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ADHS oder normal?

Frage von katben75 katben75

Hallo nocheinmal an alle. Eine ähnliche Frage bezüglich unseres 3,4 Jahre alten Sohnes hab ich hier schoneinmal gestellt, und eine ziemliche Schelte eingesteckt, so daß ich schon ein schlechtes Gewissen hatte.Sein Zustand hat sich jedoch immernoch nicht geändert, ganz im Gegenteil. Wir sind uns im Moment überhaupt nicht mehr sicher, wie wir weiter verfahren sollen, und ob, und wenn ja, was ihm fehlt. Habe schon viel gelesen und hab auch schon in Gesprächen den Verdacht auf ADHS gehört. -Ich bin verwirrt. Ich beschreib mal seine "Symptome": -Er redet oft mit sich selbst -Zappelt, ist ständig in Bewegung und redet auch (fast) immer Meistens läuft er, auch im Haus. Er mach fast nie etws mit Bedacht, sondern poltert einfach immer drauflos -Er folgt nicht (er scheint manchmal irgendwie nicht mitzubekommen, was wir ihm sagen) -Er macht im Kindergarten "alles" kaputt -kann sich nicht konzentrieren (er will sich z.B. anziehen gehen, und sitzt dann aber nach 10 Minuten, wenn ich nach ihm sehe, ohne Schlüppi auf dem Fußboden und spielt) -Er haut und schlägt mit Gegenständen -Kann jedoch (wirklich) stundenlang mit uns auf dem Sofa Bücher lesen und anschauen -kann überdurchschnittlich gut sprechen für sein Alter -hohe Auffassungsgabe, kann sich viel merken usw., usw.....

Im Kindergarten war nun schon eine Stützpädagogin, die uns vorsichtig erstmal "nur" zu einer Ergo geraten hat oder (was sie für noch besser hielt) Kurs für psychomotorische Entwicklung. Lange Wartezeiten sind vorprogrammiert, das nimmt kein Ende und wir wissen im Moment irgendwie nicht weiter. Können nur warten, warten, warten auf die Termine :-( -und es müßte sich dringendst was ändern, In unserem Hause herrscht die ganze Zeit so eine nervöse Grundstimmung. Kennt Ihr das? Weiß jemand nen Rat??

Danke schonmal im Voraus

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Antworten (13)

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    Antwort von turalo turalo

    Kann es nicht einfach sein, daß das KInd im Kindergarten noch total überfordert ist?

    Es kann sich ´ja nicht mitteilen, es kann nicht ausdrücken, was los ist.

    In diesem Alter ist es für manch ein Kind noch zu früh, um in den Kindergarten zu gehen, von der Mutter getrennt zu sein.

    Ergotherapie ist eine gute Maßnahme, auch wenn es lange dauert, bis man endlich einen Termin hat.

    Ich kenne solche Geschichten nur von meiner Nachbarin, deren Kind ähnlich verhaltensauffällig war/ist. Sie hat alle Register gezogen und mittlerlweile ein ganz umgängliches Kerlchen aus ihm geformt. Allerdings mit viel Geduld, unendlicher Fürsorge und relativ wenig Kindergarten. Sie hat auch Therapien mit dem Kleinen gemacht, sie hat ihn privat gefördert und-was-weiß-ich-noch-alles.

    Warte Deine Termine ab, mehr kann ich Dir nicht raten.

    Alles Gute, viel Kraft und viel Glück.

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    Antwort von resaone resaone

    Wenn du eine Antwort haben willst dann würde ich nicht Menschen fragen die deinen kleenen nicht sehen, kennen usw. Einfach mal zum Arzt gehen und untersuchen lassen und selbst dann ist es nicht sicher. Mir wollten die das auch anhängen und ich bin es nicht zappel nee spass....Ich würde mich nie drauf verlassen.

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    Antwort von schwabinggirl schwabinggirl

    Ich habe zwar keine Kinder und antworte deshalb sehr vorsichtig - aber ist das, was du beschreibst, für 3-4 Jährige nicht normal? Ich finde, heute sind alle so schnell dabei, ein Kind für psychisch krank zu erklären (oder von einem Arzt erklären zu lassen). Er gilt dann lebenslang als gestört, er hat keine Vorteile davon, nur Nachteile. Warum bewahrst du nicht die Ruhe? Die nervöse Grundstimmung im Haus kann nur von euch Erwachsenen kommen. Vielleicht fängt er die auf? Ich bin schon im Oma-Alter. Ok. Ich würde anders mit dem Spätzchen umgehen. Ich würde nicht sein nervöses Verhalten betonen, sondern das, was er gut kann, seine Stärken. Keine Therapie, nichts. Gib ihm Bücher! Er scheint sehr intelligent zu sein. Vielleicht langweilt er sich im normalen Kindergarten? Bist du schon mal auf die Idee gekommen, dass er besonders intelligent ist? Du bist die Mutter. Du musst ihn erziehen und seine Stärken entdecken und fördern. Führe ihn etwas enger. Bleib dabei beim Anziehen. Immer die gleichen Uhrzeiten. Schau ihn an, wenn du mit ihm redest, warte bis er okay sagt. - Wenn du Hilfe bei der Erziehung brauchst, würde ich den Kontakt mit einem guten Waldorfkindergarten und einem solchen neuen Schulzentrum suchen, die machen das sehr intelligent.

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    Antwort von freebine freebine

    Ich denke dein Sohn ist hochintelligent, sehr sensibel und braucht eher Herausforderungen als Medikamente. Er ist sehr normal so wie du ihn beschreibst, eben auch sehr aufgeweckt. Hinter allem was er tut steht ein Grund. Warum macht er Sachen kaputt - nimmt er die Erzieherinen nicht ernst? Warum nimmt er sie nicht ernst - meinen sie es nicht ehrlich oder haben sie ihn schon abgeschrieben? Stehe zu deinem Sohn - vielleicht hilft ihm eine Alternativmedizin wie zB. eine energetische Behandlung die Blockaden löst. Hattest du eine miese Zeit während der Schwangerschaft u. o. Geburt? Den wichtigsten Rat den ich dir geben kann: Nimm deinen so an wie er ist, gebe die Verantwortung die du als Mutter trägst niemals leichtfertig aus der Hand. Bleib mit ihm auf Augenhöhe und berede alles mit ihm. Sobald er sich angenommen fühlt wird es ihm sicher besser gehen. Gib ihm die Sicherheit die er braucht. Seid nicht nervös, ihr schafft das!

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    Antwort von o0Alea0o o0Alea0o

    Ich habe jetzt mich nur auf die ADS-Symptome konzentriert. Die Hyperaktivität sollte man bei soetwas am besten ganz außen vor lassen...

    Der Verdacht auf ADHS (oder sogar richtung Asperger) kann berechtigt sein. Mit 3 1/2 Jahren lässt sich das natürlich schwer sagen aber wenn er sich wirklich "anders" verhält als andere Kinder in dem Alter, dann sollte man dieses in Erwägung bringen.

    Auf Grund des Alters sollte am besten ein ADS-Spezialist ihn diagnostizieren, statt von einem "0815-Psychiater". Dieser müsste auch i.d.R. die passenden Therapiemöglichkeiten wissen und ob er weitere Hilfe benötigt (vorallem in der Schule). Die Wartezeiten auf so einen Diagnostikplatz könnten aber lang sein, wenn auch sicherlich kürzer als z.B. gleich bei Asperger-Diagnostiken.

    Eine frühe Erkennung ist wichtig. Achte darauf, dass dem Jungen in der Therapie nicht beigebracht wird, dass er sich "gefälligst normal verhalten" soll. Das steht für eine schlechte Therapie und einen völlig falschen Ansatz, als ob der Junge "krank" sei. - Das ist er nämlich nicht! In der Schule sollte man vorallem Rücksicht auf ihn nehmen, dass er auch mal raus darf wenn er es wünscht etc.

    Ich bin recht "pro-Medikamente", aber in diesem jungen Alter darf er einfach keine Medikamente (ala Ritalin, v.a. Risperdal) nehmen - vorallem, weil diese anscheinend zu hoch dosiert werden und stattdessen einen betäuben und müde machen, statt der Konzentration zu helfen. Bis er überhaupt selbst entscheiden kann ob er Medikamente möchte, dauert es sowieso über 10 Jahre . Darüber sollte wirklich nicht nachgedacht werden!

    Wichtig ist auch sich über das Thema zu informieren. In ADHS-Foren gibt es auch eine Menge Empfehlungen von Gleichgesinnten über bestimmte Bücher. Evtl. könnte man dort noch nachschauen!

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    Antwort von martinpalatina martinpalatina

    Ich würde mit einem guten Psychologen bzw. Psychiater reden und vor allem fragen was sich in dem Alter ändert wenn er ADHS hat und vorerst nicht Medikamentös behandelt wird auch wenn es eventuell ADHS ist, dann aber doch das eventuelle ADHS im Auge behalten. in spätestens einem Jahr wirst du es besser wissen. Aber les' dich schon mal in die passende Literatur ein - ich empfehle die Autoren Neuhaus, Siemchen, Krause und Krause. Ncht das Internet, wirklich die Bücher. Die sind besser.

    Bei Autismus muss man allerdings sofort ran; eine Internetferndiagnose von Laien per Forum geht aber schief. Also ab zu Arzt.

    @ LastNightfal:

    Andersrum wird ein Schuh draus: Viele Kinder bei denen man früher einfach gesagt hat "die sind halt Zappelig" waren in Wirklichkeit ADHS Kinder - man hat es nur nicht so genannt. Und ADHS-Kindern tut eine klare Struktur und eine gewisse Strege ausserordentlich gut aber das reicht nicht. Auch weil so die Stillen durchs Raster fallen - nicht alle ADHS Kinder sind Zappelig. ADHS ist sehr vieeeel komplexer als zappeln.

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    Antwort von minkerl58 minkerl58

    Ich würde einmal eine gute Kinder-und Jugendpsychatrie aufsuchen und dein Kind gründlich untersuchen lassen.Mit ADHS tut man meistens alles ab.Vielleicht hat dein Kind ja einen hohen Intelligenzquotienten,ist praktisch schlichtweg unterfordert.Dann machen die Kinder auch Dinge die sie nicht sollten,weil sie sich langweilen.Wenn es wirklich ADHS ist werden euch die Psychologen auch unterstützen.Medikamente würde ich aber auch als letzten Ausweg sehen.Ich denke,dass man nicht so lange auf einen Termin warten muss,wenn doch dann nimm das in Kauf.So bekommst du wirklich Hilfe.Sie sind extra für Kinder geschult.Alles Gute.L.G.

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    Antwort von joppo77 joppo77

    Ess ist eine uberdurchschnitliches intellegentes kind !

    Er wirdt deutlich unterfordert.

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    Antwort von feigenblaettli feigenblaettli

    Liebe(r) katben! In Deinen Ausführungen erkenne ich ein wenig meinen Sohn wieder. Selbstgespräche, herumlaufen, überdurchschnittl. Sprache, ständig in Bewegung sein (Vorliebe für Dreh- und Schaukelbewegungen?) - aber andererseits auch stundenlanges beschäftigen können mit einer Sache... Kurzum - bei meinem Sohn wurde Asperger diagnostiziert. Keine Angst, Goggle einfach mal danach, vielleicht findest Du da vertraute Sachen. Trotz alledem empfehle ich Dir einen Kinderpsychologen aufzusuchen. Wir mussten auch lange auf einen Termin warten, aber da wir uns umfangreich belesen und eine in solchen Dingen bewanderte Kita-Erzieherin hatten, konnten wir vieles verstehen und nachvollziehen. Denn von einem Tag auf den anderen ändert sich auch mit einer richtigen Diagnose nichts, hilfreich ist hier wirklich, Verhaltensweisen zu verstehen und die Dinge für sich selbst anzunehmen. Alles Gute!

    Kommentar von egal78 egal78

    Ja Asperger ist aber schwer zu Diagnostizieren und viele Ärzte halten sich da bedeckt hast Du sicher grosses Glück mit gehabt ! Find ich gut ..

    Kommentar von feigenblaettli feigenblaettli

    Ja, da hatten wir Glück! Aber gedauert hat's schon... Mein Sohn ist jetzt 10 und die "Auffälligkeiten" begannen auch mit anderthalb Jahren in der Kita :-)

    Kommentar von egal78 egal78

    Meiner wird 10 und seid dem er 3 1/2 ist kämpfe ich auch drum den von Jahr zu Jahr kommt immer mehr hinzu (leider) !

    Kommentar von feigenblaettli feigenblaettli

    Ja, ich weiß, was Du meinst! Und gerade deshalb sind "unsere" Jungs eben was besonderes :-) Auch Dir alles Gute!!!

    Kommentar von egal78 egal78

    Danke Dir ebenso :)

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    Antwort von egal78 egal78

    Bei uns wurde die Diagnose damals da war er 3 1/2 in der Kinder und Jugendpsychiatrie festgestellt ! Meine Frage an Dich was stellst Du Dir als Therapie für ihn vor ? Wenn Du Dich belesen hast weisst Du ja was es an möglichkeiten gibt ..

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    Antwort von bibipedia bibipedia

    Ich mag es nicht recht gerne, wenn Kinder in diese ADHS Schublade gesteckt werden. Aber leider ist das in manchen Fällen notwendig, um ihn dementsprechende Hilfe zukommen zu lassen.

    Ich selbst hab zwei Kinder. Eine 14 jährige und eine 11 jährige Tochter. Die Jüngere ist Verhaltensauffällig. Sie wird schnell wütend, spielt gern Machtspielchen, diskutiert unheimlich gerne, und da sie sich nicht richtig auf das konzentriert, was sie gerade macht, geht eben auch des öfteren mal etwas zu Bruch. Nun hört sich das nach außen hin nicht sehr schlimm an, allerdings kommt genau das zum Vorschein, was Du ansprichst. Diese unharmonische, nervöse Grundstimmung. Und nun bin ich schon ein wirklich sehr geduldiger, gelassener Mensch. Nun habe ich das Glück, dass meine Tochter sich dessen bewusst ist und wir viele gute Gespräche führen und mein Partner, mit dem ich seit 8 Monaten zusammen bin, uns sehr unterstützt. Das führt dazu, dass wir alle zusammen arbeiten. Das ist nun bei einem kleinen Kind schwieriger, da es noch gar nicht versteht, was da mit ihm passiert.

    Ich überlege, was ich Dir für einen Rat geben könnte...

    • Ruhe bewahren.

    • Den kleinen nicht immer tadeln (er ist nicht freiwillig so)

    • Autogenes Training (kann man von zu Hause aus machen)

      -Geduld haben (ihr scheint ja schon auf nem guten Weg zu sein, Hilfe zu bekommen)

    Eins möchte ich noch sagen, egal was Ärzte sagen, lass Dein Kind niemals Ritalin nehmen. Ich wünsche Euch alles Gute und viel Kraft!

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    Antwort von LastNightfall LastNightfall

    Zuerst einmal: ADHS (ich will nicht abstreiten, dass viele Kinder dies auch haben) ist eine Modeerkrankung. Anders gesagt: Vielen Kinder die früher zappelig waren wird heute ADHS diagnostiziert. Eine gewisse Strenge in der Erziehung kann da viel ausgleichen, man darf den kleinen Rabauken halt nicht alles durchgehen lassen.

    Nun aber spezieller zu deiner Frage: Ich arbeite seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit. So ein Verhalten fällt jedenfalls nicht völlig aus dem Rahmen und sein hoher Entwicklungsstand spricht eindeutig gegen ADHS. Kein ADHS-Kind kann sich stundenlang auf Bücher konzentrieren. Er hat eventuell eine kleine Verhaltensstörung - ob das therapiebedürftig ist oder nicht kann aber nur ein Arzt bestimmen. Mach dir aber nicht zuviele Sorgen, ich habe schon einige ähnliche Kinder erlebt und aus denen ist (meistens) auch etwas geworden, in den überwiegenden Fällen auch ohne Medikamente.

    Kommentar von o0Alea0o o0Alea0oo0Alea0o

    ADHS es ist keine Krankheit! Was aber richtig ist, dass ADHS anscheinend sehr oft diagnostiziert wird für Kinder die nicht gut erzogen worden sind oder schlicht Hyperaktiv sind. Wer sich die Diagnosekriterien von ADS durchschaut wird merken, wie "schwer" es eigentlich ist, diese Diagnose zu erhalten! ADS wird nach meinem Gefühl auch kaum diagnostiziert!

    Eine gewisse Strenge in der Erziehung kann da viel ausgleichen, man darf den kleinen Rabauken halt nicht alles durchgehen lassen.

    Unsinn! Erziehung ist natürlich wichtig. Aber es ist unmöglich eine angeborenene Hyperaktivität und/oder Konzentrationsschwächen nur durch reine Erziehung zu beseitigen, es sei denn man zerstört die Kinder Seele ganz. Das zählt höchstens für die "falsch-diagnostizierten ADHSler"

    Kein ADHS-Kind kann sich stundenlang auf Bücher konzentrieren.

    Unsinn! Es gibt die sogenannte Hyperfokusierung! Wenn einem ADSler etwas gefällt, kann er sich tagelang am Stück damit beschäftigen, was kein "normales Kind" je schaffen würde.

    Kommentar von LastNightfall LastNightfallLastNightfall

    Ich bezog mich auf die Fehldiagnosen, die in meinen Augen den größeren Teil ausmachen. Jedes Jahr wenn ich ne Kinderfreizeit mach muss man inzwischen mehr Kinder mit Tabletten abfüttern. In diesem Jahr hatte ich einen Anteil von um die 10% die Ritalin oder vergleichbare Präparate bekamen - das ist meiner Meinung nach eindeutig viel.

    Meine Erfahrung ist, dass Eltern oftmals ihren Kindern keinerlei Grenzen setzen können - da entstehen natürlich kleine Tyrannen, die man dann mit Medikamenten besänftigen muss. Das trifft wie gesagt nicht auf alle Fälle zu - aber bei vielen halte ich die Medikamentierung für relativ überflüssig. Ist meine rein auf persönlicher Erfahrung basierende Ansicht.

    Mag sein, dass es diese Hyperfokusierung gibt, in der Praxis ist sie mir noch nicht untergekommen. Ich weiß, dass man solche Kinder oft stundenlang mit simpelsten Aufgaben beschäftigen kann, aber dabei ruhig sitzen tun die dabei alle nicht. Die Frage ging ja auch nicht auf ADS sondern auf ADHS - das H steht meiner bescheidenen Kenntnis nach für Hyperaktivität - still sitzen und das über Stunden kam mir dabei noch nie unter.

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    Antwort von slideagain slideagain

    Geh zum Doc mit Deinem Kind und organisiere ihm einen freizeitlichen sportlichen Ausgleich (Spielplatz, Fussball usw.), in dem er seine überschüssige Energie loswerden kann.

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