut der es auch nicht.

Vielleicht ist der Polo 9N eine Option, zu dem ich aber keine Erfahrungen beisteuern kann.

Kommentar von roboboy ,

Was du bei deinem tollen alten Toyota Corolla vergisst ist die Sicherheit. Wenn man mit dem Auto täglich eine weite Strecke fährt (schließe ich mal aus dem Autobahnstück) würde ich wenigstens ein Auto nehmen, welches ein wenig Sicherheit bietet.

In deinem 83-corolla ist das licht wenigstens sofort aus, da ist nicht mal mehr Zeit für einen schönen Blitz bevor du hops bist....

Spritsparen ist ja schön und gut, das gewonnene Geld bringt dir aber nur im lebendigen Zustand etwas, oder?

LG

Kommentar von NX7800 ,

Ähm, ich lebe auch noch und hab den Wagen bis dieses Jahr als Alltagswagen gefahren. Wenn dir auf der Bahn einer von hinten draufknallt mit 200 haste mit nem Neuwagen auch nich unbedingt bessere Chancen. Man sollte eh etwas vorrausschauend fahren und wenn du dann nich unbedingt am rasen bist is so ein alter Corolla auch sicher. Mir kam auch schon mal ein Vollpfosten entgegen der mir frontal reingefahren wäre wenn ich nich kurzerhand ausgewichen wäre, hab mich da kurzerhand inne Seitenstraße verpiselt was auch mit 70 Sachen problemlos funktioniert hat.

Wieso habt ihr alle so ne Panik vor Unfällen? Es wird wohl kaum jemanden geben der selbst nich versuchen würde nen Unfall zu verhindern mit allen Mitteln und was du bei nem älteren Wagen noch dazu kommt is die Pflege die du reinsteckst und wodurch ohnehin etwas ruhiger fährst.

Kommentar von roboboy ,

Ich habe keine Panik vor Unfällen.

Nur bekommt man wenn man bei der Feuerwehr ist, schnell mit, wie oft so was dann doch passiert. 

Es gibt einfach Situationen, da kannst du nicht mehr ausweichen. Ich denke, die wenigsten von den 4000 Unfalltoten und weit mehr Schwer verletzen suchen es sich raus, dabei drauf zu gehen. 

Spätestens wenn du siehst, wie der aus dem neuen Auto einfach wegläuft und der aus dem alten nur noch im Leichenwagen weggefahren werden kann, wird dir klar werden, dass Sicherheit etwas wichtiges ist. Nur hoffentlich bist nur du nicht der, der im schlechteren Wagen sitzt. 

Und mit 200 km/h von hinten drauf hört sich schlimm an, ist es aber nicht so.... Jedenfalls nicht für die vorderen Plätze.

Aktive Kopfstützen können Schleudertrauma fast komplett verhindern, das Auto wird lediglich um 100 km/h beschleunigt. 100 km/h sind heftig, jedoch kann der Körper sich komplett auf der ganzen Rückenlehne abstützen. Und die Gurte halten dich da, wo du hingehörst. 

 Ja, Verletzungen werden auftreten, vielleicht sogar schwere. Für Unüberlebbar halte ich diesen Crash jedoch nicht.

LG

Kommentar von NX7800 ,

Die meisten Unfälle werden aber wohl noch ausgelöst durch zu schnelles fahren? Viele werden ihr Auto auch noch nicht kennen in allen möglichen Situationen, dazu braucht man schließlich schon einige Jahre damit man weiß wie der Wagen wann reagieren wird.

Die Sicherheitsausstattung mag zwar schön und gut sein, son Wagen is aber schon um einiges anfälliger. Sehe ich selbst am Avensis, der hat auch seine 6 Airbags vornerum aber durch die ganze Elektronik fällt der schonmal 1x im Jahr aus und spätestens dann muss mein Corolla wieder ran damit ich überhaupt irgendwo hinfahren kann. Übern Spritverbrauch brauchen wir garnich erst reden bei den beiden, selbst ein 98er Corolla verbraucht etwas mehr Sprit wie der alte aber den bekommste nich so günstig zugelassen wie nen Oldtimer.

Kommentar von roboboy ,

Nein. Geschwindigkeit hat noch nie jemanden umgebracht. 

Bei sehr hohen Geschwindigkeiten passieren zwei Dinge: Fehler von anderen, die es falsch einschätzen. Oder auch Unerfahrenheit, das wäre aber nicht zu schnell, sondern unangepasst. 

Und auch sonst, ich habe noch nie einen Unfall gesehen, der durch zu schnelles Fahren ausgelöst wurde. 

Unerfahrenheit, falsches Reagieren, Fehler von anderen, oder auch unangepasste Geschwindigkeit (Bei Aquaplaning Gefahr mit 80 über die Autobahn heizen und drei Ersthelfer mitnehmen (einer Tot, meine Tante Lebensgefährlich verletzt und eine Schwerverletzte)).

Jugendliche müssten definitiv zum Fahrsicherheitstrainig geschickt werden. 

Habe eines gemacht (habe den Führerschein noch nicht lange), und werde bald ein zweites machen, da ich mir bewusst bin, dass ich Erfahrung nur sammeln kann durch ausprobieren. 50 Jahre geradeaus fahren, und du wirst keinen Plan haben, wie das Auto reagiert, wenn es ausbricht. 

Es ist erschreckend, manchen Jugendlichen Fahrern zuzuhören. Die beste Aussage bis jetzt:

"Das Fahren in Extremsituationen (Vollbremsung oder Heckausbruch auf den Fahrsicherheitsgelände) machen das Auto kaputt". Da wundert es mich nicht mehr, dass es viel zu viele Menschen geben, die keine Vollbremsung können. 

Jedenfalls hat dieses Simpele Nachmittagstraining schon zwei mal mich und mein Auto gerettet.... Also eine Lohnende Investition von Unter 50€. 

Der Avensis ist ein Paradebeispiel, das auch Moderne Autos, voll mit Airbags in einem typischen Unfall versagen:

https://www.youtube.com/watch?v=9AnNSfVds9M

Was auch der Laie erkennt ist die Katastrophale Intrusion im Fußraum, und das zusammenbrechen der Fahrgastzelle. Dank der Airbags aber nur ein Marginal. Die zweit schlechteste Bewertung. 

Und das mit der Elektronik kenne ich nur zu gut. Mein Auto hat damit zwar keine Probleme (Was soll da kaputt gehen? Das Radio?), aber ich kenne es von anderen^^

Kurz gesagt: Unfälle werden durch Ablenkung, Überschätzung und vor allem durch falsche Reaktion ausgelöst. 

Der einzige Unfall, an dem ich beteiligt war (als Beifahrer) war eine fahrt in den Graben. 

Durch eine richtige Reaktion (von der Bremse, Lenkeinschlag verringern, auf ESP hoffen) hätte der Unfall vermieden werden können. Aber Selbstüberschätzung und Fehlreaktion führten schließlich dazu, dass auch ich jetzt weiß, dass ein Gurtstraffer ordentlich ziehen kann^^

LG

Kommentar von NX7800 ,

Man braucht 5 Jahre oder mehr um sein Auto wirklich zu kennen, aber wer fährt heute noch solange ein und dasselbe Auto?

In die Eisen gehen haste inner Stadt recht häufig, gibt immer mal wieder jemanden der nich weiß auf welche Spur er will... Achja und am besten ohne Blinker, der wird ja ohnehin nich gerne benutzt oder er fehlt gleich ganz?

Zum fahren selbst denk ich schon das es mir was gebracht hat nen älteren Wagen zu fahren, man fährt schlichtweg anders mit dem und lässt sich nich so leicht reizen. Erzogen vom Kraftstoffwächter bin ich auch schaltfaul geworden, schade dass es sowas in heutigen Autos nich mehr gibt.

Ein Fahrtraining hab ich bisher nich gemacht, würd ich auch meinem Corolla nich antun wollen. Bringen tuts aber ansich nur was wenn man mit dem Alltagswagen daran teil nimmt, den Avensis fahr ich bloß recht selten und auf Langstrecken setze ich eher auf den alten Corolla.

Ich kann mich nur auf die spät blockierenden Räder am Corolla verlassen und per Stotterbremse den Wagen lenkbar halten, also fahr ich vorab schon lieber direkt mal etwas langsamer. Is sowieso witzig wie einige noch Gas geben müssen obwohl die Ampel in ein paar hundert Metern eh gleich auf rot schaltet (weiß man halt auf bekannten Strecken), dann stehste hinter denen und die sind dann nich in der Lage genauso schnell zu starten? Für 2-3Sek. eher anner Ampel zu sein brauch ich doch nich unbedingt auf Teufel komm raus Gas geben...

Zu den Fehlern von anderen: Einfach fahren und damit rechnen das dir einer direkt vor die Schnauze zieht.

Auf der Autobahn beim Gewitter dackel ich auch nur noch vor mich her, is ja dann eh meist schön frei aus mir unerklärchen Gründen. Ich find das sogar richtig schön angenehm bei nem Gewitter schön allein auf der Autobahn zu fahren, is eben gemütlich.

Kommentar von roboboy ,

Nunja, wie gesagt, deinem Corolla wird es sicher nicht schaden. 

Besser als die Stotter bremse ist die Schwellenbremsung (heißt die so?). Heißt du bremst genau auf dem Punkt, wo die Räder anfangen zu blockieren. Zum Lenken ganz runter, danach wieder drauf. 

Die Räder sollten, wenn du gute Bremsen hast eigentlich sofort blockieren, wenn das nicht der Fall ist, wäre die Werkstatt vielleicht bereit, dir neue Bremsen zu verkaufen^^

LG

Kommentar von NX7800 ,

Blockieren tun die Räder logischerweiser immer wenn du voll in die Eisen steigst, ansonsten isser recht handzahm und blockiert erst recht spät was die Bremsanlage angeht. Beläge haben ringsrum aktuell noch 90% Belag drauf, in 4 Jahren bekommt er vorne wieder neue Beläge. Für alle Fälle hab ich auch nen Scheiben für vorne liegen, datiert auf 1992 aber dafür original Toyota.

Schaden würde es dem Corolla auch in keinsterweise, er is ja auch mal fürs fahren gebaut und das Fahrwerk is ansich für schlechtere Straßen ausgelegt wie es damals noch üblich war bei Japanern: Schlechtwegefahrwerke für den Verkauf in die ganze Welt.

Kommentar von roboboy ,

Hat sich so angehört, als würde die gar nicht blockieren, bzw. erst bei sehr geringer Geschwindigkeit^^

LG

Kommentar von NX7800 ,

Laut den ganzen Tests von damals waren die Bremsen sogar recht kräftig, typisch war halt immer nur das hervorheben von Schwächen und hinstellen falscher Tatsachen.

http://download.autobild.de/dl/722736/AB_1987_16_58-62.pdf

Da sieht man es hervorragend wie ein Japaner schlecht geredet wird, da werden aus über 500l Kofferraumvolumen direkt 352l vom Hatchback. gleichzeitig werden aber die Karosseriiedaten vom Liftback aufgelistet. Nebenher war der 1.3er in Form des dort getesteten 2E Motor eher ein Not-Motor um dem kleinen nen KAT zu ermöglichen, der 1.6er wird ja nichtmal erwähnt. Ich find solche Artikel immer wieder lustig, schlecht recherchiert und sicher auch nicht wirklich getestet nehm ich mal an.

Kommentar von roboboy ,

Nunja, an den vier großen Buchstaben hat sich halt nichts geändert. Egal wie alt die sind, immer gleich bescheuert^^

Aber ja, in der Industrie ist alles Augenwischerei.

Die Autos werden nicht gebaut, um Sicher zu sein, sondern um den Crash test zu bestehen.

Die Autos müssten dringend Spritsparender werden, Wasserstoff-Busse müssten gefördert werden. Aber das will die Öl-Industrie nicht. Auf der anderen Seite stellen sich die Autofirmen als Grün hin. Dank dem bescheuerten Energielabel ist das auch möglich. Da ist ein Smart plötzlich der größte Umweltverschmutzer der Welt und der Golf war sehr Umweltfreundlich. Getoppt wurde der dann gefühlt nur noch vom Cayenne, der noch viel "Grüner" sein soll.

In der Autoindustrie wird nur getrickst, es werden andere schlecht gemacht. Ohne Grund, aber es geht um Geld. Und wenn es um Geld geht, muss man nicht fair sein^^

LG

Antwort
von joheipo, 53

Sieh Dich mal nach einem VW Lupo "3L TDI" um. Das sind richtige Sparwunder.


Kommentar von roboboy ,

Da hatten wir wohl die gleiche Idee^^

Irgendwie schade, dass dieses Stadtauto so ein Flop ist. 

Noch bescheuerter ist es aber irgendwie, dass der Smart mehr verbraucht und weniger Leistung hat^^

Kommentar von joheipo ,

Finde ich ebenfalls schade. Allerdings hat sich VW den Lupo auch verdammt teuer bezahlen lassen.

Hier in meiner Gegend sehe ich immer noch einige als Dienstwagen eines privaten Pflegedienstes.

Dort wurden sie aber wahrscheinlich in erster Linie wegen der Wendigkeit und des geringen Parkplatzbedarfs angeschafft:

"Bitte geben Sie das Auto in der Garderobe ab und schalten Sie bei längerem Aufenthalt den Motor aus".

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