Frage von notyourss, 50

Abwechlungsreiches Reitprogramm?

An alle Pferdebesitzer ! (:
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Ich würde gerne das Programm mit meinem Pferd etwas abwechslungsreicher Gestalten! Dienstags und Donnerstags habe ich Reitstunde (1x Dressur 1x Springen) was kann ich an den andern Tagen (also Montag/Freitag gehe ich nicht an den Stall) machen?
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Gerne hilfreiche Antworten ! (:

Expertenantwort
von WinniePou23, Community-Experte für reiten, 26

Huhu,

da bleiben ja nur noch Mittwoch, Samstag und Sonntag.

Normalerweise möchte man das aus der Dressurstunde üben und auch alleine umsetzen, daher ist man meist noch ein weiteres Mal in der Woche im Sattel auf dem Platz oder in der Halle.

Dann bleiben nur noch zwei Tage. Mir ist die Arbeit vom Boden aus sehr wichtig, die Arbeit im Gelände aber auch. Mir persönlich wären zwei Tage dafür zu wenig, ich brauche zumindest vom Boden eher mindestens zwei Tage die Woche. Alleine schon, wenn das Pferd einmal vorwärts-abwärts an der Longe gearbeitet werden soll und einmal mit mehr Aufrichtung an der Doppellonge oder an der Hand mit Seitengängen. Dann bleibt keine Zeit mehr, um raus zu gehen. Für mich irgendwie auch ein No-Go.

Das mit nur fünf Tagen hinzukriegen, wenn man schon zweimal die Woche Unterricht hat, ist natürlich schwer. Wie genau du das regelst, kommt aber darauf an, wo du eure Schwerpunkte legst und was dir persönlich wichtig ist.

Liebe Grüße

Antwort
von xXlaraleinXx, 26

Nicht gibt es schöneres für ein Pferd als eine schöne ausreitrunde. Kann man sowohl gemütlich machen, als auch trainieren! Lange Austritte im schritt verbessern die Kondition, wenn man querfeldein reiten kann verbessert man das gleichgewichtsgefühl und das Pferd muss aufpassen wo es welchen huf hinsetzt. Oder man verlegt einfach mal die dressurarbeit aufs Feld oder die springarbeit auf einen geländeparcour (wenn vorhanden). Ansonsten bodenarbeit (normale longe, doppellonge), folgen über handzeichen etc. Wenn man Lust drauf hat kann man dem Pferd auch einfache Tricks beibringen. Generell freut sich das Pferd, wenn es merkt das es etwas gut kann oder gut lernt, dann macht ihm alles Spaß ;) Immer alles positiv enden lassen und nie überfordern :)

Kommentar von notyourss ,

Wir haben zwar einen (kleinen) Geländeplatz mit etwa 2 Sprüngen, allerdings getrau ich mich sowas iwie nicht😬

Kommentar von xXlaraleinXx ,

Also man sollte natürlich zusammen mit seinem Pferd sicher normale Sprünge gehen können. schließlich sind die geländesprünge fest und es kann keine Stange fallen. Also wenn man noch unsicher auf Sprünge zureitet und man noch nicht das richtige Tempo und den absprungpunkt gefunden hat, dann sollte man natürlich nicht an geländesprünge. Ansonsten kann man so niedrige baumstämme oder so durchaus angehen, das sind ja für pferde keine Höhen :) Aber nimm dann immer jemanden mit, man weiß ja nie wenn doch was passiert :) Du kannst auch erstmal dein Pferd an der Hand die Sprünge anschauen lassen oder mit ihm an der Hand drüber springen :) dann weiß das Pferd was von ihm verlangt wird

Antwort
von Isipulli, 7

Hallo notyourss,

bei ausreiten bin ich voll dabei. Auch, dass du teilweise das in der Dressurstunde Gelernte auch im Gelände umsetzt:

z.B.: Beim Schenkelweichen von einem Wegrand zum andern; Oder: mal nur einen Schritt nach rechts weichen dann gerade, dann wieder einen nach rechts, dann 2 nach links, . . . . da lernt das Pferd besser auf die Hilfen zu achten (und du wahrscheinlich auch ;-)  ) als in der Halle bzw. Viereck, wo die Übungen oft am selben Fleck gemacht werden und die Pferde schon vorher wissen, was vermutlich zu tun ist.

Eine Vorhand- oder eine Hinterhandwendung kann man auch auf einem breiten Weg oder einer Wiese machen. Auch in dem Fall, es müssen nicht immer 180° sein. Mal nur einen Schritt, mal zwei - das ist übrigens auch eine Übung für's Viereck.

Auch punktgenaues Antraben (Angaloppieren) und durchparieren kann man im Gelände üben.

Für "drinnen" hätt ich noch folgende Anregungen: longieren ja, aber nicht nur im Kreis laufen lassen. Öfter Tempowechsel - zur eigen Übung und Feinabstimmung der Körperhaltung und der Stimme an bestimmten Punkten. Achtung - oft wechseln, die meisten Pferde lernen sehr schnell (also z.B. 1/4 Runde Schritt, halbe oder ganze Runde traben usw.; oder halbe Runde Trab - dreiviertel Runde Galopp) - das ist auch Übung reitenderweise.

Bodenarbeit kann mit "Schrecktraining" (Plastiksackerl, Teppich, Flattervorhang, . . . ) verbunden werden. Falls nicht vorhanden - vielleicht freut sich auch wer anderer drüber ;-)

Wie viel macht dein Pferd mit dir mit, wenn es frei mit dir läuft? Das beginnt beim Stehen bleiben aus dem Schritt und Trab und endet bei frei gelaufenen Bahnfiguren, während du in der Mitte stehst. Das ist allerdings ein Programm für die nächsten zig Jahre ;-)

Kommentar von notyourss ,

Danke🙏 manche Sachen wusste ich zwar schon aber vorallem die 'Geländedressur' find ich mega cool, da ich auch sehr oft ausreite (:

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