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Adoption - Auslandsadoption - Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Welche?

Frage von ViVi2802 ViVi2802

Es geht mir darum im Grundsätzlichen die Pros und Cons einer (Auslands-)adoption zu erfahren. Wie sind die finanziellen Aufwendungen? Wartezeiten? Welche Hintergründe werden von den potentiellen Eltern erwartet (Beruf, Wohnsituation etc.). Was ist das Höchstalter bei beiden Adoptionen? Ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Resonanz grösser wenn das Paar keine Kinder auf natürlichem Weg bekommen kann? ...

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Antworten (9)

  • 4
    Antwort von Qetan Qetan

    In Deutschland gibt es genügend Kinder, die auf ein vernünftiges Elternhaus warten. Wenn Du mit einer Adoption Schwierigkeiten hast, gibt es immer noch die Möglichkeit ein Dauerpflegekind zu Dir zu nehmen.

    Kommentar von Taraa TaraaTaraa

    Genau und deshalb hat eine Adoption in Deutschland auch so viel Aussicht auf Erfolg da ja nur ca 16 Paare auf ein Kind kommen!

    Kommentar von Qetan QetanQetan

    Deshalb sprach ich von einem Dauerpflegekind. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe selber 2 Pflegekinder, die keiner haben wollte und die sonst im Heim gelandet wären.

    Kommentar von ViVi2802 ViVi2802

    Aber die rechtliche Situation ist bei einem Pflegekind eine andere, oder?

    Kommentar von Taraa TaraaTaraa

    Ja ist sie und du hast das JuAmt und die Eltern im Nacken...muss man(n) wissen ob man das braucht?!

    Kommentar von Qetan QetanQetan

    Es wird vor dem Gesetz nicht als Dein leibliches Kind gewertet, das ist der einzige Unterschied. Glaub mir, ich würde es immer wieder machen. Ich habe meinen autistischen Pflegesohn(6Jahre) fast soweit dass er normal spricht. Kannst Du dir ein größeres Glück vorstellen?

    Kommentar von FrauSchmidt FrauSchmidtFrauSchmidt

    Quetan, Du hast völlig recht. Aber nicht jeder schafft es, und bevor man mit einem Pflegekind und der Situation (Eltern und Jugendamt immer mit im Spiel, meist verhaltensauffällige Kinder) nicht zurecht kommt, sollte man es doch lieber lassen, oder? Ich glaube, sich um eine Pflegekind zu kümmern ist um einiges belastender und schwieriger, als eine Adoption. Und von daher ist es gut, die Unterschiede und seine eignen Grenzen zu kennen.

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    Antwort von HerrLich HerrLich

    http://www.adoption.de/kommunikation.htm

    Kommentar von ViVi2802 ViVi2802

    Jo ;o) soweit war ich nu auch schon. Aber danke!

    Kommentar von HerrLich HerrLichHerrLich

    Sorry, hat sich überschnitten.

  • 1
    Antwort von bitmap bitmap

    http://www.adoption.de/information.htm

    Kommentar von ViVi2802 ViVi2802

    Dankeschön! Die Seite finde ich richtig klasse! Da wusel ich mich die Tage mal durch.

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    Bitteschön! Viel Glück bei eurem Vorhaben!

  • 1
    Antwort von Taraa Taraa

    alles wissenswerte findest Du unter http://www.helpachild.de/

    Viel Glück

    Ach ja, eine Adoption und da kommt es auch auf das jeweilige Land an kostet ca 16.000 Euro!

    Wartezeit nachdem ein Kindervorschlag da ist ca 1 Jahr

    Kommentar von gertrude2 gertrude2gertrude2

    habe mir die seite vorhin auch angeschaut und die sah a bissl schäbig aus...meinst du nicht? :)

    Kommentar von Taraa TaraaTaraa

    Meine Nachbarn haben über diese Institution ein Kind Adoptiert. Ich weiß von Ihr das die sehr seriös sind und bei meinen Nachbarn ging es auch unsagbar schnell vom ersten Treffen bis die kleine da war vergingen nicht einmal 3 Jahre! Schau Dich genau um auf dieser Seite. Infos bekommst Du dort jedenfalls genug. Alles Gute

    @gertrude2: was ist da bitteschön schäbig? Das Geld in dieser Institution geht an die richtigen Stellen und nicht in die Werbung oder ins Web Design. Was willst Du mehr?

    Kommentar von ViVi2802 ViVi2802

    Werde ich auf jeden Fall machen! Vielen lieben Dank!

    Kommentar von gertrude2 gertrude2gertrude2

    ist doch gut...wenn du die instution schona us erfahrungen kennst, nehme ich alles zurück. war ja auch nicht böse gemeint.

    Kommentar von ViVi2802 ViVi2802

    Dankeschön :o) Hast du persönliche Erfahrungen bzgl. einer Adoption gemacht? Die nackten Zahlen kenne ich. Ich kenne nur niemanden, der den Schritt gewagt hat. Was bedeutet es emotional etc.?

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    Antwort von XxXYooYooXxX XxXYooYooXxX

    ich finde auslandsadoptionen nicht so toll, denn ich selber wurde aus russland adoptiert.. und weiss immer noch nicht, wer meine richtigen eltern sind. von daher bin ich da nicht für, denn ich finde ein kind sollte wissen wer die richtigen eltern sind..

    und wie auch oft genug gesagt wurde: in deutschland gibt es so viele kinder, die ein zu hause brauchen.. guckt euch doch mal die kinderheime an.

    mfg YooYoo

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    Antwort von Ziony Ziony

    Von Auslandsadoptionen würde ich wirklich DRINGEND abraten - dem Kind zuliebe.

    Ich bin zur Hälfte Peruanerin und lerne in letzter Zeit immer mehr "Peruaner" kennen, die zwar aus Peru stammen, aber schon im Baby-Alter von Deutschen adoptiert wurden.

    Leider ausnahmslos ALLE adoptierten Peruaner, mit denen ich Kontakt habe, sind komplett in einen Wahn verfallen. Es treten richtige Identitätskrisen auf. Die Kinder und Jugendlichen suchen Kontakt zu Landsleuten und haben sich völlig falsche Vorstellungen über Peru zusammenphantasiert.

    Das tragischste an der Sache ist, dass ich diese adoptierten Peruaner ansehe und merke, dass dieser Mensch nie zu uns "normalen" Peruanern dazugehören kann. Es tut mir richtig weh. Wenn ich mit ihnen spreche (auf Deutsch natürlich, weil sie kein Spanisch können), merke ich, dass ich nicht mit einem Peruaner, sondern mit einem Deutschen rede.

    Ich finde es wirklich grausam, was Deutsche Eltern mit solchen Auslandsadoptionen anrichten können. Sie denken vielleicht, sie würden etwas für das aaarme, arme Kind aus dem 3. Reich tun, aber das ist total falsch. Wenn das Kind in seinem Land aufwachsen darf, kann es seine Persönlichkeit gesund entwickeln und muss nicht in Wunschvorstellungen leben.

    Wenn du armen Kindern WIRKLICH helfen wilst, übernimm eine Patenschaft.

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    Antwort von TLinke TLinke

    south&browse produziert aus Berlin und München Doku-Formate, Magazine und Beiträge, Reportagen und Entertainment für verschiedene TV-Sender.

    Nun sind wir auf der Suche nach Eltern, die ein Kind aus dem Ausland adoptieren möchten. Wir möchten Sie bei den letzten Schritten und Hürden der Adoption begleiten und in einer 45-minütigen Reportage darüber berichten.

    Wir würden uns sehr freuen von Ihnen zu hören. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter tanja.linke@south-and-browse.com oder unter 030-419939756

    south&browse GmbH Mehringdamm 53-55 10961 Berlin

    fon [49] 30 4199 397-56 fax [49] 30 4199 397-77

    tanja.linke@south-and-browse.com http://www.south-and-browse.com

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    Antwort von FrauSchmidt FrauSchmidt

    Die Voraussetzungen für eine Auslandsadoption sind fast dieselben wie für eine Inlandsadoption - nur ist es viel teuerer, dafür sind viele Länder beim Alter großzügiger als es in Deutschland der Fall ist (keine Möglichkeit mehr in der Regel ab 35 Jahren): 1. Positiver Sozialbericht muss vorliegen (positive Bewertung idR Deines Jugendamtes Deiner Beziehung, Deiner Motive, Deiner Lebensumstände, Deiner finanziellen Motive etc) 2. Haager Konventionen müssen eingehalten werden (Hauptaussage: nur wenn ein Kind nicht im Inland vermittelt werden kann, darf es ins Ausland adoptiert werden; deshalb vergeht idR ein Jahr ab Geburt der Kinder) Und nun zu Deinen Fragen: Cons Auslandsadoption: Kind wird evtl. mit Ausländerfeindlichkeit konfrontiert, stammt aus einem anderen Kulturkreis, verliert seine kulturelle Identität, Adoptions-Imperialismus, besser wäre es, den armen Müttern im Ausland zu helfen, dass sie ihre Kinder behalten können. Pro: Bis die Verhältnisse in zB Afrika sich ändern, können die Kinder in den Waisenhäusern dort nicht warten, die kulturelle Identität des Kindes kann in die Adoptionsfamilie integriert werden und bereichernd wirken, in Deutschland gibt es kaum noch Kinder, die adoptiert werden können. Kosten: rund 15.000 bis 20.000 Euro. Es wird von Dir erwartet, dass Du in einer stabilien Beziehung in guten finanziellen Verhältnissen lebst, mit Deinem eigenen Kinderwunsch abgeschlossen hast, die adoptierten Kinder kein Ersatz für eigene Kinder sind, bzw mit eigenen konkurrieren müssen. Diese letzten Voraussetzungen und noch viele mehr werden von einer Psychologin des Jugendamtes oder der Organisation für die Du Dich entschieden hast bei ca vier Hausbesuchen und diversen Psychotests abgeklopft. Du/Ihr werdet also "durchleuchtet" - aber das finde ich auch ok. Viel Erforlg!

    Kommentar von FrauSchmidt FrauSchmidtFrauSchmidt

    Nachtrag: bei einer Auslandsadoption müsst ihr euch für ein bestimmtes Land entscheiden, aus dem ihr adoptieren wollt. Zu dem Land solltet ihr in irgendeiner Form einen Bezug haben. Dann müsst ihr euch eine Organisation suchen, die aus dem jeweiligen Land vermittelt. Nicht jede Organisation vermittelt aus jedem Land, ich glaube, helpachild vermittelt überwiegend aus Haiti. Wenn ihr diese Entscheidungen getroffen habt, bewerbt ihr euch bei der Organisation (man kann sich nur bei einer Bewerbung und nur ein Verfahren durchführen) und beginnt das Verfahren. Es dauert in der Regel ca ein halbes Jahr, bis der positive Sozialbericht vorliegt (wenn er denn positiv ist! ;-)), dann beginnt die Wartezeit auf den Kindervorschlag. Die Organisationen stellen sich auf Infoveranstaltungen vor. Du bekommst dort einen guten Eindruck von den Vorsitzenden und ihrer Arbeitsweise.

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    Antwort von gertrude2 gertrude2

    http://www.bundesjustizamt.de/cln_049/nn_258946/DE/Themen/Zivilrecht/BZAA/BZAA__node.html?__nnn=true man hat die möglichkeit dort anzurufen und die zuständigen auszufragen

    Kommentar von ViVi2802 ViVi2802

    Dankeschön :o)

    Kommentar von gertrude2 gertrude2gertrude2

    büüddee

    Kommentar von Taraa TaraaTaraa

    Was bitte ist an dieser Seite schäbig?

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