kennt ihr gute seiten wo man informationen über abtreibungen vor jahrzehnten/jh hunderten findet ? .kenne und finde keine gescheiten seiten... danke lg jessy:-*
Antworten (3)
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5Antwort von
AvuvaAvuva
So alltäglich wie heutzutage waren Abtreibungen bis in die 1970er-Jahre nicht. Zwar gab es wahrscheinlich schon immer Versuche, ungewollte Kinder loszuwerden. Ein uneheliches Kind zu bekommen galt einst als Schmach. Heute ist das nicht mehr so, trotzdem werden weitaus mehr Kinder umgebracht als ehedem.
Gesicherte Imformationen aus dieser Zeit gibt es nicht, denn Abtreibungen waren streng verboten, weil dabei ein Kind ums Leben kommt. Das war, anders als heute, unstrittig. Deshalb mußte alles heimlich geschehen, im Untergrund.
Sicher ist nur, daß die Zahlen aus dieser Zeit, die von der Abtreibungslobby genannte wurden, weit übertrieben sind. Einer von ihnen, der amerikanische Arzt Dr. Bernard Nathanson, hat die Seiten gewechselt und dann ausgepackt. Er erzählte, sie hätten gewußt, daß es in den USA jährlich etwa 3.000 heimliche, illegale Abtreibungen gab. Sie haben diese Zahl um zwei Nullen ergänzt, und immer wieder genannt, in Druckschriften, bei Interwiews, im Radio. 300.000 Frauen jedes Jahr, die müßten unbedingt aus der Illegalität geholt werden. Das war ihr Argument. Sie haben sich gewundert, daß niemand diese hohe Zahl hinterfragte. Bereitwillig wurde sie aufgegriffen und verbreitet. So wurde mit einer Lüge die Legalisierung von Abtreibungen betrieben.
Auch heute noch werden von Abtreibungsaktivisten gerne Schauergeschichten von Frauen erzählt, die heimlich zur "Engelmacherin" gehen mußten, und dann gestorben sind.
Das Web ist noch zu jung, da wirst du wenig dazu finden.
Kommentar von
WolpertingerWolpertinger Lustig, wo kommt den der Begriff Engelmacherin her?
Abtreibungen waren alltäglich schon immer.
Leider sind viele Frauen bei der Abtreibung gestorben, weil abstruse Mittel eingesetzt wurden.
Kommentar von
AvuvaAvuva Wenn die Seele stirbt - PAS
Die für das Kind tödliche Abtreibung wird vielfach als Befreiung der Frau gefeiert, die sie statt vom Kind vom »Gebärzwang« entbinde. In Wahrheit fordert Abtreibung meist zwei Opfer. Viele Frauen erkranken nach einer Abtreibung am so genannten Post- Abortion-Syndrom; oft mit furchtbaren Folgen. - Von Veronika Blasel, M.A.
http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2005/lf_0105-9-post-abortion-syndrom.pdf -
2Antwort von
kuhnel Abtreibung ist keine Erfindung unserer Zeit.
Schau doch mal das Buch "Geschichte der Abtreibung" von Robert Jütte an. Einige Zitate daraus: "Im Jahr 1874 stellte der Strafrechtler Holtzendorff fest, dass im Volke weiterhin die Vorstellung vorherrsche, dass zu Beginn einer Schwangerschaft noch kein beseeltes Leben vorhanden sei und dass deshalb selbst gebildete, religiöse und häuslich tugendhafte Frauen es nicht als Unrecht emfpinden würden, in der ersten Zeit nach einer befürchteten Schwangerschaft die Menstruation wieder herzustellen." (S. 125) "Ganz allgemein war man sich einig, dass Abtreibung und Abtreibungsversuche recht häufig vorkämen." (S. 129). Ende des 19. Jh.: "... in einem sehr grossen Teil der Bevölkerung gar kein Empfinden dafür besteht, dass hier wirklich ein strafwürdiges Verbrechen vorliegt, und dass unzählige Frauen... unbedenklich gegen das Verbot verstossen. Die Schätzungen bewegten sich zwischen 300'000 und 500'000 in der Mehrzahl krimineller Aborte für ganz Deutschland." (S. 135)
"Der Arzt Max Marcuse war bei einer Befragung von Berliner Proletarierinnen 1913 überrascht, wie selbstverständlich über 40% der Frauen ihre Abtreibungen zu Protokoll gaben, offenbar ohne Unrechstbewusstsein ... Vor dem Ersten Weltkrieg mag die Zahl bei etwa 100'000 bis 300'000 gelegen haben. Während des Krieges und danach verdoppelte sie sich und erreichte offenbar während der Weltwirtschaftskrise einen Höhepunkt, ärztliche Schätzungen gingen von etwa 800'000 bis 1'000'000 Fällen pro Jahr aus... Eine Zeitzeugin berichtet: 'In unserer Nachbarschaft war es keine Seltenheit, dass auf eine Geburt bei den Frauen vier bis fünf Abtreibungen kamen!' ... Die niedrigsten ärztlichen Schätzungen für die Zahl der Todesopfer liegen bei 4-5'000 jährlich, die höchsten, sicherlich propagandistisch aufgeblähten, bei nahe 50'000. Wahrscheinlich ist eine Abort-Sterblichkeit von unter 1%." (S. 143-150). D.h. es waren bei mindestens 4'000 Todesfällen also mindestens 400'000 illegale Abtreibungen. Das 4-fache der Schwangerschaftsabbrüche heute in Deutschland.
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1Antwort von
DollyPondDollyPond
wikipedia hilft dir nicht weiter?
Kommentar von
jessy92jessy92 nein sonst hätte ich hier nicht gefragt...
Kommentar von
DollyPondDollyPond -
Da liegst du völlig daneben, avuva.