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Adobe Audition - Wie vermeide ich bei Störgeräuschminderung dieses Glucksen?

Frage von morten morten

Hallo, Wie vermeide ich, dass bei der Störgeräuschminderung so leises Gequietsche und Gegluckse entsteht? Danke.

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Antworten (1)

  • 3
    Antwort von kbra01 kbra01

    Zu Störgeräuschminderung allgemein, nicht auf Adobe bezogen: Auch Rauschunterdrückung oder "Rauschanalyse" mit nachfolgender "Rauschunterdrückung" produzieren je nach eingestelltem Grad mehr oder weniger Artefakte, die hörbar werden. Es kann bei meinem WAV-Editor der Grad bis zu 100 % eingestellt werden, dann höre ich hernach nur noch die lautesten Spitzen des Audiosignals. Damit ist das "Rauschen" zwar 100 % unterdrückt, aber auch wesentliche Bestandteile des gewünschten Signals. Besser ist es also, zunächst das Audiosignal in mehreren Schritten zu bearbeiten. 1) Filterung mit Equalizer, um Brummen und zu starke Höhen, oder sogar extreme Mitten zu beschneiden. 2) Dynamikkompression, um zu starke Pegelschwankungen einzuebnen. 3) eigentliche Rauschanalyse und Rauschunterdrückung gradmäßig so einjustieren, daß das Rauschen abgesenkt, die Artefakte aber noch nicht störend in Erscheinung treten. Dieser letzte Schritt muß oftmals wiederholt werden, bevor das endgültige Ergebnis gespeichert werden kann.

    Übrigens hörte ich das sog. "digitale Rauschen", also die Artefakte, auch einmal auf einer DDD-CD. Hier hatte der "Tonmeister" wohl versehentlich die Rauschunterdrückung aktiviert. Bei MP3s mit sehr niedriger Auflösung (8 kB Oversampling Rate 11.xxx) kommt es auch zu solchen "metallisch" klingenden Artefakten.

    Kommentar von kbra01 kbra01kbra01

    Zitat:"... Einen inzwischen wohl sehr bekannten Ansatz liefert das bereits genannte Programm "Cool edit" von Syntrillium. Hier wird zuerst vom Rauschen ein charakteristischer Fingerabdruck in Form einer verrauschten Musikpause genommen und nach mehreren Gesichtspunkten analysiert. Mit dem daraus resultierenden Algorhythmus wird nachfolgend das gesamte Musikmaterial untersucht und alles entfernt, was Ähnlichkeit mit dem genommenen Fingerabdruck hat. Dieses Verfahren ist leistungsfähig, allerdings habe ich noch kein damit entrauschtes Musikstück gehört, welches nicht eindeutig hörbare, charakteristische, metallisch blubbernde Artefakte aufwies. Quelle:http://home.arcor.de/mfiedler/tipssound.html

    Adobe Systems Incorporated acquired the technology assets of Syntrillium Software in May 2003 and introduced Adobe® Audition® software (a rebranded release of Cool Edit Pro) in August 2003. Adobe Audition 2.0 is the most current version of the software, and Syntrillium's other products have been discontinued...."

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