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Abtreibung, wie geht man damit um?

Frage von Quanten Quanten

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe, dass ich euch nicht zu nahe trete mit diesen Fragen. Ich arbeite zur Zeit an einer Portfolio zum Thema: "Wunsch:Kind?", Ist mein Wunsch ein Kind? Eins meiner Unterthemen ist auch das Thema: Abtreibung. Mich würde nun einfach mal interessieren was ihr dazu denkt?

  1. Was könnte eine Frau zur Abtreibung treiben?

  2. Hat eine Abtreibung nachhaltige psychische Folgen oder könnt ihr euch auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die einfach so weiterleben?

Hoffe ihr versteht, dass ich dies über ein Form laufen lasse und nicht Leute auf der Straße befragen kann. Ich freue mich auf viele Antworten.

Eure "Quanten"

32 Abstimmungen
Abstimmungen
Man wird es einfach vergessen 1
Man wird ein Leben lang daran erinnert 9
Man lernt damit zu Leben 9
Sie prägt fürs Leben 8
Man lebt einfach ganz normal weiter 5
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Antworten (1-30 von 33)

  • 6
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Kayahi Kayahi
    Abgestimmt für: Man lernt damit zu Leben

    Ich habe selbst zwei Abtreibungen hinter mir und ich bin genauso zufrieden mit meinem Leben wie ich es vor den ungewollten Schwangerschaften war. So geht es den meisten Frauen. Wenn eine Frau sich aus freien Stücken für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet und nicht vor der Schwangerschaft schon psychisch erkrankt war, wird sie ihr Leben ganz normal weiter führen. Das größere Problem für Frauen nach einer Abtreibung sind die Vorwürfe die von aussen kommen. Ihnen wird vorgeworfen zu dumm zu sein zu verhüten, ihr "Kind" getötet zu haben, gewissenlos und egoistisch zu sein und auch fehlende Moral wird ihnen vorgeworfen. Das eine Verhütungspanne wirklich Jedem passieren kann (ich habe bis zu meiner Schwangerschaft nicht gemerkt dass meine Pille nicht angeschlagen hat, weil sie zu gering dosiert war) kann sich heutzutage Niemand mehr vorstellen weil wir doch so viele "100%ig" sichere Verhütungsmethoden haben, aber es kann wirklich Jeden treffen! Die Gründe sich für einen Abbruch zu entscheiden sind vielfältig. Von der Frau die ihr Leben ihren fünf Kindern gewidmet hat und nun einfach keine Kraft mehr für das siebte Kind hat, über die Suchterkrankte die lieber einen Embryo "tötet" als ein Kind zu gebären dass nach einem kalten Entzug zu Pflegeeltern kommt, bei denen Niemand kontrolliert ob sie ihren "Job" gut machen, oder bei der Mutter bleibt weil das Jugendamt einfach versäumt hat sich darum zu kümmern, und schließlich berhungert aus dem Müll gezogen wird, bis zu der jungen Frau die ihr Leben einfach anders geplant hat und noch nicht bereit ist auf ihre eigenen Träume zu verzichten um ein Kind zu versorgen dass sie niemals bekommen wollte. Und es gibt noch viele andere Gründe, andere Frauen andere Schicksale.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Entschuldigt bitte die vielen Fehler... Das kommt davon wenn man sich ablenken lässt ^^

    Kommentar von Gritti GrittiGritti

    Liebe Kayahi, nach dem, was du so postest, hätte ich gemeint, du lebst einfach normal weiter (als ob nichts geschehen wäre), aber auch du musstest offensichtlich lernen, damit zu leben.

    Dann: Von einer Abtreibung müsste eigentlich niemand erfahren, der Vorwürfe machen könnte. Wenn frau so sicher ist, dass sie das Kind nicht möchte, dann braucht sie es auch niemandem zu sagen. Wenn sie es dennoch tut, dann ist sie halt nicht ganz so sicher.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Liebe Gritti, warum sollte ich nicht darüber reden? Die Entscheidung zu treffen ob man die Schwangerschaft abbricht oder nicht, ist eine sehr schwere. Ich habe Erfahrungen gemacht die ich teilen möchte, habe widersprüchliche Gefühle empfunden die ich verarbeiten musste und es gibt Menschen die mir und allen anderen Frauen das Recht auf freie Entscheidung nehmen wollen und dann unter anderem damit argumentieren dass Frauen seelischen Schaden davon tragen würden wenn sie abtreiben. Dass dem nicht so ist kann ich nur kundtun wenn ich dazu stehe dass ich selbst abgetrieben habe und dass ich mit dieser Entscheidung absolut zufrieden bin. Ich bin ein Mensch der über alles reden kann, auch über Problem behaftete Themen und darauf bin ich stolz, denn es gehört Mut dazu sich Abtreibungsgegnern entgegenzustellen und zu der Wahrheit zu stehen.

    Kommentar von elisi elisielisi

    Liebe Gritti, genau das ist es, was Abtreibungsgegner möchten: Frauen, die abgetrieben haben, sollen sich gefälligst reuig sein und dies überall in Foren erzählen. Die anderen, die mit ihrem Entscheid kein Problem haben, sollen bitte schweigen. Und mit euren Vorhalten von "Mord" usw. tut ihr alles, um sie zum schweigen zu bringen.

    Ich denke, Frauen sollten den Mut haben, offen über ihren Abbruch zu sprechen, wie sie über irgend ein anderes Erlebnis in ihrem Leben sprechen (Fehlgeburt, Scheidung etc.) - so könnte endlich mit dem Mythos der ach so psychisch kranken Frauen, die abgetrieben haben, Schluss gemacht werden.

    Frauen, steht dazu: ein Schwangerschaftsabbruch kann in jedem normalen Frauenleben vorkommen! Danke Kayahi, dass du das tust.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Das mache ich gerne Elisi. Danke für deinen Zuspruch!

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ach und Gritti noch was, die Vorwürfe gegenüber Abtreibenden Frauen waren mir schon lange vor meiner ungewollten Schwangerschaft bekannt und bevor ich überhaupt eine Ahnung davon hatte dass ich selbst mal abtreiben würde. Diese Vorwürfe kommen aus der Gesellschaft und sind weit bekannt. Ich musste also mit Niemandem darüber reden um sie zu erfahren, abgesehen davon dass meine Freunde oft ähnliche Ansichten haben wie ich, weswegen wir uns so gut verstehen. Sie würden nie auf die Idee kommen einer Frau solche Vorwürfe zu machen...

    Kommentar von Tiana1606 Tiana1606

    Da hast du dir aber schöne Beispiele ausgesucht. Das sind für dich Gründe die für eine Abtreibung sprechen? Meinst du das tatsächlich ernst? Das kann ich nicht glauben. Diese Beispiele , so sie denn passieren zeigen doch nur ein Versagen unserer Gesellschaft. Schlimm genug, wenn Eltern ihr Kind vernachlässigen oder gar verhungern lassen - aber hier hätten aufmerksame Menschen (Nachbarn, Jugendamt,...) eingreifen können. Und läuft nicht generell etwas schief in der Entwicklung einer Gesellschaft, dass menschen zu so etwas in der Lage sind? Zu deinem Beispiel mit dem "Drogen-" Kind: Ich kenne genau diesen Fall persönlich. Das Kind ist seit seinem Entzug direkz nach der geburt bei seinen Pfelegeltern, heute 3 Jahre alt und entwickelt sich gut. Seine Pflegeeltern lieben es über alles, auch zu seiner leiblichen Mutter hat es Kontakt. Ich wüsste wirklich nicht, warum dieses Kind nicht hätte zur Welt kommen sollen. Und im übrigen: Pflegeeltern werden regelmässig vom Jugendamt kontrolliert - jede wichtige Entscheidung liegt beim Jugendamt, da dieses das Sorgerecht fürs Kind hat. Und gleich vorweg: Die Fälle von misshandelten Pflegekindern zeigen für mich nur, dass auch hier Menschen arbeiten, die leider versagen können. ich habe das Gefühl, du versuchst deine eigenen Abtreibungen für dich schönzureden. Die meisten Frauen haben kein Problem damit? Warum sass meine Freundin dann hier und hat sich die Augen ausgeweint? Die Frauen, die ich kenne und die abgetrieben haben kommen damit überhaupt nicht gut zurecht. Deine Aussagen sind verharmlosend und allgemein. Glaubst du, jede schüttet dir ihr Herz aus wenn sie weiss, dass du Abtreibung ganz normal und richtig findest? Diese Blöse geben sich nur die wenigsten. Dazu braucht es ehrliche Anteilnahme und Interesse-und keine vorgefertigten Aussagen die alles mit dem recht auf Selbstbestimmung rechtfertigen.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich habe nie gesagt dass eine Abtreibung für jede Frau in einer schwierigen Lage die richtige Lösung ist. Für mich war sie das, für eine andere Frau kann das aber auch schon wieder ganz anders aussehen. Deswegen soll sich jede Frau gut überlegen wofür sie sich entscheidet und dies ausschließlich für sich selbst tun. Sie muss damit leben können, Niemand sonst. Im Übrigen habe ich am Anfang auch geweint, vorallem vor dem Abbruch. Mir viel die Entscheidung genauso schwer wie jeder anderen Frau und ich habe natürlich auch den Disput mit meinem Gewissen ausgefochten, aber mittlerweile weiß ich dass ich mich richtig entschieden habe. Ich vermisse nichts und bin mit mir im Reinen. Es gibt mit Sicherheit eine ganz schmale Grenze zwischen ethisch vertretbar und nicht vertretbar bei diesem Thema, aber trotzdem halte ich eine Abtreibung für eine Option die für manche Frauen richtig sein kann.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ach und zu dem Kind der Drogen abhängigen Frau, hast du schonmal einen frisch geborenen Säugling gesehen wie er mit dem Entzug gekämpft hat? Weißt du wie sehr diese kleinen Wesen darunter leiden? Dass das Kind welches du kennst sich gut entwickelt ist großes Glück, aber nicht der Regelfall. Meist kommt es zu gravierenden Folgeschäden. Und direkt nach der Geburt einen solchen Kampf ausstehen zu müssen hinterlässt auch in der Psyche eines Säuglings schon tiefe Spuren... Ob es da nicht humaner ist einen Embryo, der nichts davon mitbekommt, abzusaugen, habe ich mich bestimmt nicht als Erste gefragt. Was nicht bedeutet dass ich Drogenabhängige Frauen zu Abtreibungen überreden würde, sie sollen selbst entscheiden, ohne Fremdeinflüsse.

    Kommentar von annemarie37 annemarie37annemarie37

    Deine Freundin ist nicht "die meisten Frauen".

    Und warum meinst du, warum die meisten Frauen, die kein Problem haben mit ihrem Abbruch, häufig nicht darüber reden? Weil sie dann noch mehr von Leuten, wie sie sich hier tummeln, angegriffen werden: wenn eine Frau abtreibt, dann soll sie sich wenigstens reuig sein und darüber weinen (= "gute" Abtreiberin, armes Opfer). Wenn sie das nicht tut, ist sie eine kaltblütige Egoistin, Schlampe, Mörderin... da schweigt frau lieber, als sich solches anwerfen zu lassen.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Danke für den Stern!

    Kommentar von Osterpetra81 Osterpetra81Osterpetra81

    sie reden aus scham nicht darüber. niemand gibt gerne zu einen fehler gemacht zu haben

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich habe keinen Fehler gemacht zu dem ich stehen müsste. Ich habe mich richtig entschieden und dazu stehe ich auch.

  • 8
    Antwort von Tikwa Tikwa
    Abgestimmt für: Sie prägt fürs Leben

    Abtreibung kann das Leben der Frau über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten. (vor-abtreibung.de, Seite Risiken) weil es eine Verlusterfahrung für sie ist. Denn Mutter und Kind sind von Anfang an eine unbeschreibliche Einheit. Wenn eine Frau, vom Freund verlassen wird, von der Umgebung gedrängt...dann erscheint häufig eine Abtreibung der leichtere Weg zu sein. Doch eine Abtreibung hält nicht was sie verspricht. Denn sie bringt noch zusätzliche Probleme mit sich

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich hatte zwei Abtreibungen und diese belasten mich nicht im Geringsten. Die ungewollte Schwangerschaft und die Vorwürfe von aussen haben mich belastet, aber auch darüber bin ich hinweg gekommen.

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Kommentar von singultus am 5. November 2010 18:33
    >....aber ich habe in meinem Berufsleben genug Frauen kennengelernt die 4 oder mehr Abtreibungen hinter sich haben......und Jahre später ist das Gejammer groß, wenn die- dann gewünschte Schwangerschaft- ausbleibt oder das Kind viel zu früh in der 24. oder 25 SSW zur Welt kommt........
    http://www.gutefrage.net/frage/schwanger-mit-15-alle-gegen-mich#reportcomment8006957

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Unfruchtbarkeit in Folge eines Schwangerschaftsabbruches sind heutzutage, in Folge der verbesserten Methoden, sehr selten.

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    So? Die Methoden, ungeborene Kinder umzubringen, sind "verbessert" worden?

    Das klingt in meinen Ohren so, wie wenn wenn Waffen "verbessert" werden.

    Kommentar von DollyPond DollyPondDollyPond

    ja, das kann ich mir vostellen, avuva und das ist doch ein klares zeichen dafür, wie verdreht deine sicht ist, wenn du eine fortschrittliche medizinische versorgung mit waffen gleichsetzt.

    Kommentar von elisi elisielisi

    4 oder mehr Abtreibungen ? offenbar wurden sie erst nach "mehr" Abtreibungen unfruchtbar...

    Frauen, die mehr als 1-2 Abtreibungen haben in ihrem Leben sind die absolute Ausnahme (oft solche aus Ländern, wo Verhütung quasi unbekannt oder nicht verfügbar war oder Frauen aus der Vor-Pillen-Ära).

  • 7
    Antwort von Avuva Avuva

    Was könnte eine Frau zur Abtreibung treiben?

    Praktisch immer die Umstände, bzw. das Umfeld, die ein Kind nicht wollen oder zulassen. Wobei ich denke, daß sich immer eine Lösung finden läßt.


    Hat eine Abtreibung nachhaltige psychische Folgen oder könnt ihr euch auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die einfach so weiterleben?

    Die Folgen bleiben oft unerkannt, weil sie meistens nicht mit der Abtreibung in Zusammenhang gebracht werden.
    Folgendes sollte nicht vergessen werden: Manche Frauen sind so perfekt im Verdrängen, daß sie sogar eine Schwangerschaft bis zur Geburt nicht bemerken. Da wundert mich nicht, wenn einige behaupten, sie hätten nach ihren Abtreibungen keine Probleme.

    Kommentar von annemarie37 annemarie37annemarie37

    Frauen die ihre Schwangerschaft verdrängen sind nicht jene, die eine Schwangerschaft abbrechen, eben gerade nicht.

    Frauen die sich zum Abbruch entscheiden, sind meist sehr bewusst und wissen, was sie wollen. Auch wenn es Ambivalenzen gibt. Aber in deiner Welt darf es offenbar keine bewussten, selbstbestimmten Frauen geben, die sich in voller Verantwortung für eine Abtreibung entscheiden. Der Umstand, der eine Frau dazu bringt, sich zum Abbruch zu entscheiden, ist die ungewollte Schwangerschaft.

  • 7
    Antwort von Lampedusa Lampedusa
    Abgestimmt für: Sie prägt fürs Leben

    Es gibt keinen zwingenden Grund abzutreiben. Im Leben gibt es immer eine Lösung. Abtreibung ist nie die adäquate Antwort auf die Notlage einer Schwangeren.

    Über die nachhaltigen psychischen Folgen findest du Informationen bei der Selbsthilfegruppe RAHEL:

    http://www.rahel-ev.de/erfahrung.html

  • 5
    Antwort von elisi elisi
    Abgestimmt für: Man lebt einfach ganz normal weiter

    Die Frage lässt sich eigentlich nicht generell beantworten. Es kommt ganz auf die Situation und die Persönlichkeit der betroffenen Frau an, wie sie damit umgeht. Ich habe für "ganz normal weiter leben" gestimmt, weil das erfahrungsgemäss (ich bin in stetigem Kontakt mit ÄrztInnen und kenne persönlich mindestens 50 Frauen, die abgetrieben haben) der häufigste Fall ist.

    Frau kann auch dann ganz normal weiter leben, wenn sie sich ihr Leben lang daran erinnert. Es ist ein Vorkommnis im Leben einer Frau wie irgend ein anderes, vielleicht schwieriges Erlebnis.

    Vergessen wird wohl eher selten sein, ebenso selten wie nach einer Fehlgeburt.

    Und "prägen fürs Leben" - was soll denn das heissen? Die meisten Menschen lernen aus Vorkommnissen in ihrem Leben (evtl. Fehlern, die sie gemacht haben). Wenn du dem "prägen" sagen willst...

    "Nachhaltige psychische Folgen" ist auch so ein schwammiger Begriff. Die wenigsten Frauen haben nach einem Schwangerschaftsabbruch langdauerne ernste psychische Probleme - nicht häufiger als nach einer ungewollten Geburt. Das ist wissenschaftlich heute zur Genüge erforscht. Andere Behauptungen sind schlicht falsch.

    Was eine Frau "zur Abtreibung treibt"? Jede Frau hat IHRE Gründe, oft spielen mehrere Gründe mit: finanzielle, partnerschaftliche, gesundheitliche, Ausbildung, Beruf, Alter, will keine Kinder (mehr) oder noch nicht, Verhütungsversager und und und.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Sehr gute Antwort. Ich habe nur eine Ergänzung, die Frauen die tatsächlich nach einer Abtreibung psychische Probleme haben, waren meist schon vor der Schwangerschaft psychisch belastet...

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Eine beliebte Ausrede. Warum bist du mit zwei Abtreibungen Experte für "Ritzen"?

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich habe geritzt lange bevor ich meine Abtreibungen hatte. Weil ich viele Problem hatte in meiner Kindheit und weil meine Mutter gestorben ist als ich 16 war, liebe Avuva. Im Übrigen muss man nicht selbst ritzen um Experte des Themas zu sein. Oder hast du auch abgetrieben und bist deshalb Experte des Themas?

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Mir reichen die biologischen Fakten und die traurigen Erfahrungen anderer voll und ganz aus.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Warum reitest du dann auf meinen traurigen Erfahrungen rum? Warum ich mich als Experte für irgendwelche Themen sehe geht dich prinzipiell nichts an und wenn du soviel Mitgefühl für ungeborene Embryonen empfindest die selbst noch keine Emotionen und Empfindungen haben, warum kannst du dann nicht auch ein wenig Empathie und Sensibilität mir gegenüber zeigen? Du solltest dich schämen einen anderen Menschen so vorzuführen...

    Kommentar von elisi elisielisi

    Biologische Fakten ???

    Kommentar von Tiana1606 Tiana1606

    Ja, so einfach kann man es sich machen....

    Kommentar von annemarie37 annemarie37annemarie37

    Was meinst du jetzt damit, Tiana? Wer hat es sich wo, wann "einfach gemacht"? - kannit verstan.

  • 4
    Antwort von Banny95 Banny95
    Abgestimmt für: Sie prägt fürs Leben
    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    beantwortet von Katy19892 am 11. September 2010 23:12
    >...überleg es dir gut ich habe drei verloren und drei abgetrieben ich kämpfe heute auch noch damit. es ist schwer damit klar zu kommen.
    http://www.gutefrage.net/frage/abtreibung-oder-behalten#antwort16523035

    Kommentar von XTom2008 XTom2008XTom2008

    Du bist sehr ehrlich bzw. hast Du noch ein Gewissen, im Gegensatz zu denen den eine Abtreibung überhaupt nichts aussmacht.

  • 4
    Antwort von Lamiacea Lamiacea
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert

    Eine Freundin von mir musste eine Psychotherpie machen. Nach der Abreibung hatte sie starke Depressionen, obwohl sie sich die Abtreibung zusammen mit ihrem Ehemann gut überlegt hatte. Mitlerweile haben die beiden ein Kind adoptiert, aber die Abtreibung ist weiterhin präsent.

    Kommentar von sumba sumbasumba

    beste zeichen, das sie es garnicht wollte und dazu gezwungen wurde. hätte sie die entscheidung allein für sich getroffen, dann hätte sie nie einen psychologen gebraucht. eine solche entscheidung kann man mit niemanden treffen, als mit sich ganz allein

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Für eine Mutter gibt es nichts furchtbareres, als mit der schwerwiegenden Entscheidung über Leben oder Tod ihres Kindes allen gelassen zu werden.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Eine Entscheidung für sich allein zu treffen bedeutet nicht dabei allein zu sein.

    Kommentar von kuhnel kuhnel

    Da müsste man die Umstände kennen. Von dieser einen Frau lässt sich nicht auf die Mehrzahl der Frauen schliessen, die eine Abtreibung hatten. Vielleicht war es eine Spätabtreibung wegen fötalen Missbildungen ?

  • 3
    Antwort von Duemmerchen Duemmerchen
    Abgestimmt für: Man lebt einfach ganz normal weiter

    Hallo. 1. Was bringt eine Frau zur Abtreibung ? Ich würde zu meinem jetzigem Zeitpunkt abtreiben a) weil ich sowiso keine Kinder wollte und b) weil ich grad nicht für ein Kind aufkommen könnte. 2. Nachhaltige Psychische Folgen ? Jein - es ist so das man sich jeds Mal fragt ob es richtig gewesen ist, was wäre passiert wenn ich es doch behalten hätte ?

    Kommentar von sumba sumbasumba

    diese frage stellt sich nicht, wenn du genau aus den von dir unter erstens genannten gründen so gehandelt hast. du gehst raus und bist total erleichtert.

    Kommentar von Duemmerchen DuemmerchenDuemmerchen

    Hallo ich steh etwas auf dem Schlauch - was heißt dein Kommentar ?

  • 3
    Antwort von holgerholger holgerholger

    Eine Freundin arbeitet in einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle. Sie sagt, es gibt Frauen, denen eine Abtreibung nichts bedeutet. Ist halt ein Problem, das gelöst werden muss, und gut. Aber andere sind danach verändert, kommen damit nicht gut zurecht. Diese Probleme kommen zum Teil erst Jahre nach der Abtreibung.

    Kommentar von sumba sumbasumba

    für die meisten ist der zellklumpen auch ein problem, das es zu lösen geht. sie gehen zur schwangerenkonfliktberatung, sagen das sie den beratungsschein brauchen und den bekommst du nach zwei min. und gehst dann.

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Einen Menschen in einem frühen Stadium seiner Entwicklung als "Zellklumpen" zu bezeichnen, und ihm dann das Lebensrecht abzusprechen, ist wirklich aller unterste Schublade!

    beantwortet von ivonne82 am 18. Februar 2010 19:37

    >ich habe das herz meines sohnes in der 7. ssw schlagen sehen. das war soooo niedlich!

    http://www.gutefrage.net/frage/ab-wievielter-woche-schwangerschaft-schlaegt-das-herz-vom-babay#antwort10718679

    Ich habe noch keine schwangere Frau getroffen, die gesagt hat: Ich habe einen Zellklumpen im Bauch!

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich schon, darunter auch Frauen die ihren Zellklumpen geliebt und geboren haben (nach neun Monaten versteht sich). Dieser Begriff ist nicht abschätzig gemeint sondern lediglich eine Umschreibung dessen was ein Embryo rein optisch in den ersten Wochen ist. Ein undefinierbarer Zellklumpen den Niemand auf den ersten Blick als menschliches Leben erkennen würde wenn ers nicht weiß.

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Deine "Zellklumpen" hatten wohl Pech mit ihrer Mutter?

    Ob jemand das "auf den ersten Blick als menschliches Leben erkennt", ist nicht ausschlaggebend. Biologisch ist das ein Mensch, von Anfang an!

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich hatte eher Pech mit meinen ungewollten/ungeplanten Schwangerschaften.

    Auch laut biologischer Fakten ist ein Embryo noch kein Mensch sondern menschliches Leben im frühen Anfangsstadium.

    Bei der Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft spielen biologische Fakten aber eh nur eine kleine Nebenrolle.

    Bei dieser Entscheidung geht es um das Wohl der Schwangeren welches sich nicht mit biologischen Fakten belegen lässt.

    Dabei geht es hauptsächlich um äussere Umstände und Emotionen (die ein Embryo noch nicht hat).

    Kommentar von Tiana1606 Tiana1606

    Was soll denn eigentlich diese Wortklauberei? Ob du einen Embryo jetzt Mensch oder menschliches Leben nennst - du wirst ja nicht bestreiten, dass es letztendlich ein Mensch ist oder wie du es siehst wird. Damit ist es doch egal, wie du es nennst-eine Abtreibung verhindert dass es Mensch zur Welt kommt. Deiner Aussage zu den biologischen Fakten , stimme ich zu. Was im Kopf einer Frau vorsichgeht, die von ihrer Schwangerschaft erfährt kann letztlich nur nachvollziehen, wer es selbst erlebt hat. Und ich gebe dir ebenfalls Recht, dass es bei dieser Entscheidung um das Wohl der Schwangeren geht. Aber die Definition ist wohl unterschiedlich. Dient es dem Wohl einer Frau, sich den äusseren Umständen (Geldmangel, Zeitmangel, ungünstige Umstände,..), dem Druck von aussen (Kindsvater, Eltern, ...) nachzugeben und ev. gegen ihren eigentlichen Willen abzutreiben? Ich wünsche mir, dass jede Frau heute wirklich frei entscheiden kann, welchen Weg sie gehen will. Und der darf nicht von aussen vorgezeichnet werden indem ihr Abtreibung als vermeintlich einfache Lösung präsentiert wird. Hab ich eine Wahl mein Kind zur Welt zu bringen, wenn ich es mir finanziell nicht leisten kann? Ich keine Unterstützung bei der Kinderbetreuung bekomme? Mir niemand emotional beisteht wenn ich am verletzlichsten bin? Keiner wirklich zuhört, was ICH als Frau wirklich will? Kann ich frei entscheiden wenn mir nur Abtreibung als Lösung gezeigt wird? Das ist doch keine Wahlfreiheit! Frei untscheiden kann ich nur, wenn ich auch eine Möglichkeit bekomme, wie ich mit Kind mein Leben weiterleben kann. Warum kämpfen wir als Frauen nicht dafür, diese Wahlmöglichkeit zu bekommen? Schließlich müssen wir auch mit den Folgen dieser Entscheidung leben. Und nur wir.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich bin genau wie du für den freien Entscheid. An anderer Stelle habe ich mich schon mehrfach dafür ausgesprochen dass Frauen sich gut überlegen sollen wöfür sie sich entscheiden nachdem sie ALLE Optionen ausführlich besprochen haben, mit einer neutralen Beraterin die die Frau zu nichts drängt und für nichts verurteilt. Eine Abtreibung sollte aber nicht verurteilt werden. Wenn eine Frau sich dazu entschließt muss man das genauso akzeptieren wie wenn sie sich für eine Adoption, Pflegschaft, den Einzug in ein Mutter-Kind Wohnheim, oder einfach für die Geburt und ein gemeinsames Leben entscheidet.

  • 3
    Antwort von Fireblue Fireblue
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert

    Kommt stark auf den Charakter an. Sehr schwierige Frage.

  • 3
    Antwort von Tears1983 Tears1983
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert

    ...........

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Kann ich aus deinem Namen folgern, daß du aus persönlicher Betroffenheit antwortest?

  • 3
    Antwort von magicheight magicheight
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert
  • 3
    Antwort von Bidou Bidou
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert

    Google mal nach Post Abortions Syndrom.
    Die hören ihre toten Kinder aus dem Nebenzimmer schreien.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Das Post Abortion Syndrom ist eine Erfindung von ProLife (AntiAbtreibungs) Aktivisten. Kein Arzt und kein Wissenschaftler haben die Existenz jemals bestätigt. Abgesehen davon würde es Frauen nach einer Abtreibung wesentlich besser gehen wenn man ihnen nicht ständig einreden würde dass sie sich gefälligst schlecht zu fühlen haben.

    Kommentar von DollyPond DollyPondDollyPond

    DH kayahi. du sagst es.

    Kommentar von Tiana1606 Tiana1606

    @ Kayahi: Das ist es ganz sicher nicht. Warum behauptest du sowas einfach? Mit Daten und Fakten umzugehen ist nicht dein Ding? Wenn dir etwas nicht passt, dann sagst du einafch "Stimmt nicht - alles gelogen, alles erfunden." Mach es dir doch nicht so einfach. Ein bischen mehr Mühe bitte. Mehr hast du nicht zu bieten? Ich habe noch niemandem ein schlechtes Gewissen eingeredet - die die es haben haben es von selbst. Ein Gewissen hat man - oder eben nicht. Die Aussage meine ich jetzt übrigens ganz allgemein, nicht (nur) auf Abtreibung bezogen.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Beweis mir das Gegenteil (seriös, nicht mit verfälschten ProLife Quellen) dann nehme ich meine Behauptung gern zurück.

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Das Post Abortion Syndrom wird von Abtreibungslobbyisten gerne geleugnet, weil es nicht in ihr Weltbild paßt. In den USA ist es dagegen eine anerkannte Krankheit.

    Wenn die Seele stirbt - PAS
    Die für das Kind tödliche Abtreibung wird vielfach als Befreiung der Frau gefeiert, die sie statt vom Kind vom »Gebärzwang« entbinde. In Wahrheit fordert Abtreibung meist zwei Opfer. Viele Frauen erkranken nach einer Abtreibung am so genannten Post- Abortion-Syndrom; oft mit furchtbaren Folgen. - Von Veronika Blasel, M.A.
    http://www.alfa-ev.de/fileadmin/userupload/Lebensforum/2005/lf0105-9-post-abortion-syndrom.pdf

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    In den Usa läuft so einiges schief...

    Kommentar von annemarie37 annemarie37annemarie37

    Einer dieser Anti-Abtreibung Mythen:

    http://www.svss-uspda.ch/de/facts/mythen.htm

  • 2
    Antwort von Bewerbung Bewerbung
    Abgestimmt für: Sie prägt fürs Leben

    Gründe können vielseitig sein, man hat das Gefühl, man schafft das nicht mit noch einem weiteren Kind usw. - und die Entscheidung ist meist eine rationale! Bei uns hat das mit zum Scheitern meiner Ehe geführt - erst viele Jahre später - .Wenn ich mir meine erwachsenen und gut gelungenen Kinder ansehe, dann kommt mir oft der Gedanke, wie heute dieses - weitere - Kind wäre und ich bin traurig und fühle, dass ich mich ein Stück "schuldig" gemacht habe. Irgendwie hätten wir es ja doch "hingekriegt"! Aber ich vermute, dass bei vielen Menschen dieser Vorgang verdrängt wird und sicher einige wieder in ganz anderen Bereichen Probleme bekommen, ohne einen Zusammenhang zu sehen.

  • 2
    Antwort von kleinekuchen kleinekuchen
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert

    Liebe Quanten! Deine Frage ist richtig gut und interessant. Für mich ist es wichtig ,dass sich so viele wie möglich mit dem manchmal heikelen Thema Abtreibung befassen. Die psychischen Belastungen derjedigen die Abtreiben, werden meistens erst Jahre später sichtbar. Deshalb sollte man sich vorher gründlichst Informieren. Viel Spaß noch bei deinem Portfolio.

    Deine kleine Kuchen

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    beantwortet von maxlmama am 29. Oktober 2010 17:03
    >bitte nicht abtreiben....ich bereue esn heut noch und das ist mitlerweile nun über zehn jahre her.....
    risiko ist auch das man nie wieder schwanger werden kann...
    irgendwie schafft man das immer
    http://www.gutefrage.net/frage/kind-behalten-oder-abtreiben-#antwort17958299

  • 2
    Antwort von Demandanto Demandanto
    Abgestimmt für: Man lernt damit zu Leben

    Wo ist denn der Unterschied zwischen "Man lernt damit zu leben" und "Man lebt einfach ganz normal weiter"? Das eine geht doch ganz normal ins andere über!

    Naja, eins von beiden muß ich wohl nehmen...

  • 2
    Antwort von sumba sumba
    Abgestimmt für: Man lebt einfach ganz normal weiter
    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    beantwortet von DahoamisDahoam am 17. September 2010 00:00
    >Ich habe 4 Jahre lang in einer Gyn.praxis gearbeitet, in der Schwangerschaftsabbrüche gemacht wurden. Und vielen Frauen hat Ihre Entscheidung später sehr leid getan. ... http://www.gutefrage.net/frage/was-kostet-eine-abtreibung-so-ungefair#antwort16680421

    Kommentar von sumba sumbasumba

    hm deine pseudoantworten sind sinnlos. wenn diese von dir zitierte in einer gynpraxis gearbeitet hätte, dann wüßte sie das 99% der frauen dort nach einer abtreibung erleichtert und glücklich rauskommen. sie bekommen keine psychischen schäden später noch jahre später. es tut dir nicht leid, du bist einfach nur froh das problem entledigt zu sein.

  • 2
    Antwort von Quanten Quanten
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert

    Danke für eure vielen und hilfreichen antworten. Danke, Danke, Danke

  • 2
    Antwort von Harrytyp Harrytyp
    Abgestimmt für: Sie prägt fürs Leben
  • 1
    Antwort von Tampres1 Tampres1
    Abgestimmt für: Man lernt damit zu Leben

    Ich denke das einem nichts anderes übrig bleibt,außer das man lernt damit zu leben.Und das man sein leben normal weiter leben tut.Auch wenn man es jahrelang verdrängen tut,erinnert man sich doch irgendwann daran.Ob man es wirklich vergessen kann,daran bezweifle ich.

    Kommentar von elisi elisielisi

    Weshalb sollte frau es denn verdrängen oder vergessen? Es gehört zum Leben. Punkt.

    Kommentar von Tampres1 Tampres1Tampres1

    elisi: ich weiß was eine abtreibung ist,und auch was ein fehlgeburt ist.Ich habe mein Sohn in der 5 Schwangerschaftsmonat verloren,und hatte ein fehlgeburt,der noch 45 Minuten noch nach der entbindung gelebt hat.Ich wünsche mir das sowas keine Frau erleben muß!!! Ich weiß zwar nicht was dein Beitrag soll aber anscheinend hast du meinen Beitrag nicht richtig gelesen.Es gibt Frauen die freiwillig sich für eine abtreibung entscheiden,und für die es gar nichts ausmacht.Wo sie sich auch gar nicht damit beschäftigen und es für sich abgeschlossen haben.Es gibt aber auch manche die es versuchen zu verdrängen weil es sehr schmerzhaft für sie sind,so wie ich.Es gibt solche und solche,du kannst nicht alle Frauen mit dir selber vergleichen und es verallgemeinern.jede Frau ist anders!Sonst gäbe es ja solche umfragen nicht.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Hallo Tampres! Es tut mir leid was dir passiert ist und ich möchte dir keinesfalls dein Recht zu trauern absprechen und ich denke auch elisi möchte das nicht. Es ist nur so dass es nicht gut ist Dinge zu verdrängen, weil sie (auch unbemerkt) irgendwann doch wieder an die Oberfläche gelangen und dann wirds schwierig das eigentliche Problem zu erkennen und zu lösen. Deshalb sollte man immer möglichst offen mit dem umgehen was man erlebt hat, umso leichter fällt es einem mit der Zeit auch schlimme Situationen und Erinnerungen zu ertragen. Zudem ist eine Abtreibung eine ganz andere Sache als eine Fehlgeburt. Du hast das Kind verloren dass du bekommen wolltest, eine Frau die abtreibt wollte kein Kind, deswegen sind die Meisten erleichtert wenn sie den Abbruch hinter sich haben, auch wenn sie natürlich Angst und Selbstvorwürfe empfinden. Eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen macht Frauen aber mindestens genauso unglücklich und das Kind oft gleich mit. Das Problem ist die ungewollte Schwangerschaft, in die Situation geraten zu müssen zu entscheiden "gebären oder nicht gebären" sich mit Vorwürfen auseinandersetzen zu müssen weil man eine Verhütungspanne hatte und dann als Mörderin abgestempelt zu werden. Das ist das Problem der Frauen, nicht die Abtreibung. Alles Gute wünsche ich dir!

    Kommentar von elisi elisielisi

    Liebe Tampres, ich glaube du hast meinen Kommentar falsch verstanden. Ich denke, man darf auch nicht eine Fehlgeburt mit einem (frühzeitigen) selbst entschiedenen Schwangerschaftsabbruch vergleichen. Was ich sagen wollte: es gibt keinen Grund, weshalb eine Frau, die sich aus guten Gründen zum Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft entschieden hat, dies verdrängen oder vergessen sollte. Es gehört zu ihrem Leben, wie irgend ein anderes Vorkommnis. Und es ist auch nicht einzusehen, weshalb sie nicht normal weiter leben sollte. Aber du hast sicher Recht, dass es für jede Frau wieder anders ist. Aufgrund meiner Erfahrungen (bzw. jener von vielen Frauen, die ich kenne) haben jedoch wirklich die meisten Frauen nach einem Abbruch keine ernsten Probleme. Auch wenn es für einige Frauen mit etwas Trauergefühlen verbunden sein kann, sind das nicht ernste psychische Probleme).

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    Antwort von unicorny unicorny
    Abgestimmt für: Man lebt einfach ganz normal weiter
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    Antwort von cider cider
    Abgestimmt für: Man lebt einfach ganz normal weiter
  • 1
    Antwort von carina1985 carina1985
    Abgestimmt für: Sie prägt fürs Leben

    Diese Entscheidung ist ganz schwerwiegend in dem Leben der meisten, sie sich für soetwas entscheiden. Ich denke, dass man soetwas nie vergessen kann... sicherlich wird man versuchen es zu verdrängen, aber ich glaube kaum, dass dies funktioniert, weil man jeden Tag damit konfrontiert wird (z.B. Kinder die auf einem Spielplatz spielen). Gründe könnten denke ich z.B. das Alter der Eltern sein, finanzielle Gründe, der bisherige Lebensweg, Trennung der Eltern, berufliche Perspektiven,...

    Kommentar von elisi elisielisi

    Weshalb sollte Frau das verdrängen??? Es war ihr Entscheid. Punkt.

    Kommentar von carina1985 carina1985carina1985

    ich glaube manche wollen es verdrängen, weil sie die entscheidung sonst bereuen könnten. klar war es ihre entscheidung... aber ich glaube, dass man nach einer zeit auch daran zweifeln könnte, ob es die richtige entscheidung war... und deshalb wollen sie es verdrängen

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Die wenigsten Frauen haben ein Problem mit der Abtreibung an sich, oder ihrer Entscheidung dazu. Das größere Problem ist die Scham über die Verhütungspanne, die heutzutage als nahezu unmöglich dargestellt wird was einfach nicht der Realität entspricht denn kein Mensch ist unfehlbar. Dann die Vorwürfe die von aussen kommen, häufig von scheinheiliger Moral geprägt und die Tatsache in eine Situation gebracht worden zu sein die nicht gewünscht war, die ungewollte Schwangerschaft. Die Frauen leiden nicht darunter sich für eine Abtreibung entschieden zu haben, sondern darunter ungewollt schwanger geworden zu sein so dass sie sich der Frage "Abbruch oder nicht" überhaupt erst stellen mussten. Die Schwangerschaft auszutragen hätte sie wahrscheinlich auch nicht glücklicher gemacht. Allerdings muss ich dazu sagen dass die wenigsten Frauen anhaltend oder schwerwiegend leiden.

    Kommentar von elisi elisielisi

    So wie einige Frauen es verdrängen, dass ihre Entscheidung, das Kind zu bekommen, vielleicht die falsche war.

    Und was heisst eigentlich "verdrängen"? Manche Frauen reden ganz einfach nicht davon, weil es ihnen zu blöd ist, sich dauernd gegenüber Abtreibungsgegnerinnen rechtfertigen zu sollen.

    Kommentar von Tiana1606 Tiana1606

    @ Kayahi: Woher nimmst du dir das Recht, ständig so zu tun, als wäre deine Meinung und deine Erfahrungen die der "Frauen"? "...die wenigsten Frauen leiden darunter....", "die Frauen leiden nicht unter der Abtreibung, sondern..." "die wenigsten Frauen leiden anhaltend oder schwerwiegend..." Was autorisiert dich denn dazu? Schreib deine Meinung und lass andere für sich selbst sprechen.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Dies ist nicht meine persönliche Meinung sondern ein Fakt der aus seriösen Studien hervorgeht. Warum unterstellst du mir einfach Dinge zu behaupten?

    Kommentar von Tiana1606 Tiana1606

    @ elisi: Hast du nicht nie eine falsche Entscheidung in deinem Leben getroffen?

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    Antwort von XTom2008 XTom2008
    Abgestimmt für: Sie prägt fürs Leben

    Ja sicher gibt es Mesnchen, die nach einer Abtreibung einfach so weiterleben, aber die haben wahrscheinlich auch kein Gewissen mehr oder überspielen einfach gekonnt ihre Probleme. Und es ist auch fraglich, ob die Frauen die schon abgetrieben haben, auch ehrlich sind, wenn sie sagen, dass es ihnen nichts ausmacht. Mal eine einfache Frage, an die Menschen, die Abtreibung beführworten: Hättet Ihr auch Euren Mutter zur Abtreibung geraten, als sie mit Euch Schwanger war? Natürlich geht das praktisch nicht.

  • 0
    Antwort von Kayahi Kayahi
    Abgestimmt für: Man lernt damit zu Leben

    Hier ein Text dazu wie ich meine erste Abtreibung verarbeitet habe:

    Ich weiß nicht wer du gewesen bist und wer du hättest werden können, du bleibst Teil meines Lebens, aber ich vermisse dich nicht.

    Unsere Beziehung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ich konnte dich nicht ertragen, habe mich schon nach den ersten neun Wochen von dir getrennt. Anfangs hatte ich Zweifel ob es wirklich das war was ich wollte, ob ich das Richtige tue wenn ich sage dass ich dich nicht in meinem Leben haben will, dass du keinen Platz hast in mir. Und dann sprach ich das Urteil, hab es sogar schriftlich gegeben, mit Datum und Unterschrift. Überzeugt und endgültig habe ich dir verboten zu existieren. Ob ich dazu berechtigt war? Ich denke schon. Schließlich ging es dabei auch um mein Leben... Mein Weg war zu unsicher um ihn mit dir zu teilen, da hattest du einfach keinen Platz. Ich hätte dich tragen müssen, allein. Ich wäre umgefallen und hätte Einen von uns unter dem Anderen begraben und ich wollte nunmal nicht der Eine sein! Und dich unter mir begraben wissen wollte ich auch nicht, also habe ich dich einfach rausgeworfen... Ich habe dich gar nicht erst nach deiner Meinung gefragt, darauf gewartet dass vielleicht doch noch eine Lösung für unser Problem auftaucht, darauf gehofft dass er mir vielleicht helfen könne... Egoistisch habe ich beschlossen nicht zu teilen, nichts von mir auf oder ab zu geben. Ich wollte mich für mich, für mich ganz allein. Und ich mache mir keinen Vorwurf deswegen, nicht mehr. Du warst schließlich auch nicht besser. Nie hast du mich gefragt ob ich dich will, ob ich mich wohl fühle mit dir. Ohne Vorwarnung bist du aufgetaucht, warst da, hast es dir bequem gemacht und bist stumpf da geblieben, bis ich dich rausgeworfen habe. Als sei das selbstverständlich bist du davon ausgegangen dass ich dir mein Leben opfere und dich dabei noch mit Freude aufnehme. Du hast es nicht verlangt, vielleicht hast du es dir nicht einmal wirklich gewünscht aber es war deine Vorraussetzung für unsere Zukunft. Aber so geht das nicht! Ich glaube schon dass ich dich irgendwann geliebt hätte, vielleicht habe ich das sogar getan. Immerhin, neun Wochen warst du ein Teil von mir... Allerdings werde ich das, so wie viele andere Dinge, nie erfahren. Ich werde nie erfahren ob wir vielleicht doch glücklich gewesen wären miteinander, ob du mich geliebt hättest wie ich dich hätte lieben sollen, ob ich dir den Weg zu deinem Glück hätte bereiten können. Ich werde dir nie etwas zum Geburtstag schenken, was auch besser ist denn ich weiß ja gar nicht was dir gefällt. Nie wirst du mich morgens kitzeln um mich zu wecken und nie werde ich dich dabei beobachten wie du schläfst. Diese Gedanken wecken eine Sehnsucht in mir und trotzdem, ich vermisse dich nicht!

    Es zerreißt mir das Herz dass ich diese Entscheidung treffen musste, aber es war richtig. Du fehlst mir nicht, es geht mir besser, ohne dich.

    Ich war einfach noch nicht bereit, ich war nicht bereit deine Mutter zu sein. Ich habe dich abgetrieben und ich vermisse dich nicht.

    Kommentar von Osterpetra81 Osterpetra81Osterpetra81

    was musst du erlebt haben

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    Antwort von Navacho Navacho
    Abgestimmt für: Man lernt damit zu Leben

    im endeffekt lernt man damit zu leben, wird aber sein leben lang daran erinnert. aber ich denke auch das es ganz auf den mensch drauf ankommt. es gibt sicherlich welche denen es egal ist. aber wohl eher die ausnahme. und ja: es kann durchaus psychologische folgen haben, genauso wie wenn das kind von selbst abgeht. was eine frau dazu treiben kann? ganz krasses beispiel: das kind kommt durch vergewaltigung, oder es war einfach nicht geplant z.b. ein pillenkind.

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    Antwort von FrolleinSchulze FrolleinSchulze
    Abgestimmt für: Man wird ein Leben lang daran erinnert

    Abtreibung .. einheikles Thema

    für mich ist dass einfach absolut ausgeschlossen - genauso als wenn man sein Kind überlebt

    Die Gründe sind so vielfältig wie die Charaktere der Frauen.

    Lebensumstände Geldnot Existenzangst Krankheit Behinderung (von Mutter oder Kind) Lebensplanung

    usw usf

    es steht jeder Frau zu einen Abbruch vornehmen zu lassen aber ich würde es um jeden Preis vermeiden.

    Kommentar von sumba sumbasumba

    dann kannst du auch nicht wissen ob man ein leben daran erinnert wird oder wie es einer frau danach geht. du kannst nicht mitreden.

    Kommentar von Gritti GrittiGritti

    sumba@, sie kann auch nahe Bekannte haben, die es ihr erzählt haben.

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    Antwort von Blizzard88 Blizzard88
    Abgestimmt für: Man lernt damit zu Leben

    Gibt von jeder Auswahlmöglichkeit ein paar, je nach persönlicher Vorstellung von Moral. Getrieben werden Frauen durch die sonst evtl verlorene Karriere, aus finanzieller Sicht und wenn man einfach noch kein Kind möchte. Auch vergewaltigte Frauen lassen ein möglich entstandenes Kind abtreiben, verständlich. Ich habe nichts dagegen wobei allerdings die Möglichkeit der Babyklappe etwas humaner erscheint. Aber wer schwanger wird ist meist selbst dran Schuld (außer der Mann nimmt keine Gummis/Vergewaltigung) und hat die Konsequenzen zu tragen

    Kommentar von annemarie37 annemarie37annemarie37

    Schuld? Über 60% der ungewollten Schwangerschaften sind auf einen Verhütungsversagen zurückzuführen.

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    Antwort von Halloooouu Halloooouu
    Abgestimmt für: Man lernt damit zu Leben

    ich denke man lernt nach einer zeit damit umzugehen, und weiß auch wie man damit leben kann

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    Antwort von Alexx16 Alexx16
    Abgestimmt für: Man wird es einfach vergessen

    Hmm ich kenn viele die ein kind abgetrieben haben und am anfang waren sie noch ganz traurig wie meine mama zum beispiel aber sie hats nach kurzer zeit auch verkraftet die zeit heilt viele wunden xD

    Kommentar von carina1985 carina1985carina1985

    vll äußerlich... aber weißt du wirklich was innerlich in den Menschen vorgeht?

    Kommentar von Navacho Navacho

    wenn ich mir seinen nick und seine fragen so anschaue würde ich mal tippen: er ist noch garnicht reif genug um darüber ein urteil abgeben zu können...

    Kommentar von Duemmerchen DuemmerchenDuemmerchen

    Mit 16? Haben schon einige eine Abtreibung hinter sich.

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