Frage von familiealles35 21.09.2010

ADHS was können wir tun???

  • Hilfreichste Antwort von DerFragende22 21.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Mein Sohn hat das selbe Problem und wird sind nach Halle ins St.Babara Krankenhaus gefahren (Von der Ergotherapie gesagt bekommen)Dort haben sie Tests durchgeführt wie EEG oder IQ !Diese haben es Bestätigt das mein Sohn ADHS hat!Dort haben sie uns empholen zur Psychologin zu gehen!Dort ist mein Sohn schwer zu bändigen aber nach mittlerweile 3 Jahren hat sich sein Verhalten stark geändert!Ins Positive!Die Kosten nahmen alles die KK!

  • Antwort von Celija 21.09.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wichtig ist ein geregelter Tagesablauf, mit festen Zeiten und Mahlzeiten. Fernsehen und PC, Konsolenspiele u.ä. auf ein Minimum reduzieren. Sucht ihm einen Sportverein, wo er sich auspowern kann, spielt Gesellschaftsspiele mit ihm, verbringt Zeit sinnvoll gemeinsam. Verzichtet auf Zucker, Cola und alles andere anregende. Klärt mit ihm Regeln, die unbedigt eingehalten werden müssen. Loben, wenn er es gut macht. Das ist oft anstrengend durchzusetzen, aber es ist es wert, irgendwann wird es leichter.

  • Antwort von Eratya 21.09.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ADS ( ADHS )

    Lieber User,

    es sind eine Reihe von Untersuchungen von Nöten. Da gilt es im Ausschlussverfahren mal einige sehr wichtige Dinge von Vornherein abzuklären. Zunächst schließe aus, dass eine einfache Phosphatunverträglichkeit besteht. Das ist sehr oft der Fall !!!! Auch zuviel Zucker löst eine ADS ähnliche Symptomatik aus ! Testweise mal die Ernährung umstellen.

    Im selben Atemzug sollte die Diabetes ausgeschlossen, die aber eher weniger bestehen sollte.

    Ein KISS Syndrome besteht nicht ??? ( Auch ursächlich oft ein Kriterium / CAVE!!! : Wird oft schlecht erkannt !!!!!!! Ein guter Orthopäde hilft ^^

    Eure Rennerei beginnt erst !

    Dann sucht man sich einen Kinder - und Jugendpsychologen auf, der das Kinde mal komplett untersucht. Stelle das Würmchen einfach mal vor bei einem guten ^^

    Eine Untersuchung bei kleinen Kindern geht auch, obwohl hier anders behauptet...

    Ich selbst habe es mit 2 Kindern hinter mir.

    Dann... Als Grundsatz... Finger weg vom Ritalin, welches über kurz oder lang empfohlen wird. Das Zeug ist ein Sauteufelszeug. Hier in Deutschland kann man predigen bis Meppen... Viel zu wenig Erfahrung ist hier vorhanden. Es gibt noch überhaupt keine Langzeitstudien. KEINE !!

    Die USA hingegen hat einiges an Material vorzulegen.

    Und dort heißt es >>> MEHRFACH...

    Es werden nicht selten manifestierte Ikteralgeschehen ( Krämpfe ) bis hin zur chronischen Epilepsie, schwersten Depressionen und noch schlimmer: TOURETTE SYNDROME beobachtet. Zwar beruft man sich nur auf im Einzelfall erhobene Statistiken...

    Aber... ALLEINE das Tourette-Syndrom würde mir zum Verzicht eines Amphetamins oder Ritalin ( übrigens BTM !!! ) ausreichen.

    Helfen könnten Dir Foren, die sich mit AD(H)S und Unruhezuständen bei Kindern - besonders Kleinkindern auseinander setzen.

    Ich selbst habe in den USA an einigen Studien direkt mitgewirkt und könnte Material vorlegen, welches dort in mindestens 38 Jahren zusammengetragen wurde.

    Dazu bedürfte es jedoch eines privaten Kontaktes, den ich hier nicht offen lege.

    Ferner habe ich Bezugsadressen zu extrem guten Ärzten, die nicht nur durch meine eigenen Erfahrungen als gut bezeichnet werden, sondern vielmehr von Fachleuten hoch gehandelt werden.

    Vergiss bei der Sache nicht...

    Sollte es nicht eine Modeerscheinung mit den Problemen DURCH Medien sein ( oft verkannt !! ), so ist ADS / ADHS ein Krankheitsbild, dass Euch viele "Freunde" kosten wird und auch in der Gesellschaft so manch Kampf bedeutet. Haltet durch und seit getrost... Mit etwa 20 ist der ganze Spuk meist vorbei und die Kleinen sind sehr schlaue Leute, die im Leben sehr, sehr gut klar kommen...

    Problem nur... Diese kleinen Zapplies werden eben nicht akzeptiert. Dabei sind gerade DIE sehr lustig ^^

    Noch einen... Im Kindergarten beginnen oft schon die Unakzeptanz und auch das Meiden Eures Wurmes... Mein Tipp... Ein Waldkindergarten... Es steht den Kleinen thematisch nichts nach... Sie bekommen alles, was ein regulärer KiGa hat - auch geboten... gar mehr... Viel Natur, Grillfeste... MITEINANDER im Freien bei Wind und Wetter... Sie lieben es !

    Wir haben mit beiden Würmern und mit vielen, vielen Gleichgesinnten sehr, sehr gute Erfahrungen.

    Darüber hinaus... Diese drehenden Würmchen in einer Kampfsportschule anmelden... Meine Empfehlung... Tai Chi mit Kung Fu kombiniert !

    Mehr unter :

    http://www.aap.org/healthtopics/adhd.cfm

  • Antwort von Silencer1975 21.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du mußt das so sehen, dass Medikamente zwar immer die letzte Wahl sein sollten - Du allerdings Deinem Sohn (wie auch Euch, den Lehrern und MItschülern) keinen Gefallen tut. Euer Kind leidet für sich selbst und kommt nicht zur Ruhe. Ihr könnt das mit pflanzliches Mitteln versuchen, mit Meditation/Yoga oder das Kind nachmittags auspowern, wobei ich selbst weiß, wie schwer das ist - ich habe nämlich selbst einen Sohn mit diagnostiziertem ADHS, der jetzt in die Schule gekommen ist. Leider schlägt es sich bei uns auf die Konzentration, mein Sohn ist ein heller Kopf - vergisst aber regelmäßig Sachen, Bücher, Hausaufgaben... Geh doch einfach noch einmal zum behandelnden Arzt und frage nach Alternativen. Außerdem ein schönes Abendritual einführen, machen wir hier auch immer noch, und sei es, dass ich mich 10 min mit ins Bett lege. Oder ihm was vorlese. Auch wenn das Kind in der Schule ist, trotzdem sind sie da immer noch recht empfänglich. Abends kein TV mehr oder keine aufregenden Sachen, keine Telefonate mehr, nur noch ZEit fürs Kind, damit es runterfahren kann... Wenn gar nichts hilft kann man immer noch über Ritalin oder Medikinet nachdenken. Ich wünsche Euch alles Gute!!!!!

  • Antwort von asmodii 21.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ah, die Modekrankheit ADHS. Das Thema hab ich auch schon durch. Ist dein Kind vielleicht unausgelastet? Vielleicht begabt? Bei meinem erledigte sich das rasch, als er 2 x die Woche in einen Verein kam. Nach der Schule Ogata und dann raus spielen. Am Abend ist er dann müde und geht nach dem essen meist freiwillig. Medikamente braucht man übrigens in einem sehr kleinen Teil der Kids, die ADHS haben. Ein Kinderarzt, der gleich zu Medi greift ist nichts. Wechseln! Damit tust du deinem Kind einen echten gefallen.

  • Antwort von babujunior 21.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Geh zum Phychologen, aber das wird sehr teuer werden.

    Dave.

  • Antwort von Helpy1990 21.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Was mir hier bei dieser Frage auch mal wieder auffällt und was mich ärgerlich macht ist folgendes: Viele die hier eine Antwort geben, tun das ohne nachzudenken, evtl. sogar nur um noch mehr Punkte vom System zu kassieren. Direkt ganz oben steht in der Frage klipp und klar, dass die Eltern dem Kind keine Medikamente geben wollen und in der ersten Antwort untendrunter im Kommentar, dass sie schon in einer Klinik waren zur Diagnose und zu Tests. Warum lese ich dann hier mehr als nur einmal den Satz: Geh zum Psychologen oder so was in der Art? Solche Postings finde ich einfach absolut überflüssig!!! Erst lesen, dann schreiben und nicht nur irgendeinen Rotz!

    So das musste einfach mal gesagt werden.

    Puh

    Und natürlich Danke an alle die, die sich wirklich gedanken zu dem Thema gemacht haben und etwas sinnvolles geschrieben haben.

    Gruss Helpy

  • Antwort von Helpy1990 21.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auch ich kann mich hier einigen anderen anschließen und sagen, dass es nicht ratsam währe es mit Methylphenidat (Ritalin, Strattera usw.) zu versuchen. Ich selbst habe mich so durchgeschlagen, zum Leidwesen meiner Eltern und Klassenkameraden und vor allem auch Lehrer. Allerdings hatte ich, abgesehen davon dass ich ein Einzelgänger war in der Schule (Waldorfschule) eine wunderschöne Kindheit und Jugend. Ich wurde nur homöopathisch, mittels Heileurythmie und Reittherapie therapiert und das hat wirklich wunderbar funktioniert. Schule lief eher nebenher, Hausaufgaben hab ich sehr selten gemacht. Dafür habe ich einen guten Schulabschluss hingelegt und inzwischen auch eine eigene Wohnung und einen Ausbildungsplatz. Wenn ihr noch mehr Infos haben wollt, könnt Ihr mir gerne schreiben. Ich freue mich immer über Kommentare. Fragen versuche ich so gut wie möglich zu beantworten.

    Gruss Helpy

  • Antwort von Moonie1970 21.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wo wurde das ADHS denn diagnostiziert? Ich würde vorschlagen, dass ihr nochmal einen Termin dort macht, vorausgesetzt es ist eine gute und ausführliche Diagnostik gewesen (mehrere Termine, diverse Testungen, neurologische Untersuchung, Intelligenztest usw.).

    Besprecht die Problematik mit einem Arzt, dem ihr vertraut. Wurde euch eine Therapie empfohlen? ADHS kann man nicht einfach unbehandelt lassen (meine Meinung), wenn also schon keine Medikamente, dann sollte wenigstens versucht werden, durch Therapie etwas zu erreichen. Sehr viele Fachleute sind allerdings der Meinung, dass diese Therapien erst ihre volle Wirksamkeit erzielen, wenn das Kind mit Medikamenten dazu die Ruhe hat, es überhaupt aufzunehmen und umzusetzen.

    Letztlich ist dieses Thema viel zu komplex, um hier mal eben abgehandelt zu werden. Es gibt im Internet leider auch viele "Extremisten" (sag ich mal), die ihre feste Meinung haben und mit schlichten Parolen und Halbwahrheiten Stimmung machen, für oder gegen Medikamente, je nachdem welcher Richtung sie angehören. Lasst euch davon nicht beeinflussen. Informiert euch über die Medikamente aus möglichst neutralen Quellen, informiert euch über die Möglichkeiten und besprecht das ausgiebig, auch das für und wider Medikamente, mit Fachleuten (!!!). Nur eines tut eurem Kind bitte nicht an: Lasst es nicht einfach unbehandelt. Diese Kinder sind nicht schlecht oder dumm, aber sie haben es nicht leicht. Sie erfahren durch ihre spezielle Art in unserer Gesellschaft und vor allem in der Schule (die wir nicht ändern können) kaum Bestätigung, das macht das Selbstwertgefühl kaputt und schädigt so wirklich für das ganze Leben. Wie auch immer ihr euch entscheidet, geht nicht nach Meinungsmache sondern tut das, was eurem Kind hilft. Viel Kraft!

  • Antwort von Sinja89 21.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Therapie und ein auslastender Sport: Judo, Boxen oder ähnliches!

  • Antwort von nurich83 10.11.2010

    nachtrag , struktur. wie geschrieben nach der einen stunde freies spiel, hausaufgaben für das schulkind , dann wieder freies spiel frische luft oder ähnliches , abends um 6 uhr gibt es dann abendessen wieder gemeinsam usw. für kita kinder lässt sich gut einbauen, gemeinsames einkaufen lasst euer kind im laden immer wieder eine gleiche sache in den korb bringen. Wir z.b. lassen ihm immer Milch holen.Nicht zuviel sonst dreht euer kind wieder auf. Wenn ihr nen Hund habt gemeinsam am wochenende eine Gassirunde einbauen, wo ein spielplatz in der nähe ist, ihr geht mit euerem Hund ne Runde und lasst euer Kind auf dem spielplatz sich austoben, egal bei welchem wetter. Sonntags z.b. als struktur darf immer im schlafanzug gefrühstückt werden. Lasst diesen Tag mal komplett ohne anforderungen sondern wie freies spiel und ihr werden sehen euer kind wird sich da sehr gut drauf einlassen und gerne mitmachen. Mein Sohn darf am wochenende natürlich auch länger schlafen wenn er möchte, ist aber was immerwieder kehrendes und dann kommt das auch nicht zum desaster. Nun zu den Regeln, stellt nicht zu viele auf, das schaft euer kind nicht ein zu halten, baut leber im Alltag bei jeder festen struktur eine regel ein, z.b. beim essen , nicht aufstehen bevor es erlaubt wird , waschen zähne putzen toilette wird zu was selbstverständlichem da brauch man keine regel aufbauen, wenn euer kind mal richtig wütend ist, dann lasst ihn in ruhe nicht bedrängen und fragen was es hat, das nimmt euer kind in der phase nicht auf und wird nur aggressiv , gebt ihm ein kissen oder boxsack oder wutball, womit er sich in seinem zimmer abreagieren kann, wenn er sich dann beruhigt hat und zu euch wieder kommt, dann geht ihr in die aktion und bespricht mit ihm was los war und das ihr es verstehen könnt, oberwichtig wenn er merkt er wird verstanden lernt er für sich und seinem körper zeitig sich wieder zu beruhigen ... ja ich hoffe das es gut tipps sind, ich könnte hier ein ganzes buch drüber schreiben, möchte euch aber nicht die arbeit abnehmen auch einiges selber zu erforschen und kennen zulernen ....

  • Antwort von nurich83 10.11.2010

    Hallo, auch ich habe ein ADHS Kind und all das was ich bis jetzt hier gelesen habe, lässt mir die Haare zu Berge stehen. Man merkt eigentlich schon im frühem stadium ob ein Kind hippelig ist oder sich nur schwer bändigen lässt.Dann hätte man schon zum Arzt gehen sollen und nicht erst kurz vor der Schule wo die Probleme erst richtig anfangen. Kindergärten melden eigentlich auch solche Probleme zurück . In eine Spezialklinik waren wir auch mal, kann man nur in die Tonne kloppen, da geht nur Zeit verloren. Die wollen doch erst mal schauen ob nicht die Eltern schuld an der Miserie sind. Einiges kann ich hier nur ganz gut stützen, ab zum Kinder und Jugendspychologen, alle Termine gewissenhaft warnehmen Ergotherapie ist auch was feines aber nicht für jedes ADHS Kind gut. Wieviele Fachleute wollt ihr noch drumherum haben??? Es Reicht wenn Ihr einen Psychologen habt, der die Diagnose innerhalb von 3 Monaten konsequent stellt euch eine vorrübergehende Überweisung für einen Ergothereupen gibt, der auf ADHS Kindern geschult ist, denn nicht jeder Ergotherapeut kann das , dann alle Hausaufgaben konsequent durchziehen ohne jede ausnahme , sprich sagt der Therapeut sie müssen das so machen wie ich es Ihnen hier in der Praxis zeige und vormache , dann macht das , Eurer Kind wird euch sonst genau bei denen die mal sagen ach das arme kind vorführen und dann geht der stress erst richtig los. In eine Integrativklasse oder Gruppe wenn es noch in Kita ist aufnehmen lassen , wo die struktur und regeln mit dem Kind erarbeitet werden , in der Schule bei jeder störung sofort der Integrativhelfer eingreifen kann um das Kind wieder zu beruhigen um die anderen kinder beim lernen nicht zu stören, das ist ober wichtig. Um so mehr wickel und Fachleute ihr drumherum habt, umso mehr wird Euer Kind euch auf der Nase rum tanzen weil es die hoffnung hat, ach mama wird schon gleich nach geben. Finger weg davon , nur Leute die wirklich Ahnung von ADHS haben sollten Involviert sein. Kind in eine Kampfschule wie Taekwondo schicken ist eine gute Idee da es dort wie alle Kinder behandelt wird und nicht ausgegrenzt wird, das ist ein wichtiger Aspekt für die Zukunft. Taekwondo fördert die Konzentration Koordination Ausdauer Disziplin Stärkt das Selbstvertrauen werte wie Respekt Höflichkeit Selbstwertgefühl und Durchsetzungsvermögen werden dort vermittelt und das wie ein Rezept alles auf einmal und nicht heute das morgen das. Es gibt dort klare regeln und strukturen, bricht die jemand egal wer, muss der jenige aussetzten und kann an der Übung nicht dran teil nehmen.Aber kein anderer macht sich dann darüber lustig, weil wärend diesem unterricht sind alle gleich gestellt und das ist wichtig!!!!Judo schwimmen Fussball ist für euer Kind mit ADHS nur ein Zeitvertreib um kurz keine Langeweile zu haben, viel lernen tun sie da nicht wirklich. Auch wird hier viel um die Medikamente gemeckert, kann ich nicht verstehen, Ritalin und ähnliches sollte nur in der Zeit gegeben werden wo das Kind in der Schule ist, so kann es sich wenigstens auf den Unterricht konzentrieren und verbindet wichtiges mit unwichtigem nicht, die Medis machen nicht abhängig , wer das behauptet, hat sich nicht richtig damit auseinander gesetzt , wenn Kind nach hause kommt, muss es für den rest des Tages keine Medis nehmen. Wer das als Eltern aber zu stressig findet, sollte sich selber helfen lassen, sry klingt hart ist aber so, wenn ihr euer kind ohne medis kennt, wisst ihr eigendlich auch schon vorher bevor eine situation kommt wie ihr reagieren müsst, andern fals kennt ihr euer kind nicht. Ich habe 3 Kinder und weiß schon immer vorher was als nächstes kommt und wie ich zu reagieren habe. Wenn mein Sohn ( ADHS) den halben Tag lang gut drauf war, kann ich davon ausgehen, das abends die Bombe platzt und das heißt, ich muss mein Kind schon vorher auffangen und direkt eine Alternative anbieten. Hier schreibt jemand er hätte Probleme was das schlafen gehen angeht: Guter Tip nach dem Abendessen direkt zähne putzen waschen toilette. ins Bett gut nach sagen. Kommt er nochmal raus weil er nochmal pullern "WILL" oder "TRINKEN" wie auch immer, Toilette immer noch einmal geben , ca 3 Wochen lang, dann kommt er in der Regel nicht mehr, weil er kein spaß mehr daran hat du reagierst in dem sinne nur so, kontrolier das pullern , stell dich dazu, kommt nichts, bleibt er auf toilette bis was kommt, glaub mir hat Kind nachher kein spaß mehr dran und lässt es bleiben. Passiert dies trotzdem weiterhin, schickst du das Kind zurück wenn die Aussage kommt, ich "muss" wenn er irgendwann eingeschlafen ist, wecken und auf toilette schicken, macht irgendwann auch kein spaß mehr, weil er will ja schlafen. trinken nicht geben um gottes willen, wenn er im bett ist und ihr euch auch schon zur ruhe zurück gezogen habt, macht eure türe zu !!! Die darf er nicht öffnen sonst drohen konsequenzen , es ist euer Reich, also auch die Küche türe zu !!!! steht er trotzdem immer wieder und immer wieder auf, dann guter tip nehmt euer kind aus sein Zimmer raus und stellt es mal für ca 10 min im dunkeln wohl gemerkt in den flur/diele eure türe wieder zu, ihr werdet sehen, er hat da keine lust drauf, weil er nicht beachtet wird und nur konsequenzen kommen. Das sind alles tips, die ich von unserer Psychologin bekomme habe und es hat funktioniert, klar man muss anfangs wirklich durchhalte vermögen haben, aber ca in einem Monat wenn das immer und immer wieder so gemacht wird und nicht ach komm man kann ne ausnahme machen , wird euer kind ruhiger und lässt sich auch dadrauf ein.Und so wird das auch im Alltag gemacht. Ihr braucht ganz feste strukturen, die jeden Tag von MOntag bis Sonntag immer wieder um die gleiche Uhrzeit vollzogen werden. Gerade in den Anfangsphasen ist es sehr wichtig, das ihr davon nicht ein einziges mal von ablasst. z.b. wäre eine feste struktur : morgens um 6 Uhr aufstehen wegen schule oder Kita ist das ja eh eine Zeit . Alleine Anziehen lassen, in der Zeit wo sich das Kind anzieht schon mal das Frühstück fertig machen gemeinsam wird angefangen zu frühstücken , wenn das Kind schon fertig ist, aber alle anderen noch nicht, trotzdem am tisch bleiben bis alle fertig sind, schon vorher absprechen wer abdecken darf , jedentag ein anderes familienmitglied um immer wieder das ADHS Kind fragen wer ist heute dran mirt abdecken??, frühstück ist beendet, wird sich angezogen zum losgehen für schule oder Kita, gemeinsam los gehen weg bringen etc. am nachmittag wenn kind aus schule oder kita wieder abgeholt / nach hause kommt, freies spielen ( oberwichtig) mischt euch nicht in dem spiel ein euer Kind muss von dem stressigem Tag erstmal für sich runter kommen, wenn Kind dann euch auffordert, mit zu machen dann nur für ganz kurze Zeit ca 10 min mitmachen. Das freie spiel sollte sich auf ca eine stunde beruhen, danach hausaufgaben für schulkind

  • Antwort von jameda 16.10.2010

    Hallo familiealles,

    wir möchten gerne auf einen Artikel verweisen der über Fakten und Myten über ADHS aufklärt:

    http://www.jameda.de/gesundheits-tipps/adhs:-fakten-mythen-rund-um-den-zappelphi...

    In der Hoffnung eine Hilfestellung zu geben und ein Stück mehr zu erfahren, Alles Gute, Ihr jameda-Team

  • Antwort von DunjaVoos 27.09.2010

    Liebe Familiealles35,

    ich würde einen Therapeuten aus der Adressliste der Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten heraussuchen (www.vakjp.de). Hier sind sehr gut ausgebildete Pädagogen, Psychologen und Ärzte eingetragen, die eine Ausbildung zum analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten absolviert haben. Sie haben eine psychoanalytische Sicht auf "ADHS" (stellen teilweise auch andere Diagnosen) und können allein durch Spiele und Gespräche sehr viel bewirken. Was heilt, ist oft die Beziehung zum Therapeuten, der ja außerhalb der Familie steht. Daher können sich ihnen die Kinder oft sehr gut anvertrauen. Dadurch, dass es sich oft um längere Therapienn handelt (1- bis 2-mal pro Woche), gibt es genug Zeit, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Manchmal fühlen sich Eltern damit nicht wohl, kämpfen mit verschiedensten Ängsten und Schuldgefühlen. Doch häufig wird auf Dauer die ganze Familie entlastet.

    Viele Grüße von Dunja Voos

  • Antwort von Kumarine 22.09.2010

    Hallo :) meine Tochter hat auch ADHS und Wahrnehmungsstörungen. Da ich auch auf Medikamente verzichte geht meine Tochter zwei mal die Woche zur Ergotherapie. Und ich muss sagen das Ihr das sehr gut hilft. Sie ist viel ausgeglichener, Ihre Wut ausbrüche sind weniger geworden sie kann sich besser Konzentrieren und vor allem auch länger. Vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken ob das nicht was für deinen Sohn ist. Ich bin froh das ich diesen Schritt gegangen bin und kann Ihn nur empfehlen. Gruß Kumarine

  • Antwort von J1986 22.09.2010

    Etwas suchen, was ihn auslastet. Sport im Verein oder dergleichen. Frag doch auch deinen Arzt was es für Angebote in deinem Stadtteil gibt, die deinem Sohn helfen können (z.B. Ergotherapie).

  • Antwort von ClubmanGT 21.09.2010

    So ähnlich äusserte sich das auch bei unserem Kleinen. In der Schule müssen Kinder ja sehr viel sitzen und können ihrem Bewegungsdrang nicht ausleben. Gute Abhilfe brachten viel Bewegung und Spiel an der frischen Luft. Seltsamerweise gab's ADHS bis Mitte der 90er Jahre fast gar nicht. Ich denke, es kommt zum Teil von zu wenig Bewegung und zuviel Fernseher, Nintendo, usw. Kann natürlich auch andere Ursachen haben. Mittlerweile sind aber die Symptome bei unserem Jungen komplett verschwunden (hat 3 Jahre gedauert).

  • Antwort von MRmaniac 21.09.2010

    zum psychologen gehen und nach alternativen behandlungen nachfragen

    aber davon würde ich abraten

    damit schadet ihr ihm nur

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