Guten Morgen!
Ich hab eine ganz wichtige Frage. Die Tochter von meiner Freundin hat ADHS und sie nimmt jetzt 10mg equazym. Davor hatte sie 20mg, aber das war zu viel. Sie war zu ruhig und hatte keine Reaktion mehr. Mit den 10mg ist sie immer noch total aufgedreht und die Tabletten wirken nicht wirklich. Sie geht jetzt zum Chor und da wurde sie verwarnt, und zur Mutter wurde gesagt, dass es so nicht weitergeht... Jetzt hat sich die Mutter gedacht, dass sie einfach an stressigen Tagen 2x 10mg gibt. Also z.B. Montag 2x10mg und am dienstag 1x10mg. Und das immer wie sie es gerade braucht. Und das alles ohne mit der ärztin zu sprechen! Jetzt zur Frage: ist das in ordnung, wenn man unregelmäßig mal mehr oder weniger gibt, oder sollte man das auf jeden fall unterlassen?
Ich hoffe du hast kein Adhs kind zuhause. Unsere Tochter hat es auch und nur mit den Medikamenten kriegt sie ihren tag auf reihe. Ich habe schon einige Auslassversuche in den Ferien hinter mir und ich kann dir sagen, das das die Hölle war. Warum soll man ein Kind daran nicht unterstützen, wenn es nicht alleine klarkommt, auch mit Struktur Regeln und einem überschaubaren Aktivitäten? Das sollen ja die Medikamente bewirken, das das Kind sieht, wie es später mal ohne war um es dann alleine zu schaffen
Warum nicht?
Weil es keine Langzeitstudien gibt, dass was man weiß ist dass erwachsene häufiger Depressiv sind und häufiger Suizid begehen, wenn sie als Kind Ritalin eingenommen haben.
Das alleine wäre für mich ein Grund, keinen Kind dieses Medikament geben.
Ob Ritalin ein Medikament ist oder eine Droge ist noch die Frage, würdest Du deinem Kind auch Amphetamin verabreichen????
Und nein, ich habe keine eigenen Kinder, aber genügend Kinder betreut, die ADHS haben und bei mir waren diese Kinder zwar auch anstrengend aber führbar.
Und wie Du schon sagst, für dich war es die Hölle, deswegen bekommt dein Kind eine Droge von dir verabreicht....
Link , Quelle, Name?
Es wäre schön, wenn man nach 5min Google auch eine Studie findet, die genau beweißt, dass man als Erwachsener ein erhöhtes Depressionsrisiko hat, wenn man Ritalin als Kind bekam...
Es ist schon logisch, da so ein Medikament eine Menge Veränderungen im Gehirn bringt, jedoch wird dies wohl erst nach Dauereinahme geschehen.
Außerdem sind wohl Kinder, die AD(H)S haben aber nicht behandelt wurden (damit meine ich nicht nur Medikamente), erst recht im späteren Leben Depressions- und Suizidgefährdet.
Genau so ist es. Es gibt wohl kaum Eltern, denen das Woihlergehen ihrer Kinder egal ist. Sie wäre nicht da, wo sie jetzt ist, wenn sie dieses medikament nicht kriegen würde.
Selbst nichts zu stande gebracht und dann anderen seine Meinung aufdrücken. Wenn Du es als Drogen siehst kannst du es ja so sehen. Für meine Tochter ist es das was sie braucht, so dosiert, das sie gut damit leben kann.....auch wird halbjährlich ihr Blut untersucht Ich würde mir später Vorwürfe machen, wenn ich es ihr nicht gegeben hätte und sie aufgrund dieser Medikmentenmaßnahme am Ende der Schulzeit mit nichts da steht. Das kann nicht das Ziel sein.
Selbst nichts zu stande gebracht und dann anderen seine Meinung aufdrücken. Wenn Du es als Drogen siehst kannst du es ja so sehen. Für meine Tochter ist es das was sie braucht, so dosiert, das sie gut damit leben kann.....auch wird halbjährlich ihr Blut untersucht Ich würde mir später Vorwürfe machen, wenn ich es ihr nicht gegeben hätte und sie aufgrund dieser Medikmentenmaßnahme am Ende der Schulzeit mit nichts da steht. Das kann nicht das Ziel sein.
Nochmal es gibt keine Langzeitstudien, deswegen kannst Du auch nach 5Minuten suche keine Finden.
Die Studien die es gibt, beziehen sich höstens auf 30Jahre und da hat sich halt gezeigt, dass das Depressionsrisiko und die Suizidrate gestiegen ist.
Dafür kann ich aber keine Quelle im Internet angeben, da ich dies mal auf einen Kongress zu dem Thema ADHS und Riatalin erfahren habe.
Und in übrigen, möchte ich nochmal Betonen Ritalin ist ein Amphetamin-Abkömmling.
Es als Medikament zu bezeichnen widerstrebt mir total, es ist eine Droge.
Und die Gefahren die Amphetamin auslöst brauch ich hier doch nicht darzustellen, oder?
In übrigen habe ich nicht gesagt, dass sie nicht behandelt werden sollen.
Sie sollten durchaus lernen mit ihrer Symptomatik umzugehen und Hilfe bekommen.
Aber ihnen ein Amphetamin-Abkömmling zu verabreichen ist für mich keine Adäquate Therapie.
.
Und meine liebe Raubritterin, wie kannst Du es dir wagen hier zu sagen ich hätte nichts zustande gebracht?
Weißt Du irgendetwas über mich?
Weißt Du wer ich bin?
Kennst Du mich?
Nein?
Dann ist solch eine Aussage ziemlich vermessen, dumm und disqualifiziert dich als Person.