2

Adoption bemängeln? Widerrufen?

Frage von WWWrivaleDE WWWrivaleDE

Ein Kind, was durch Teiladoption, von dem nicht biologischem Elternteil angenommen wird, gilt als Leibliches Kind und bedarf viele Prüfungen, zuletzt die Familiengerichtliche Zustimmung... Wenn danach die Kindheit, durch Ignoration, fehlender Liebe, herrschende Körperliche und seelischer Gewalt, alle Zukunftsinhalte zerstört werden und dem Kind jede erdenkliche Chance rauben, in Geborgenheit und Liebe aufgewachsen zu sein...

Kann das Kind, wenn es erwachsen ist und nicht verkraftet, die Adoption vor dem Familiengericht bemängeln, beklagen und unter umständen, mit vorhandenen Nachweisen, das Adoptionsverfahren widerrufen?

Wenn nicht, wäre eine gesetzteserweiterung in solchen Fällen sinnvoll, wo eine Adoptionswiderrufung möglich gemacht wird?

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (6)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von redbrodi redbrodi

    Ja, das ist sehr wohl möglich. Das Kind kann die Adoption anzweifeln vor Gericht. Ich glaube ab dem 14. Lebensjahr kann es das tun mit einem Betreuer vom Jugendamt, der sich für die Rechte des Kindes einsetzt und ab 16 oder 18 kann das ein kind selbst tun. Die Möglichkeit besteht auf jeden Fall nach BGB und dem neuen FamFG. Die geneuen Gesetzestexte müsste ich erst raussuchen, sofern dafür Interesse besteht.

    Aber so oder so kannst du dir Infos beim Rechtsanwalt einholen, auch per Internet gegen nen Obulus, glaube ich. Das Jugendamt kannst du auch einschalten, wenn du als irgendwie beteilgte oder außenstehende Person da etwas erknnst, was gegen das Wohl des Kindes läuft. Mach auf jedenfall das JA aufmerksam auf diesen Fall.

  • 1
    Antwort von turalo turalo

    Glaube nicht, daß so etwas möglich ist. Wie denn auch? Leibliche Kinder können ihre Geburt auch nicht rückgängig machen.

  • 1
    Antwort von Lotta1 Lotta1

    Wenn nicht, wäre eine gesetzteserweiterung in solchen Fällen sinnvoll, wo eine Adoptionswiderrufung möglich gemacht wird?


    Ja, wäre sinnvoll. Frage mich nur, warum man dann nicht früher drüber spricht? Kommt ja nicht von heute auf morgen, hast auch das Recht zum JA zu gehen, wie alle anderen auch!

    Kommentar von WWWrivaleDE WWWrivaleDE

    Warum wird unter Umständen nicht früher darüber gesprochen, weil in solchem Fall, das Alter wichtig ist, um zu verstehen...Adoption ist ein Verfahren, das ein Leben verändert, was aber ist, wenn das Leben ohne Adoption glücklicher verlaufen wäre... Eltern haben große Aufgabe, reccht und pflichten, aber ein Kind sollte nicht die Zielscheibe sein, durch Gewalt sich zu befreien... am ende noch Pflegeaufgabe erfüllen, als Kind dem Menschen gegenüber, der für verlorene Kindheit schuld trägt.

  • 1
    Antwort von Volker13 Volker13

    Solche Fragen stellt man nicht hier, sonderm beim rechtsausschuss des deutschen Bundestages.

  • 0
    Antwort von Kyra700 Kyra700

    nein, kann es nicht. Man kann sich auch nicht von den eigenen Eltern "scheiden" lassen, wenn die einen so behandeln. Mein Ex behandelt unsere Söhne auch grausam und sie werden ihre Konsequenzen daraus ziehen, aber deshalb bleibt er (leider) immer ihr Vater.

  • 0
    Antwort von amdros amdros

    Das hört sich für mich echt grausam an. Ich würde mir auf jeden Fall anwaltliche oder gerichtliche Hilfe holen.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.