Frage von Lidkaly, 96

Abtreibung wegen Gesundheit?

Ich, 18, 7ssw(ungewollt), leide unter starker Neurodermitis seit jahren. Seit der SS wird es immer schlimmer, dass ich mich trotz jeglicher Behandlungen kaum, oder unter starken Schmerzen bewegen kann. Wie es aussieht, werde ich abtreiben müssen.

Kommt man damit gur zurecht? Geht der Alltag weiter? Oder lebt man nur noch in Depression, sein Kind umgebracht zu haben?

Antwort
von armeskaenguru, 29

Hallo

Die meisten Frauen kommen mit einer Abtreibung gut zurecht. Wichtig ist, dass man den Entscheidung durch Druck eines anderen fällt (was bei Dir nicht der Fall ist) und man seelisch nicht gerade labil ist. Zudem sollte man sagen, dass es der richtige Entscheid ist. Der Alltag wird weitergehen. Für einige direkt nach der Abtreibung, für andere ein paar Tage danach. Depressionen haben die wenigsten. Aber Du musst selber beurteilen, wie Du zum Thema stehst. Die Schwangerschaft ist bei Dir ja ungewollt und nicht etwa geplant, was auch wieder was anderes wäre. Zudem bist Du noch recht jung.

Ist die Schwangerschaft denn durch einen Frauenarzt bestätigt? Wenn ja, dann vereinbare einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia. Eine Abtreibung wäre mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen danach möglich.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Antwort
von Lidkaly, 2

Keine Ahnung wie ich diese Frage löschen soll, daher ihr lieben, alle die ihr mir geantwortet habt und die diesen Beitrag noch sehen werden:

Ich habe nicht abgetrieben,  bin nun in der 28 ssw. Wie sich herausstellte ist es keine neurodermitis sondern leukämie mit haut ubd lymphdrüsenkrebs. Ohne Kind ginge es mir jetzt definitiv besser. Aber ich liebe meinen kleinen wurm, und jetzt ist eh zu spät. Wer etwas für mich tun will: schaut auf meine Facebook seite: 

Lydia reuter

Antwort
von Doevi, 42

Wenn du eine psychisch stabile Frau bist, dann denke ich schon das man damit gut zurecht kommen könnte. Kommt immer darauf an, wie nah man es an sich heran lässt. Der Alltag geht immer weiter, egal ob man will oder nicht. Und dein ,, Kind " spürt ja im Prinzip noch nichts. Wenn das Kind ungewollt ist, kann es ja immer noch später sein, dass du keine Gefühle für das Kind empfinden kannst. Nennt man glaub ich Wochenbettdepressionen. Damit ist keinem geholfen.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Ich war vor meiner Abtreibung mit 21 Jahren auch Psychisch stabil ..Und habe in der Tat in meinem Leben noch niemals die Hilfe eines Psychologen oder Psychiaters nutzen müssen .

Das ist kein Argument für eine Abtreibung oder meinst du diese Frau hier war vorher Psychisch instabil ? 

______Susan M. Stanford  (Psychologin )

Werde ich morgen weinen? (Buch - Taschenbuch)Heil werden nach einer Abtreibung____

Antwort
von nelly02, 13

Hallo liebe Lidkaly,

ich weiß, Neurodermitis kann einem sehr quälen und völlig aus der Ruhe bringen. Und jetzt während der Schwangerschaft ist es natürlich
doppelt lästig und die Schmerzen auf der Haut belasten dich vermutlich sehr.

Wie bist du denn sonst damit zurecht gekommen? Hast du durch eine Kortisonbehandlung  Erleichterung gefunden? Oder wie hast du die entzündeten Stellen behandelt?  

Den Juckreiz und die trockene Haut, kann man gut  mit "Kaiser Natron Bäder" und Schüssler Salzen behandeln. Ein Versuch wäre es wert...

Du schreibst, dass du ungewollt schwanger geworden bist? Darf ich fragen....gibt es da ein größeres Problem welches dich sehr belastet? Du klingst ein wenig traurig, und deine Sorge ob du nach der Abtreibung zurecht kommst ist sicher auch berechtigt. Ich habe auch andere Antworten von dir gelesen. Ich vermute, dass du eine sehr feinfühlige junge Frau bist und dir um Herzensanliegen viele Gedanken machst.

Wichtig wäre es, erstmal alles gründlich abzuwägen, und vielleicht auch in beide Richtungen zu denken....

Zeit hast du ja noch und du musst dich auch nicht morgen entscheiden! Nimm sie dir, bis du in dir Klarheit verspürst.

Hast du einen lieben Freund an deiner Seite, mit dem du dich besprechen kannst?  Oder ist es eher so, dass du jetzt alles mit dir alleine ausmachen musst? Wer könnte dir  jetzt ein wenig den Rücken stärken?
Wohnst du Zuhause bei deiner Familie und  weiß denn schon jemand, dass du schwanger bist? Dein Frauenarzt hat bestimmt auch Möglichkeiten, dir wegen der Neurodermitis Hilfen anzubieten?

Vielleicht magst du wieder schreiben, oft erleichtert es, wenn man sich mitteilen kann und  drüber spricht wie es einem geht.

Ich würd mich jedenfalls freuen, wieder von dir zu lesen, gerne auch über eine persönliche Nachricht ;-)

Ganz liebe Grüße
von Nelly

Antwort
von carn112004, 15

Ich würde vorschlagen, dass du alles versuchst, um doch noch eine andere Lösung zu finden.

Z.b. ist dein Arzt vielleicht sehr zurückhaltend, was er dir an Medikamenten verschreibt, da du schwanger bist. Aber da haben Ärzte häufig bei Fällen wie deinem die etwas falsche Perspektive.

Denn es geht ja nicht um die Wahl, ob man das Medikament zu niedrig dosiert und es dann halt etwas unangenehmer für dich ist oder ob man das Medikament zu hoch dosiert und dadurch Risiken für das Kind entstehen; bei der Wahl tendiert man automatisch zu ersterem.

Sondern es ginge eventuell darum, ob man das Medikament ausreichend hoch dosiert, so dass du die Schwangerschaft durchstehen kannst, auch wenn dann gewisse Risiken für dein Kind bestehen, oder ob man das Medikament zu niedrig dosiert hat, womit dann zwar keine Risiken für das Kind aufgrund des Medikaments bestehen, aber das 100% Risiko, dass es abgetrieben wird, weil du die Schwangerschaft nicht durchstehen kannst.

Stelle also wenigstens sicher, dass dein behandelnder Arzt da nicht in der falschen Denkweise drin ist, mach ihm klar, dass ein gewisses Risiko für Fehlbildungen besser ist, als dass du zu 100% abtreiben musst, weil es anders nicht geht.

Falls du weißt, welche Medikamente bei dir in Frage kommen, kannst du auf:

https://www.embryotox.de/wirkstoffe-auswahl.html

selber nachschlagen, bis zu welchen Dosierungen, die gerade noch so in Schwangerschaft verabreicht werden können und dass dann mit deinem Arzt klären. Alternativ, wenn dein Arzt rumtut von wegen zu hohen Risiken, weise ihn auf die Seite/Quelle hin, dass er das bitte nach dem neuesten Stand der Forschung beurteilt, und eben all das an Medikamenten nutzt, was dir vielleicht hilft es doch zu schaffen und was gerade so noch vertretbar ist.

Die von embryotox können auch kontaktiert werden und zumindest qualifiziert sagen, welche Medikamente von den Risiken her noch akzeptabel wären (ob die dir dann wirklich helfen, ist eine andere Frage).

Und falls dein Arzt da rumzickt, such dir einen anderen.

Denn dann kannst du immerhin sagen, dass du alles versucht hast, um eine Abtreibung zu vermeiden.

(Hinter embryotox steht ein Insitut, das genau zu dem Zweck existiert, die Wirkung und Risiken von Medikamenten in der Schwangerschaft abzuschätzen, und das genau für diesen Zweck auch von der Bundesregierung gefördert wird; die wissen so ziemlich alles, was es zu wissen gibt.)

Antwort
von WALDFROSCH1, 17

Bei allem Respekt ,auch wenn ich deinen  Leidensdruck sehr gut verstehen kann,Abtreibung wegen Neurodermitis ? 

Neurodermitis ist bekanntlich sehr wohl zu heilen durch eine aktive Entgiftung und einer radikale konsequente  Ernährungsumstellung.( Vermeidung der üblichen  Industrie Füllstoffen aus dem Supermarkt ,und dem meiden jeglicher Tierischen Produkten .Und der Zufuhr von genügende Vitamin D 3 Vitamin  B komplexen  Magnesium in richtiger Form  etc..also  den angemessenen für jeden Körper dringend benötigten aufbau von Vitalstoffen . An denen fast jeder in Europa Mangel leidet .

Aber genau so wie man hier auf weisse Kittel baut ,auch wenn keine Besserung über Jahre eintritt ,so hört man dann auch beim Thema  Abtreibung wieder auf einen weissen Kittel und danach ist man  dann garantiert ,ein Leben lang dann gewiss immer  noch öfters zu Besuch dort .

  • Du scheinst die Abtreibung als einen Entfernung eines Furunkels zu begreifen , nun... dies ist es für einige Frauen tatsächlich ein Leben lang auch. .
  • Ich selber gehörte hier aber nicht dazu,und ich habe etliche Jahre gebraucht bis ich dies auf der einen Seite  überhaupt verstanden habe,und auf der anderen Seite, bis ich wieder  wirklich zurück ins  leben kam.
  • Und ich kann dir sagen auch wenn ich dreissig Jahre später meinen Frieden gefunden habe ,gibt es in meiner Familie immer noch nachfolgende Geschwister welche meiner Ansicht nach,Trotz aller Aufarbeitung ,genau  daran zu nagen haben .
  • Abtreibung ist eine Falle für uns Frauen aber du erkennst es erst wenn du drinnen sitzt .Und glaube mir ich kenne etliche Frauen die kommen da nicht mehr raus .Ich betrachte mich hier als einen Echten Glücksfall trotz allem .
  • Und ich denke du und deine Kinde haben gewiss etwas sehr viel besseres als eine Abtreibung verdient .Solange eine Frau  keinen konkreten  gangbaren Weg aufgezeigt bekommen hat ,wie du  mit einem Kind an der Hand durch s leben kommen könntest ,wie es das Gesetz verlangt ,ist es kaum je eine Freie Wahl sondern eine Abtreibung aus Not und unterlassener Hilfeleistung seitens der Gesellschaft. 
  • Hat sie das vor Augen gehabt und will danach immer noch abtreiben .kann sie  das tun . Aber es ist immer Falsch hier nicht alles richtig durchdacht zu haben .Denn Abtreibung kann am Ende auch zur Grossen Verlusterfahrung im Leben werden . 
  • Eine Anlaufstelle wo man bereit ist ihr  solch einen  Weg auf zu zeigen und wo du Hilfe statt eine schelle kostenlose Abtreibung bekommst ,könnte hier werden :

https://vorabtreibung.net/content/ungewollt-schwanger-0

Deutschland :von Pro Femina e.V.
schnell und direkt unterder kostenfreien Hotline 0 8000 60 67 67. Aus Österreich und der Schweizsind telefonisch über die kostenfreie Hotline 00 8000 60 67 67 0 zuerreichen. Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr für Sie da.

Und  übrigens bevor hier wieder die schlauen kommen :

 Es gibt  nur einen einzigen Grund, warum diese Stelle nicht staatlich anerkannt ist ,sie gibt keine  Scheine zur Abtreibung Aus ..Dazu  besteht auch kein Grund ,den den bekommt jede Frau schon nach einer halben Stunde bei pro Famila fallssie dann immer noch die Abtreibung will. 

Alles Gute dir und deinem Kindchen :

https://www.youtube.com/playlist?list=PL45610F21942F4557

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Lass dringend deinen Vitamin D spiegel im Blut messen :

https://www.youtube.com/watch?v=l6paj8kow54

Antwort
von SpeederKing1, 48

Das ist von Fall zu Fall anders. Die Entscheidung musst du selber treffen. Vielleicht kannst du noch eine Unterstützung von deinem näherem Umfeld (Familienkreis, Enge Freunde) oder deinem Arzt holen.

Antwort
von disian, 18

Tut mir sehr leid für dich. Ich habe eine Hautkrankheit undzwar Schuppenflechte ( Psoriasis). Seid ich 3 bin hab ich das und jtz bin ich 14 und glaub mir ich hab sehr viel wegen meiner Schuppenflechte durchgemacht. Aber egal jtz.
Ich finde du kannst nichts für. Du musst es ja machen und am Anfang denke ich wird es schwer aber, du wirst es überstehen:). Ich glaube and dich.
Was sagt denn der Vater vom Baby dazu?

ICH HOFFE ICH KONNTE DIR HELFEN^^

Antwort
von michi57319, 44

Es kommt auf deine Sichtweise an.

Du kannst am Tag der Tötung des Embryos eine Art Beerdigung im Stillen, ganz für dich machen.

Du kannst es abarbeiten, wie einen Einkaufszettel.

Die Wahl liegt bei dir.

Du solltest dir einfach Gedanken darüber machen. Wie auch immer diese ausfallen, so handle auch.

Wenn du Hilfe in dieser schwierigen Situation benötigst, steht dir diese auch zur Verfügung. Am schnellsten bekommst du übrigens einen Termin bei Diakonie/Caritas im Bezug auf allgemeine Lebensberatung. Wenn du auf einen offiziellen Termin mit einem Psychologen warten musst, wartest du sehr lange.

Ich wünsche dir alles Gute, daß du gut durch diese Situation durchkommst und deinen weiteren Weg so gehen kannst, daß dich keine Schuldgefühle plagen.


Kommentar von WALDFROSCH1 ,

____-Du kannst am Tag der Tötung des Embryos eine Art Beerdigung im Stillen, ganz für dich machen.Du kannst es abarbeiten, wie einen Einkaufszettel. _______-

Frage ,du hast das selber so abgearbeitet ,ist das deine eigene Erfahrung ? 

Kommentar von michi57319 ,

Nein, ich wollte die Polaritäten beschreiben, innerhalb derer man sich vermutlich in solch einer Situation bewegt. Den einen bewegt es, dem anderen ist es egal. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit ausdrücken.

Antwort
von NickelPump, 29

Was hat den jetzt die ss damit zu tun?

Kommentar von Lidkaly ,

Die sshormone sorgen f ü r eine starke Verschlimmerung der Neurodermitis. 

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