Frage von MrsWundervoll 27.10.2011

Abtreibung? Schwangerschaftsabruch ? Wie teuer?

  • Antwort von annemarie37 28.10.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da stehen ja jetzt viele falsche und halbwahre Angaben.

    1) Kinder können nicht abgetrieben werden, die sind nämlich bereits geboren.

    2) Ein Schwangerschaftsabbruch nach Beratungsregelung (in den ersten 14 Schwangerschaftswochen bzw. 12 Wo. ab Empfängnis, auf Antrag der Frau, nach Beratung und 3 Tagen Bedenkzeit) ist straflos, dass heisst für Normalbürgerinnen: er ist erlaubt. Er ist aber nur dann für die Frau kostenlos, wenn sie über kein oder ein sehr bescheidenes Einkommen verfügt (unabhängig vom Alter). Sonst belaufen sich die Kosten auf etwa 400 €.

    3) Eingriff und Beratung dürfen nicht beim selben Arzt stattfinden. Aber die Erstuntersuchung und der Eingriff schon. Die meisten Abbrüche werden in Arztpraxen ambulant durchgeführt. Die Beratung muss bei einer staatlich anerkannten Stelle stattfinden, die ist kostenlos.

    4) Es gibt 2 Methoden des Eingriffs: bis 9. SSW kann medikamentös mit der Mifegyne-Tablette abgetrieben werden, danach mit der Absaugmethode. Vollnarkose ist nicht nötig (kann sehr gut mit örtlicher Betäubung gemacht werden).

    5) Das Risiko ist sehr gering (deutlich geringer als bei einer Geburt - wenn man schon von Gefahren sprechen will). Ernste Komplikationen liegen unter 1%. Unfruchtbarkeit nach dem Abbruch kommt kaum vor. Depressionen sind nicht häufiger als nach einer Geburt.

    6) Auch Minderjährige entscheiden selbst. Sobald ein Mädchen urteilsfähig ist (wird ab 14 Jahren meist der Fall sein), haben die Eltern gar nichts zu bestimmen, sie brauchen auch nicht eingeweiht zu werden, wenn es dagegen triftige Gründe gibt.

    7) KEINE, keine einzige Verhütungsmethode ist leider zu 100% sicher. Es gibt auch viele Unverträglichkeiten. Es ist daher nicht sooooo leicht zu verhüten. Es kann jeder Frau in ihren 35 fruchtbaren Jahren passieren, dass sie mal ungewollt schwanger wird.

  • Antwort von hourriyah29 27.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kosten einer (operativen) Abtreibung:

    Einmal Vollnarkose mit entsprechenden Risiken

    Einmal Gebährmutterausschabung mit dem Risiko der Gebährmutterdurchstoßung und Gefahr reduzierter Fruchtbarkeit

    Mehrmals gynäkologische Untersuchungen

    Viele böse Blicke

    Einige Stunden in Warteräumen, Arztgesprächen und Beratungsgespräch

    Vielleicht ein paar Alpträume

    Ein getötetes Leben

    Ev. viele Jahre später Reue - besonders wenn es dann mit dem Wunschkind nicht klappt

    Ev. viele Jahre später Gewissensbisse, Ängste und Depressionen

  • Antwort von Tikwa 28.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine Abtreibung nimmt einem Kind die Chance die verschiedenen Facetten des Lebens kennenzulernen. Einer Mutter, unabhängig von ihrem Alter, kann eine Abtreibung über Jahre hinweg die körperliche und psychische Gesundheit kosten. Ich finde es klasse, dass Du Dich für das Thema interessierst. Gerne kannst Du Dich an ausweg-pforzheim.de wenden, die werden Dir Zeit nehmen alle Fragen, die Dich persönlich bewegen zu beantworten.

  • Antwort von waldfrosch 28.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "Beipackzettel" der Abtreibung Abtreibung ist nicht ein banaler Eingriff wie zum Beispiel eine Blinddarmoperation, da es sich ja nicht darum handelt, ein krankes Organ zu entfernen, sondern ein kleines Lebewesen zu unterdrücken, das lebt und sich rasch entwickelt, in Wirklichkeit ein Sohn oder eine Tochter ist, die geboren werden wollen. Diese kleinen Lebewesen sehen ab der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) ähnlich aus wie ein Kind in Miniatur, und mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft wird dieses Aussehen immer klarer erkennbar. Sie besitzen ein Herz, das ab der 3. SSW schlägt, beginnen sich ungefähr 8 Wochen nach der Empfängnis zu bewegen, und mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft werden ihre Bewegungen zunehmend komplexer und lebhafter.

    Eine Abtreibung ist für die körperliche Gesundheit der Frau nicht vollkommen risikolos, auch nicht, wenn sie technisch korrekt im Krankenhaus durchgeführt wird.

    Diese Gefahren sind heute vermindert, trotzdem erscheint es notwendig, die Frau zu informieren. Die unmittelbaren intraoperativen Risiken sind darauf zurückzuführen, dass die Wand der Gebärmutter während der Schwangerschaft sehr verletzlich und blutreich ist. Es besteht daher eine bestimmte Gefahr, dass im Laufe des Eingriffs die Sonde, die ja in die Gebärmutterhöhle eingeführt wird, einen Durchbruch der Uteruswand oder eine Schädigung der großen Blutgefäße dieses Organs verursacht, womit schwere Blutverluste verbunden sind. Jede dieser Komplikationen kommt im Mittel 4 oder 5 mal auf 1000 Abbrüche vor.

    Manchmal ist der Blutverlust durch die Zerstörung eines großen arteriellen Blutgefäßes der Gebärmutter so groß und unstillbar, dass es notwendig ist, die Gebärmutter dringend chirurgisch zu entfernen, um das Leben der Frau zu retten.

    Außerdem besteht die Gefahr von Schädigungen, die sich erst einige Zeit nach dem Eingriff bemerkbar machen.

    Darunter fallen in erster Linie die Infektionen. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen bezüglich der Keimfreiheit, passiert es während des Eingriffs häufig, dass Keime in die Gebärmutterhöhle verschleppt werden und so Entzündungen verursachen können. Manchmal sind diese Infektionen akut und zeigen sich wenige Tage nach dem Eingriff mit hohem Fieber. In der größeren Anzahl der Fälle jedoch erlaufen die Entzündungen in abgeschwächter Form und gehen unbemerkt vorbei. Trotzdem kann sich die Entzündung auch in diesen Fällen von der Gebärmutterhöhle in die Eileiter und in die Eierstöcke ausbreiten und dort Schäden verursachen, die zur Unfruchtbarkeit führen können. Die Unfruchtbarkeit, die durch Infektionen nach einer Abtreibung verursacht wird, ist eine der häufigsten körperlichen Komplikationen und kommt bei ca. 4% der Eingriffe vor.

    Es bestehen auch Gefahren bezüglich weiteren Schwangerschaften. Die gewaltsame Erweiterung des Gebärmutterhalses verursacht Schädigungen seiner Muskelfasern, was zur Folge hat, dass der Gebärmutterhals bei einer nachfolgenden Schwangerschaft eher dazu neigt, sich vor dem Geburtstermin zu öffnen. Aus diesem Grunde verdoppelt sich die Möglichkeit von Fehl- und Frühgeburten in darauffolgenden Schwangerschaften nach einer Abtreibung, und sie verdreifacht sich nach zwei.

    Schließlich verdienen die möglichen psychologischen Konsequenzen einer Abtreibung eine besondere Beachtung.

    Häufig erscheinen die Schwierigkeiten, die mit einer unerwarteten und unerwünschten Schwangerschaft verbunden sind, einer Frau schwerwiegender, als die in Wirklichkeit sind, auch auf Grund der vorübergehend besonderen Hormonsituation. Tatsächlich zeigen viele Beobachtungen, dass die neuen Gefühlsbindungen, die sich nach der Geburt zwischen Mutter und Neugeboren einstellen, fast immer die Gefühlslage der Frau von Grund auf verändern und Probleme und Situationen, die am Anfang der Schwangerschaft dramatisch und unbewältigbar erschienen waren, nun leicht annehmbar erscheinen lassen.

    Andererseits ist das Bewußtsein, persönlich in die Unterdrückung des eigenen Kindes verwickelt zu sein, für eine Frau ein so beängstigender Gedanke und in so krassem Gegensatz mit dem natürlichen Mutterinstinkt, dass daraus eine ernsthafte seelische Belastung für den Rast des Lebens erwachsen kann. Tatsächlich ist dies die größte Gefahr, da zwischen 30 und 60 % der Frauen später mehr oder weniger schwere seelische Schäden davontragen, die auf diese Entscheidung zurückzuführen sind. Im Allgemeinen entstehen Krankheitsbilder, bei denen sich depressive Störungen mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Angstzuständen verbinden. Deshalb ist es der Gesichtspunkt, den Sie am aufmerksamsten in Betracht ziehen sollten.

    Seien Sie sich auch dessen bewußt, dass niemand Sie dazu zwingen kann, eine Schwangerschaft vorzeitig zu beenden, die, sollten Sie dies wünschen, vollständig unter ärztlicher Aufsicht anonym zu Ende gebracht werden kann mit darauffolgender Freigabe des Kindes zur Adoption.

    Außerdem gibt es etliche Hilfsmaßnahmen, öffentlich oder auch privater Natur, die Ihnen behilflich sind, Ihr neues Lebe

  • Antwort von funnypooky 29.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Eingriff kostet 300-600 Euro, es kommt auf die Methode an. Wenn du allerdings unter einem bestimmten Nettoeinkommen bist (ca. 1200 Euro pro Monat), dann wird das Land den Eingriff zahlen. Den Antrag dazu musst du bei einer beliebigen gesetzlichen Kasse stellen, das muss nicht deine eigene sein. Wenn du mit 18 schon mehr als 1200 Euro verdienst, dann musst du auch als minderjährige zahlen.

  • Antwort von FrauMutter 28.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Du die Kosten erfahren möchtest, dann solltest Du die Krankenkasse fragen. Es gibt einen Leistungskatalog, in dem alles genau aufgelistet ist.

  • Antwort von alajah 29.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    °°° hallo ihr lieben °°° ...ich habe in der ausstellung echte körper embryos gesehen in verschiedenen stadien...sie sahen sehr menschlich aus und verletzlich..ich mußte schwer gegen meine tränen kämpfen,als ich an all die abgetriebenen kinder dachte ...ich bin sowieso total schockiert über die pornos die unsere jugendlichen zu sehen bekommen...je mehr sie sowas sehen wird sexualität(liebe) nur noch mit geilheit und erwartungen verbunden sein und die frau das mädchen nur noch als sexuelles objekt gesehen...immer früher nehmen mädchen die pille,die eltern unterstützen es auch noch anstatt liebevoll aufzuklären über weiblichkeit und liebe und auch den jungs klar zu machen das pornos keine positive wirkung haben...ich weiß das es sehr schwer ist,aber wir mütter und väter sollten es versuchen...mlg alajah mlg alajah

  • Antwort von Juliiaxx 13.07.2012

    Um mal etwas aufzuklären!

    Der Kommentar dazu von annemarie37 vom 29.12.2010 - 16:33: Pro Familia ist neutral und informiert objektiv, obschon hier von Abtreibungsgegnern dauernd das Gegenteil behauptet und Pro Familia in unakzeptabler Weise verleumdet wird. Unverständlicherweise lässt der support das zu ????

    Diese "annemarie37" ist Anne-Marie Rey. Sie schrieb am 21. Februar 2010 15:00 diese Sätze, die sie später vom Support hat löschen lassen: "Ich war die co-Präsidentin des Vereins, der sich für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, bzw. für das Recht auf einen selbstbestimmten Entscheid der Frauen einsetzte, ob und wann sie bereit sind, die grosse Verantwortung der Mutterschaft auf sich zu nehmen. Das ist ein von der UNO seit 40 Jahren anerkanntes grundlegendes Menschenrecht. Und die Schweizer Stimmberechtigten haben unser Anliegen mit 72% Ja-Stimmen gutgeheissen. So etwas wie "vorgeburtliche Kindstötungen" gibt es nicht. Der Straftatbestand der Kindstötung setzt mit der Geburt ein."

    Anne-Marie Rey ist die führende schweizer Abtreibungslobbyistin. Da wundert mich nicht, dass sie den Support wegen der Frage zu profamilia beharkt hat:

    beantwortet von annemarie37 am 26. Dezember 2010 - 10:33 ich bitte den support, diese ganze Frage mit den verleumderischen und lügnerischen Texten betr. Pro Familia von avuva, Smudo &Co zu löschen

    Am 26. Dezember, an Weihnachten, dem Fest der Liebe, hat diese Frau nichts anderes zu tun, als gegen Kritik an profamilia zu wettern. Ich finde das einfach nur traurig und erbärmlich!

  • Antwort von kiniro 28.10.2011

    Du bist nicht schwanger - weshalb diese Frage?

    Wer es nicht werden will, sollte vorbeugen und in die Verhütung investieren. Wer ungewollt schwanger wurde und das Kind abtreiben will (? muss?), der hat andere Sorgen als die Kosten des Abbruches.

  • Antwort von derdorfbengel 28.10.2011

    In Deutschland ist Abtreibung nur unter gesetzlichen Bestimmungen, die regeln, wann sie zulässig ist und wann nicht, überhaupt erlaubt.

    Dafür ist sie dann ,wenn sie erlaubt ist, eine Kassenleistung.

    Von Wunderheiliern, die das illlegal im Verborgenen machen, sollte jede(r) die Finger lassen, der das überleben will.

  • Antwort von user1245 28.10.2011

    Lock dich bei ProFamilia ein. Dort müßte alles stehen.

    Bei Indikationsabbruch, ist der Abruch kostenlos. Du mußt nur eine Übernahmeerklärung der Krankenkasse beibringen und zur Schwangerschaftskonfliktberatung gehen. Danach Termin bei einem Frauenarzt, dann der Termin, meinst im Krankenhaus zum Abbruch. 1-3Tage Aufenthalt. Dannach wirst du noch ein paar Tage damit zu tun haben (Bauchschmerzen....) das schlimmst ist allerdings der seelische Konflikt. Wenn du ganz sicher bist, dass du es wirklich willst, solltest du es nicht mit dir selbst abmachen, sondern mit Freunden darüber reden. Du wirst anschließend Halt brauchen.

    Ich wünsche dir alles Gute!

  • Antwort von pippi60 27.10.2011

    Du musst vorher zu einer Beratungsstelle. Und die klären Dich auf. Außerdem können auch noch Deine Eltern ein Wort mitreden (unter 18 Jahre).

    Wäre ein Mutter-Kind-Heim eine Lösung?

    Magst Du ein Baby? Suche Dir Hilfe! Liebe Grüße und viel Kraft!

  • Antwort von kanne86 27.10.2011

    unter 18 übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Wenn die Frau noch in Ausbildung ist oder eine gewisse Einkommensgrenze unterschreitet ebenso. Ansonsten kostet eine Abtreibung ca. 300 Euro.

  • Antwort von hanco 27.10.2011

    Das ist auch über 18 ohne Kosten - es muss allerdings innerhalb einer bestimmten Frist geschehen. Also ab zum FA.

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