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ADHS noch Auswirkungen im Erwachsenenalter?

gefragt von ListigerLurch am 06.11.2009 um 19:57 Uhr

Eine bekannte von mir hat das. Sie ist Anfang 30, hat einen Realschulabschluss, aber keine Ausbildung und nix und sagt immer, dass das an dem ADHS liegen würde. Sie lebt von Hartz IV und sieht sich immer als ganz armes Opfer. Meine Frag wäre nun, ob da was dran ist? Hat ADHS noch im Erwachsenenalter Auswirkungen? Oder schiebt sie das nur als Ausrede vor? Was könnt ihr mir aus euren Erfahrungen dazu sagen?


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anonym
beantwortet von langweilig1 am 6. November 2009 20:11
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ADHS kann noch im Erwachsenen Alter vorhanden sein (wurde bei mir erst mit 24 diagnostiziert) ABER dies darf sich meiner Meinung nach niemand als Ausrede auf die Stirn schreiben. Ja mit ADHS hat man gewissen Einschränkugen aber auch gewisse Vorteile (kreativität, viel Energie...). Deine Bekannte sollte sich vielleicht mit den bekanntesten Büchern anfreunden und eine Therapie und/oder eine Selbsthilfegruppe aufsuchen und wieder loslegen. Auch Medikamente können in Teilen des Lebens helfen etwas besser auf die Reihe zu bekommen, aber dies ist ein eigenes Thema, wo jeder Betroffene seine eigene Erfahung machen sollte.


anonym
beantwortet von engelchen29 am 6. November 2009 20:44
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adhs kann durchaus ins erwachsene Alter gehn ,man kann konzentration und Ausdauer aber auch trainieren ,man kann lernen mit der Krankheit umzugehn es ist jedoch keine Ausrede für Faulheit.Meine tochter leidet auch an ADHS kommt mittlerweile ganz gut damit klar musste allerdings erst die schule wechseln

Kommentar von Eea04cb4344457619ad73e05c077ac54smallKyra700 am 8. November 2009 00:47

ja, mein Stiefsohn sogar zwei mal. Seine Mutter versäumte die Tablettengabe. Sie hat selbt auch ADHS und bei ihr ist es bald schlimmer, als bei ihrem Sohn. Heute ist er 16 Jahre alt und kommt immer besser damit klar. Vor 6 Jahren konnte er noch keine 5 Minuten ruhig sitzen oder einem Gespräch folgen. Heute ist er aber auch in Behandlung und nimmt regelmäßig seine Medikamente.


zitronischka
beantwortet von zitronischka am 6. November 2009 19:59
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Ich sag auch immer, dass ich an ADHS leide .... kennen wir uns?

Und ja, es ist durchaus möglich, dass die durch das ADHS Probleme hat, wie Konzentrationsschwäche, Motivationslosigkeit, innere Unruhe, Unbeständigkeit ...


Kyra700
beantwortet von Kyra700 am 8. November 2009 00:45
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je nach dem, wie gut ADHS behandelt worden ist. 70% der Häftlinge soll darunter leiden. Je früher man es erkennt, desto besser ist es, wenn man es denn dann auch behandelt. ADHS ist übrigens erblich bedingt.


anonym
beantwortet von giolina am 9. November 2009 11:01
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Ich schließe mich der Antwort von "langweilig1" an und möchte noch einen anderen Aspekt einbringen:

ADHS hat die gleichen oder sehr ähnliche Symptome wie z.B. eine Schilddrüsenfunktionsstörung (siehe schilddruesenguide.de/sdkrankheitssymptome.html) oder Kryptopyrrolurie (siehe kpu-berlin.de/ForEiLoesung.html. Auch Nährstoffmängel kommen in Betracht (siehe z.B. schilddruesenguide.de/sdNEMs.html).

Ich empfehle bei AD(H)S-Symptomatik die Schilddrüse untersuchen zu lassen. Die Untersuchung muß durch einen Facharzt ausgeführt werden (Endokrinologe, Nuklearmediziner mit Schwerpunkt Schilddrüse), der TSH-Wert alleine reicht nicht aus.

Hier ist ein Forum für Schilddrüsenerkrankte, man bekommt viele Fragen beantwortet und kann auch seine Werte einstellen und beurteilen lassen - das empfehle ich insbesondere dann, wenn bei der Untersuchung "alles in Ordnung" herauskommen sollte: ht-mb.de/forum/

Und hier findest Du eventuell einen guten Arzt: top-docs.de

adhs-anderswelt.de ist ein Forum für Betroffene.



anonym
beantwortet von DerVolkswirt am 17. November 2009 09:54
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Bevor eine Diagnosde bzgl ADHS/ADS gestellt wird, wird ein Facharzt immer Untersuchungen vornehmen, um mögliche Schilddrüsenunter- oder überfunktionen ausschließen zu können. Dies gehört zum Diagnoseverfahren genauso wie das MEssen der Hirnströme und anderer Untersuchungen.


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