Abzocke in der Altenpflege?

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6 Antworten

Das ist schon ganz schön frech von denen. Wir handhaben es so, dass man einen Tag kommt. Wenn wir uns dann noch nicht sicher sind kann es auch ein zweiter Tag sein.(komme aus der Altenpflege). Was die mit dir treiben hört sich sehr nach ausnutzen an. Aber mal die Frage an Rande: warum lässt du dies mit dir machen, exm altenpfleger werden überall gesucht.

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Aus dem Elo-Forum: "Steht der Probearbeiter unter dem Weißungsbefugnis des AG & muss Arbeiten verrichten, dann hat er grds. Anspruch auf lohn. §§ 611, 612, 614 BGB

Anmerkung.: Wie es jedoch mit Personen aussieht die vom Amt, infolge einer Maßnahme oder Eingliederung etc.pp, zum Probearbeiten geschickt werden, bleibt schwammig.

Zitat: Probearbeit muss bezahlt werden

Auch Arbeitnehmer, die zur Probe ein sogenanntes Einfühlungsverhältnis eingehen, haben Anspruch auf ihren Lohn. Das gilt jedenfalls dann, wenn sie tatsächlich Arbeitsleistungen erbracht haben. Eine vertragliche Vereinbarung, die Arbeitsentgelt während der Einfühlungszeit grundsätzlich ausschließt, ist rechtswidrig, wie das Arbeitsgericht Weiden entschied

(Urteil vom 7. Mai 2008, AZ: 1 Ca 64/08 C).

Die Klägerin, eine Krankenschwester mit mehrjähriger Berufserfahrung, hatte bei dem beklagten Pflegeheim an zwei Tagen nach eigenen Angaben insgesamt 16 Stunden gearbeitet. Für diese Leistung verlangte sie einen Bruttolohn von 146,24 Euro zuzüglich der aufgelaufenen Verzugszinsen. Der Arbeitgeber verwies hingegen darauf, dass mit der Klägerin ausdrücklich ein unbezahltes Einfühlungsverhältnis vereinbart worden sei und die Krankenschwester dieser Bedingung auch zugestimmt habe. Nach Urteil der Richter ist ein Einfühlungsverhältnis ohne Arbeitsentgelt zwar im Prinzip zulässig. In diesem Fall dürfe der Arbeitnehmer aber weder zur Arbeit verpflichtet sein noch dem Weisungsrecht des Arbeitgebers unterliegen.

Da die Krankenschwester jedoch unter Aufsicht des Arbeitgebers Pflegetätigkeiten übernommen habe, sei diese Bedingung nicht erfüllt. Der Arbeitgeber hätte zudem die praktische Qualifikation der Krankenschwester auch gar nicht überprüfen können, wenn diese nicht auch gearbeitet hätte. Es sei zudem unerheblich, dass die Krankenschwester vertraglich auf ein Entgelt verzichtet habe. Da die Verhandlungsposition des Arbeitgebers bei Vertragsabschluss wesentlich stärker gewesen sei als die der Krankenschwester und der Vertrag die Klägerin in «unzumutbarer Weise» benachteilige, sei die Vereinbarung sittenwidrig. Damit habe die Klägerin insgesamt Anspruch auf das geforderte Entgelt nebst Zinsen. (Quelle: ddp) Anbei.:

Probearbeit muss bezahlt werden

(Urteil vom 7. Mai 2008, AZ: 1 Ca 64/08 C).

http://www.arbg.bayern.de/imperia/md...1_ca_64.08.pdf"

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Abzocke - fürs Kennenlernen gibt's die Probezeit, nachdem dir einen Arbeitsvertrag angeboten wurde.

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Mhm... ich kenne mich in der Altenpflege nicht so aus, aber ganz spontan:
2 "Probetage" finde ich in Ordnung - eine ganze Woche nicht, wenn idr vorher gesagt wurde 1-2 Tage

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Kommentar von Minestrone1976
01.11.2015, 21:51

ist ja nur die Frage, wie weit man geht,damit einem Entgegen kommen,ich brauche den Job ja ? Ich bewerbe mich besser wo anders,als Zeit zu opfern,um vielleicht dann doch keine Stelle zu bekommen,aber Danke für die Antwort.

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