Servus. Nimmt der ansässige Adelige im Mittelalter den Namen der Stadt an, oder gibt er der Stadt den Namen?
Antworten (3)
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3Antwort von
HaeppnaHaeppna
Das ist unterschiedlich. Manche Städte tragen den Namen ihres Gründers - so ist zum Beispiel die Stadt Bruneck nach ihrem Gründer, Bischof Bruno, benannt.
Die Adelsnamen sind aber in Deutschland meistens Herkunftsbezeichnungen und konnten auch wechseln, wenn eine Familie ihren Wohnsitz verlegte – so wurden aus den Grafen von Arnstein die Grafen von Barby, als sie die Herrschaft über die Burg Barby übernahmen.
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1Antwort von
phlox1979phlox1979
Logik: es heißt Friedrich von Freiburg und nicht Friedrichs Freiburg. Also das erstere. Muss auch nicht unbedingt eine Stadt sein.
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1Antwort von
KittyCat2909KittyCat2909
normalerweise wurde der Titel dann von der Stadt bzw dem Herrscherbereich angenommen.
siehe auch sowas wie: Prince of Wales, von Württemberg usw
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Woher kamen die Doppelnamen? Hat der Fürst den Namen der Linie beibehalten und zusätzlich den Namen des neuen Ortes angenommen? Danke schon mal für die guten Antworten.
Zum Teil trifft das zu:
Berg-Altena: ursprünglicher Stammsitz Berg, später Altena
Leiningen-Heidesheim: Linie des Adelshauses Leiningen, regierte von 1787 bis 1801 die Grafschaft Leiningen-Heidesheim
Sayn-Wittgenstein: der Doppelname kam durch eine Heirat zustande
Schaumburg-Lippe: bei der Aufteilung der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1647 erhielt der Graf von Lippe einen Teil
In der WP-Kategorie "Deutsches Adelsgeschlecht" gibt es eine ganze Reihe von Familien mit Doppel- oder sogar Dreifachnamen. Die Geschichten dahinter sind oft recht interessant.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Deutsches_Adelsgeschlecht_(Hochadel)