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Abtreibung verkraften?

gefragt von Sara89Sara89 am 28.03.2009 um 8:05 Uhr

Meine beste Freundin sieht die Abtreibung als einzigsten Ausweg und hat natürlich auch Angst. Sie sagt immer wieder, dass sie das Kleine doch schon so lieb hat aber sie findet keinen Weg es zu bekommen. Geht das Leben nach einer Abtreibung normal weiter? Oder muss ich Angst um meine Freundin haben?


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anonym
beantwortet von hypericum am 28. März 2009 08:09
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Sie soll es nicht machen. Wenn sie das Kleine schon so lieb hat, wird sie es nicht verkraften. Abtreibungen sind sehr schwer wegzustecken - das gilt für Sensible nochmal hoch 1000. Es kann ihr ganzes weiteres Leben ruinieren. Es gibt Frauen, die sich danach anschicken, ihren Kindern hinterherzusterben. Wenn sie es zur Adoption oder in eine Babyklappe gibt, ist das schon schwierig genug für sie - aber immer noch einfacher.

Kommentar von EinMensch am 28. März 2009 08:16

DH - bin ganz deiner Meinung

Kommentar von hypericum am 28. März 2009 08:18

hier hab ich´s ausführlicher geschrieben - leider aus persönlicher Sachkenntnis, siehe mein posting in diesem thread: http://www.gutefrage.net/frage/wo-ich-mir-gerad-gedanken-darueber-mache-was-haltet-ihr-von-abtreibung-bis-zum-letzten-augenblick

Kommentar von Progo am 29. April 2009 16:12

Abtreibung wird von unserer Gesellschaft vorher legalisiert und bagatellisiert - und nachher?

Viele Frauen bedauern später die Tötung ihrer ungeborenen Kinder und würden sie gerne rückgängig machen. Trauer und Entäuschung - über sich selbst und andere - erleben die meisten Frauen nach einer Abtreibung.

Bei Rahel haben sich Frauen und Männer, die das Nachher erlebt - erlitten - haben, in einer Selbshilfegruppe zusammengeschlossen.

http://www.rahel-ev.de/

Kommentar von hypericum am 6. Mai 2009 11:43

Danke für den link!


freto
beantwortet von freto am 28. März 2009 08:09
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Abtreibung ist eine Sache, die die meisten betroffenen im Nachhinein sehr bereuen! Es gibt auch andere wege, zur Not eine babyklappe oder Adoption. Abtreibung hinterlässt oft seelische Störungen an einer frau, gegen die normale Depressionen ein Pappenstil sind. Sie sollte es wirklich nicht tun. Das mit der Abtreibung ist ein "billiger" Ausweg, der sich nicht lohnt. Aber du als ihre Freundin solltest sehr auf sie einwirken, dass sie das Kind in ihrem Bauch NICHT töten lässt! http://www.mariaundihrekinder.de/ Ich bete für euch.

Kommentar von 86f3bb116164da57fb1dd2d86f36c6c2small1hoss43 am 28. März 2009 08:12

Ganz meine Meinung! DH!


istie
beantwortet von istie am 28. März 2009 08:10
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So etwas zu verkraften, liegt am Menschen selbst. Manche haben ein Leben lang ein schlechtes Gewissen, andere kommen ganz locker darüber weg. Warum will sie denn abtreiben? Heut zu Tage bekommt man doch von allen Seiten Hilfe. Sag ihr sie soll es sich noch einmal gut überlegen. Vielleicht wäre ein Gespräch mit Pro Familia und dem Jugendamt sinnvoll. Alles Gute.

Kommentar von Ccc3db68c97e5009f25566b20f543baesmallfreto am 28. März 2009 08:16

profamilia ist sehr lebensfeindlich von der eistellung!

Kommentar von Fdc6c804a64cc84a913d5c52bdb668c7smallSara89 am 28. März 2009 08:17

Naja sie hat bereits einen kleinen Sohn und noch keine Ausbildung. Sie fürchtet dass sie mit zwei Babys überfordert ist und vielleicht nie eine Ausbildungsstelle findet

Kommentar von Ccc3db68c97e5009f25566b20f543baesmallfreto am 28. März 2009 08:25

Schau dir die Seite an, die ich oben genannt habe: mit deiner Freundin zusammen! Es wird ihr schon geholfen wenn es so weit ist. Profamilia hilft nämlich sehr gut wenn ein Kind erst mal da ist, aber zuvor raten sie meist zur schlechteren Lösung.


anonym
beantwortet von EinMensch am 28. März 2009 08:19
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Ich finde es schade, dass für viele nur ganz oder überhaupt nicht gilt. Entweder selber großziehen oder abtreiben.

Es zeugt auf jeden Fall von Verantwortungsgefühl und Reife auch mal die Möglichkeit der Adoption in Betracht zu ziehen. LG


anonym
beantwortet von lola2647 am 1. April 2009 18:01
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Liebe Sara. Da ich selbst die Erfahrung einer Abtreibung machen musst kann ich nur sagen FINGER WEG DAVON! Ich wollte damals abtreiben weil ich an das Kindeswohl dachte.War gerade dabei meinen Realabschluß zu machen...... Es ist jetzt 5 Jahre und 1 Monat her und die Folgen sind unerträglich! Habe mit vielen Frauen geschrieben denen es genauso ging.Man hat abgetrieben weil man dachte es sei das beste für das Kind und dabei hat man sich selbst zerstört! Es gibt immer Mittel und Wege!

Und zu dem Thema Pro Familia sag ich hier besser nicht zu viel denn wer mal ein Buch über abtreibung gelesen hat weis wie das abläuft bei solchen Organisationen,wenn es um Abtreibung geht!Unter aller Würde!

Kommentar von Progo am 29. April 2009 16:16

Viele Frauen bedauern später die Tötung ihrer ungeborenen Kinder und würden sie gerne rückgängig machen. Trauer und Entäuschung - über sich selbst und andere - erleben die meisten Frauen nach einer Abtreibung.

Bei Rahel haben sich Frauen und Männer, die das Nachher erlebt - erlitten - haben, zusammengeschlossen.

http://www.rahel-ev.de/


Hoppl
beantwortet von Hoppl am 28. März 2009 08:17
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Wie alt ist sie denn und hat sie sich das wirklich genau überlegt, bzw sich wirklich gut darüber informiert? Wenn sie noch in der Ausbildung ist hat sie doch sicher die möglichkeit das Kind vorübergehend in Pflege zu geben... Sie sollte sich da echt mal beraten lassen, denn es gibt sicher auch für sie ne Lösung. Normalerweise kann ihr da sicher der Arzt weiterhelfen und ihr Anlaufstellen nennen!

Kommentar von Fdc6c804a64cc84a913d5c52bdb668c7smallSara89 am 28. März 2009 08:24

Der Arzt hat ihr nur profamilia geraten. Ich möchte nicht in ihrer Haut stecken

Kommentar von hypericum am 28. März 2009 08:29

Das Gewicht der Situation macht jede Mühe wert... wenn dieser Arzt nicht zu helfen weiß, dann ein anderer. ---Ich habe diesen Tipp aus meinem Mütterforum nie geprüft, der mehrmals Frauen in der Situation Deiner Freundin gegeben wurde, aber seriös ist er auf jeden Fall, da vom support-team jener Seite: sie soll sich an donumvita (oder donum vita ?) wenden. Ich würde auch zur Caritas und/ oder Diakonie gehen, die haben auch Beratungsstellen für verzweifelte Schwangere - und Hilfsmöglichkeiten. Viel Glück für Mutter und Kind!

Kommentar von EinMensch am 28. März 2009 10:17

Bei der Caritas sind sie aber auch nicht neutral! Da schlägt es eben in die andere Richtung.

Kommentar von 56e33ab656fb7573586a46420354d911smallHoppl am 28. März 2009 08:36

Zu profamilia kann ich nix sagen, aber wie unten ja auch schon erwähnt gibt es ja auch bei Caritas und Diakonie Hilfe in solch einer Situation. Ich denke auch das sie sich in Mutter/Kind Heimen informieren kann, welche möglichkeiten sie hat. Den Arzt sollte sie aber doch wechseln bzw sich ne zweite Meinung anhören!!!

Kommentar von Progo am 29. April 2009 16:15

Ich kann pro femina empfehlen. Die sind wirklich unabhängig.

http://www.profemina.org/home.html


dasgibtstrafe
beantwortet von dasgibtstrafe am 28. März 2009 09:16
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anonym
beantwortet von wiele am 28. März 2009 09:30
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Egal wie Du ihr rätst, es kann sein, dass Du oder sie Dir hinterher Vorwürfe macht, wenn es nicht gut läuft. Macht sie sich ihr Leben lang nach der Abtreibung Vorwürfe und kommt nicht drüber hinweg, denkt man schnell, sie hätte es bekommen sollen. Andersherum aber auch: Wenn sie das Baby hat und kommt nicht mit der Situation klar, dann sagt man sich vielleicht, sie hätte doch abtreiben sollen. Also mach Dir keine Gedanken über eventuelle spätere Vorwürfe, sondern überleg, was das beste für sie aus der jetzigen Sicht ist.
Ich würde aus verschiedenen Gründen von der Abtreibung abraten:
Sie liebt das Kind schon sehr und hat schon eine recht intensive Beziehung zu ihm.
Erfahrungsgemäß machen sich sehr viele Frauen nach einer Abtreibung große Vorwürfe.
Die äußeren Bedingungen scheinen nicht so schlecht zu sein. Klar, sie hat noch keinen Ausbildungsplatz. Aber durch ein zweites Kind wird es nicht gleich doppelt schwer, einen zu bekommen.
Sie ist mit dem Vater fest liiert und glücklich! Klasse! Das ist doch auch eine super Voraussetzung. Gemeinsam schaffen sie es erst recht!
Natürlich ist jedes weitere Kind eine Belastung mehr. Aber auch eine Freude mehr. Und der Zuwachs an Belastung ist deutlich kleiner als beim ersten Kind!
Ich für meinen Teil würde auch aus Glaubensgründen gegen eine Abtreibung sprechen. Ich weiß nicht, inwieweit das für sie ein Aspekt ist.
Ich wünsche ihr, dass sie die richtige Entscheidung trifft und glücklich mit ihrem Baby ist :-)))
Gruß wiele


Orchidee1
beantwortet von Orchidee1 am 28. März 2009 09:50
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Sie soll versuchen Hilfe zu bekommen. So wie sie sich benimmt wird sie die Abtreibung seelisch nicht verkraften. Daran kann die Beziehung zerbrechen und ob sie noch für ihr erstes Kind da sein kann ist auch fraglich. Sie wird garantiert einen seelischen Knacks bekommen dadurch.


anonym
beantwortet von romana26 am 21. April 2009 21:08
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also da ich selber mal abgetrieben habe muss ich sagen nein das ist der schwerste fehler überhaupst wenn sie sich schon daran gewöhnt hat ich verkrafte es mal nicht

Kommentar von Progo am 29. April 2009 16:18

Viele Frauen bedauern später die Tötung ihrer ungeborenen Kinder und würden sie gerne rückgängig machen. Trauer und Entäuschung - über sich selbst und andere - erleben die meisten Frauen nach einer Abtreibung.

Bei Rahel haben sich Frauen und Männer, die das Nachher erlebt - erlitten - haben, zusammengeschlossen.

http://www.rahel-ev.de/


anonym
beantwortet von uli67 am 28. März 2009 08:33
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Vielleicht sollte deine Freundin das nächste mal Verhüten. Bei uns gibt es eine Mutter-Kind-Einrichtung - vielleicht bei euch auch?

Kommentar von Fdc6c804a64cc84a913d5c52bdb668c7smallSara89 am 28. März 2009 08:40

Sie nahm die Pille. Ihr Sohn ist erst 9 Monate alt und ihr Arzt meinte jetzt im Nachhinein, dass er ihr wohl eine Pille verschrieben hat, die sie nicht ganz vertragen hat. Sie kann sich das auch nicht erklären, sagt sie zumindest... Ich würde immer hinter ihr stehen aber da sie doch ständig über ihren Bauch streichelt, glaub ich dass sie das nicht verkraftet. Sie ist mit dem Kindsvater fest liiert und glücklich. Aber ich will auch nicht sagen bekomm das Kind, wir kriegen das schon hin und am Ende steht sie da mit 2 Babys und ist überfordert und kann ihnen vielleicht wegen fehlender Ausbildung niemals etwas bieten

Kommentar von EinMensch am 28. März 2009 10:29

Ach ok jetzt ist der Frauenarzt 'daran Schuld'. Sorry, aber das ist Schwachfug.


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