
Ich bin nicht dagegen lieber das Kind abtreiben wie es zur Welt bringen und sich nicht drum kümmern oder sein eigenes Leben noch zerstören!
dafür gibt es aber auch die Möglichkeit der Adoption...
VerenaFlensburg am 27. Mai 2009 22:17 oder die babyklappe...

Aber nur wenn das Leben der Mutter bei der Geburt auf dem Spiel steht oder wenn das Kind behindert zur Welt kommen würde.

unter umständen

Das muß jede Frau für sich selbst entscheiden.
Diese Ausrede wird gerne von Männern gebraucht, die sich ihrer Verantwortung als Vater nicht stellen wollen. Sie signalisiert der Frau: Von mir brauchst Du keine Hilfe zu erwarten. Sieh selber zu, wie Du zurecht kommst!"

Denke das jedes Paar das für sich entscheiden muss.
Ich kann Dir nur aus eigener trauriger Erfahrung sagen: Man bereut es später, seelisch und körperlich.
Wenn man, wenn das Kind dann da ist, wirklich immer noch meint, daß man es nicht packt, kann man die offiziellen Hilfestellen bitten zu helfen. In diesem Land steht KEINER alleine da mit Kind und sonst gibt es so viele tolle Erwachsene die das Kind mit Kußhand nehmen.
Meine Situation damals: Ich war mit Krach bei meinen Eltern ausgezogen, machte trotzdem mein Abi weiter, wurde 2x schwanger und habe damals abgetrieben. Damals fand ich das gar nicht schlimm. Ich dachte, ich hätte eine weise sachliche Entscheidung getroffen. Das waren die Schwangerschaften 1 +2
6 Jahre später wollte ich schwanger werden, aber die Vorraussagen über Risiken sind eingetroffen. Ich habe ein Kind (Schwangerschaft 3)im 4ten Monat verloren. Das zweite Kind (Schwangerschaft 4) war eine Eileiter-Schwangerschaft.
Da hatte ich immer schon gerechnet, wie alt meine ersten Beiden gewesen wären. Heute wären die beiden Großen schon 20 bzw. 21 Jahre. Sie würden vielleicht studieren.
Aus meiner 5ten Schwangerschaft (15 Jahre später) habe ich eine liebe Tochter. Schwangerschaft 6 war wieder eine Fehlgeburt. In der Schwangerschaft 7 habe ich meinen lieben Sohnemann bekommen.
Heute, 20 jahre später, sehe ich die Kinder alle vor mir, mußte sie im Kopf beerdigen. Frage mich bei den Berichten im Fernsehen über Kindstötungen, wo der Unterschied zu meiner Aktion war. Jedes mal wenn ich die Ultraschall-Bilder angeschaut habe aus der ersten Zeit, sagte ich mir: Schau das Füßchen, die Nase - da ist schon so viel da - und ich habe es umgebracht.
Sollte jede Frau individuell für sich entscheiden können...

auf keinen Fall.
Wenn das Umfeld nicht mitspielt?
Adoption.
sheela2011 am 27. Mai 2009 22:17 Wegen dem Umfeld?? Meinst Du Familie, Verwandschaft oder weil Du finanziell nicht in der Lage bist ein Kind groß zu ziehen?
bevor ich abtreibe, weil "das Umfeld nicht mitspielt", was auch immer dahintersteckt, Geld, Familie usw. usw. würde ich über Adoption nachdenken - wenn ich alle anderen Möglichkeiten, mir Hilfe zu holen, ausgeschöpft hätte. Sind alles keine Gründe für eine Abtreibung.
Sammy11 am 27. Mai 2009 22:20 über das finanzielle mache ich mir voher gedanken. ich finde das ist keine entschuldigung. ich überlege mir sowas voher... ein kind ist kein gegenstand was man hinterher wieder in ebay reinsetzen kann wenn man es doch nicht halten kann/will.
sheela2011 am 27. Mai 2009 22:25 Das Problem ist ja auch das Alter der Schwangeren, ich war vor über 30 Jahren auch schon schwanger, ich wollte das Kind haben, da ich aber noch minderjährig war hat meine Mutter für mich entschieden, schweren Herzens ( mein Mutter drohte mir damals mit Heim und ich dürfte dann auch den Vater des Kindes nicht mehr sehen ) habe ich mich dann zur Abtreibung entschlossen, habe es aber bereut und kann jedem nur raten sich diesen Schritt genau zu überlegen, egal wie alt man ist, die Trauer ist allgegenwärtig, ich weiß heute noch den errechneten Geburtstermin, es ist für mich ein Gedenktag an das Kind dass ich getötet habe.

"nein" habe ich nur angeklickt weil es nicht ohne etwas anzuklicken geht..
man kann das nicht pauschalisieren!! Wenn ich vergewaltigt werden würde, dann wüsste ich nicht, ob ich dieses kind austragen könnte. sonst bin ich gegen eine abtreibung!!
>Wenn ich vergewaltigt werden würde... - Selbst dann wäre es auch Dein Kind!
VerenaFlensburg am 30. Juli 2009 05:33 das stimmt, aber dann wüsste ich nicht damit umzugehen, und wie soll man dem kind das später einmal erklären, wenn es fragt wo sein daddy ist? Soll man dann sagen "ach das war so einer der hat mich z.b. im wald geschnappt mich gewürgt und mich gezwungen mit ihm zu schlafen?" Oder soll man sein Kind sein Leben lang anlügen???
aristokrat am 4. September 2009 14:42 man könnte es zur Adoption freigeben. Es gibt viele adoptionswillige Paare.

Jein....Kann man so nicht sagen, kommt auf die Situation an.

Nein man sollte immer veruschen einen weg mit kind zu gehen..es gibt ausnahmen aber es gibt heute soo viele hilfen caritas,mutterkind heime etc...
Meinst du das Recht auf Abtreibung? Aber selbstverständlich, da gibt es nichts zu diskutieren.
...Recht auf Abtreibung - Wo gibt es das?

JEIN - ein dickes fettes JA! für ProChoice, Nein für Abtreibung für alle (ist ja in der Frage nicht genau definiert), nein für Abtreibung bei mir persönlich, und nein dafür, dass Leute für andere entscheiden, was sie sich und letztendlich auch den betroffenen Kindern zumuten können/wollen/dürfen/müssen.
Ohne die Wahl zu haben, kann man sich auch nicht ausdrücklich FÜR ein Kind entscheiden, obwohl sehr viel dagegen spricht. Und diese Entscheidung ist sehr wichtig, wenn man eigentlich kein Kind wollte, weil sie beeinflusst, wie man mit der Situation jetzt und in der Zukunft (und letztlich auch mit dem Kind)umgeht. Nur einfach zu existieren ohne gewollt oder geliebt zu werden, oder am Ende sogar immer unerwünscht und/oder verhasst geblieben zu sein sollte kein Mensch erleben müssen. Das reicht nicht, das ist kein Leben.
>Nur einfach zu existieren ohne gewollt oder geliebt zu werden, oder am Ende sogar immer unerwünscht und/oder verhasst geblieben zu sein sollte kein Mensch erleben müssen. ... das ist kein Leben. - So? Und deshalb forderst Du gleich die Todesstrafe für ungeborene Kinder?
http://www.rahel-ev.de/ Hier eine exzellente site dazu: Insiderinfos statt Spekulationen.

eine allgemeine Frage oder im Hinblick auf eine spezielle Situation gestellt??

abtreiben nur dann, wenn das kind von anfang an keine überlebungsschancen hat. und das aber auch von mehreren ärzten bestätigen lassen.
ICH auf keinen Fall. Zum einen, weil ich mir sage, wer ... kann, muss auch die Verantwortung tragen, zum anderen weil ich weiß, dass ich eine Abtreibung nie überwinden würde.
Generell - bei ProFamilia oder einer ähnlichen Stelle gut beraten lassen. Solch eine Entscheidung kann nicht mal eben "einfach so" entschieden werden.
guten abend
das kann man doch pauschal garnicht wissen. es kommt doch immer auf die situation an, in der sich die werdende mutter befindet. bei abtreibungen "aus bequemlickeit" bin ich dagegen. aber es gibt auch viele gründe, die eben für eine abtreibung sprechen. das alter der werdenden mutter, gesundheitliche fakten, ob das embryo z.b aus einer vergewaltigung stammt u.s.w.
genau dafür gibt es passende beratungstellen, die werdenden müttern eben beratend zur seite stehen. und letztlich ist es im gesetzlichen rahmen fast immer die enscheidung der werdenden mutter. was wohl auch das beste ist, statt irgendwelcher pauschalen ja/nein meinungen von leuten, die damit wenig bis nichts zu tun haben.
tschüss burki

Klar muss man die Umstände sehen die dazu bewegen darüber nach zudenken.
Ich jedoch lebe in geordneten Verhältnissen bzw bin auch so aufgezogen worden und sage daher das eine Abtreibung für mich Persönlich NIE in frage kommt oder kommen würde.
Es sei denn, die Mutter ist bei der Geburt gefährdet! Ich könnte nie das bestehende Leben beenden! Verstehe aber Mütter, die aus der Notlage heraus entsprechende handeln!
Ausnahmen: Lebensgefahr für die Mutter. Auch bei nachgewiesenen schweren Behinderungen des Kindes KANN man darüber nachdenken und sich evtl. für einen Abbruch entscheiden. Es gibt heute unendlich viel Hilfe für werdende Mütter in Not - und auch unendlich viele Möglichkeiten eine Schwangerschaft zu verhindern, wenn man eben nicht schwanger werden will. Und an die Mütter, die meinen, es sei "ihr" Bauch: Richtig, aber das Leben in ihrem Bauch, gehört ihnen nicht.

In der Embryonalzeit sehe ich da moralphilosophisch kein Problem. Da ist es definiert als ontogenetische Wiederholung der Phylogenese. Also, das Einzelwesen vollzieht in dieser Embryonalphase die evolutionaere Entwicklung bis zum Menschen nach. Folglich handelt es sich in dieser Zeit nicht um tatsaechliches menschliches Leben, sondern um menschliches Leben de potentia, der Moeglichkeit nach.
Zudem: Die Argumentation, wenn Beethovens Mutter abgetrieben haette, waere der Menschheit ein Genie entgangen greift ins Leere; denn dann kaeme jeder unterlassene GV waehrend der fruchtbaren Tage, der Weigerung moeglicherweise ein Kind zu zeugen/empfangen gleich.
Auf psychologisch-soziologischer Ebene muss das jedoch die werdende Mutter selbst entscheiden, eine juristische Bevormundung ansonsten muendiger Frauen halte - zum Glueck - nicht nur ich fuer entwuerdigend. Ich kenne einige Frauen, die sich dazu entschlossen haben abzutreiben, aber nicht eine Frau, die diese Entscheidung leichtfertig getroffen haette.

kommt immer auf die situation an aber eher nicht
Du verlangst also, die Todesstrafe für ungeborene Kinder zuzulassen?