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AD(H)S glaube ich nicht.

Frage von Elch1 Elch1

Hallo an Alle, versuche es kurz zu machen. Kind (11 ) mit 4 weiteren Kindern Klassenbester. War auch etwas unruhig und hat auch zuviel gequatscht und hat öfters etwas zu wild gespielt in den Pausen, aber die Lehrerin war der Ansicht, dass er halt ein lebhaftes Kind ist. Manchmal ist er sehr unruhig und dann geht es wieder. ADHS-Test mit 5 - Ergebnis - Ja, er hat es.

Mit 9 noch mal wiederholt, eben wegen Schulwechsel und da war das Gesamtergebnis anders. Er ist zwar etwas unkonzentriert gewesen, bei schwierigeren Aufgaben, aber im Befund steht Verdacht auch einfach Aufmerksamkeitsstörung. Jetzt auf dem Gym quatscht er natürlich auch im Unterricht und ist wohl auch manchmal unruhig.

Was mich konfus macht ist, er kann durchaus seine Hausaufgaben alleine erledigen und auch schnell wenn es drauf an kommt ( er ist z.b. verabredet ). Er merkt sich alles sehr schnell und auch Vokabeln lernen, da ist er ein Künstler. Da spürt man nichts von Konzentrationsproblemen. Neudings klemmt es in Mathe aber mal wieder , wobei er da wirklich der Beste war und ein Jahr den Schülern voraus. DInge die er in der Grundschule konnte, bereiten ihm Schwierigkeiten. Nachmittags ist er total kaputt etc. Er schläft sehr schlecht und waren auch im SChlaflabor. Alles aber nichts eindeutiges. Ich kann nicht so recht an ADHS glauben. Er spielt auch Klavier und kapiert es sehr schnell und kann sich da

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Antworten (7)

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    Antwort von keysha05 keysha05

    Hallo, ADHS ist auf JEDEN FALL vorstellbar... Ist denn noch keine Socke auf die Idee gekommen,dass Dein Spross HOCHBEGABT ist? Erwiesen ist, (gibt reichlich Statistiken) das ADHSler einen höheren IQ haben,als ein Durchschnittskind.-Da Dein Junge aber in einem Fach (oft Deutsch bzw.Sprachen oder Mathe) absackt,solltest Du ihn auf HOCHBEGABT testen lassen. Komme nur nicht auf die dumme Idee und mache diese albernen Onlinetests - suche lieber den Rat eines Psychologen.Es gibt mittlerweile schon sehr viele Fachärzte, die sich neben ADHS, auch mit HOCHBEGABTEN befassen, sogar ein IQ-Test kann da oft HINWEISE geben. Sollte die Diagnose gesichert werden....BITTE,BITTE UNTERSTÜTZE DAS KIND WO DU KANNST !!!! GLG Kimberly ;o)

    Kommentar von hermine2011 hermine2011hermine2011

    Ferndiagnosen sollte keiner stellen, ABER ich würde bei dem von dir geschilderten auch eine Untersuchung hinsichtlich Hochbegabung machen lassen. Hierbei gibt es so viele Formen, aber eben auch viele Chancen, dein Kind passgenau zu fördern. Intelligenzquotient und ADHS hängen nicht zusammen! Da ist alles möglich. NUR wird bei vielen Hochbegabten auch ADHS festgestellt, weil die "gemeinsame" Besonderheit ist, dass diese Kinder (oft neg.) auffällig sind, wegen Konzentrationsstörung bei ADHS und wegen fehlender Aufmerksamkeit aus Unterforderung=Langeweile bei Hochbegabung. Im Zusammenhang mit einer ADHS-Diagnose wird i.d.R. auch ein Intelligenztest gemacht.

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    Antwort von Mistyx Mistyx

    Eine Krankheit ADHS gibt es nicht??? Was ist das denn für ein Mist. ADHS entsteht wenn dem Körper der Botenstoff Dopamin fehlt, der ist zuständig für die Verarbeitung verschiedener Reize die dem Körper am Tag ausgesetzt sind. Ein "gesunder" Körper sortiert aus nach unwichtig und wichtig. Ein ADHS- Kind kann das nicht. Das heißt der Körper hat immer mit einer Reizüberflutung zu kämpfen. Aus diesem Grund sind die Kinder so überdreht. Das hat auch nichts mit Intelligenz zu tun!!!! Diese Kinder sind genauso begabt, oder auch nicht wie Andere. Falls man sicher sein möchte ob, und was für eine Störung vorliegt kann man zum Kinderarzt oder in ein Krankenhaus gehen. Dort werden ein Blutbild, Inntelligenztest, Motoriktest und weitere Untersuchungen gemacht. Bis überhaupt eine Diagnose gestellt wird dauert es Wochen.

    Kommentar von Elch1 Elch1

    Ich glaube schon, dass es ADHS gibt, aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob mein Kind dies hat. So meinte ich es. ;-)Tests haben wir durch. Aber nicht eindeutig. Blut wird morgen entnommen. Ich weiß aber nicht, ob er Dopamin testet.

    Kommentar von Mistyx Mistyx

    Hallo, das war auch nicht auf dich sondern auf einen anderen Kommentar bezgen

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    Antwort von ITDAU ITDAU

    Ich persönlich glaube nicht an eine Krankheit ADHS. Früher gabs sowas auch, da waren das eben die "aufgeweckten" Kinder.

    Meine Erfahrung ist: gerade die, die schlauer sind als andere arbeiten nicht sorgfältig mit, weil sie schneller sind und nicht gefordert werden.

    Walldorfschule oder mit vielen Zusatzangeboten zuhause fördern (z.B. Sport, Sprachen, Kunst etc).

    Kommentar von Jorgfried JorgfriedJorgfried

    dh

    Kommentar von Elch1 Elch1

    Ich glaube auch nicht so recht an ADHS, aber so kann es auch nicht weitergehen. Muss jetzt... Schau später wieder rein.

    Kommentar von Helpy1990 Helpy1990Helpy1990

    Ich will nur mal in den Raum werfen: Früher gab es auch keinen Krebs. Da sind die Menschen einfach irgendwie gestorben. Bis jemand rausgefunden hat, dass es Krebs gibt und Menschen auch manchmal daran sterben. Beim AD(H)S ist das doch auch nicht anders. Es war auch schon immer da (eben gerade die aufgeweckten Kinder) nur kannte man es damals noch nicht als solches. Natürlich ist das zweigeteilt. Einerseits gibt es Menschen, die leiden wirklich sehr darunter und andererseites wird von den Ärzten immer mehr diagnostiziert wo kein AD(H)s vorliegt. Deshalb habe ich meine Diagnose in Ruhe stellen lassen mit sehr vielen Tests und nicht im Schnellverfahren. Und ich behandle es bis heute nicht mit Medizin!

    Kommentar von hermine2011 hermine2011hermine2011

    Sooo einfach ist es nun wirklich nicht! ABER eine Kankheit ist es auch, sondern ein Defizit, zwar lebenslang, aber mit/nach frühzeitigen Therapien, gut zu händeln. WALDORFSCHULE KANN im Grundschulalter hilfreich sein, weil dort sehr "umhüllend" unterrichtet wird. ABER: ab einem bestimmten Alter des Kindes sollte man auch auf die allgemeine Alltagsintegration achten: ohne jeglichen (natürlich kontrollierten)Umgang mit moderner Elektronik, wie es Waldorfpädagogik bis etwa zur Mittelstufe vertritt, ist es von Ausgrenzung bedroht. VIELE Zusatzangebote müssen NICHT sein, aber REGELMÄSSIGE Zusatzangebote, interessenbetont!

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    Antwort von Feria Feria

    Was du beschreibst klingt sehr wohl extrem nach ADS (Die Hyperaktivität lass ich im Raum stehn weil es auch die Hypoaktivität gibt)

    Wenn er beim Klavierspielen im Hyperfokus war, war das lernen kein Problem, zumal Adsler feiner auf emotionen reagieren die zB Musik erzeugt.

    Auch das Wir unter Zeitdruck wunderbar arbeiten können und keienrlei Konzentrationsschwierigkeiten haben ist ein bekanntes Symptom, warum sind wohl so viele von uns in pflegenden Berufen gelandet.

    Wichtig ist das er eine strenge Struktur vorgegeben bekommt, ohne Struktur landet es bald im Chaos.

    Medikamente muss man abwegen und sollte man erst einsetzten wenn alle pädagogischen und psychologischen Ansätze nicht mehr ausreichen.

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    Antwort von Jogi7 Jogi7

    Für mich sieht es so aus, als wenn er einfach über Missverständnisse hinweggegangen ist. Irgendwo gab es einen Punkt (bevor die Schwierigkeiten, der Unmut anfing), wo er etwas nicht richtig verstanden hatte. Dann wurde der entsprechende Punkt nicht gefunden und richtig aufgeklärt, und dann traten Reaktionen auf.

    Konzentrationfähigkeit und Entspanntheit der Sache allgemein gegenüber, treten dann wieder auf, wenn übergangene Missverständnisse entdeckt und geklärt werden.

    Kommentar von Elch1 Elch1

    hallo jogi7, so ganz habe ich jetzt nicht verstanden, was du meinst. ich stehe auf dem schlauch. was meinst du denn genau?

    Kommentar von Jogi7 Jogi7Jogi7

    Ich rede von Nachhilfe bezüglich seinem Lernstoff in der Schule. Wenn man beim Versuch etwas besser zu verstehen lernt, und dann etwas nicht richtig mitbekommt, gerät man häufig in eine gewisse "Unruhe", wie Du sie beschrieben hast. Vieles von dem, was oft als Krankheit abgestempelt wird, kommt von Dingen, die man nicht verstanden hat (in der Schule).

    Kommentar von Elch1 Elch1

    Nun ja, es sind ja oft Dinge, die er konnte und dann plötzlich klappt es nicht richtig. Am morgen danach geht es wieder. Allerdings ist es dann bei Mathe mal ein paar vorgekommen, da konnte er nicht mal mehr 2 * 2 rechnen. ISt jetzt etwas überspitzt, aber die einfachsten Dinge waren dann schwierig. Also einfach unkonzentriert. Nur warum? Aber danke für dein Statemant.

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    Antwort von Jorgfried Jorgfried

    Vielleicht ist er an manchen Stellen etwas über- oder unterfordert. Muss man doch nicht gleich die Ärzte bemühen. Jeder hat mal ein Tief. Ein aufgewecktes sehr intelligentes Kind ... was will man mehr ...

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    Antwort von Elch1 Elch1

    meist gut konzentrieren und er kann es wirklich gut. Ich bin echt langsam am verzweifeln. An ADHS glaube ich nicht so recht. Er ist auch kein Außenseiter, im Gegenteil. Er hat viele Freunde, wird zu Geburtstagen eingeladen und hat oft Verabredungen. Fakt ist aber auch, momentan ist er wieder sehr unruhig und mit dem Denken klappt es in Mathe z.B. nicht mehr. Die Test bisher in der SChule waren auch gut. 2 mal 1- in englisch. deutsch 3 und 2. und mathe eine 3, da er mit der Zeit nicht auskam und Zahlendreher hatte und ein paar Fehlerchen. Fakt ist auch, dass er seine Noten mehr durch Flüchtigkeitsfehler erhält, die nicht sein müssten.Ich bin aber zufrieden mit seinen Noten. Nur er quält sich mittlerweile ja mal wieder extrem, weil der Knoten im Kopf sich nicht lösen lässt. ICh habe echt schon alles durch. Hin und wieder hat er Kopfschmerzen, mal mehr mal weniger.Er ist oft sehr blass und so langsam denke ich, es liegt wirklich am schlechten Schlaf. Oder habt ihr eine andere Idee. Die Ärztin wollte damals direkt Medis geben, aber dagegen wehre ich mich. Nur stört er ja auch den Unterricht und schafft dort nicht viel. Hochbegabt ist er nicht. Im verbalden Bereich IQ 121, dass ist schon hoch, aber im anderen Bereich normal. Ich habe echt keine Ahnung. Oder doch ADHS? Wer kennt sich aus. Es ist ja nicht immer so schlimm.

    Kommentar von user1245 user1245user1245

    Da machen dich die Lehrer ja ganz schön kirre...

    Nein, dass hört sich ganz und gar nicht nach AD(H)S an. Meine Tochter hatte es damals aber das war wirklich eine Katastrophe. Vielleicht hat er eine kleine Anwandlung zur Dyskalkulie (Rechenschwäche). Ansonsten sollte man nicht unterschätzen, was im Gymnasium gefordert wird. Hast du schon mal seinen Phosphatwert testen lassen? Der war bei meiner Tochter total durch. Haben wir aber mit Ernährungsumstellung wieder hinbekommen, die Ärtze wollten Ritalin geben.

    Lass dich nicht verrückt machen! Kann dir gern mal ne Buchempfehlung per PN geben, wenn du magst.

    Kommentar von Elch1 Elch1

    jule, die rechenschwäche kann ich eigentlich auch ausschließen. er konnte dies alles in der grundschule und nun klemmt es extrem. er war bester im rechnenen. dann hatte er einen test total versemmelt ( 5, da war er auch total unkonzentriert vorher ), dann 3 und danach wieder seine 2-er. im 2. halbjahr der 4. klasse hatte er in leistungsbereitsschaft eine 3. er war scheinbar faul. die schrift, die vorher super war wurde total krakelig. so nach dem motto, kein bock. und nun ist es echt schlimm geworden mit der schrift. das ist aber nebensächlich. ja, schick mir mal per pn den titel des buches. danke dir.

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