Morgen
mein Sohn ist 7 Jahre alt. Seit er in den Kindergarten ging ist er auffällig. Wir hatten 1 Kindergartenwechsel. Der erste Kindergarten sagte immer er sei unterfordert, der andere Kindergarten sagt er wäre ein ADHS Kind.
Er hat mit 3 Jahren schon gepuzzelt wie ein Weltmeister, im kindergarten den anderen älteren eins vorgemacht. Es gibt viele dinge die er auf anhieb kann, umsetzt oder realisiert. Teilweise redet er wie ein erwachsener. Andererseits fällt er auch extrem auf, das er sich in keine gruppen einbringt, das er den kasper spielt wenn ihm etwas zu langweilig wird.
Wir sind seit ca. 6 Monaten mit ihm bei einer Psychologin, die ihm auch Medikamente verschrieben hat. Mein Sohn weigert sich mit händen und Füßen diese Medikamente zu nehmen und es kommen oft so sätze wie "mama, ich bin auch lieb wenn du mit mir lernst oder spielst" - das stimmt, aber wenn ich mal nicht da bin, rastet er ab.
Ich bin mittlerweile verwirrt, ob es sinnvoll ist ihm Medikamente zu geben. Ich sprach jetzt mit der Psychologin, sagte ich möchte ein IQ test. Aber Sie meint, er müsse erst auf Medikamente eingestellt sein und dann in 3-4 Monaten würde sie den test machen, da er sonst nicht durchhalten würde.
Jetzt weiß ich nicht mehr, soll ich mich jetzt durchboxen und den test verlangen oder soll ich medikamente geben und es später machen?
ja eben deswegen ja.
Adhs wird anhand von beobachtungen diagnostiziert, hochbegabung ist halt mit einem test. ich hatte ihr gesagt das er auch ohne medikamente Stundenlang vor dingen sitzen kann, die ihn geistig fordern... er hat keine probleme sich zu konzentrieren wenn er will - nur wenn ihm langweilig ist kommt das teather. Aber da meinte sie, das er die trotzdem nehmen soll weil da kommt es in der schule drauf an das er alles mitmacht auch wenn es langweilig ist.
ja aber wenn er unterfordert ist warum sollte er mitmachen, dann wäre es doch sinnvoller ihn irgendwie zu fordern das er es mitmacht
Ads kann getestet werden. Innerhalb der ganzen Testreihe (beinhaltet iq test, depressionstest u.a.) Kann im zusammenspiel mit den erstellten Fragebögen die die Eltern und Lehrer ausfüllen müssen das ganze Diagnostiziert werden.
ja diese fragebögen hatten wir, da gings NUR darum wie auffällig er ist, aber nicht warum und vor allem füllte der neue kindergarten den test aus, wo er 3 monate nur war. Ich wollte eigentlich das der alte diesen ausfüllt, aber der wäre 600km weg gewesen. Jetzt hatte ich aber die leiterin von damals schon gebeten sich mit der psychologin mal auseinander zu setzen. Hatte ihr die diagnosen erzählt und sie war entsetzt und meint, Jan wäre einer der wenigen Kindern die sie so lieb gewonnen hat und mit dem sie sich fast 3 jahre permanent beschäftigt hat und der hätte kein adhs.
Geh mal zu einer anderen Psychologin. Hol dir einfach mal eine andere Meinung ein.
ja werd ich wohl, aber ohne ihr wissen
Der hat kein ADHS!
Hört sich an, wie mein Sohn.. der hat kein ADHS.. wurde auch mal gedacht... hat einen überdurchschnittlichen IQ... und ist somit mit normalen Dingen recht schnell gelangweilt und auch in der Schule
Meine Güte - was gibt es nur für Menschen, die sich dann auch noch Psychologe nennen? Kein Wunder , dass ich eine solche Abneigung gegen den direkten Weg zum Therapeuten ablehne - ich bin mit meinem Sohn- auch auf Grund solcher Empfehlungen einige Male bei solchen Psychologen gewesen - Gott sei Dank - ohne Medikamnentenverordnung - aber es hat ihn gequält - da habe ich es sein gelassen. Dein Sohn muß unglaublich klug sein, wenn er bereits mit 7 Jahren eine so natürliche Abneigung gegen Tabletten hat. Kompliment! Die Psychologin kann von Deinem Sohn noch etwas lernen!