oleandra am 18.05.2008 um 18:38 Uhr
Kann mir jemand sagen, welche vernünftige Erklärung es gibt, das Adoptionsverfahren für adoptionswillige Paare in Zeiten nach schweren Naturkatastrophen (wie jetzt in Myanmar und in China) nicht zu vereinfachen? Oder gibt es sogar Möglichkeiten? Wenn ja, welche?
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weil eine naturkatastrophe keine freifahrt für adoptionen sind und ich halte auch nichts davon. meiner meinung nach sind geld- und sachspenden viel effektiver als die kinder hierher zu holen.

Ich finde, die Kinder sollten nach Möglichkeit in ihrem Heimatland bleiben! Und so traurig es ist, ich würde mir bei der hier herrschenden Ausländerfeindlichkeit ganz genau überlegen, ein Kind aus einem anderen Kulturkreis zu adotieren. Auch wenn Euch Euer Wille ehrt!
oleandra am 18. Mai 2008 18:45 danke, pippi, es geht nicht um mich/uns, aber vielleicht sollte ich die Frage im Forum stellen. Ausländerfeindlichkeit ist sicher ein Thema, aber hat ein Kind aus z.B. Myanmar nichts desto trotz bessere Lebenschancen in Deutschland als in einem Waisenhaus/Kinderheim im Heimatland?
pippi60 am 18. Mai 2008 18:50 Sicher. Aber ich würde versuchen, die Kinder durch Spenden zu unterstützen. Auch wenn es gerade in diesem Land nicht leicht werden wird.
Gerade weil es nach einer solchen Katastrophe sehr schwierig ist auszuschliessen, dass ein Kind wirklich keinerlei Angehörige mehr hat. Selbst wenn die Eltern tot sein sollten, was ist mit Tanten, Onkeln, älteren Geschwistern, Großeltern?
oleandra am 19. Mai 2008 11:57 Die Erklärung lasse ich gelten - DH

Es gibt zahlreiche Kinder in deutschen Heimen, die auch gerne neue Eltern hätten - nur mal so angemerkt.
oleandra am 18. Mai 2008 19:18 bitte Frage lesen!! Dein Hinweis ist korrekt - sehe ich übrigens genauso - war aber nicht Bestandteil meiner Frage.
tradaix am 18. Mai 2008 19:35 Ich halte Hilfe vor Ort für sinnvoller und langfristig effektiver. Existenzprobleme verlagern war und ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Wenn du ein Bankkonto hast, dass prall ist wie bei Angelina Jolie, dann kannst du das. Sonst nicht! Oder du klaust dir eins, fällt doch z.Zt. in China eh nicht auf (das war nicht nett, ich weiss!)
LG
General gertrude ll am 18. Mai 2008 18:44 es gibt themen, da achtet man ein wenig, aber auch nur ein wenig auf die antworten, die man gibt....
andreas48 am 18. Mai 2008 18:47 der Kommentar verdiente ein zusätzliches Däumchen, die Antwort hat schon eins..
General gertrude ll am 18. Mai 2008 18:55 vielen dank :)
niemand spricht/sprach von Freischein, sondern von Hilfe in allergrößter Not - es gibt tausende von adoptionswilligen Paaren (die ewig warten) oder von Paaren, die ungewollt kinderlos sind.
aus meiner sicht ist das keine hilfe. diese kinder haben dort vielleicht nicht genügend zu essen, kein schönes zuhause, etc, aber sie verstehen die sprache, fühlen sich nicht fremd und in solchen ländern schaut der nachbar auch mal vorbei. man kann nicht diese kinder aus ihrer vertrauten umgebung heraus reissen, weil es eine naturkatastrophe gab. ich bin absolut der meinung, dass man ihnen viel mehr hilft in ihren eigenen ländern ein neues leben aufzubauen und mit dem geld was man normalerweise für eine adoption ausgibt, kann man dort einem ganzen dorf helfen.