Hallo ihr Lieben!
Vor drei Wochen ist meinem Mann ein Reh ins Auto gelaufen. Auf der Fahrerseite wurden der Kotflügel (stark), die Fahrertür (stark) und die hintere Tür (leicht) beschädigt. Im Autohaus sagte man uns dann, dass man die stark beschädigten Teile austauschen müsse und ansonsten die ganze Seite neu lackiert würde. Denn bei der Farbe "Silber" sieht man es fast sofort, wenn nur ein Teil lackiert wurde und der Rest bleibt, wie er ist. Da das Auto schon fast 230.000 km auf dem Tacho hat und sowieso fast ausschließlich in der Firma, in der mein Mann arbeitet, als Firmenwagen zum Einsatz kommt, dachten wir uns, wir lassen uns das Geld einfach auszahlen. Fahrbereit ist es ja noch. Es wurde also ein Gutachten erstellt. Dort wird nun ein "Abzug NFA" vorgenommen. Ist das rechtens? Denn mal ehrlich: Inwiefern stellt diese Reparatur einen finanziellen Vorteil für uns dar? Wenn wir das Fahrzeug verkaufen würden (in repariertem Zustand), dann müssten wir den Wildschaden angeben. Und nur weil dann eine Seite neu lackiert wurde, ist das Auto nicht gleich 335,60€ mehr wert. Und einen gebrauchten Kotflügel können sie uns ja schlecht einbauen. Der müsste dann ja in etwa denselben Zustand haben, wie der alte.
Hat jemand Erfahrung in diesem Bereich?
Ich wäre für jede Antwort dankbar!
Liebe Grüße
Marie
Wenig, denn google ein bißchen und Du wirst eine abweichende Darstellung finden. Vor einigen Jahren, hat die Rechtsprechung für Reperatufälle einige Neuigkeiten erfunden und das Ganze ist daher noch nicht hinreichend gesichert.