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Abtreibung oder Adoption, was ist schlimmer?

Frage von honeymoon112 honeymoon112

Ab welchem Tag oder welcher Woche ist ein Baby im Bauch schmerzempfindlich? Bei einer Abtreibung ist das Baby doch noch nicht richtig entwickelt, kann es trotzdem Schmerz empfinden? Geht das Leben danach dann ganz normal für die Frau weiter? Ich meine, kann man damit umgehen?

Viele sagen, dass man das baby ja zur Adoption freigeben kann, aber wie fühlt sich dieser Mensch dann, wenn er erfährt, dass seine Mutter ihn abgegeben hat? Oder schlimmer noch, unter welchen umständen er gezeugt wurde? Muss man das bei einer Adoption begründen? Was ist schlimmer von beidem?

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Antworten (10)

  • 8
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von colombiagirl colombiagirl

    Dank Mütter, die ihre Babys nicht abgetrieben haben sondern zur Adoption freigaben, sind wir heute eine glückliche Familie mit 2 kleinen süßen Mädchen. Sie wissen von Anfang an um "ihre Geschichte". Wir erklären den Kindern, dass ihre Mütter ihnen keine Zukunft bieten konnten, sie aus Liebe zur Adoption freigaben, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, denn beide hätten den Kindern kein stabiles Umfeld und liebebvolles Zuhause bieten können. Unsere Kinder gehen ganz offen damit um. Mit welchem Weg man als Mutter "besser klar kommt" ist sicherlich von Frau zu Frau verschieden. Ich käme besser damit klar, mein Kind zur Adoption freizugeben als es im Mutterleib zu töten.

    Kommentar von honeymoon112 honeymoon112

    Danke!

    Kommentar von colombiagirl colombiagirlcolombiagirl

    Gerne geschehen! Wenn Du noch Fragen hast, gerne auch per PN!

    Kommentar von Smudo1284 Smudo1284Smudo1284

    Super geschrieben und ich kenne einen jungen Mann, der erst mit 18, an seinem Geburtstag erfuhr, dass er adoptiert wurde, was für den jungen Erwachsenen einen Schock bedeutet.

    Er wuchs noch mit leiblichen Geschwistern der Adoptiveltern auf und spürte sicher immer, dass was nicht stimmt.

    Heute ist er fast 30, lebt in der Hauptstadt und hebt heute ein wenig ab und ist nicht mehr sooo zuverlässig, wie damals.

    Das ist aus meiner Sicht ein Zeichen, dass man mit Kindern immer offen umgehen sollte!!!!!!!!!

    Kommentar von Gritti GrittiGritti

    Wir hatten auch das Glück, unseren Sohn adoptieren zu dürfen. Er wusste es schon früh, als er nach den Babys fragte, wo sie herkommen, konnten wir es ihm sagen. Er hat einfach 2 Mütter, seiner leiblichen Mama ist er nicht böse. Unser Sohn lebt gerne, hat einen guten Beruf und hoffentlich bald eine eigene Familie. Er hat uns gesagt, dass er sehr gern bei uns ist und dass er uns lieb hat. Was kann man sich mehr wünschen?

    Kommentar von aristokrat aristokrataristokrat

    schön. Gratulation!

  • 8
    Antwort von Avuva Avuva

    Daß das Baby bei einer Abtreibung noch nicht richtig entwickelt ist und keinen Schmerz empfinden kann, wird zwar hier immer wieder von Lebensgegnern wie elisi behauptet. Doch es entspricht nicht den Tatsachen. Immerhin werden Kinder bis kurz vor ihrer Geburt umgebracht, zum Beispiel in Deutschland rund 900 in jedem Jahr. Diese Kinder könnten als Frühgeborene gut überleben, aber sie sollen es nicht!
    Ein solches Kind, das seine eigene Abtreibung überlebt hat, ist Tim, das Oldenburger Baby: www.tim-lebt.de

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Spätabtreibung – Eine Hebamme packt aus
    Weil sie sich nicht an Spätabtreibungen beteiligen wollte, hat Miriam Schmidt (Name geändert) ihre Stelle als Hebamme gekündigt. Was sie bei ihrer Arbeit in einem Stadtkrankenhaus einer deutschen Großstadt miterlebte, bekommt angesichts der neuen Diskussionen um Spätabtreibungen wieder Gewicht. Tobias-Benjamin Ottmar sprach mit der Frau, die seit einiger Zeit nun selbstständig tätig ist.
    http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2008/lf_0408-3-spaetabtreibungen-interview-hebamme.pdf

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Sind Ungeborene leidensfähig?
    Ausgehend von der Frage nach der Schmerzempfindlichkeit des ungeborenen Menschen liefert der Autor in seinem Essay einen Abriss der Geschichte der Abtreibung, skizziert die rechtliche Situation in Deutschland und plädiert für die Adoption als humane Alternative zur vorgeburtlichen Kindstötung. - Von Dr. Wolfgang Holeschak
    http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2008/lf_0308-10-ungeborene.pdf

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Wenn die Seele stirbt - PAS
    Die für das Kind tödliche Abtreibung wird vielfach als Befreiung der Frau gefeiert, die sie statt vom Kind vom »Gebärzwang« entbinde. In Wahrheit fordert Abtreibung meist zwei Opfer. Viele Frauen erkranken nach einer Abtreibung am so genannten Post- Abortion-Syndrom; oft mit furchtbaren Folgen. - Von Veronika Blasel, M.A.
    http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2005/lf_0105-9-post-abortion-syndrom.pdf

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Mehr Selbstmorde nach Abtreibungen
    Wissenschaftliche Studien fördern erstaunliche Ergebnisse zu Tage - von Cornelia Kaminski
    http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2002/lf_0402-10-abtreibung-selbstmord.pdf

    Kommentar von Ayupanda AyupandaAyupanda

    Dir ist schon bewusst das es gesetztlich verboten ist, Abtreibungen NACH der 12. Schwangerschaftswoche durchzuführen? Alle, Arzt und Frau, machen sich damit strafbar, wenn sie nach der 12. SSW abtreiben.

  • 5
    Antwort von migstuttgart migstuttgart

    Wer abtreibt nimmt einem Kind die Chance auf Leben. Eine Adoption sehe ich als Chance für das Kind als Wunsch- und Herzenskind aufzuwachsen. Ich finde Mütter die sich für die Freigabe zur Adoption entscheiden handeln sehr verantwortungsbewusst und weitsichtig. Mein ganzer Respekt!

  • 5
    Antwort von anne47 anne47

    Kinder,die adoptiert wurden und in einer liebevollen Familie aufwuchsen,haben die Chance,gute und normale Menschen zu werden.Welche Chance hat ein Mensch bei einer Abtreibung?Keine,er darf noch nicht mal leben.Was ist besser?

  • 4
    Antwort von Birne4 Birne4

    Ruf doch einmal an bei Ralf und Esther Fischer, Haus des Lebens, Postfach 2163, 35230 Dautphetal, Tel.:06466/911314

  • 3
    Antwort von Tikwa Tikwa

    Ich persönlich halte eine Adoption für eine schwere, aber mutige Entscheidung. Denn auch dies kann eine Verlusterfahrung für die Mutter werden. Wenn Du in irgendeiner Form von diesem Konflikt betroffen bist, darfst Du Dich gerne bei ausweg-pforzheim.de melden, die sind fit und helfen Dir gerne weiter. Es gibt die offene und die verdeckte Adoption. Bei der offenen Adoption erfährst Du wie es dem Kind geht und kannst losen Kontakt zu dem Kind haben. Für das Kind ist es sicher keine perfekte Situation. Aber wer von uns hat schon das perfekte Leben und trotzdem genießen wir es alle in vollen Zügen.

  • 3
    Antwort von Tikwa Tikwa

    Das Kind in der Mutter empfindet schmerzen, es gibt Aufzeichnungen, die belegen dies. Du kannst mal googeln unter dem Film:"Der stumme Schrei." Da siehst Du, wie das Kind zum letzen mal den Mund öffnet. Dieser Film hat den Abtreibungsarzt, der diesen Film drehen ließ, dazu bewegt keine Abtreibungen mehr durchzuführen. Für die Mutter kann eine Abtreibung eine Verlusterfahrung werden, die sie über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Mehr dazu auf vor-abtreibung.de

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva
  • 3
    Antwort von Schrottlaub Schrottlaub

    Das Baby empfindet Schmerz sobald es exestiert.Nur bringt es das in einer frühen Phase der abtreibung nicht zum ausdruck durch sprache weil stimmenbänder nicht entwickelt. Solange die abtreibung rein sinnlos ist weil die fraudas kind einfach nicht will, ist das mord. reiner mord. alle frauen die auf diesem wege abtreiben sind eiskalte menschen. solange das kind keine schwerwiegenden behinderungen hat, mit dem es sich sonst sein leben lang quählen würde, abtreiben, damit wird keiner glücklich, die eltern nicht und das geschädigte kind auch nicht. aber nicht so einfach behinderungen, ich mein schon richtig schlimme. ist das kind aus einer vergewaltigung enstanden. ok... das ist hart, aber man kanns auch verstehen. also auch da, ja. kann man sich auch drüber streiten.

    und besser eine mutter trägt ihr kind aus und gibt es zur adaption frei als es einfach zu killen. stellt euch vor man würde das als kind richtig erleben wie man im mutterleib getötet wird. man hat nichts getan und wird einfach ausgelöscht. weil frau das so will. die banalsten gründe. könnte ich mich stundenlang drüber aufregen. also abtreibung = schei*se adaption = ja

    UND NIEMAND braucht sagen: Ja mein körper, das wächst in mir, aber ich will dasnicht. Kondome, Spirale, Pille- weiß der teufel. wer da nicht vorsorgt, hat eigentlich das kind auszutragen.

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Seinem Kind das Leben zu schenken, und dabei noch ein anderes Paar glücklich zu machen, statt das Kind umbringen zu lassen, halte ich grundsätzlich auch für besser.

    Im akuten Schwangerschaftskonflikt ist Adoption allerdings keine Lösung. Die Frau möchte eigentlich ihr Kind bekommen, doch scheinbar sprechen tausend Gründe dagegen. In dieser Situation kommt dann jemand mit dem Vorschlag: Laß es doch adoptieren!
    Das ruft spontane Ablehnung hervor: Wenn schon ich mein Kind nicht haben kann, kriegt es erst recht keine andere!

    Ausführlich in: Adoption - (k)eine Lösung im Schwangerschaftskonflikt?
    http://diebirke.org/files/birke_daten/downloads/FB_09_07.pdf

  • 2
    Antwort von elisi elisi

    Toll, diese Flut von Märchengeschichten aus der Küche der extremen Abtreibungsgegner, Avuva und Co.

    Tatsache ist: vor der 22. Schwangerschaftswoche kann ein werdendes Kind keine Schmerzen empfinden. Das ist nun wirklich wissenschaftlich zur Genüge bewiesen. Siehe http://www.svss-uspda.ch/de/facts/biologie.htm, da ist alles durch Fachliteratur belegt.

    Warum argumentierst du immer mit "kurz vor der Geburt", avuva? Du weisst ganz genau, dass das praktisch nicht vorkommt, ausser das Leben der Mutter steht auf dem Spiel.

    Zur Adoption: sicher kann das im Einzelfall eine gute Lösung sein. Ist aber sicher für die abgebende Mutter psychisch eine grosse Belastung und auch für die Adoptivkinder nicht immer problemlos. Auf gar keinen Fall darf man eine Frau dazu zwingen, ihr Kind abzugeben. Eher soll man jeder Frau, die sich zum Austragen entscheidet, helfen, dass sie das Kind auch behalten kann.

    Ein wohl überlegter Schwangerschaftsabbruch kann zwar Trauer hinterlassen (keine Frau treibt freudig ab), verursacht aber in den seltensten Fällen ernsthafte psychische Probleme.

    Und noch etwas: Verhütung ist sicher besser als Abtreibung. Aber, wie eigentlich bekannt sein sollte, kann JEDE Verhütung auch mal versagen, Pille, Spirale, Implantat, sogar Sterilisation. Es ist daher wichtig, dass es die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs gibt.

    Ich bin für das Leben! Klar. Aber Qualität ist wichtiger als Quantität. Und Leben ist nicht nur biologisches Leben. Vor allem hat jede Frau das Recht auf IHR Leben, und sie hat das Recht zu entscheiden, ob, wann und unter welchen Umständen sie bereit ist, die grosse und lebenslange Verantwortung der Mutterschaft auf sich zu nehmen.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    Dass Du hier auf tauchst, war absehbar.

    >...diese Flut von Märchengeschichten... - Wer hier Märchengeschichten verbreitet, das bist Du.

    >...vor der 22. Schwangerschaftswoche kann ein werdendes Kind keine Schmerzen empfinden. - Das hättest du gerne. Sind Ungeborene leidensfähig? Siehe Artikel verlinkt von Avuva.
    Dein Link führt auf Eure eigene Propaganda Seite der schweizer Abtreibungs Lobby. Das wird ja niemand Wahrheits gemäse Angaben erwarten.

    >"kurz vor der Geburt", avuva? ...praktisch nicht vorkommt - Sie schreibt von 900 Spätabtreibungen im Jahr, nur in Deutschland! Das ist für Dich >praktisch nichts?

    >Ein wohl überlegter Schwangerschaftsabbruch... - Weil ja immer die Frau selbstständig und völlig unabhängig entscheidt, ob ihr Kind leben darf oder getötet wird?! Wenn Du Dich dazu mal in anderen Foren um schaust, wirst Du sehen, dass das ein Märchengeschichte ist.

    >...verursacht aber in den seltensten Fällen ernsthafte psychische Probleme. - Schön Rederei! Die Wirklichkeit sieht anders aus: http://www.rahel-ev.de/erfahrung.html

    >Ich bin für das Leben! Klar. - Du bist genau so "für das Leben" wie Pro Familia "für die Familie" ist. Alles nur Tarnung, um Ahnungs lose Opfer in die Abtreibungs Falle zu locken.

    >Vor allem hat jede Frau das Recht ... zu entscheiden, ob, wann und unter welchen Umständen sie bereit ist, - Mein Recht auf freie Persönlichkeits Entfaltung endet dort, wo das Recht eines Anderen dadurch beschnitten wird.

    Über 99 Prozent aller ungewollten Schwangerschaften sind Folge gewollten Geschlechts Verkehrs.

    >...ob ... sie bereit ist, die grosse und lebenslange Verantwortung der Mutterschaft auf sich zu nehmen. - Nach Euch kann sie sich aus dieser Verantwortung stehlen, in dem sie ihr gezeugtes Kind töten lässt!

    Kommentar von elisi elisielisi

    Lieber Progo, dass Du hier auftauchst, war absehbar.

    Kommentar erübrigt sich.

  • 1
    Antwort von Nordfriesin Nordfriesin

    Es gibt doch wie immer, bei beiden Entscheidungen immer 2 Seiten der Medaille!!!! Fuer mich eprsoenlich waere eine Abtreibung nie in Frage gekommen! Aber eine Adoption auch nicht.....hmmmmmmm kann wohl nicht wirklich helfen?!

    Kommentar von Avuva AvuvaAvuva

    Adoption - (k)eine Lösung im Schwangerschaftskonflikt?
    http://diebirke.org/files/birke_daten/downloads/FB_09_07.pdf

    Kommentar von Nordfriesin NordfriesinNordfriesin

    ich habe ja bereits geschrieben dass es immer 2 Seiten der Medaille gibt und das sollte heissen dass es bei jeder Entscheidung Vorteile aber auch Nachteile gibt! So und ich bleib dabei für mich wäre nie in Frage gekommen abzutreiben aber auch mein Kind zur Adoption frei zugeben ginge gar nicht! Ich hatte meinen ersten Freund mit 14 (leider etwas sehr früh) aber ich war mir absolut sicher dass ich mich auch mit 14 nieeeeeeeeee gegen mein eigens Kind entschieden hätte! Das wusste auch mein Freund aber wir haben ja zum Glück verhütet! Das ist meine persönliche Ansicht!!!! Ich kann jedoch Entscheidungen anderer Frauen akzeptieren und tolerieren die sich anders entscheiden aber eben für mich wäre keines der beiden Möglichkeiten bisher eine Lösung!

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