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Abwarckprämie! In wie weit refinanziert sie sich?

Frage von RadioHurrikan RadioHurrikan

Hallo zusammen...

ich frage mich seit einigen Tagen in wie weit sich die Abwrackprämie refinanziert? Von den 2.500,- EUR's die Vater Staat beim Neuwagenpreis hinzu gibt, kommt doch ein erheblicher Betrag über diverse Quellen direkt zurück ins Staatssäckel. Natürlich besitze ich keine genauen Zahlen, aber geschätzt armotisiert sie sich nach meiner Beispielrechnung ja fast komplett. Warum redet der Staat denn dann von Schuldenlast für die nächste Generation? Angenommen der durchschnittliche Neuwagenpreis eines mittels Abwrackprämie mitfinanzierten Kleinwagens liegt bei 12.000,- EUR brutto. Dann bekommt der Staat allein durch die darin enthaltenen 19% MwSt. ja schon mal 1.915 EUR zurück. Hinzu kommen noch Abgaben des Autohändlers an die Komune durch seine Umsatzsteuer. Ein Neuwagenkäufer muß ja nun auch noch regelmäßig zur Inspektion in die Fachwerkstatt um ggf. künftige Garantieansprüche aufrecht erhalten zu können, was wiederum ein erhöhtes MwSt. und Umsatzsteuer-Aufkommen verursacht. Mit seinem 9 Jahre, oder älterem ehemaligen Fahrzeug hat er dies schließlich bestenfalls günstiger erledigen lassen. Gleiches gilt für die Versicherungssteuer, Mehrwehrtsteuer und Umsatzsteuer der Versicherer, denn ein Neuwagen (der häufig ja auch noch finanziert ist) wird natürlich auch wesentlich häufiger Vollkasko versichert, als ein neun Jahre (oder älterer) PKW. Kennt jemand genaue Zahlen?

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Antworten (7)

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    Antwort von andreas48 andreas48

    kostet ein Wagen um die 14000 Euro, dann hat der Staat durch Mehrwertsteuer die Abwrackprämie schon refinanziert

    Kommentar von jbinfo jbinfojbinfo

    Wie Recht Du doch hast. Die Prämie ist quasi ein durchlaufender Posten.

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    Antwort von Sieslack Sieslack

    Auf alle Faelle - es wird das Wort des Jahres. Nein ich kenne keine Zahlen. Aber Deine Ausfuehrungen stimmen. So aehnlich funkzioniert auch die Volkswirtdchaft. Schenken wir den Entwicklungslaendern z.B. 30 Mio. muessen sie diesen Betrag ja jetzt im Euro-raum einloesen. Indirekte Abwrackpraemie. Kommt ja alles zurueck und wird neu verbraucht.

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    Antwort von maspick maspick

    Du hast zum Großteil recht. Aber die meisten rechnen halt nicht und sehen nur die Prämie. Es werden durch einen Neukauf Versicherungen, Zulieferer und viele, viele mehr untersützt. Der Staat (und nicht nur der Deutsche Staat) streut den Steuerzahlern Pfeffer in die Augen. Und diese sehen zum Großteil: Prämie ? hechel hechel, haben wollen. Und die Anderen, die kein auto kaufen, sagen: Pfui, um unser Steuergeld ... Deine Überlegung stimmt schon.

    Kommentar von RadioHurrikan RadioHurrikanRadioHurrikan

    Also ist es so wie gedacht habe... der Staat bürdet uns mit epochaler Neuverschuldung eine enorme Last auf und begründet diese u.a. mit der "teuren" Abwrackprämie. Ein Taschenspielertrick im Wahljahr applaus. Er verzichtet nicht mal auf Steuergelder, da diese Steuern ohne Kaufanreiz nicht geflossen wären. Und die rückfließenden Steuergelder werden dann noch als Wahlgeschenke verpulvert. Bravo

    Kommentar von maspick maspickmaspick

    So dürfte es ein - und wer weiß, was noch im uns nicht einsehbaren Keller versteckt ist.

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    Antwort von TanteBertha TanteBertha

    Und dazu kommt dann noch die KFZ-Steuer, lt. RTL-Nachrichten von gestern ein erheblicher Beitrag zur Re-Finanzierung der Abwrack-Prämie.

    Kommentar von hajottka hajottkahajottka

    für das vorherige Auto hat der Halter auch Steuern bezahlt und das neue Auto ist steuergünstiger weil umweltschonender, also Verlust und kein Gewinn!

    Kommentar von RadioHurrikan RadioHurrikanRadioHurrikan

    Das sehe ich auch so... die Neuwagen sind steuerlich meistens günstiger gestellt, oder gar befreit, so das hier ein Minus für den Staat entsteht, daß aber alle anderen Autofahrer gewiss mit der nächsten Kfz-Steuerreform bezahlen dürfen.

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    Antwort von hajottka hajottka

    er bekommt nicht mehr zurück als vorher auch er hat nur Ausgaben, die er vorher nicht hatte

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    Antwort von fairsite fairsite

    entschuldige bitte, der Steuerzahler bzw. unsere Nachkommen, werden unsere heutigen Vergünstigungen bezahlen.

    Deshalb wäre es an der Zeit, zu den Kindern ehrlich zu sein und unser Recht "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen.... ausgeübt." (Grundgesetz Art. 20.)zu fordern.

    Diese Forderung, dieses Recht sollte durch mehr Bürgerbeteiligung und eine lebendige und offene vor allem ehrliche Demokratie unterstützt werden.

    http://www.mehr-demokratie.de

    Kommentar von RadioHurrikan RadioHurrikanRadioHurrikan

    Deine Meinung sei Dir unbelassen. Ich persönlich halte nichts von solchen Plattformen, die öffentlich eh unbeachtet bleiben. Sinnvoller wäre es selbst eine Partei zu gründen und auf diesem Wege etwas an der politischen Unkultur zu ändern. Im übrigen hat jedes Volk die Politiker die es verdient. Wer wählt denn unsere "Volksvertreter"?

    Kommentar von schlauer schlauer

    Und welche Partei stellt ehrliche, offene Politiker zur Verfügung.

    Eigentlich brauchen wir keine neue Partei, sondern alle Parteien, sind dazu verpflichtet, das Volk zu vertreten und haben sich an das Grundgesetz zu halten.

    Der Link bietet übrigens die Möglichkeit, die Demokratie als Bürger mit zu bestimmen.

    Damit solltest Du halten was Du für richtig findest. Hier mit mir brauchst Du Dir keine Chancen auf Besserung ausrechnen und ich persönlich rechne auch nicht mit Dir.

    Kommentar von fairsite fairsitefairsite

    ich zitiere den Aufruf und ich benötige keine neue Partei, die wieder nur Geld kostet.

    "2009 ist ein Demokratie-Denk-Jahr: Wir feiern 60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre friedliche Revolution. Das ist nicht nur Erbe, sondern auch Auftrag. Am 27. September werden wir zudem den Bundestag wählen. Eine gute Zeit, um mehr Demokratie zu wagen.

    Im Grundgesetz heißt es seit 60 Jahren: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen ... ausgeübt." (Art.20) Das ist ein bisher nicht eingelöstes Versprechen. Es ist auch ein Forderung aus dem revolutionären Herbst 1989 mit seinem Ruf "Wir sind das Volk"

    Wählen dürfen wir, deutschlandweit abstimmen dagegen nicht. Eine Demokratie, in der wir nur alle paar Jahre eine Stimme abgeben, sonst aber nur zuschauen dürfen, ist der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger nicht genug. Sie wollen auch in Sachfragen verbindlich entscheiden können. Wir brauchen mehr Bürgerbeteiligung und eine lebendigere und offenere Demokratie. Deshalb fordern wir die Mitglieder und Fraktionen des Bundesrates auf, neben den Wahlen auch Volksabstimmungen auf Bundesebene möglich zu machen.

    https://www.mehr-demokratie.de/kampagne.html

    über diesem Link kannst Du Dich ohne große Mühe für Dein Land und Deine Mitmenschen einsetzen. Vielleicht bewegen wir gemeinsam doch noch was. Vielen Dank

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    Antwort von patopolska patopolska

    und jetzt mal auf deutsch tschuldigung bin net mit gekommen war zuviel:)

    Kommentar von RadioHurrikan RadioHurrikanRadioHurrikan

    Na, Kaffee zur Hand und noch mal gaaaanz laaangsam lesen ;-)

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