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Achtzehnjähriger Sohn ist einfach nicht zu helfen.

Frage von opa10 opa10

Unser achtzehnjähriger Sohn macht was er will.  Kurzer Lebenslauf von ihm: Grundschule, Gymnasium (6.Klasse wiederholt ), Mitte der 6.Klasse vom Gymnasium auf die Realschule, von der Realschule wegen wiederholter Schlägerei runtergeflogen, nächste Realschule besucht und in der 7.Klasse sitzen geblieben. Im 8.Schuljahr (immer noch Reals.) wegen Computerdiebstahl von der Schule geflogen. Nun ging der Weg auf die Hauptschule. Die 9 Klasse stand an...zack...rausgeflogen wegen wiederholten Handydiebstahl. Nächste Hauptschule besucht....Abschluß mit Hängen und Würgen geschafft. Anschließend Lehre als Elektriker. Dort befindet er sich jetzt im Moment im 1.Lehrjahr.

Weiter Höhepunkte in unserem Familienleben:

-Er gab seinen Hauptschulfreunden den Wohnungsschlüssel für unsere Wohnung, während wir (incl.Sohn) im Urlaub waren. den Zustand der Wohnung muß ich nicht beschreiben.

-Sonntags standen sieben Kripobeamte vor unserer Tür und stürmten unsere Wohnung. Verdacht auf Hehlerei.  Die stellten die Bude auf den Kopf. Die kleinen Geschwister (14,11,9) bekamen alles mit.

- Er klaute nahezu alles von uns (Eltern), sowie von seinen Geschwistern, was er zu Geld machen konnte. PC-Spiele, Konsolen, Handy u.s.w.

-1 Woche Jugendarrest wegen Diebstahl.

Aktueller Stand: Er geht nicht arbeiten (mit und ohne Krankmeldung), er ist bis nachts unterwegs, kifft...ab und an Koks....Alkohol.

Was nun?
 

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Antworten (18)

  • 6
    Antwort von alexandros2010 alexandros2010

    schmeiß ihn raus. der wird sicher noch 10 jahre so weiter machen wenn man da nix tut. der muss mal auf die schnautze fallen.

  • 4
    Antwort von Mandava Mandava

    Werf ihn halt raus. Sobald er merkt wie sein  Leben ohne Job, Geld, Bildung und Zukunft aussieht wird er vielleicht mal erwachsen.

    Wo hat er denn das Geld für den Alk und die Drogen her wenn er nicht arbeiten geht?

    Kommentar von opa10 opa10

    Tja...keine Ahnung. Geld bekommt er noch (zumindestens fürn April hat er es bekommen), obwohl er seit 3 Wochen (ab und an mit Krankmeldung, aber meißtens ohne) nicht mehr arbeiten geht.

  • 2
    Antwort von costacalida costacalida

    Ihr habt alles Menschenmögliche getan. Manchen Menschen ist einfach nicht zu helfen. Er ist volljährig, setzt ihn vor die Türe ! Sein Leben ist schon ziemlich versaut, Du darfst einfach nicht zulassen, daß er Eure Familie vergiftet, den kleineren Geschwistern ein schlechtes Beispiel liefert ! Vielleicht wird er klüger, wenn er sich mal eine Weile auf eigene Faust durchschlagen mußte....... oder er landet endgültig im Knast. Aber selbst das könnte sehr läuternd sein ! Ich wünsche Euch viel Kraft !

  • 2
    Antwort von endless1005 endless1005

    Ganz ehrlich? Knast würde ihm gut tun!

    Melde ihn bei der Polizei und sollte er in den Knast kommen, dann könnte ihm das helfen.

    Ansonsten such dir Hilfe bei bestimmten Hilfestellen, aber ich denke er will sich nicht helfen lassen.

  • 1
    Antwort von Lacus Lacus

    An der Situation Eures Sohnen könnt ihr wohl kaum etwas ändern, da er nicht bereit ist, Eurern Rat anzunehmen. Ich würde mit dem Jugendamt, einer Rechtshilfe im Amtsgericht und vielleicht auch mit einem Rechtsanwalt sprechen, um nicht nur Euern Sohn vor noch größeren Dummheit zu schützen und ihn evtl. doch noch auf die richtige Bahn zu bekommenl. Wichtig scheint mit und das muss ein Schwerpunkt der Gespräche sein, dass er Euer Haus verlässt und vorerst auch Hausverbot bekommt, um Euch und die anderen Kinder zu schützen. Gespräche mit Euerm Sohn sollten erst wieder dann geführt werden, wenn ihr den rechtlichen Rahmen der Möglichkeiten Euerm Sohn zu begegnen abgesteckt habt. Ich Wünsche Euch viel Mut und gutes Gelingen, doch müssen dem Sohn jetzt ernste Grenzen aufgezeigt und umgesetzt werden.

  • 1
    Antwort von aXXLJ aXXLJ

    Du stehst mit diesem Schicksal nicht allein da. Es gibt vermutlich zehntausende ähnlich gelagerte Fälle in der Bunderepublik. Zuerst möchte ich Dich mal bitten Dich mit diesem Beitrag vertraut zu machen http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abh%C3%A4ngigkeit

    Insbesondere der dritte Absatz sollte von großem Interesse für Dich sein.

    Darüber hinaus musst Du realisieren, dass es kein Patentrezept zur Behandlung von sich entwickelnder Drogenabhängigkeit mit all seinen Nebenerscheinungsformen ("Begleit-Kriminalität", Vernachlässigung hygienischer Standards, Fokussierung auf die altersgemäße Clique, komplette Ablehnung der Wertevorstellung des Elternhauses etc.) gibt.

    Eine emotionale Abkopplung/Abschottung vom Sohn ist für Dich/Euch m.E, überlebenswichtig, wenn ihr selbst an dieser Problematik nicht zerbrechen wollt.

    Was kann Hoffnung vermitteln? Dass es sich bei solchen Problemen oft um "Phasen" handelt, die irgendwann zu Ende sind. Beschleunigen kann man diese Phasen in einigen - aber nicht in allen - Fällen durch die Erhöhung des Leidensdrucks des Drogenkonsumenten und ggf. durch eine Lanzeittherapie, in der die betreffende Person Selbstverantwortung erlernt.

    In der Konsequenz würde dies bedeuten den Sohn vor die Wahl zu stellen: Rauswurf aus dem Elternhaus mit unbefristetem Kontaktverbot oder Teilnahme an einer Langzeittherapie. Ähnlich wird ein Richter urteilen, wenn es zu einer erneuten Hauptverhandlung kommt. Dann wir eine der beiden Alternativen allerdings "Knast" lauten.

  • 1
    Antwort von wendytrendy wendytrendy

    Hast du dir mal in vergagnener Zeit Hilfe geholt??Ich denke alleine schafft man es nicht.Ich würde mich aber trotzdem irgendwo Hilfe holen und wenns überhaupt nicht geht und dir geraten wird ihn rauszuschmeißen,dann mach es.Ich kann natürlich auch verstehen,da man als Mutter immer das Beste möchte und hofft es ändert sich.Außerdem glaubt man natürlich das es dann erstrecht berab für ihn geht,oder??Ich wünsche euch alles erndenklich Gute und sende viele liebe Grüße

  • 1
    Antwort von wertzug123 wertzug123

    Ehrlich gesagt habe ich so das Gefühl, dass ihr von Anfang an etwas falsch gemacht habt. Ich meine es ist schon heftig, wenn der Sohn so oft von der Schule geflogen ist... aber naja. Wohnt er noch bei euch? Ich denke er sollte lernen selbstständig zu werden. Also: eigene Wohnung und lernen, dass man Geld verdienen muss um zu überleben. Natürlich sollte der Kontakt immer bestehen bleiben. Aber er muss lernen dass er nicht einfach tun kann was er will, sondern dass er Verantwortung übernhemen muss.

    Kommentar von opa10 opa10

    Ja, er wohnt noch bei uns. Der Lebenslauf hört sich schlimm an, aber er fällt schon seit über einem Jahr nicht mehr kriminell auf. Er möchte halt einfach nichts machen. Arbeiten, Schule...alles kein Bock. Nur Party, saufen, kiffen u.s.w.

    Noch hat er seine Lehrstelle, aber seit 3 Wochen (und er hat hier nur eine Krankmeldung für 4 Tage liegen) geht er nicht hin.....ich trau mich nicht so richtig, bei der Firma anzurufen.

    Kommentar von Akka2323 Akka2323Akka2323

    Du mußt da nicht anrufen, er muß anrufen. Hilf ihm nicht mehr, er muß selbst für sich verantwortlich werden.

  • 1
    Antwort von YokoChan YokoChan

    ... 1. ihr tut mir echt leid!

    2. geschwister bloß von dem fernhalten! die nehmen sich gerne mal ein beispiel an großen brüdern

    3. familientherapeutin aufsuchen.. irgendwas scheint nicht bei euch in ordnung zu sein. unerfüllte bedürfnisse vom sohn? vernachlässigung usw.

    -> professionelle hilfe! therapeuten! psychiater! hört sich sehr krass an, hilft aber vielen!

    Kommentar von opa10 opa10

    -> professionelle hilfe! therapeuten! psychiater! hört sich sehr krass an, hilft aber vielen!

    Machen wir seit 2 Jahren .

    Kommentar von kiniro kinirokiniro

    Einstellung ändern, wo es geht. Aufhören nur die schlechten Seiten zu sehen - auch wenn es in dem Fall verdammt schwer fällt. Ihn ruhig mal auflaufen lassen - und zwar dort, wo EURE Grenzen erreicht sind. Trotz alledem ihm signalisieren, dass ihr ein offenes Ohr habt.

    Ansonsten vergessen, einen 18jährigen noch erziehen zu wollen.

    Ach ja - vielleicht bringt es ja was, wenn ihr den Psychiater wechselt.

    Kommentar von opa10 opa10

    aber danke.

    Kommentar von Dichterseele DichterseeleDichterseele

    Therapeuten sind nicht krass, die versuchen über die Probleme zu reden.

    Wenn einer aber nicht reden will, helfen nur knallharte Konsequenzen.

    An derart renitenten Jugendlichen prallt unsere Weicheierjustiz ab. Ein Arbeitslager mit Peitsche bei Wasser und Brot oder Aussetzen in der Wildnis wäre wahrscheinlich die einzig heilsame Methode...

  • 0
    Antwort von Bonbonmann73 Bonbonmann73

    rausschmeissen ist keine schöne Antwort. Jedoch könntest du zu einer psychozozialen Beratungsstelle und dich erkundigen. Ev gibt es Betreuungsangebote wie betreutes Wohnen und er hat keinen Anspruch darauf, den Wohnungsschlüssel von Dir zu besitzen. Ich habe auch Bekannte gehabt, die Drogen genommen haben und da ist leider Hopfen und Malz verloren. Man kann diese Leute nicht in Watte packen und ihnen alles recht machen. Er muss jetzt schnell durch eine harte Schule, oder er wird den Anschluss verpassen und später von anderen Menschen vernichtet werden. Klar wird er alleine dasitzen und euch verfluchen, aber er hat bei betreutem Wohnen ein Dach über dem Kopf, muss nicht verhungern und hat hat nervliche Probleme, aber lieber jetzt als mit 30 Jahren, denn dann hat keiner mehr Verständnis für ihn. Bei Drogen hilft oft nur ein Aha Erlebnis ala geschlossene Psychiatrie und Therapie, so hart wie es ist. Aber Du solltest nicht weiterhin unter ihm leiden. du hast die Verantwortung für weitere Kinder, also handle !!! Ausserdem hilfst du mit Masochismus deinem sohn nicht weiter, im Gegenteil !

  • 0
    Antwort von dawala dawala

    Kinder sind wie leere Blätter welche wir mit unseren Lebenserfahrungen füllen.

    Da kannst Du dann stolz drauf sein. Oder hattest Du gedacht nach dem kurzen Spaß ergibt sich der "Rest" von alleine während Du arbeitest, also totem Zeug hinterher rennst?

    Wenn ein Kind es nicht gelernt hat dass Arbeit einer der größten Spaßfaktoren auf dieser Welt ist wo soll er es herbekommen?

    Einverstanden: Das waren jetzt sehr grobe Worte.

    Zieht alle einen Strich. Geht zum Jugendamt, besprecht die Situation. Aus dem pubertären Trotz kann ihm manche Maßnahme, manche Teilnahme an einem Projekt helfen. Allerdings nur dann, wenn er das zumindest andenken kann und Ihr als Eltern mitzieht. Das Jugendamt wird Euch alle begleiten. Innere Mauern wird es allerdings nicht einreißen können. Schon gar nicht bei den Eltern.

    Kommentar von tanztrainer1 tanztrainer1tanztrainer1

    Ich nehm mal an, dass die anderen Kinder der Familie alle besser geraten sind. Es ist immer der einfachste Weg, an allem, was schief gegangen ist, den Eltern die Schuld zu geben!

    Früher hab ich in einem Sportverein auch Kinder und Jugendliche betreut. Und die waren alle ganz tolle Menschen. Da gab es auch mehrere aus einer Familie, die besonders nett waren. Die hatten aber auch noch eine Schwester, die immer nur MIst gemacht hat. In regelmäßigen Abständen erschien ihr Name im Polizeibericht unserer Zeitung. Ich hab das nie ganz verstanden, weil die Eltern und die Geschwister alle ganz nette Menschen waren. Aber ab einem bestimmten Alter wird eben der Einfluss einer Clique immer größer!

    Kommentar von dawala dawaladawala

    Von anderen Kindern steht da nichts. Ebenso steht da nichts von dem was die Eltern dem Kind je gegeben haben außer das Geld für Drogen. Denn offensichtlich hat er ja nicht dafür gearbeitet.

    Aggression kommt nicht aus heiterem Himmel. Wenn kein nachweislicher organischer Schaden vorliegt kann durchaus von einem seelischen / emotionalen erlittenen Mangel ausgegangen werden.

    Kommentar von dawala dawaladawala

    Hab ich überlesen die anderen Geschwister. Nun ja. Es hat mich tatsächlich nicht geärgert, es hat mir körperlich weh getan das zu lesen.

  • 0
    Antwort von kiniro kiniro

    Ich vermisse die Beschreibung, WIE versucht wurde ihm zu helfen.

    Ich lese nur etwas von seinen Verfehlungen - seinen Schandtaten. Aber nichts davon, wie seine Kindheit verlaufen ist. Wie mit ihm in dieser Zeit umgegangen wurde? Nichts, was mich verstehen lassen könnte, warum er so geworden ist, wie er jetzt ist.

    Was nicht bedeutet, dass ich sein Verhalten gut heißen. All die Dinge sind extrem - wobei ich die schulischen Dinge mal ausklammere. Nur anderen den Wohnungsschlüssel zu geben - das geht absolut nicht.

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    Antwort von Dichterseele Dichterseele

    Habt ihr versäumt, ihn mal am Schlafittchen zu packen und ihm laut und deutlich zu sagen, wo's lang geht? Habt ihr ihm nie mit Konsequenzen gedroht oder drastische Strafen verhängt???

    Mir scheint, ihr habt ihm zuviel durchgehen lassen!

    Ich würde dem Kerle klar und deutlich sagen, dass er sich entweder anständig benehmen soll oder die Fliege machen. Der Wohnort für Kriminelle ist der Knast und ihr werdet seine Eskapaden nicht länger dulden. Wenn er bei euch wohnen bleiben will, dann nur unter folgenden Bedingungen:

    1. Er entschuldigt sich für alle Kalamitäten, in die er Euch gebracht hat.
    2. Er renoviert Eure Wohnung als Wiedergutmachung.
    3. Er veranstaltet eine Kinderparty für seine Geschwister als Gutewilleaktion.
    4. Er schwört den Drogen ab.
    5. Er verspricht hoch und heilig, nie wieder was zu klauen.
    6. Er macht eine Verhaltenstherapie gegen Gewalttätigkeit.
    7. Er lernt und arbeitet fleißig, um noch was Ordentliches zu werden.

    Das würde ich ihm schriftlich ins Zimmer legen. Erklärt er sich nicht reumütig dazu bereit, fliegt er hochkant raus (baut ein neues Schloss ein, damit er nicht mehr reinkommt) und kann sehen, wo er bleibt.

  • 0
    Antwort von Klembier Klembier

    solange er euch respektvoll behandelt würde ich zu ihm stehn, also nicht rausschmeissen oder so.

    ich habe bis ich 20 war auch viel stunk gemacht und regelmässig drogen konsumiert, auch heroin ("nur" geraucht). irgendwann habe ich kapiert, dass all meine freune kaputte junkies und totale versager sind und mit dem scheis.s aufgehört.

    Kommentar von Dichterseele DichterseeleDichterseele

    Na, aus der Beschreibung geht doch hervor, dass der nichtmal das Hausrecht seiner Eltern respektiert...

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    Antwort von ChaiChange ChaiChange

    du solltest dir vielleicht mal überlegen, dass dein sohn probleme hat und zwar nicht nur probleme mit dem gesetz, sondern probleme mit seiner psyche. ab zum psychologen mit ihm, so führt man sich nicht auf, wenn es einem gut geht. ist denn irgendwas in der vergangenheit mit ihm passiert, wovon ihr wisst? wenn nein, heißt das aber lange noch nicht, dass es nicht trotzdem was gibt. am besten jedes mal zum psychologen hinführen und wieder abholen usw, damit er auch wirklich hingeht, bevor er noch schlimmeres anstellt. so ein verhalten ist auch eine art des hilfeschreis!

    Kommentar von opa10 opa10

    Beim Psychologen sind wir schon seit fast 2 Jahren. Am Anfang haben wir ihn mitgeschliffen, aber er redete keinen Ton. Heute ist er 18 und will nicht mehr dahin. Ich gehe mit meiner Frau immer noch zu den Terminen.

    Wie geschrieben, seine schulische Laufbahn wirkte sich auch auf den Freundeskreis aus. Mit jedem Schulwechsel wurden auch die Freunde "besser". Nun ist er seit knapp 2 Jahren bei den "Superfreunden" angekommen.

    Es ist in der Vergangenheit nichts mit ihm passiert (zumindestens ist das unser Wissensstand), Er war bei unseren Bekannten sehr beliebt und ist es auch immer noch. Keiner ahnt auch nur, was er für ein Leben führt.

    Der aktuelle Stand ist: Seit 3 Wochen nicht arbeiten (hat aber nur für 4 Tage ne Krankmeldung), Letzter Lohn am 30.April bekommen. Arbeitgeber rührt sich auch nicht, zumindestens nicht bei uns (Etern). Ich sehe ihn so gut wie garnicht mehr (ich arbeite von 6:00-16:00 Uhr). Morgens schläft er, Nachmittags ist er weg und kommt dann Nachts irgendwann heim. Die Mutter textet ihn Tag für Tag zu, was aber an Sinnlosigkeit mittlerweile kaum noch zu überbieten ist.

    Wir haben jetzt vor, ihm den Wohnungsschlüssel wegzunehmen und ihn nach 20:00 Uhr nicht mehr die Tür aufmachen. Desweiteren muß er sofort wieder arbeiten gehen, ansonsten ist auch Schicht im Schacht. Naja, so ähnlich halt. Wir haben das schreckliche Gefühl, das er dann einfach nicht mehr nach Hause kommt.

    Wir haben es ihm noch nicht gesagt, wollen noch bis zum Wochenende warten.

    Kommentar von ChaiChange ChaiChangeChaiChange

    irgendwas muss passiert sein, sonst führen sich menschen ja nicht so auf. es ist ein bisschen blöd, dass er schon volljährig ist, aber ich würde ihn einfach jeden tag zur arbeit schleifen. ich nehme mal an, in ruhe versucht mit ihm zu reden habt ihr auch schon?

    ich fürchte, wenn ihr ihn tatsächlich rausschmeißt, dann wird das ganze nur noch schlimmer und das wollt ihr ja bestimmt auch nicht. wird er auch mal gewalttätig? wenn ja, würde ich euch raten, ihn in die psychiatrie einweisen zu lassen (bei selbst- oder fremdgefährdung kann er zwangseingewiesen werden), denn da ist irgendwas im busch. dass er um 20:00 daheim sein soll, ist ja ein bisschen übertrieben und wenn er dann nicht mehr reinkommt, soll er bei den falschen freunden schlafen? das treibt ihn ja noch mehr in deren arme.

    naja ich hoffe, ich kann helfen

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    Antwort von opa10 opa10

    Wir haben bisher alles Mögliche getan um ihm zu helfen, doch er hört nicht mehr auf uns.

    Wir waren auf allen Gerichtsverhandlungen mit, haben mit hunderten von Lehrern gesprochen, sind mit dem Jugendamt in Verbindung. Er hatte monatelang einen Sozialarbeiter an seiner Seite. Wir waren immer mit ihm beim Sportverein. Wir waren in Psychologischer Behandlung. Wir haben ihm immer wiedr irgendwie Schulen besorgt, die ihn aufnehmen. Wir haben ihm die Lehrstelle besorgt.

    Er hat alle Liebe von uns bekommen und...und...und

    Das einzige was wir uns vorwerfen können ist, das wir im nie so richtig die Grenzen aufgezeigt haben.

    Kommentar von adianthum adianthumadianthum

    Und das wird es wohl sein. Ein Kind wächst innerhalb seiner Grenzen- ohne Grenzen wird es grenzelos grenzüberschreitend.

    Kommentar von opa10 opa10

    War vielleicht falsch ausgedrückt von mir. Er kannte seine Grenzen hier zu Hause schon und hat von mir auch Stress bekommen.

    Problem ist wohl eher, das er für seine Taten kaum Konsequenzen gespürt hat. Immer haben wir eine neue Schulen gefunden, auch die Woche im Jugendarrest hatte keine Wirkung. Er schwänzt seit Wochen die Berufsschule und die Arbeit. Es kommt kein Anruf von der Firma, oder der Schule. Sein Geld hat er am 30.4 überwiesen bekommen. Die 430 Euro halten bei ihm ca.5 Tage.

    Kommentar von Akka2323 Akka2323Akka2323

    Und von wem bekommt er dann Geld? Hoffentlich nicht von Dir!

    Kommentar von Dichterseele DichterseeleDichterseele

    Eben - wenn einer Mist baut, sollte er das zu büßen haben und sich die 2. Chance erstmal verdienen! Der hat schon x Chancen gehabt und ist immer weiter abgerutscht.

    Seine Mutter nimmt er nicht ernst und der Vater scheint zu nachgiebig zu sein, ihm mal gründlich die Leviten zu lesen!

    Bei renitenten Kindern hilft manchmal nur ne Tracht Prügel oder ne Ohrfeige - jedenfalls dann, wenn reden nix nützt. Jetzt ist es zu spät - Du kannst ihn bloß noch vor die Tür setzen. Harte Konsequenzen werden ihn hoffentlich ernüchtern!

    Kommentar von kiniro kinirokiniro

    Kannte er auch die Grenzen der anderen?

    Viel zu oft wird nur aufs Grenzen setzen geschielt, während vergessen wird, dass die eigenen Grenzen definieren viel mehr bringt.

    Aus dem Schulischen sowie der Arbeit würde ich mich komplett raushalten. Das ist eine Sache zwischen dem 18jährigen, der Schule und dem Chef. Er ist volljährig.

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    Antwort von anja1973 anja1973

    rausschmeissen.....

    sorry...aber iss wie bei Alkoholikern....irgendwann muß man sie einfach lassen,sonst geht die Familie dran kaputt!Entweder er kriegt die Kurve oder nicht!Sicher sollte er wissen,das er immer wieder gern gesehn ist....aber erst wenn er eben genau diese Probleme in Griff bekommt und sich auch helfen lassen will!!

    Viel Kraft!!

  • 0
    Antwort von Excite Excite

    Tja weiß nich ob ich das wirklich ernst nehmen kann bei deinem Nickname,

    aber aufjedenfall wird das alles irgendwann ein böses Ende nehmen und er landet in der Justizvollzugsanstalt, und dann, kann er da versämmeln.

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