Da meine erste Frage über das Thema gelöscht wurde, es mir aber noch zu wenige Antworten waren und ich auch nicht begreife, was daran an den Richtlinien verstoßen haben soll, hier nochmal eine Meinungsumfrage dazu: Meint ihr das "ADHS" heute - in den MEISTEN Fällen - viel zu schnell und unvorsichtig diagnostiziert wird (Drogen, Beeinflussung des gesamten Lebenslauf eines Kindes, etc.) und es oft nur ein Stempel ist um Kinder ins System zu pressen (in der Schule muss man still sitzen, am Arbeitsplatz später ... etc.) Oder denkt ihr das es - in den MEISTEN Fällen- wirklich medizinisch gerechtfertigt ist und es nur eine Störung ist, die man früher noch nicht kannte (nicht erforscht hat) bzw. sie nicht benennen konnte ?
"ADHS" - in den MEISTEN Fällen: ein Stempel gegen kindl. Lebendigkeit oder echte Störung ?
| Abstimmungen | |
|---|---|
| MEISTENS - Modestörung gegen kindliche Lebendigkeit | 4 |
| MEISTENS - tatsächlich medizinisch gerechtfertigte Störung | 2 |
| Teils/Teils | 3 |
Antworten (11)
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2Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
SascherSascher
Abgestimmt für: Teils/TeilsIch denke, dass man da kein pauschales Urteil treffen kann.
Es geht bei der Behandlung von ADHS nicht immer nur um die medikamentöse Behandlung.
Die Medikamente unterdrücken die Symptome, aber sie heilen nicht.
In Verbindung mit einer Therapie haben die Medikamente ihren Platz verdient, sollten aber auch nicht das einzige Mittel bleiben.
Man kann das serh wohl diagnostizieren und auch anschliessend treffend behandeln.
Aber ich gebe Dir auch recht, dass für viele Eltern Ritalin und Konsorten ein "Segen" sind, weil sich die Kinder dadurch ruhig stellen lassen.
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2Antwort von
justikajustika
Abgestimmt für: MEISTENS - tatsächlich medizinisch gerechtfertigte Störungich denke, dass sie in früheren Jahren einfach noch nicht so gut erkannt wurde oder die Eltern die Krankheit mit Schlägen und Strafen auskuriert haben. Besser es wird behandelt und es werden dem Kind dadurch extreme Erfahrungen und viel Kummer und Leid erspart!
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1Antwort von
Gorkij Abgestimmt für: MEISTENS - Modestörung gegen kindliche LebendigkeitEs ist einfach so bequem, wirf dem Kindchen eine Pille 'rein und alles wird gut. Die Vorstellung, dass man verdammt nochmal für seine Kinder da zu sein hat,ggf auch die Verwirklichung des eigenen Selbst mal hintanstellt scheint mir allzu oft als Unzumitbarkeit angesehen zu werden. Trauring allerdiings auch für jene Kinder, die trotz guter Erziehungsbedingungen die geannnten Probleme haben, auch ihre Interessen werden verraten.
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1Antwort von
dani1982b Abgestimmt für: Teils/TeilsDies richtig feststellen sollten mehrere Ärzte / KinderPsychologen. Nicht den Kampf aufgeben, oft hilft ein wenig Aufmerksamkeit und z.b. ein intensiver Sportverein?
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1Antwort von
KreiliKreili
Abgestimmt für: MEISTENS - tatsächlich medizinisch gerechtfertigte Störunghab ich und es ist nicht eine mode erscheinung!!!
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0Antwort von
karla22karla22
Abgestimmt für: MEISTENS - Modestörung gegen kindliche LebendigkeitWas nicht passt wird passend gemacht. So war es schon immer. Früher kamen Misshandlungen der Kinder oft zum Einsatz um deren Willen und Lebendigkeit zu brechen. Heute ist die Rohrstockmethode out und Eltern und Lehrer wissen sich keinen anderen Rat im Umgang mit den Konflikten zwischen ihnen und den Kindern. Vielen Kindern fehlen durch den Überfluss und die schier unbegrenzten Möglichkeiten Grenzen, die sie so dringend zur Orientierung brauchen. Außerdem ist es ab dem Schulalter bei den meisten Kindern mit der Individualität vorbei und spätestens bei der Einführung der Schulnoten werden alle über einen Kamm geschert. Und wer dann nicht in die Norm passt, weil er Schwierigkeiten beim Lernen oder Schwierigkeiten beim Stillsitzen oder Sichkonzentrieren hat, oder weil er sich anders benimmt, weil die soziale Reife noch fehlt (Kinder werden ja auch immer früher eingeschult), bekommt dann gerne mal eine Diagnose, die für alle beteiligten erleichternd ist: "Puh! Wir haben nichts falsch gemacht, sondern unser Kind ist krank!" Und natürlich verdient auch hier wieder ein großer Konzern am Medikamentenverkauf. Die Wirtschaft bestimmt immer was modern ist!!!
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0Antwort von
Kanin Ich denke, dass man sehr vorsichtig sein muss mit ADHS. Tatsache ist, dass diese Krankheit noch nicht wissenschaftlich definitiv bewiesen ist. Jedoch heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Ich denke, dass sich hinter der Diagnose so manches verbergen kann. Oft meine ich, dass viele Faktoren zusammenkommen. Wobei eine ungünstige Erziehung eine große Rolle spielt. Heutzutage haben Eltern Probleme Grenzen zu setzen. Oft noch nicht einmal, weil sie nicht möchten oder es nicht können, sondern weil die Gesellschaft Eltern, die "Nein" sagen als schlechte Eltern sieht. Eltern sind unter einem großen Druck heutzutage, da ihnen oft die Schuld gegeben wird. Es ist ein komplexes Thema über das man viel sagen müßte.....
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0Antwort von
Pauli1965Pauli1965
deine Frage wurde gelöscht, weil MEINUNGSUMFRAGEN ins Forum gehören,oder was für einen Rat suchst du ???
Kommentar von
HobbyPianistinHobbyPianistin Ah, danke dann weiß ich das jetzt. Kannst du mir noch sagen wie man die ins Forum stellt? hab da nicht drauf geachtet..
Ja denke auch das sowas oft schon helfen kann. Wie die Kinderpsychologen dazu stehen, weiß ich nicht, aber Pädagogen und Mediziner schlagen sich da ja auch oft die Köpfe ein... also scheint es keine richtige Einigkeit zu geben. Deswegen interessiert mich das hier mal.