Frage von deepxpalexblue, 55

Äh, zu viel Gedenke?

Ich denke zu viel. Egal, wann immer ich gerade etwas Ruhe finde, schweifen meine Gedanken in beängstigende Weiten ab 😁😂 naja, ich hab nie irgendwie Zeit, mich auf etwas zu konzentrieren, weil ich dann schon wieder an die Vergänglichkeit der Erde und den "Besuch" der Menschen hier und die Weite des Universums und die Winzigkeit von allem, was wir sehen und all so ein komisches philosophisches Zeug denken muss. Ich wollte nur mal fragen, ob ich irgendwie Angst haben muss oder so (😂) oder ob euch das in meinem Alter genau so geht/gegangen ist, vielleicht liegt es ja an der Pubertät oder so... 😁😂

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Eichbaum1963, 44

"Zu viel Gedenke", allein das Wort hat schon was philosophisches.^^

Und es ist doch gut, wenn du dir auch andere Gedanken machst, z. B. eben die, die du hier beschreibst - du denkst eben über die Welt und das Universum nach. Ist doch gut!

Denn manch Andere können inzwischen ja nicht mehr weiter denken, als ihr Smartphone von der Nase entfernt ist... Und damit mein ich nicht nur Teens sondern auch dementsprechende Erwachsene !

Ist  schon möglich, dass es an der Pubertät liegt aber auch dann ist es garantiert nichts schlimmes, eher das Gegenteil. Ebensowenig schlimm ist, wie manche Eltern ihren pubertierenden Sprösslingen am liebsten ein Schild mit "Achtung Großbaustelle" an die Stirn pappen würden.^^ Denn genau das ist auch die Pubertät: der Umbau des Hirns auf das Erwachsen werden!

Du hinterfragst in Gedanken - mach es durchaus auch mal in Worten, wenn dir danach steht und du bist immer auf dem richtigen Weg. ;)

Kommentar von deepxpalexblue ,

Okay, äh, danke ;)

Kommentar von deepxpalexblue ,

Und du hast vollkommen recht, was das mit dem Smartphone angeht, allerdings bin ich da vermutlich selbst nicht besser ;) es gibt da einen schönen Spruch von einem Thomas irgendwie, "Leben ist das, was an dir vorbeizieht, während du mit deinem Smartphone beschäftigt bist."

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Und du hast vollkommen recht, was das mit dem Smartphone angeht, allerdings bin ich da vermutlich selbst nicht besser ;)

Grins.^^ Aber dennoch machst du dir auch über andere Dinge Gedanken. Und da bist zum Glück nicht allein - es gibt genügend in deinem Alter, die genauso denken - egal ob m oder w. ;)

"Leben ist das, was an dir vorbeizieht, während du mit deinem Smartphone beschäftigt bist.

Zu dem Spruch kann ich nur sagen: "Volltreffer, versenkt!" Der triffts auf den Punkt. Mal abgesehen davon, dass wir auf dem besten Weg sind, "digital zu verblöden"; so macht dies auch einsam - wir haben nur noch virtuelle Freunde, u. U. am A... der Welt. Nur: was bringen die uns?? Antwort: nicht viel - denn das wahre Leben spielt, abgesehen von der Familie, vor der Haustür!

In den 80/90er Jahre hatten ich und auch viele andere CB-Funk - aufgrund der begrentzten Reichweite dessen (bis 40 km), lernte ich viele Menschen auch persönlich kennen und fand dadurch auch "RealFriends" unter Kontrolle!

Das alles ist mit I-Net & Co. (z. B. anonymität) heute kaum noch möglich.

Und als Anekdote mal: bräche unsere Infrastruktur zusammen, so wären alle Handys und auch das Festnetz sehr schnell tot - für Funkgeräte aber wird, neben Antenne, nur Strom benötigt, um zu kommunizieren. Ob CB- oder Amateurfunk, dank SSB u. U. sogar weltweit möglich. ;)

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Vielen Dank für den Stern. ;)

Antwort
von Schwoaze, 47

Ist doch völlig normal. Der Unterschied ist, daß sich andere keine Gedanken über ihre Gedanken machen :-) ...   Ich hatte mal einen Lebensgefährten, der hat mir immer vorgeworfen: Du denkst zu viel! Ich hab ihm darauf geantwortet: Einer von uns beiden sollte wenigstens denken!  Wie Du siehst, denkt jeder Mensch anders, einer mehr, einer weniger (leider) und das ist voll in Ordnung so! Meine Meinung! Liebe Grüße

Kommentar von deepxpalexblue ,

Okay, da bin ich beruhigt 😅 nicht dass ich am Ende irgendeine Art psychische Krankheit hab oder so 😂😂😂

Kommentar von Schwoaze ,

Polydenkitis oder so?

Antwort
von vierfarbeimer, 55

Es kann sein, dass bei dir eine Denkstörung vorliegt (Gedankenflucht, bzw. Ideenflucht).  Denkstörungen können bei emotionaler Belastung besonders deutlich werden.

Wenn dich dein Denken in deiner Konzentration behindert oder wenn du Lernschwierigkeiten bekommst, solltest du dich jemandem anvertrauen.

Kommentar von deepxpalexblue ,

Okay :) :/ :)

Antwort
von Huflattich, 40

Je mehr Du vertraust, um so weniger musst Du denken .Dann löst sich die Angst in nichts auf . Stell Dir die Welt als Bühne vor und Dich als Schauspieler . Alles hat ein  Ende hier ist es - am Ende des Lebens - nur dein Ego. Das Theater geht weiter.

Kommentar von deepxpalexblue ,

Das denke ich auch immer, aber dieses kleine Theater ist dich eigentlich so winzig klein, wenn man das ganze Universum mit den Billiarden, ach was, viel mehr anderen Theaterwelten bedenkt...

Kommentar von Huflattich ,

......lässt man halt das denken besser. Leben, vertrauen, los lassen, vieles liegt nicht in unserer Hand.

Antwort
von hundeliebhaber5, 35

Also wenn du dich wirklich auf gar nichts andere mehr konsentieren kannst, dann ab zum Arzt und Beruhigungsmittel verschreiben lassen.

Antwort
von HeroBrain112, 41

Man kann nicht an nichts denken weil wenn du versuchst an nichts zu denken denkst du daran wie du gerade an nichts denkst und somit denkst du wieder an etwas. Also denkt man immer auch wenn man denkt das man gerade nicht denkt denkt man trotzdem an etwas wie z.b. daran wie man nicht denkt.

Kommentar von deepxpalexblue ,

Ich glaube, ich kapier's... Trotzdem verwirrend 😂

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community