Frage von bananaduck, 43

Abzug vom Lohn. Warum?

**Hallo!

Eine frage: Ich habe beim Arbeit eine 10 eur "strafliste" und das wird jedesmal 10 eur von meinem Lohn wenn Ich habe irgendwelche fehler gemacht (kartons nicht weg geworfen, papbecher nicht bestellt usw..) abgezogen sind. Ist das überhaubt erlaubt? Dann sollte Ich auch für jede gebrochene Tasse zahlen? Und was ist der Unterschied zwishen grober Fahrlässigkeit und einfacher Fahrlässigkeit? Weil alle meineFahrlässigkeit kostet Geld, dass verstehe Ich... Und wie soll ich dann mit meinem Arbeitsgeber dass erklären? Letztes Mal der Gespräch hat geendet mit: "du bist noch eine kleine Mädchen und muss viel lernen"...Naja, vielleicht.

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Der Text von straf-Zettel:

Werte Mitarbeiter

Die eur 10 liste ist leider eine Massnahme die wir nicht gerne einsetzen, aber wenn wir dadurch unser Ziel zu erreichen, um für unsere Gäste und selbst einen Durchgehend ordentlichen organisierten Betrieb zu bieten in dem wir uns alle wohl fühlen. Von allem ist vielleicht ein wirksamer Schutz sie auf die Wichtigkeit der erledigen Punkte hin zu weisen, denn wenn bei Behördekontrollen ein von ihne nicht durchgeführter Punkt beanstandet wird, kostet es Sie und dem Unternehmen viel mehr. Sollten sie einen Punkt einmal nicht machen können, vermerken sie das entsprechend und hacken nicht ab. Punkte wird erst abgehackt wenn sie erledigt sind. Es würde mich freuen wenn diese Liste Leer bleibt, den das kontrollieren müssen ist unangenehm und zeitraubend. Ihre Geschäftsleitung.

Vielen Dank im Voraus!

Antwort
von Paguangare, 29

Ich kann mir nicht vorstellen, dass derartige Ausbeutermethoden bei sowieso schon gering bezahlten Mitarbeitern Rechtens sind.

Niemand schlägt nur aus Jux Tassen entzwei, die dem Betrieb des Arbeitgebers gehören, und die Beweisführung, dass die Schuld für eine zerbrochene Tasse immer beim Servicemitarbeiter liegt, ist nicht möglich.

Der Arbeitgeber zeichnet sich durch das von ihm verfasste Schreiben auch nicht gerade dadurch aus, dass er die deutsche Sprache sehr gut beherrschen würde. Der Text strotzt vor Ausdrucks- und Grammatikfehlern.

Eine positive Motivation der Mitarbeiter wäre überdies viel besser für das Arbeitsklima als diese ständige Angst vor Lohnabzügen.

Antwort
von PeterSchu, 10

Das sind Methoden wie vor hundert Jahren. Nach heutigem Arbeitsrecht ist das wohl kaum zu rechtfertigen.

Wenn es am Lernen liegt, stellt sich die Frage, warum man die Mitarbeiter nicht vorher ausreichend einweist, damit sie ihre Arbeit beherrschen. Und normale Unfälle kommen immer mal vor; sofern keine grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz dahinter stehen, ist es das Riskio des Betriebs.

Antwort
von Ifm001, 23

Vom normalen Grundgehalt darf er sowas gar nicht abziehen. Das ist schlicht sein unternehmerisches Risiko. Er kann aber z. B. eine extra dafür eingerichtete Leistungsprämie zahlen, von der dann auch klar definiere Abzüge bei "Vergehen" gemacht werden können.

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