Mein Sohn bekommt seit einiger Zeit Medikinet. Es hilft ihm ohne Frage. Leider haben die Lehrer das berühmte Vorurteil zu dieser Medikation. Er macht angeblich dicht und macht nicht mehr so mit, wie sonst... allerdings ist unsere Sohn ein ganz anderes Kind. Er ist ausgeglichen und kreativer denn je. Und nur in der Schulzeit (2.Klasse) soll er ganz ruhig sein??? Funktioniert doch nicht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser Situation? Habe das Gefühl, die Lehrer machen eher dicht, hätte mal lieber nichts sagen sollen, doch Ehrlichkeit ist doch der beste Weg...

Ich würde das Problem nochmal mit dem Klassenlehrer besprechen und ihn auf die Krankheit des Kindes nochmals verweisen.

Viele Lehrer haben tatsäch Vorurteile. Klär das am besten im 4-Augen-Gespräch oder bring ein Attest vom Facharzt.
Indy72 am 7. Juli 2008 10:30 Deine Vermutung kann insofern richtig sei, besser nichts zu sagen. Solange sich das Kind halbwegs unauffällig benimmt, braucht es auch keiner zu wissen und Nachteilsausgleichdiskussion ist dann obsoled.

Jedes Medikament hat Nebenwirkungen und die sind bei jedem Patienten anders. Besprich das bitte mal mit deinem behandelnden Arzt, eventuell kann er die Dosis verändern oder das Medikament zu einer anderen Zeit einnehmen. Ich würde auch mit dem betreffenden Lehrer ein Gespräch führen und ihn auf die nähreren Umstände und Gründe für die Einnahme des Medikaments aufmerksam machen.

Die Einstellung der Lehrer ist für mich unverständlich. Wenn dieses Medikament deinem Bub hilft, kann er sich auch besser konzentrieren und in der Schule besser mitarbeiten.
Aber du kannst ja einmal versuchen, ob es auch mit dem homöopatischen Mittel ZAPELLIN funktioniert (hat bei meiner Nichte gute Erfolge)
Mein Junge (16 Jahre) hat ca. 5 Jahre Ritalin genommen. Habe da auch sehr unterschiedliche Reaktionen der Lehrer erfahren. Meine Erfahrungen haben mich jedoch gelehrt den Lehrern nichts mehr zu sagen. Hilft's deinem Jungen passt's ja. bei meinem hat's nicht wirklich gewirkt.....ich liess jedoch die Lehrer im Glauben er nehme das Medikament als wir's schon lange abgesetzt hatten. Lustigerweise hatte ich nach Absetzung immer noch das gleich positive feedback wie vorher.
Als mein Sohn vor 10 Jahren erst Ritalin und dann Medikinet bekam,war das ein Segen für uns und für meinen Sohn,weil er kaum in der Schule existieren konnte,mit allen Regeln,die in einem Klassenzimmer herrschen!Ich muß dazu sagen,dass mein Sohn auf eine Integrationsschule ging und die Lehrer mit ADHS ganz anders umgingen als auf einer "normalen" Schule.Leider haben sehr wenige Lehrer Ahnung von dieser Stoffwechselerkrankung und es gibt immer mehr Kinder mit ADHS!