Toll, diese Flut von Märchengeschichten aus der Küche der extremen Abtreibungsgegner, Avuva und Co.
Tatsache ist: vor der 22. Schwangerschaftswoche kann ein werdendes Kind keine Schmerzen empfinden. Das ist nun wirklich wissenschaftlich zur Genüge bewiesen. Siehe http://www.svss-uspda.ch/de/facts/biologie.htm, da ist alles durch Fachliteratur belegt.
Warum argumentierst du immer mit "kurz vor der Geburt", avuva? Du weisst ganz genau, dass das praktisch nicht vorkommt, ausser das Leben der Mutter steht auf dem Spiel.
Zur Adoption: sicher kann das im Einzelfall eine gute Lösung sein. Ist aber sicher für die abgebende Mutter psychisch eine grosse Belastung und auch für die Adoptivkinder nicht immer problemlos. Auf gar keinen Fall darf man eine Frau dazu zwingen, ihr Kind abzugeben. Eher soll man jeder Frau, die sich zum Austragen entscheidet, helfen, dass sie das Kind auch behalten kann.
Ein wohl überlegter Schwangerschaftsabbruch kann zwar Trauer hinterlassen (keine Frau treibt freudig ab), verursacht aber in den seltensten Fällen ernsthafte psychische Probleme.
Und noch etwas: Verhütung ist sicher besser als Abtreibung. Aber, wie eigentlich bekannt sein sollte, kann JEDE Verhütung auch mal versagen, Pille, Spirale, Implantat, sogar Sterilisation. Es ist daher wichtig, dass es die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs gibt.
Ich bin für das Leben! Klar. Aber Qualität ist wichtiger als Quantität. Und Leben ist nicht nur biologisches Leben. Vor allem hat jede Frau das Recht auf IHR Leben, und sie hat das Recht zu entscheiden, ob, wann und unter welchen Umständen sie bereit ist, die grosse und lebenslange Verantwortung der Mutterschaft auf sich zu nehmen.
Danke!
Gerne geschehen! Wenn Du noch Fragen hast, gerne auch per PN!
Super geschrieben und ich kenne einen jungen Mann, der erst mit 18, an seinem Geburtstag erfuhr, dass er adoptiert wurde, was für den jungen Erwachsenen einen Schock bedeutet.
Er wuchs noch mit leiblichen Geschwistern der Adoptiveltern auf und spürte sicher immer, dass was nicht stimmt.
Heute ist er fast 30, lebt in der Hauptstadt und hebt heute ein wenig ab und ist nicht mehr sooo zuverlässig, wie damals.
Das ist aus meiner Sicht ein Zeichen, dass man mit Kindern immer offen umgehen sollte!!!!!!!!!