Viele kennen diese Abzockseiten, auf denen eine Sammlung von Freewareprogrammen zum Download angeboten werden. Irgendwo versteckt stehen dann meist Kosten von 96€, die nach Anmeldung angeblich entstehen. Gezahlt werden muss da ja in der Regel meist nicht. Allerdings habe ich in einigen Begründungen nur gelesen, dass es in erster Linie darum geht, dass die Pauschale eben nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist.
Die Frage die ich mir stelle ist aber: Widerspricht nicht eigentlich dieses gesamte Geschäftsmodell dem Sinn von Freeware, bzw. dem Urheberrecht der Hersteller? Wenn ich ein kostenloses Programm installiere, lese ich oft in den AGB, dass eine kommerzielle Nutzung untersagt ist. Demnach doch auch die Aufbahme in eine kostenpflichtige Datenbank. Eigentlich könnte man solche Seiten dann gleich als illegales Angebot werten und dichtmachen, anstatt immer nur zu warnen.
Gibt es da eine rechtliche Handhabe?
Was ich aber meinte, ist aber, dass die AGB der Seite, den AGB der Freewarehersteller widersprechen. Also die Betreiber diese Programme erst gar nicht anbieten dürften. Dass ich selber für sowas nicht zahlen sollte, ist mir schon klar.