Letztes Jahr im Mai wurde ich ungewollt schwanger. Ja ich habe verhütet. Darum geht es auch nicht. Und ich möchte bitte auch keine Sprüche hören wie Abtreibung ist mord etc. Mein Freund und ich waren da erst knapp einen Monat zusammen. Zuvor war ich Single für 6 Monate u kam aus einer 5jährigen Beziehung. Zuerst wollten wir beide dieses Kind nicht. Ich dann doch aber ihm ging es mit der entscheid sehr schlecht. Also habe ich mich doch dagegen entschieden u hatte im Juli die Abtreibung. Seitdem geht es mir phasenweise schlecht. Bin depressiv, weine viel, bin unnahbar, schlecht gelaunt u denke auf Dauer hält unsere Beziehung das nicht aus. Hat jemand auch diese Erfahrung gemacht u weiß einen Rat wie man lernt damit zu leben? Bitte keine anfeindung. Das ist eine Sache die jeder für sich entscheiden muss. U rückwirkend würde ich es nie wieder machen.
Abtreibung überwinden
Antworten (10)
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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
KayahiKayahi
Hallo Sanni,
ich hatte ebenfalls einen Schwangerschaftsabbruch und kann dir nur raten alles auszusprechen das dir auf der Seele liegt, jeden noch so "schlimmen" Gedanken den du hast.
Ich hatte zwar hinterher keine großen Probleme, aber ich habe vorher gelitten und mit mir gekämpft und da hat es mir geholfen mit verschiedenen Personen zu sprechen um den vielen verschiedenen Stimmen in mir jeweils passendes Gehör zu verschaffen.
Unter Anderem waren meine Freunde und meine Schwester meine Ansprechpartner (das erklärt sich wohl von selbst), dann hatte ich eine sehr nette Beraterin bei ProFamilia und ich hatte damals noch Kontakt zu einer Sozialarbeiterin die mir sehr geholfen hat.
Mit dem männlichen Part meiner Misere habe ich kaum gesprochen, weil er mich mehr belastet hat, als mich zu entlasten.
Vielleicht möchtest du ja auch eine professionelle Gesprächstherapie beginnen, das könnte auch das Richtige sein.
Was für dich das Richtige ist, musst du nun herausfinden, oder vielleicht hast du auch schon ein Gefühl dafür.
Alles Gute und liebe Grüße!
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4Antwort von
annemarie37annemarie37
Ich bezweifle, dass Selbsthilfegruppen eine gute Idee sind. Geh lieber in eine professionelle Beratung. Vielleicht erst mal zu der Stelle wo du zur Beratung VOR dem Abbruch warst. Die können dir dann nötigenfalls eine geeignete Adresse vermitteln.
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waldfroschwaldfrosch Das bezweifle ich nun hingegen !
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KayahiKayahi Meine Beratungsstelle war eine große Hilfe für mich, die haben mit mir nicht nur über die Schwangerschaft sondern auch über meine sonstigen Probleme gesprochen und hatten für alles ein offenes Ohr.
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2Antwort von
NicolasChamfortNicolasChamfort
Die beste Lösung ist wohl doch die Inanspruchnahme professioneller Hilfe. Wichtig wäre aber auch das Verhalten Deines Partners. Es ist schließlich auch in seinem Sinne gewesen, einen solchen Schritt zu gehen. Ich hoffe, daß er das genauso sieht. Ihr könnt diese Situation auch nur gemeinsam lösen, wenn eure Beziehung das überstehen soll. Ob Dir jemand antwortet, der so etwas erlebt hat, bezweifle ich. Es ist doch ein weitgehend tabuisiertes Problem.
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1Antwort von
waldfroschwaldfrosch
Ja, ich habe die gleiche Erfahrung vor vielen Jahren gemacht.
Informiere dich einmal über das Post Abortion Syndrom .
Ich empfehle dir ausserdem das folgende Buch zu lesen ,es wird dir sicher helfen .
http://www.amazon.de/Mehr-Licht-Die-Heilung-Abtreibungswunden/dp/395014580X
Ich wünsche dir Heilung ...
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waldfroschwaldfrosch -
1Antwort von
TikwaTikwa
Du kannst es lernen damit zu leben, indem Du das Ganze aufarbeitest. Denn es ist für Dich zu einer Verlusterfahrung geworden, die Dich belastet. Gerne kannst Du Dich dazu an ausweg-pforzheim.de wenden, denn die sind einfühlsam. Bleibe mit Deiner Not nicht alleine, den allein geht man ein. Du stehst mit dieser Erfahrung nicht alleine da.
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1Antwort von
cuckoocuckoo
Ich habe das hier gefunden, vllt kann es dir ja weiterhelfen:
http://www.rahel-ev.de/index.html
Alles Gute!!
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1Antwort von
vesparollervesparoller
Hast Du Dich in dieser Situation mal auf die Suche nach einer Selbsthilfegruppe gemacht? Wo sich Betroffene austauschen können? Hier gebe ich mal das Stichwort NAKOS, ein bundesweiter Zusammenschluß von einzelnen Selbsthilfegruppen. Hier kannst Du ja mal in deren Listen schauen, ob Du dort eine passende Anlaufstelle findest.
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1Antwort von
trickyricky48trickyricky48
Ich habe das auch mitgemacht, aber unter anderen Umständen. ich war gerade frisch getrennt und habe direkt danach erfahren, dass aus dieser Beziehung trotz Spirale noch ein Kind hervorgeht. Der Grund für die Trennung war, dass bei mir eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde und ich mit der Diagnose nicht so gut umgehen konnte. Da ich schon ein Kind hatte, habe ich mich, obwohl ich eigentlich ein Gegner bin, zu einem Abort entschlossen, da eine erneute Schwangerschaft für mich ein erhöhtes Risiko bedeutete. Ich habe es auch nicht so gut verkraftet, da ich Kinder sehr liebe und habe mich hinterher zu einer Gesprächstherapie entschlossen. Mach nicht den Fehler, alles in Dich hineinzufressen. vertraue Dich jemandem an, wenn Du Gesprächsbedarf hast
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1Antwort von
SiebenschlafSiebenschlaf
Ich würde an deiner Stelle professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
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0Antwort von
ladybug44 Suche dir professionelle Hilfe oder beziehe dich auf Selbsthilfegruppen, um Erfahrungen, Gefühle usw. austauschen. Rückwirkend war deine Entscheidung für dich damals die beste.
Vielen Dank für das Sternchen!
Ich hoffe sehr, dass es dir bald besser geht und würde mich freuen irgendwann mal von dir zu hören wie es dir ergangen ist.
Liebe Grüße!