4

ADS Behandlung - Erfahrung damit.

Frage von Schneeweissgarten Schneeweissgarten

Wer hat Erfahrung in seiner Familie mit der Behandlung von ADS und kann über die erfolgreiche Behandlung oder Umgang mit dieser Krankheit berichten. Wir haben eine 8 jährige Tochter bei der die ADS vorliegt.

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (8)

  • 1
    Antwort von Catfan Catfan

    Hallo Bei meinem Sohn wurde dies auch festgestellt.Und nicht mal so einfach durch den Hausarzt oder Kinderarzt sondern durch FACHLEUTEN.Er ist 3 Monate in eine Art Tagesklinik gegangen wo Eltern udn Geschwisterkinder mit einbezogen waren.Es wurden viele Tests gemacht udn Gespräche geführt udn es wurde eindeutig ADHS festgestellt.Er wurde gründlich auf den Kopf gestellt,Blut untersucht,EEG ,EKG gemacht(wichtig)Dann wurde er auf Medikent eingestellt.Es wurde eine immense Verbesserung festgestellt, Zu Medikenet und Ritalin:Es ist nur durch Zufall herausgekommen das es ein Medikament ist was bei ADHAS hilft.Ursprünglich ist es dazu gedacht gewesen "aufzupuschen)bei ADHS zeigte sich jedoch genau das Gegenteil.Die Betroffenen konnten wieder klare Gedanken fassen.ADHS wurde uns so erklärt...nicht Betroffene denken in klaren Bahnen...geradlinig...ADHA Betroffene sind wie Wellen...ungleichmässig.Können keinen laren Gedanken fassen.Die Medikamente helfen den Betroffenen wieder in klare Bahnen zu denken.ADHS oder ADS Betroffene werden oft verkannt.Es hat nichts damit zu tun,das die Kinder schlecht erzogen sind oder dumm.Im Gegenteil die meisten ADS Betroffenen haben ein großes Potential,leider auch oft Probleme im Schreiben/Deutsch.Muß aber nicht sein.

    Eltern machen es sich auch nicht einfach indem sie Ihren Kindern das Medikament geben.Das können auch nur welche sagen die sich nicht damit auseinander setzten mußten udn nicht selber Betroffen sind. Ich merke das mein Kind ,sei es im sozialen Bereichen oder Schule,erheblich verbessert hat. Und soll ich ihm die Chance nehmen,nur weil es Unwissende gibt,die keine Ahnung haben udn mal lieber drauf losschimpfen?

    Wichtig ist das es nur durch Fachärzte festgestellt wird.Das es nicht nur mit dem Medikament getan ist sondern auch mit Therapien ect.Das der Betroffene genau untersucht wird(EKG;EEG udn Blutuntersuchung) Und das er regelmäßig neu untersucht wird.Die Medikamente sind keine Wundermittel sondern sollen es nur erleichtern. Man darf nicht vergessen...Kinder sind Kinder udn die machen auch mal Blödsinn...sind laut udn versuchen ihre Grenzen abzustecken.DIES hat nicht was mit ADHS zu tun.ADHS muß sicher diagnostiziert werden.Und bei deren Kindern dies festgestellt wurde...die sollen sich nicht von Unwissenden und nicht Betroffenden ins Bockshorn jagen lassen sondern das tun was für ihr Kind am besten ist und nicht was irgendjemand sagt.

    vg Tanja

  • 1
    Antwort von andreas48 andreas48

    falls ein Arzt dies fstgestellt hat, würde ich mir auf jeden Fall 1 bis andere Meinungen holen, weil heutzutage, warum auch immer, alles, was irgendwie zappelt und nicht ganz "normgerecht" (was das auch immer ist) als ADS-Kind abgestempelt wird. Die Kinder von heute sind auch nicht anders als früher, es ist halt nur wesentlich mehr um sie herum (siehe Medien) ud die Eltern haben weniger Zeit,, das vollstopfen mit Ritalin oder ähnlichen Präparaten bringt im Endefekt nichts..als ganz guten und selbst durchgeführten Rat kann ich dir nur den einen geben: ein relativ strenges Ordnungs- und Zeitsystem für deine Tochter und niemals mehrere Aufgaben gleichzeitig abverlangen, sondern alles schön nacheinander..

    Kommentar von Klabauter KlabauterKlabauter

    Ich stimme Dir voll und ganz zu. Ich finde sogar, daß die Diagnose 'ADS' deswegen selten hinterfragt wird, weil es einfacher ist, Ritalin (macht süchtig!!!) reinzustopfen, als das Umfeld eines Kindes so zu gestalten, daß zumindest daheim die Reizüberflutung gestoppt wird. Denn das erfordert Zeit, Nachdenken, Aufwand und zum Teil das Ändern der eigenen Lebensgewohnheiten.

    Kommentar von chris29wtal chris29wtal

    ich liebe diese sprüche!! gut das die ärzte wenigens verstehen!! aber erkläre mir richen sehen und dann erst ads bitte!! seit 29jahren adhs iq147 und seit 4jahren erst diagnos. aber gut das jeder die krankheit versteht:) egal nicht meine kinder die ihr da plättet

    Kommentar von reggiani reggiani

    ADS-Kinder sind nicht die Zappel-Philipe, wie man so schön sagt - das sind ADHS-Kinder, welche zur Aufmerksamkeitsstörung eine Hyperaktivitätsstörung dazu haben. ADS-Kindern mangelt es an Aufmerksamkeit und Konzentration ... sie sind eher still, zurückgezogen und verträumt. Ritalin würde ich nicht unbedingt so verrufen, wie es meine beiden Vorredner tun ... sinnvoll und gezielt eingesetzt bringt es gute Erfolge hervor. Besonders allerdings im Zusammenwirken mit Psychotherapien. Die Strukturierung und Regelung des kindlichen Umfeldes ist äußerst wichtig, das sehe ich auch so.

  • 1
    Antwort von chris29wtal chris29wtal

    Was willst du hören?:) Es gibt genug gute Arzt, es wird gut behandelt! nur ist es wie mit iq du hast einen ich habe einen und? doch muss man gucken wie hoch der ist um etwas damit zu bewerten! Somit hängt ads auch davon ab wie stark es ist anschließen wir die Behandlung danach gerichtet.

  • 0
    Antwort von timtailor01 timtailor01

    da wir strikt gg Riatlin sind haben wir einen Therpeuten gesucht der diesen Wunsch nachkommt. Unser kleiner (9) ist bei Dr. Bonney in Heidelberg in behandlung, er hat dort als Teil der Therapie mit "zappelix zaubert"gespielt seine impulskontrolle etc trainiert... es scheint zu helfen, daher haben wir uns die Heimversion des spiels zugelegt unter www.zappelix.de gibts mehr

    vllt hilfts auch bei euch

    greetz tim

  • 0
    Antwort von Patron Patron

    adhs und homöopathie, lies mal hier:

    http://www.kinderarzt-augsburg.de/hom-adhs.php

    Kommentar von shagdalbran shagdalbranshagdalbran

    Zitat von der angegeben Seite "Die homöopathische Behandlung sollte zudem in ein multimodales Gesamtkonzept eingebettet sein."

    Wem bitte hilft solch ein Unfug?

    Wir haben selbst ein ADS Kind und sind mit der klassischen Behandlung (Ritalin und Nachfolgeprodukte) gut gefahren - immerhin hatten wir es mit Profis zu tun und nicht mit salbadernen Beutelschneidern.

    Auch hier hilft - wie meistes, wenn nicht immer - Information und nicht Glaubensforderung. ADS oder ADHD gehört zu den sehr gut untersuchten Verhaltensstörungen, Ritalin gehört zu den am besten untersuchten Medikamenten übehaupt.

    Wieviel Schaden willst Du noch anrichten?

    Shag d'Alran

    Kommentar von Patron PatronPatron

    wenn du meinst, ein multimodales gesamtkonzept sei unfug, meine ich, ein muldimodales gesamtkonzept ist ein sehr sinnvolles und verantwortbares gesamtkonzept. im kontext ist dabei ja auch von pädagogischen bestandteilen dieses konzepts die rede.

    zu ritalin: im internet fand ich unterm stichwort arzneimittelversorgungsforschung folgendes: "Der größte Anteil der Psychopharmaka-Verordnungen für Kinder, nämlich knapp 80%, entfallen aber auf Psychostimulanzien und hier vor allem auf das Arzneimittel Ritalin. Ritalin wird bekanntermaßen eingesetzt beim sogenannten hyperkinetischen Syndrom, also den Erscheinungsformen von absoluter körperlicher Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten und großer Nervosität. Viele der Kinder, die mit diesen Mitteln behandelt werden, sind außerordentlich intelligent, schaffen es aber leider nicht, diese Intelligenz in gute schulische Leistungen umzusetzen. Schätzungen gingen bislang davon aus, dass für 11.000 bis 15.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr in Deutschland solche Mittel, vor allem Ritalin, verschrieben werden. Solche Psychopharmaka greifen in das Belohnungssystem des Gehirns ein und manipulieren es letztlich. Sie sind deswegen psychoaktive Substanzen, letztlich also "Drogen" im strengen Wortsinn. Und leider ist bei vielen Ärztinnen und Ärzten noch immer zu beobachten, dass Ritalin und ähnliche Präparate ohne notwendige psychotherapeutische Begleitung verschrieben wird. Nur allein durch eine solche Verschreibung läßt sich allerdings das hyperkinetische Syndrom nicht behandeln, sondern nur dann, wenn bestimmte Verhaltens- und Umgangsformen gelernt werden, um Arbeitsprozesse und alltägliche soziale Anforderungen zu bewältigen. Deswegen ist es auch berechtigt, kritisch mit den rein medikamentösen Behandlungen solcher Krankheiten umzugehen. In den von uns analysierten Daten haben wir 1.553 Kinder gefunden, die während des Jahres 1999 "Kontakt" mit Ritalin hatten. Dies auf die Bundesrepublik Deutschland hochgerechnet bedeutet, dass rund 70.000 bis 75.000 Kinder pro Jahr zumindest einmal, vielleicht auch nur versuchsweise, Ritalin verordnet bekommen. Die Verordnungsdaten zeigen, dass bei rund 5% der Kinder nur einmal ein Therapieversuch unternommen wird, dass aber bei etwa 18% aller Kinder die Verordnungen von Ritalin länger als drei Monate andauern. Überträgt man dies auf die bundesrepublikanischen Größenordnungen, würden rund 15.000 Kindern mehr oder weniger langfristige Verordnungen mit Ritalin erhalten. Das zusätzlich Auffällige bei der Ritalin-Verordnungen ist weniger die Tatsache, dass sie insgesamt zu 72% auf Jungen entfallen und zu nur 28% auf Mädchen, wobei die Dauerverordnungen allerdings noch deutlich zu Lasten der Jungen gehen (82-88% Jungen, 18-12% Mädchen), sondern vielmehr, dass nur 18% der Verordnungen von den zuständigen Fachärzten, nämlich den Nervenärzten und Psychiatern ausgestellt werden, 51,5% dagegen von Kinderärzten und immerhin 21,6% von allgemeinärztlichen tätigen Hausärzten. Ritalin-Verordnungen sind spezielle und unter Umständen auch problematische Verordnungen. Sie bedingen eine genaue Kenntnis von den Wirkungen des Arzneimittel und setzen eine expertengestützte Diagnose voraus. Die Vermutung muß daher geäußert werden, dass vielfach leichtfertig, vielleicht auch auf Drängen der Eltern oder Bezugspersonen der Kinder, versucht wird, mit diesem Arzneimittel eine Verbesserung in den Auffälligkeitssymptomen der Kinder herzustellen, ohne die Konsequenzen einer solchen Therapie genau übersehen zu können."

    die behauptung, ich richte schaden an, ist absolut unangebracht, um es zart auszudrücken. bitte nicht wieder so!

  • 0
    Antwort von reggiani reggiani

    Naja, so einfach wie mein Vorgänger würde ich es nicht sehen. Die Behandlung bzw. auch die Diagnose bereits von ADS ist nicht unproblematisch und leider gibt es wohl nicht wirklich viele gute Ärzte, die den Eltern hilfreiche Tipps für den Umgang mit ADS geben können.
    Gerade ADS-Patienten werden gern übersehen, da sie nicht die lauten, hyperaktiven Charaktere sind, sondern die stillen leisen Träumer ... vor allem Träumerinnen, denn es gibt weitaus mehr Mädchen mit ADs udn Jungen haben häufiger ADHS, was vielfältige Ursachen hat.
    Die Behandlung sollte bei jedem Kind individuell auf die Persönlichkeit abgestimmt werden, da gibt es kein gängiges Rezept für alle. Bewährt haben sich sogenannte multimethodale Behandlungen, welche zusammengesetzt sind aus medikamentösen Therapien sowie Psychotherapien.
    Aber zu welcher Auswahl es da kommt sollte wie gesagt ganz stark nach dem Profil Eurer Tochter ausgerichtet werden.
    Des Weiteren sollte auch im sozialen Umfeld nach Ursachen für ihre Krankheit gesucht werden. So sind sich Forscher noch immer nicht einig, ob ADS nur auf neurobiologische Ursachen zurückzuführen ist oder ob das familiäre Umfeld und Erziehungserfahrungen ebenso eine wichtige Rolle ... gerade bei ADS-Patientinnen scheint dies häufiger der Fall zu sein.
    Mein Rat: Schau Dich doch mal auf der Seite von ADS.EV um http://www.ads-ev.de/ - hier findest Du Tipps von erfahrenen Ärzten sowie von betroffenen Familien. Ich denke dies könnte ein guter Ansatz sein. Alles Gute und liebe Grüße von reggiani.

  • 0
    Antwort von coco140370 coco140370

    Hallo, Schneeweissgarten!!

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit ADS, aber die Vermutung, dass auch meine Tochter ( auch fast 8 ) dieses Problem hat.

    Kannst du mir genaueres berichten??

    Habt ihr einen Test gemacht??

    Würde mich über eine Antwort auch per mail sehr freuen. charob@t-online.de Gruß Anja

  • 0
    Antwort von chris29wtal chris29wtal

    Was willst du hören?:) Es gibt genug gute Arzt, es wird gut behandelt! nur ist es wie mit iq du hast einen ich habe einen und? doch muss man gucken wie hoch der ist um etwas damit zu bewerten! Somit hängt ads auch davon ab wie stark es ist anschließen wir die Behandlung danach gerichtet.

    Kommentar von Isabellla IsabelllaIsabellla

    Aber ADS könnte auch ein Symptom sein. Das zu erkenne wäre vielleicht interessant.

    Kommentar von chris29wtal chris29wtal

    Ja klar! deshalb ist es so schwer, weil jeder das eigene als Maßstab für 100% ads adhs Erkennung preist.das hat andreas48 gut beschrieben! 1000 variablen 100gut Lösungen! Und nicht immer 1richtige konstante!

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.