Frage von Marastefan,

ADHS bei Kindern wer hat erfahrung mit Medis?????

Hallo, Mein Sohn 8 jahre hat ADHS, wir sind bis jetzt seit ca 2 jahren ohne Medikamente ausgekommen. Nun ist es so das wir zum entschluss gekommen sind das es vielleicht doch besser währe wenn er welche bekommt da es immer schlimmer wird.

Meine Frage: wer hat erfahrungen mit Medikamenten ????!!!!! Bitte um Viele viele Antworten

Danke euch im Vorraus

Antwort von shoemaker,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du möchtest Erfahrung mit Medikamenten? Hier Erfahrung, ausdrücklich ohne Wertung und Meinung, allerdings nicht aus Eltern- sondern Erziehersicht. Hier ausschließlich die Veränderung, die nach der Medikamenteneinnahme sichtbar wurde:

Kind 1: Tic's, Rückzug aus der Kindergruppe, lautes Schreien, Angst vor Insekten , Gefühl, dass Insekten über den Körper krabbeln. Nach einem Jahr wiederholter Einstellung nur noch Tic's und gelegentlich Kontaktschwierigkeiten. Schullaufbahn verläuft gut.

Kind 2: Autoaggressionen (vorher Aggression), Schreikrämpfe, Suiziddrohung, nach wiederholter Einstellung nur noch Autoaggression. Schullaufbahn positiv

Kind 3: Gelegentlich auffallender Rückzug aus der Kindergruppe, sehr gute Schulleistungen.

Kind 4: Schreikrämpfe, Aggressionen, Angstzustände, Essensverweigerung, geringe Frustrationstoleranz. Schulverweigerung, Schwänzen.

Antwort von Quarz1,
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Ich finde es immer wieder erstaunlich wie viele Leute so viel Ahnung von den Medis haben (haha) und sagen die Leute sollen dies und das machen. Und haben selbst kein ADHS Kind! Diese Frage können nur Leute beantworten die ein ADHS Kind haben. Mein Sohn 8 Jahre hat bis zur 2. Klasse keine Medikamnte genommen. Er bekommt sie auch nicht damit wir besser mit ihm klarkommen, sondern weil er sein Potenzial in der Schule besser nutzen kann. Ein echtes ADHS Kind kann 4 stunden toben und bei den Hausaufgaben wird trotzdem Theater gemacht. Wenn ein Kind auf Medis eingestellt wird, wird ein guter Kinderphsychologe die Dosis möglichst gering halten. Mein Sohn nimmt sie nur für die Schule. Ich habe mich auch sehr schwer damit getan. Aber ich möchte das mein Sohn sich einen Beruf aussuchen kann, den er möchte! Wir leben in einer Leistungsgesellschaft da muß ich als Mutter sehen das mein Sohn darin klas kommt. Wer möcht denn ein Aussenseiter sein! (So schade das auch ist). Mien Sohn hat übrigens keine Nebenwirkungen. (Wirkstoff Methylphenidat)

Antwort von Poulette,
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Sorry, aber wie ignorant manche Menschen hier schreiben. Medikamente sind Teufelszeug - man soll nicht alles pauschalisieren - wenn man ein ADHS-Kind hat, welches sich pausenlos in Bewegung befinden muss, sich laufend hin- und herschaukeln muss, sich spüren muss durch Hinwerfen auf den Boden (noch autistisch), dann überlegt man es sich und wird am Ende, weil nichts gefruchtet hat, doch eine Medizin geben - und das Kind leidet dann nicht mehr so!!! Das muss jeder für sein Kind UND im Interesse des Kindes sehen! Meckern kann jeder, aber nicht jeder denkt am Ende wirklich an sein Kind, sondern spielt den Moralapostel und ist der Meinung, dass man fast sein Kind umbringt - so kommt es mir manchmal vor. Bei schweren "Fällen" hilft auch keine Ernährungsumstellung!

Antwort von sesostris73,
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Hallo! Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, mit Musiktherapie. Alles was mit Klang, mit Vibration zu tun hat. Wir haben auch Medikinet genommen- meine Tochter und ich! Dann abgesetzt. Mein Sohn ist auch 8 und bekommt keine Medikamente....er ist wesentlich auffälliger und wir werden es auch weiterhin ohne Medikamente schaffen. Mein Sohn hat sehr viel Beschäftigung (Musiktherapie, Inline-Skaten, 2x schwimmen, Kampfkunst...). Ich habe es zwar bereits in einem anderen Beitrag geschrieben und wiederhole es gerne nochmal! Die Ernährung wurde komplett umgestellt, kein Glutamat & co., keine Limos oder andere Zuckerbomben und 1-2 mal Woche Fernseh (eine Kinder-Serie). Sehr viele Ausflüge(Bauernhof liebt er). Er mag z.b. auf dem Klavier spielen und er mag es, wenn man ihm Klangschalen auf den Rücken und die Oberschenken stellt. In der Schule hat er ein Luft-Sitzkissen.

Es stellt sich mir die Frage, für wen es besser ist- für deinen Sohn oder eher für Dich??? Er ist nicht krank...er hat ein Problem damit, die Dinge zu verarbeiten- deswegen sollte er aber nicht für das Umfeld erträglich gemacht werden (mit Medikamenten)

Ich hoffe sehr, dass Du für deinen Sohn das Beste entscheidest (und nicht für die anderen).

LG

Sesostris

Kommentar von Marastefan,

Was würdest du Eltern raten die durch arbeit und geldmangel solche sachen nicht tun können???

Kommentar von sesostris73,

Ich lebe selbst von Hartz4!Da ich arbeitslos bin, habe ich noch die Zeit, um das Logistische selbst zu übernehmen- und ich besitze keinen Führerschein. Es gibt Einrichtungen, die man zu Hilfe holen kann. Wenn man kein soziales Netzwerk hat, die einen unterstützen, wie z.B.das Kind hinzubringen, könnte man sich mit anderen Eltern arrangieren (eine Zeit bringt man das eigene Kind und das der anderen und eine Zeit die anderen). Es gibt auch sogenannte Paten (Big Brother und BIg Sister in manchen Gebieten).Rebus, Familienlotsen... Es gibt immer einen Weg- man muss nur intensiv danach suchen;)

LG Sesostris

Antwort von Eratya,
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Wem nützen diese Medis???

Der Gesellschaft oder ihm... Danach wäge ab, bitte...

Antwort von missmolly68,

hallo,mein sohn 12 jahre konnte trotz therapie und fördeschule nur 2 stunden beschult werden!auch mit  medikinet und ritalin gab es keine besserung!die einstellung auf strattera hat eine deutliche besserung gebracht!hoffe für meinen sohn das er bald auf eine haupschule gehen kann!da es ihm auf der förderschule gar nicht gefällt!nebenwirkungen hat mein sohn nicht,auch die blutwerte die wir regelmässig untersuchen lassen sind immer ok!      auch nachmittags beim spielen mit andern kindern gibt es eine deutliche verbesserung mein sohn hatt endlich freunde gefunden!was für ihn sehr wichtig ist!auf zucker (auch fruchtzucker) solltes achten! wenn du es nicht sowieso schon tust.wünsche euch alles gute!

Antwort von Jogi7,

Ein Klassenkamerad meines Sohnes (18), fing mit 16 an Ritalin zu bekommen. Jetzt will jemand eine Psychose an dem festgestellt haben, was die Einnahme von Neuroleptika rechtfertigt.

Habe auch viele Erfahrungsberichte von anderen gelesen. Und da stellten sich die meisten Schwierigkeiten besonders erst nach dem Absetzen des Psychopharmakons ein.

Meiner Meinung nach wird hier fast eine zukünftige Generation von Drogenkonsumenten gezüchtet, die dann stets versuchen ihre Lebensprobleme auf chemischem Wege zu lösen.

Antwort von BlueRoseLover,

hallo

ich rate dir aus eigener erfahrum von den medikamenten ernsthaft ab. ADHS ist ein symptom, dass viel zu schnell festgestellt und überbeurteilt wird. Was für "probleme" sind denn vorhanden? also bei schulischem, muss man nur wollen und dann geht dass sehr gut. gewisse punkte die ihr miteinander generell beachten solltet: 1. Sorgen Sie für eine reizarme Umgebung, indem Sie das Spielzeugangebot im Kinderzimmer beschränken 2. Fernseher, Computer oder die Musikanlage sollten nur zu festgelegten Zeiten verfügbar sein 3. Achten Sie darauf, dass das Kind ausreichend Schlaf erhält. 4. Machen Sie täglich 15 Minuten gemeinsam mit dem Kind Spiele oder Übungen, die eine positive Wirkung auf die Konzentrationsfähigkeit haben. Beispiele finden Sie in unserem monatlich erscheinendem Newsletter. 5. Zusätzlich hat sich die Gabe von Omega-Fettsäuren als sinnvoll erwiesen. In Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass sich bei einem Teil der Kinder, die Omega-3-Fettsäuren (eye q) erhielten, die Konzentration und die Lernfähigkeit verbessert haben.

LG

Antwort von sesostris73,

Hallo nochmal- Eine Anekdote! Ich begleitete letztes Jahr eine Jugendfreizeit nach Sylt über 3 Wochen (34 Kinder im Alter von 11-12). Mehrere davon nahmen Midikinet/Ritalin. Einer sollte nach Aussage der Mutter nur nach Bedarf- was schon echt "Schwachsinn" ist. Nun gut. Ich habe Ihm die gesamte Zeit nichts gegeben- ich habe Ihn, sowie die anderen auch "Strukturiert" und habe mit Ihm Gespärche geführt, bzw. wenn ich merkte, dass es zuviel für ihn wurde, Ihn aus der Situation geholt. Er war recht pflegeleicht- es ging also auch nur Durch Geduld, Rücksicht und Verständnis für seine Situation. Er war richtig stolz darauf, ohne das Zeug auszukommen. Er lachte viel, hatte "SPAß". Ich hatte es der Mutter auch gesagt..ihr ins Gewissen geredet, es würde ihm so gut tun, ohne das Zeug. Und beim Nachtreffen sah ich ihn und war voll geschockt...er war total voll gedröhnt mit dem Zeug. Er war so introvertiert und kein Lächeln.Er sah nicht glücklich aus:( Das tat echt weh...Also, wer seinem Kind wirklich etwas gutes tun will, der sollte es ohne dem Medikament- denn die Kindheit ist der wichtigste Prozess des Menschen und prägend für seine Zukunft!

LG

Sesostris

Antwort von favorita,

warum seit ihr zu diesem entschluß gekommen wenn ich fragen darf? mein sohn bekam 1 jahr lang medikinet (methylphendidat, bekannt unter ritalin) und wenn die diagnose adhs gesichert ist und man definitiv NICHT weiterkommt mit z. b. verhaltenstherapie etc. können medikamente wirklich sehr nützlich sein. wir - mein sohn, ich und die lehrer - konnten schon nach einigen wochen eine deutliche verbesserung bemerken. mein sohn war damals - mitte/ende 2. klasse regelrecht depressiv wegen seiner konzentrationsprobleme u. a. wir mußten das medikament absetzen da mein sohn leider eine wachstumsstörung hat und er unter methylphendidat gar nicht mehr gewachsen ist. seit absetzen wächst er wieder. natürlich haben wir wieder probleme in der schule. diese versuchen wir in griff zu bekommen. wo seid ihr denn in behandlung? lieben gruß einer "gleichgesinnten" - laßt euch von den "ritalin-gegnern" und sprüchen wie "ach, stellt ihr euer kind jetzt ruhig?" nicht verängstigen - vertraut auf euren instinkt, ihr kennt euer kind und sonst keiner! alles gute!!!!

Kommentar von Eratya,

Na, UND?

Hast Du schon mal mit Folgeschäden durch Ritalin zu tun gehabt...

Manno... bevor ich PROPAGANDA für dieses Teufelszeug mache...

Kopfschüttel.


Immer fein der Gesellschaft dienen - hauptsache die Kinder halten die Fresse...

WARUM DÜRFEN DENN KINDER NICHT KINDER SEIN !!?? Auch, wenn sie mal nen bissl drehen - na und !!??

Kommentar von Eratya,
...

DAS alleine sind die Nebenwirkungen:

Schlimmer noch: SIE TRETEN OFT EIN !!!!


Nebenw.: Sehr häufig: Schlafstör., verstärkte Reizbarkeit, Appetitlosigkeit u. Magenbeschw. klingen im Laufe der Therapie zumeist ab, Magenbeschw. können durch gleichz. Verabreichung mit Nahrungsmitteln gelindert werden; Kopfschmerzen, Schwindel; bei Erw. mit Narkolepsie sehr häufig: Konzentrationsmangel, Geräuschempfindlichkeit, Schwitzen; häufig: Schläfrigkeit, Dyskinesien, Agitation (Unruhe, Übererregbarkeit, aggressive Verhaltensweisen), Veränd. d. Herzfrequenz (meist Tachykardien), Arryhthmien, Palpitationen, Blutdruckveränd. (meist Erhöh.), Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenh., Überempfindlichkeitsreakt., allerg. Hautreakt. (z. B. Pruritus, Urtikaria), Haarausfall, Fieber, Arthralgien; selten: Vermind. d. Gewichtszunahme, gering verzögerte ____________

Bezug: Rote Liste 2010

Kommentar von Eratya,

Teil 2 der NW:


Wachstumsgeschwindigkeit b. d. Langzeitther. von Kdrn.; Akkommodationsstör. u. verschwommenes Sehen, Angina pectoris; sehr selten: Hyperaktivität, Krampfanfälle, Muskelkrämpfe, Choreoathetose, Auslösung von Tics u. Verhaltensstereotypien, Exazerbation von besteh. Tics u. eines Tourette-Syndroms, Psychosen, vorübergeh. depressive Verstimm., zerebrovaskul. Funkt.-stör., wie Vaskulitis, zerebrale Hämorrhagie u. zerebrovaskul. Ereignisse, vermehrtes Träumen, gestörte Leberfunkt., Durchfall, Verstopfung, thrombozytopen. Purpura, Dermatitis exfoliativa, Erythema multiforme, angioneurot. Ödeme. Bei Erw. mit Narkolepsien: Entzünd. der Mundschleimhaut; Leukopenie, Thrombozytopenie, Anämie. Bei plötzl. Absetzen Rebound-Phänomene, wie erhöhtes Schlafbedürfnis, Heißhunger, Verstimm., Depress., psychot. Reakt. u. Kreislaufregulationsstör. mögl. Bei chron. nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch kann Methylphenidat zu Toleranzentwickl. u. psych. Abhängigk. führen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch in den zugelassenen Anw.-gebieten ist eine Abhängigkeitsgefahr prakt. nicht vorhanden. Wechselw.: S 75 Antihypertensiva (Wirkungsabschwäch.). Substanzen der Ther. der Hypotonie (adrenerge Krisen mögl.). Dopamin-Agonisten (z. B. DOPA u. trizykl. Antiepileptika) u. -Antagonisten (pharmakodyn. Interaktion mögl.). Carbamazepin kann d. Wirksamkeit von Ritalin vermindern.

Kommentar von Marastefan,

Meine nichte hat auch ADHS und nimmt Medis sie ist 11 und hat keinerlei Nebenwirkungen komisch

Kommentar von Marastefan,

Kinder können immer kinder sein!!!!! Nur muss man Ihnen auch regeln beibringen und ihnen beistehen im Leben damit sie besser zurecht kommen.Manche mit Medis manche ohne einen Herzkranken kind kannst auch net sagen brauchst keine Medis wenn du weg bist, bist halt weg also turn ruhig rum mit deinen schwachen Herzen

Kommentar von Marastefan,

Wir sind zu diesen entschluss gekommen da er auch aggresiv wird gegenüber uns seinen bruder und in der schule, er es aber nicht wirklich mitbekommt. erst wenn er wieder runter kommt. Zweitens da wir wenn er zu hause ist keine ruhige minute haben. Es ist immer geschrei er flippt bei jeder kleinigkeit aus, hat auch Konzentrationsschwächen. er ist schon in der 2ten Klasse aber in einer Schule für lernschwache kinder. wir haben schon viel über die medis gehört negativ ob auch positiv.Wir sind in Coburg wenn du das kennst denk aber eher nicht. Liebe grüsse an dich zurück Favorita

PS habe vergessen nach der schule geht er zusätzlich noch in eine Heilpädagogische Tagesstätte extra für kinder mit ADHS

Kommentar von favorita,

@marastefan: klar kenn ich coburg - wenn du und dein mann dahinterstehen versucht es. wir haben zuhause keine probleme, eigentlich nur in der schule, reicht aber auch! macht euch vertraut mit dem thema (seid ihr sicher eh schon) und vertraut mit medikamenten - gibt es keine "selbsthilfegruppe" oder ähnliches bei euch? wir machen ab januar ein eltern-kind-training, kosten werden übernommen und es wird von psychologen geleitet. mußt dich mal erkundigen! @ eratya: auch ich bin vom fach und kenn mich sehr gut aus und kann die rote liste lesen; bezüglich pharmakologie und co. - kinder dürfen kinder sein und dürfen auch abdrehen, es wird oft die diagnose ad(h)s gestellt und sicher auch oft unnötig btm rezeptiert - es gibt doch auch kids denen geht es wesentlich! besser damit, muß doch jedes elternteil und jeder behandelnde arzt/psychologe/therapeut etc. einzeln entscheiden! ein medikament zu allgemein zu "verteufeln" finde ich unsachlich und emotional, lg

Kommentar von Marastefan,

sicher gibt es es bei uns solche Gruppen nur ist es bei mir immer so das ich zu diesem zeitpunkt arbeiten muss. da muss ich mich noch mal erkundigen.

Klar sind wir damit vertraut haben viel gelesen mit ärtzen und Psychologen gesprochen therapien gemacht usw.

Kommentar von Eratya,

@favo:

Uu einem Medikament mit verheerenden NW zu raten ist unsachlich, inkompetent und zeugt von nicht viel Hintergrundwissen...

Es schrieb Dir ein ADHSler, der 2 Kinder im ADHS hat und diese Thematik jahrelang unterrichtet...

Nur soviel dazu... Wir müssen hier kein Kräftemessen veranstalten...

Das liegt mir absolut fern... Tut mir nur jedes einzelne Kind in der Seele weh, dass abgegepackt wird mit diesem Teufelszeugs, wenns mit einer adäquat angesetzten Richtlinie von Tagesabläufen, gepaart mit Disziplin und Einhaltung strengster Lebensmittel.-/Ernährungsumstellung eine extrem GUTE Prognose darstellt...

Jede Wette dieser Welt, dass AUCH BEI diesem Kinde, um das es hier geht,

KEINE Phosphatunverträglchkeit ausgeschlossen wurde...

Darauf verzichten die meistebn Ärzte... 2 Monate therapieversuche, auf die gemäß der GoÄ sehr gerne verzichtet wird.

Immerhin mit 84% der Klassiker des Unterlassens...

Darüber aber immerhin noch 40 % der URSACHEN dessen, was AD(H)S diagnostiziert ist und nur ne Phosphatunverträglichkeit war.

In diesem Sinne... Macht nur...

Ich wende mich hier ab... Zuviel Fachgesimpel..


Nochmal... und immer wieder...

Die Amys sind uns über 50 Jahre weiter VORAUS in dieser Thematik... aber wir wollen ja immer feini Deutsch bleiben...


@mara...

wenn Du schon solch positive Erfahrung mit dem zeugs in der Verwandtschaft hast... HINEIIIIN... damit....

Ich würde IMMER jeden Menschen einzeln betrachten und antherapieren...

Dies aber am... ich kenne da einen... zu messen... ist sehr eng gedacht...

Nun ja... mir bleibt alles Gute dieser Welt für Euren Nachwuchs zu wünschen..!!!

Kommentar von Eratya,

Nachtrag

@mara..

Hat Dein Kinde schon den "Therapieansatz" Kampfsport gemacht??

Kung Fu? ( Hier am ehesten geeignet der Stil Mantis, SevenStarMantis?? )

Die hohe Kunst eines GUTEN Trainers... der dem Kinde die Konzentration und tiefste Disziplin seiner selbst LEHRT ???

Versuche es... versuche all fernöstlichen Therapieansätze, BEVOR Du dieses Medi oder andere Amphetas einsetzt... Man frage sich ohnehin, warum in asiatischen Räumen kaum ADS bekannt ist... gar nicht eigentlich...

Kommentar von Marastefan,

wenn du mir das geld gibst und die zeit kann ich es gerne machen. Wir haben niedriglohn ein Auto und einen Führerschein. Leben sehr bescheiden und können nur das nötigeste kaufen. Hast schon mal überlegt das es auch Familien gibt die für ihr kind keinen Verein bezahlen können!!!!!

Kommentar von favorita,

@eratya: also ich bin "favo"? klingt ja nett ;-) ich möcht hier auch kein fachgesimpel, versteh nur deine anti-haltung nicht so ganz. strukturierte tagesabläufe etc. setz ich verantwortungsbewußten eltern voraus genauso wie therapien und co. - zu jedem medi gibts ne nebenwirkung, ob die eintritt oder nicht sei dahingestellt. es gibt aber auch wirkungen - und die WIRKEN! ich mach weiß gott keine psychopharmaka-propaganda, aber ich kenn familien denen es damit VIEL besser geht - wie geschrieben sicherlich oft viel zu früh verschrieben aber einigen (nicht allen!) hilft es tatsächlich immens!

Kommentar von favorita,

bin mit deinem text jetzt ganz durch - abgewendet und dann doch wieder geschrieben und verteufelt... wie kann ich tagtäglich patienten medikamente verabreichen die möglicherweise verheerende nw haben? gut, sie helfen aber... arrivederci

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