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ADS/ADHS-Behandlung

Frage von MCBomberjacke MCBomberjacke

Wollte nur mal fragen:

Wie sieht eine Behandlung von ADS/ADHS aus? Wird man im Rahmen der Behandlung aus dem Unterricht entfernt und solange in einer Psychatischen Einrichtung untergebracht oder verläuft sie parallel zum Alltag, also Sprechstundenweise?

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Antworten (12)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von hermine2011 hermine2011

    Hallo McBomberjacke, hier mal der Ablauf: zuerst gehst du zu einem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie bzw. Kinder- und Jugendpsychiater (je nach Alter). Dort werden ambulant, i.d.R. außerhalb der Schulzeit verschiedene Untersuchungen und Tests durchgeführt. Sollte die Diagnose ADS oder ADHS lauten, werden mit dir Therapiemöglichkeiten besprochen, je nach dem, WIE, wann und in welchen Situationen sich die Symptome äußern. Diese Therapien werden ebenfalls ambulant, meist 1-2x pro Woche stattfinden (z.B. Ergo-, Verhaltens-, Gesprächstherapie). Unterbestimmten Bedingungen KANN auch entsprechend der Diagnose medikamentöse Behandlung möglich und sinnvoll sein. LEIDER gibt es immer wieder Leute, die diese Medikamente pauschal verteufeln. Sorgfältig dosiert und individuell eingestellt sind sie eine Unterstützung in Verbindung MIT anderen o.g. Therapien. Oft sind medikamente auch nur eine zeitweilige Unterstützung. Ziel ALLER Therapien ist, dass man lernt, mit seinen Defiziten besser umzugehen. Denn weg zu therapieren geht es nicht. ABER eine Krankheit ist es auch nicht! Eher eine Art Behinderung, weil bestimmte Abläufe eben etwas schwieriger sind, z.B. Konzentrationsschwierigkeiten, leichte Reizbarkeit, um nur zwei mögliche Symptome zu nennen. Peinlich sein muss es auch nicht, denn i.d.R. bekommt das Umfeld nichts mit davon, außer vielleicht, dass sich (durch Therapie) bestimmte Verhalten mit der Zeit bessern. Bei Verdacht also IMMER erstmal untersuchen lassen!

    Kommentar von hermine2011 hermine2011hermine2011

    Danke für das Sternchen! Und Alles Gute und erfolgreiche Therapien!!!

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    Antwort von nurich83 nurich83

    (Wie sieht eine Behandlung von ADS/ADHS aus? Wird man im Rahmen der Behandlung aus dem Unterricht entfernt und solange in einer Psychatischen Einrichtung untergebracht oder verläuft sie parallel zum Alltag, also Sprechstundenweise?)

    Hallo ich habe mir gerade hier die verschieden Threads durchgelesesn und bekomme schon wieder voll den Hals. Ersteinmal wie kommt ihr darauf das nur Medi´s verschrieben werden??? Die jenigen die sowas schreiben haben wohl den verstand verloren!!!! Erst wird über mehrere Monate eine Diagnose gestellt, die aus verschieden Tests besteht, dann geht man wenn man die Diagnose hat Regelmäßig zur Therapie .ADHS / ADS ist nicht gleich ADHS/ADS . Es gibt verschiedene formen davon, bei dem man vorab immer mit einer Therapie versucht entgegen zu wirken . MC Bomberjacke warum fragst du denn genau danach?? Hast du solch eine Diagnose bekommen oder redet dir jemand ein du hättest ADHS/ADS ??? Beschreib mir mal bitte dein Problem. Nun weiter zu deiner frage , in solchen fällen wirst du ganz sicher nicht vom Unterricht fern bleiben müssen , ein Richtiger Psychologe, der darauf geschult ist, wird dir so die Termine geben , dann dadurch dein Alltag nicht gestört wird. Und Nein man muss dafür nicht in die Klinik zu mindest nicht Stationär. Solche Themen werden eher Ambulant therapiert. Und An alle anderen nochmal hört auf mit ADHS/ADS zu einer Volkskrankheit zu machen. Ich gebe mal Medikamente und dann ist alles wieder gut. Da habt ihr aber ein falsches Grunddenken , habt kein Bock euch damit auseinander zusetzen oder überhaupt gar keine Erfahrung damit!!!

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    Antwort von Dreimonstermami Dreimonstermami

    Ich kriege nen Hals wenn ich höre, dass bei ADS/ADHS NUR Medikamente gegeben werden....Die sollten nämlich bei einem guten Psychologen die letzte Alternative sein. Aber selbst wenn du einen guten Psychologen findest, der dir erstmal keine Medikamente (alles nur "harmlose" Psychopharmaka, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen....)verschreibt, landest du nicht in einer Klinik sondern bekommst evtl Ergotherapie, Soziales Kompetenztraining auf Rezept, normalerweise ein bis höchstens zweimal die Woche, damit du lernst dein Leben auch in den Griff zu bekommen wenn dir die Medikamente mit 18 nicht mehr auf Rezept verschrieben werden dürfen...

  • 2
    Antwort von AbisZ AbisZ

    Man bekommt ein Medikament und nimmt ganz normal am Unterricht teil. Kein Aufenthalt in einer Klinik.

    Kommentar von AbisZ AbisZAbisZ

    Meißtens wird Ritalin verabreicht.

  • 2
    Antwort von SkiraCeleste SkiraCeleste

    Bei ADHS gibts Medikamente keine Entfernung aus dem Unterricht oder so was. Keine Panik, wir Psychologen sind schlimm, aber nicht böse! :)

    Kommentar von MCBomberjacke MCBomberjackeMCBomberjacke

    Du nimmst mir einen Stein vom Herzen^^ In meiner Strasse ist ein Psychologe, in seine Praxis kommen mehrmals am Tag Leute rein, aber nicht wieder raus :terrified:

    Kommentar von SkiraCeleste SkiraCelesteSkiraCeleste

    Wir fressen keinen....versprochen Salzstreuer holt, Messer wetzt.... :)

    Kommentar von AbisZ AbisZAbisZ

    grins

  • 1
    Antwort von mcmomo mcmomo

    Therapieformen/ Leben ohne Medikamente:

    Für eine bessere Organisation im Alltag und zur Stärkung des Selbstwertgefühls werden verschiedene, fördernde Maßnahmen und Trainingsprogramme zur Unterstützung des AD(H)S Betroffenen angeboten.

    Gesprächstherapie:

    Hier lernen die Kinder individuell, konstruktiv mit einzelnen Symptomen umzugehen und sollen verstehen, dass sie nicht "böse" oder "schlecht", sondern anders sind, um offen und positiv mit der Störung im Leben umzugehen.

    Eingehende Beratung / Coaching:

    Was für den Umgang mit Kindern ohne AD(H)S gilt, ist bei Kindern mit AD(H)S umso wichtiger: Ein klar geregeltes System im Alltag. Eltern, Angehörige, Erzieher und Lehrer lernen beim Coaching einen speziellen Umgang mit AD(H)S Patienten. Beispielsweise wird den Eltern empfohlen ein gemeinsames Tagebuch mit dem Kind anzulegen, in dem die besonderen Fähigkeiten und positives Verhalten des Kindes aufgeschrieben werden. Daraus wird ein Punktesystem festgelegt, welches nach einem bestimmten Punktestand eine Belohnung verspricht. (z.Bsp. erledigte Hausaufgaben, einhalten von Regeln e.tc.)

    Ergotherapie:

    Um Einschränkungen in der motorischen und psychischen Entwicklung auszugleichen, lernen betroffene Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene mit handwerklichen und gestalterischen Aktionen oder im Spiel ihre Fähigkeiten zu verbessern.Die Therapeuten entwickeln Strategien zur Förderung der Aufmerksamkeit, der Sensomotorik und Handlungsfähigkeit, als auch die Verbesserung von sozialen Interaktionen.

    Psychomotorische Therapie:

    Die Psychomotorische Therapie ist eine vielseitige Entwicklungsförderung der Grob-, und Feinmotorik sowie der Wahnehmungsverarbeitung bei Bewegungsauffälligkeiten. Die Förderung der Körperwahrnehmung führt zu einer Verbesserung der Koordination.

    Verhaltenstherapie:

    Die Kinder und Jugendlichen lernen hier, ihr Verhalten zu ändern und besser zu steuern. Durch Interaktion mit den Eltern und im Rollenspiel wird das Kind für positives Verhalten belohnt. Eine weitere Methode ist die Selbstinstruktion, bei der das Kind durch Aufschreiben oder Mitreden seine Aktionen Schritt für Schritt kontrolliert, planen und durchführen lernt.

    Lerntherapie:

    Bei Teilleistungsstörungen, wie Lernstörungen, Rechenschwäche, Lese-Rechtschreib-Schwäche wird die Lerntherapie ergänzend eingesetzt. Im Vordergrund steht eine gezielte psychologische und pädagogische Förderung der Kinder.

    Psychotherapie:

    Die Psychotherapie dient als "Stütze". Das jeweils neu “erlernte” und besprochene muss zu Hause weitergeführt und weiterentwickelt werden. (z. Bsp. Rituale und sich immer wiederholende Abläufe einer Handlung) Nur in Kooperation zwischen dem Kind, seinen Eltern (Familie), den Erziehern oder Lehrern und dem Therapeuten kann eine Therapie gelingen. Somit ist eine ganzheitliche Zusammenarbeit gewährt.

    Selbsthilfe:

    In Selbsthilfegruppen profitieren betroffene Eltern direkt von der Erfahrung anderer Eltern. Darüber hinaus bieten diese Organisationen umfangreiche Informationen über die Erkrankung, Therapiemöglichkeiten und Hilfe im Umgang mit Schulen.

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    Antwort von AndyK65 AndyK65

    ADHS wird medikamentös behandelt, und es kann eine gewisse Zeit dauern, bis die richtige Dosierung gefunden wird. Aber es läuft alles ganz normal weiter, keine Sorge.

    Kommentar von StefanWalter StefanWalterStefanWalter

    Kann ich nur zustimmen jeden tag in der früh ne tablette und dann hatt sichs. Nichts besonderes in der Schule oder sonst irgenwas.

    Kommentar von MCBomberjacke MCBomberjackeMCBomberjacke

    Hab so 'nen Verdacht das ich unter einer der Krankheiten leiden könnte... Hab nun weniger Sorgen bezüglich der Behandlung^^ Denn so ein Aufenthalt inner Klinik tut dem Ruf ja nicht unbedingt gut :D

    Kommentar von StefanWalter StefanWalterStefanWalter

    Soweit ich weis kann man die krankheit nicht wirklich besiegen aber ich finde es ist nicht mal ne krankheit weil berühmtheiten wie Robert Blanko oder so haben oder hatten das auch. bin mir aber nicht ganz sicher ob man das heilen kann.

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    Antwort von StefanWalter StefanWalter

    Ich war immer bei so nem typen und hab mit dem irgendwelche spiele und so gespielt ka was das überhaubt gebracht hab ich weis aber auch nicht ob es wegen ADHS war^^ glaub aber mal schon.

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    Antwort von lxlSarahlxl lxlSarahlxl

    Also so viel ich weiß wird ADS/ADHS gar nicht großartig mit Gesprächstherapien behandelt. Man gibt einfach nur Medikamente und lässt der Krankheit eben ihren Lauf...

    Neurdings gibt es aber spezielle Therapien, die dann aber abgesondert vom Alltag stattfinden. Google doch einfach mal nach diesen Therapien.

    Kommentar von user735 user735user735

    man lässt der Krankheit keinen Lauf.Sie wird behandelt mit Medikamenten, die viel helfen.

    Kommentar von StefanWalter StefanWalterStefanWalter

    Die steigern auch nur die aufmerksamkeit und konzentrationsleistung.

    Kommentar von AbisZ AbisZAbisZ

    So ist es StefanWalter! Ritalin kann man mit Kokain vergleichen. Man wird aufmerksamer und konzentrierter, somit Leistungsfähiger. Ich halte nicht viel davon, zumal es zu 90% Kindern verabreicht wird.

    Kommentar von Kitty74 Kitty74Kitty74

    Ich frag mich wirklich wie Du auf die Idee kommst,ritalin mit Kokain zu vergleichen,soooooooooo ein Riesenschmarrn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!BITTE VORHER GENAUER INFORMIEREN!!!!!!!!

    Kommentar von lxlSarahlxl lxlSarahlxllxlSarahlxl

    In vielen Fällen wird der Krankheit ihren Lauf gelassen! In dem man keine Medikamente mehr bekommt, weil die Krankenkasse nicht mitmacht... Das kommt allerdings erst mit dem Alter...

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    Antwort von sportmed sportmed

    Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schlägt einen ganz anderen Therapieansatz vor, der teilweise in den Vereinigten Staaten bereits praktiziert wird (aufgrund der nicht selten gewalttätig anmutenden Nebenwirkungen von Medikamenten wie z.B. Ritalin).

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    Antwort von Tina103 Tina103

    Nun, Nurich hat schon recht mit dem was er sagt. Ausserdem gibt es auch Therapien ohne Medikamente. Aber wie auch immer, auf keinem Fall wird man dich von der Schule beurlauben. Du solltest mal nicht so viel aus Deine Kumpels höhren, Deine Vorurteile bei Seite legen und wenn Du Gewissheit haben möchtest, dann such einen ordentlichen Psychologen auf.

    Kommentar von Tina103 Tina103Tina103

    Übrigens sind die Therapien nicht zu verallgemeinern, da es im ADS/ADHS verschiedene Schwerpunkte gibt die eben nicht immer auf jeden gleich zutreffen. Somit muss eine Therapie individuell auf Patienten abgestimmt werden. Und solltest Du Ritalin bekommen, müsst Du vorher aufjeden Fall noch einige Untersuchungen duchlaufen unteranderem auch ein EEG

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    Antwort von mimil mimil

    also ich hab auch ads und schwöre auf die gluten- und kaseinfreie diät. seitdem funktioniert bei mir alles wieder "normal" ausser manche eigenschaften bleiben, aber auf die bin ich eigentlich auch stolz. sensibler und feinfühliger und vieles mehr zu sein.

    kann ich echt nur empfehlen

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