Hallo ihr =)...ich hab nächste Woche mein mündliches Abitur im Fach Religion. Mein Thema ist Abtreibung - Der Umgang mit Schuldgefühlen. Leider nicht viel im Internet darüber gefunden und war schon bei einer christlichen Beratungsstellen. Könnt ihr mir Helfen ich brauche dringed Infomaterial über Umgang mit der Schuld. Danke im vorraus..eure StellaRosa
Abtreibung-Der Umgang mit Schuldgefühlen
Antworten (12)
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8Antwort von
NaschkatzzNaschkatzz
Viele verdrängen ihre Schuldgefühle....und Jahre später holt es sie wieder ein.Eine gute Bekannte von mir hat schwer mit ihrer Abtreibung zu kämpfen.Sie hat es damals für ihren (Ex)Freund getan weil er sie sonst verlassen hätte....das hat sie bis heute nicht verkraftet.
Wenn man nicht 100% ig hinter dieser Entscheidung steht kann das schnell schief gehen....
Du solltest mal persönlich mit Frauen sprechen die abgetrieben haben.Mit welchen die es verkraftet haben und mit welchen die es nicht verkraftet haben....
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6Antwort von
waldfroschwaldfrosch
Also ich hatte selbst in Jungen Jahren eine Abtreibung....
Anfangs hatte ich deshalb absolut keine Schuldgfühle ..denn ich hatte alles erfolgreich verdrängt...ausserdem lieferte mir das Esoterische Gedankengut sehr plausible Rechtfertigungen und von Schuldgefühlen war auch nie die Rede.
Erst 10 Jahre danach kam ich mir selbst auf die Schliche... Mein Leben bestand aus Chaos ,Depressionen ,Hass ,und Verzweiflung,zerbrochenen Beziehungen in alle Richtungen und der Suizid stand vor mir.
In dieser Zeit erreichte mich die Gnade Gottes und ich konnte mir endlich eingestehen dass es diese Schuld war die ich einfach nicht mehr ertragen konnte.
Denn obwohl Frau sich alles gut zurechtlegt und tausend rationale Rechtfertigungen hat ...ist Frau doch im höchsten Masse schuldig geworden....Dem Kind Gegenüber ,Gott gegenüber.................. Ich ging nach etlichem Zögern auf drängen meiner Schwester zur Beichte!
Nach 29 Jahren das erste mal seit meiner Kindheit.....und dort passierte etwas unglaubliches ... Diese Ganze schreckliche Last ,die nichts als die Schuld war die mich niedergedrückt hatte, fiel von mir ab wie eine Zentnerschwerer Stein . Es war geradezu eine Auferstehung !!Viele Frauen behaupten sie hätten keine Schuldgefühle. Es darf einfach nicht sein .....Eine Mutter lässt ihr eigenes Kind töten ...??.Diese Gefühle äussern sich dann in körperlichen schmerzen ...ohne Somatische erkennbare Ursachen. agressivem Verhalten. usw.
Die Schuld des Menschen ist nicht eine subjektive . Auch wenn ich Gott ablehne oder Verleugne bin ich bei der Übertretung der Gebote doch schuldig ,ob ich es annehme wahrnehme oder nicht. Der Sünde Lohn ist der Tod! Das habe ich am eigenen Leib erfahren.
Meiner Meinung nach sind viele Gesellschaftliche Phänomene die Auswirkungen dieser Schuld.... Das Post Abortion Syndrom ,welches Wissenschaftliche Belegt ist , wird ja vehement Totgeschwiegen.
Jesus Christus ist für unserer Sünden am Kreuz gestorben ,wer diese Erlösung annimmt der wird erlöst durch ihn, ihn den Sohn des Lebendigen Gottes den man auch den Heiland nennt. Und er macht alles wieder neu ! In meinem Leben auf jeden Fall hat sich diese Verheissung erfüllt. Ich bin heut Glücklich und gesund und habe viel Liebevolle Beziehungen und Absoluten Frieden im Herzen .
Jesus Christus Spricht ; Kommt alle zu mir die ihr Mühselig und beladen seid,ich werde euch erquicken !
Dann kann Frau sich dann auch irgendwann einmal selbst verzeihen ...das schwierigste !
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6Antwort von
GrittiGritti
Diese Anwort gilt für jede Schuld, sie betrifft nicht nur eine Abtreibung, die man hat an sich vornehmen lassen.
Die Schuld als solche bekennen - wenn man an Gott glaubt, dann ihm, ansonsten quasi der Liebe oder dem Leben. Also jedenfalls ehrlich zugeben, dass es nicht recht war.
Um Vergebung bitten (wen - siehe oben)
Im Herzen den/die von meiner Schuld Betroffene/n um Vergebung bitten - im Abtreibungsfall das Kind und dem Kind einen Namen geben (Jungen- oder Mädchenname ist egal). Dieses Kind als das eigene annehmen. Daran denken: .... (Name) ist mein Kind, das mir in die Ewigkeit vorausgegangen ist, das ich dort wiederfinden und für immer haben werde.
Sich entscheiden, so etwas nie mehr tun zu wollen.
Man darf dann sicher sein, dass einem wirklich vergeben wird. Es wird zwar eine Zeit lang dauern, bis man die Entlastung annehmen kann, aber wenn man dabei bleibt, erfährt man: Ja - mir ist wirklich alles vergeben, und ich kann im Frieden des Herzens weiterleben und brauche nichts mehr zu verdrängen oder beschönigen.
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GrittiGritti Etwas habe ich noch vergessen: es ist auch notwendig, sich selbst zu verzeihen.
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6Antwort von
KayahiKayahi
Na das ist ja ein feiner Religionsunterricht. Wenn Frauen nache einer Abtreibung Schuldgefühle haben, dann genau wegen solchen Vorurteilen und Moralkeulen. Sicher ist eine Abtreibung nicht schön und sicher ist ein Embryo nichts worüber man leichtfertig entscheiden sollte, aber es gibt keinen Grund sich schuldig zu fühlen, wenn eine Frau sich für ihr eigenes Wohl entscheidet und nicht für das Wohl eines ungeborenen Lebewesens, das weder Emotionen noch Empfindungen, oder gar einen eigenen Willen besitzt. Vielleicht sollte man lieber mal über die Schuld von menschen sprechen die solche Frauen zu unrecht verurteilen.
Was die Trauer einer Frau vor und nach der Abtreibung angeht, kann ich dir Erfahrungsberichte von betroffenen Frauen empfehlen, wie hier: http://www.svss-uspda.ch/de/berichte_meinungen/berichte.htm
oder du guckst mal nach den wenigen Foren die einigermaßen seriös sind.
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6Antwort von
TikwaTikwa
Du kannst bei Lebensgeschichten org., Dir die Erfahrungsberichte von Frauen nach einer Abtreibung durchlesen. Wenn es im Fach Religion ist, ist es sicher auch wichtig, dass Du in die Bibel schaust, was die zum Thema Schuld sagt. Die sagt nämlich eine Menge.
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KayahiKayahi Und warum kannst du nicht all deine Tipps in einer Antwort geben? Brauchst du vielleicht die Punkte? Möchtest du mehr Aufmerksamkeit um dir Gehör zu verschaffen?
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NaschkatzzNaschkatzz Ich muss ehrlich sagen dass ich es nicht ok finde das du versuchst Tikwa mundtot zu machen.....ich habe zwar auch eine andere Meinung aber dennoch darf hier jeder schreiben was er für richtig hält. Die Fragestellerin soll sich selbst eine Meinung zu den Antworten bilden. (besonders da es um das Fach Religion geht ist Tikwas Tipp vielleicht gar nicht so schlecht)
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KayahiKayahi Ich versuche Tikwa nicht mundtot zu machen, mir fällt nur auf, dass sie ihre Antworten immer in Einzelteilen gibt und ich frage mich wozu? Sie könnte doch, so wie wir es machen, eine Antwort zusammenfassen. Für mich sieht das halt so aus als wolle sie uns alle "Übertönen" oder als ginge sie auf Punktefang. Sie kann gern ihre guten alten Werbeslogans posten, aber bitte in einer zusammenhängenden Antwort.
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GrittiGritti Es könnte ja sein, dass jemandem, nachdem er etwas geantwortet hat, noch ein weiteres Argument einfällt, das man dem Fragenden nicht vorenthalten will, und man deshalb noch einmal eine Antwort gibt. - Und: Wozu braucht man denn die Punkte? Mir sind die jedenfalls egal.
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NaschkatzzNaschkatzz Nunja,Kayahi das könnte man bei dir dann aber auch sagen...du schreibst schließlich auch jedesmal etwas unter Kommentare die nicht deiner Meinung entsprechen.... (Meistens die von Tikwa) Ich bin zwar auch kein Fan davon ständig ein und dieselbe Antwort zu kopieren aber wenn sie das nunmal so handhabt solls mir egal sein.
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KayahiKayahi @Naschkatzz Ich bekomme keine Punkte dafür auf Kommentare zu antworten, das ist schonmal das Eine und das Andere ist, dass ich natürlich auf die immer gleichen Werbeposts reagiere, weil sie die immer gleichen Lügen, oder eben Verweise auf zweifelhafte "Beratungsstellen" enthalten. Ich bin schließlich hier um Frauen vor den Lügen von radikalen Abtreibungsgegnern zu warnen und aufzuklären, was sollte ich also sonst tun? Ich poste aber nicht fünf Antworten zu einem Thema um möglichst viel Raum für mich einzunehmen...
@Gritti Natürlich kann es mal sein, dass Jemand nachträglich noch etwas ergänzen möchte, dagegen sag ich auch nichts (auch wenn es dafür eigentlich die "Kommentar hinzufügen"-Funktion gibt), aber Tikwa gibt immer all ihre Kommentare in einzelnen Antworten ab, das ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Aus welchem Grund sie das tut, weiß ich natürlich nicht, es ist mir auch egal, mir fällt nur auf dass sie es immer wieder tut. Von mir aus kann sie soviele Punkte haben wie sie will, darum gehts nicht, mir gehts um die Aufmerksamkeitshascherei, die finde ich albern und störend.
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waldfroschwaldfrosch @Kayahi
Du wirftst Tikwa immer Werbeslogans vor ...warum misst du dich selbst mit einem anderen Massstab ..?? Genau so kann ich sagen dass du konstant und immer für pro familia wirbst ...
Warum gereicht dir etwas zur " Ehre " ,was du anderen zum Vorwurf machst ! Das ist wirklich absurd .
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KayahiKayahi Der Unterschied ist ebenso simpel wie wirkungsvoll Waldfrosch. Ich erwähne in meinen persönlich verfassten eine Beratungsstelle, wenn diese gebraucht wird. Tikwa postet immer wieder den gleichen Slogan, mit dem sie auf ausweg-pforzheim hinweist, zu jeder Frage mit dem Thema Abtreibung... Im Übrigen schreibe ich meist "eine anerkannte/neutrale/seriöse Beratungsstelle zBsp ProFamilia". In letzter Zeit schrieb ich öfter nur ProFamilia, das stimmt, weil ich es manchmal leid bin immer wieder das selbe zu tippen, aber für Copy und Paste bin ich mir zu schade...
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KayahiKayahi in meinen persönlich verfassten "Antworten"... das Wort hab ich wohl verschluckt ^^
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6Antwort von
TikwaTikwa
Du kannst Dich mit dieser Frage auf alle Fälle an ausweg-pforzheim.de wenden, denn die können Dir sicher manche Punkte von Erfahrungen aus der Beratung von Frauen nach Abtreibung benennen
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KayahiKayahi Auch Ausweg-Pforzheim ist strikt gegen Abtreibungen. Tikwa bewirbt diese Organisation gerne um Frauen von ihrem Vorhaben abzuhalten, egal zu welchem Preis. Frauen wissen schließlich nicht selbst was sie wollen, oder was gut für sie ist...
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GrittiGritti Und deswegen brauchen sie wohl - wie hier manche meinen - gewisse Personen, die ihnen sagen, was für sie gut ist.
Wenn sich dann hinterher herausstellt, dass der Rat nicht so gut war, und sie unter Schuldgefühlen und dem Verlust eben dieses Kindes leiden, dann sind sie völlig allein gelassen, ja man redet ihnen noch Schuldgefühle ein, dass sie Schuld empfinden, anstatt ihnen zu helfen, die Schuld loszuwerden und nicht sie zu verdrängen.
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funnypookyfunnypooky Ich hoffe doch mal, keine Frau entscheidet sich gegen oder für eine Abtreibung nur aufgrund von Kommentaren, die sie im Internet lesen. Wenn Frauen das Kind bekommen, sind sie auch völlig alleine gelassen. Ich bin selbst in der 30. SSW und habe mich für das Kind entschieden, auch wenn es nicht der richtige Zeitpunkt war - viele Abtreibungsgegner haben mich damals freundlich darauf hingewiesen, dass das Kind leben möchte, dass Abtreibung Kindsmord ist und mich mit Links zu Pro-Life Seiten bombadiert. Ich bin froh über meine Entscheidung für das Kind - allerdings hat mir bisher noch keiner der Pro-Life Aktivisten einen Scheck geschickt, um den Ausfall meines Einkommens zu kompensieren. Oder mit meinem Chef gesprochen. Oder mir einen KiTa-Platz besorgt.
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GrittiGritti funnypooky, hast du dich schon informiert und ausgeschöpft, was dir von Staats wegen zusteht?
In Wien wird über Ansprüche, die frau hat beraten, sie wird, wenn nötig von der Organisation angestellt, oder ihr finanziell ausgeholfen. Denn vollen Verdienstentgang kann man zwar nicht abgelten, aber doch Not lindern.
Ich wünsche dir eine gute Geburt und so viel Freude mit deinem Kind, dass du die Probleme leicht überwinden kannst. Und natürlich auch Hilfe durch deine Nächsten.
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funnypookyfunnypooky Danke, aber ich bin zum Glück nicht in Not, ich habe ein gutes Einkommen - sonst wäre meine Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. Trotzdem muss ich mich jetzt den ganzen Problemen stellen, denen berufstätige Mütter eben ausgesetzt sind - Erziehungsurlaub, Halbtags arbeiten, mit weniger Geld auskommen, Unmengen für die Erstausstattung ausgeben. Ich beschwere mich nicht, denn es war meine eigene Entscheidung. Aufs Kind freue ich mich natürlich trotzdem. Ob Abtreibung oder nicht, Frauen müssen mit der Entscheidung leben, deshalb sollten Lobbygruppen auch nicht versuchen, sie in irgendeine Richtung zu drängen. Deshalb stehe ich der Pro-Life Bewegung auch kritisch gegenüber.
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KayahiKayahi Genau das tue ich eben nicht Gritti! Ich sage Niemandem was ich für ihn/sie für gut halte oder eben nicht. Ich gebe neutral die Fakten wieder, wenn sie gefragt sind und wenn nach einer Meinung gefragt wird, verweise ich ausschließlich auf Beratungen damit der Fragesteller, die Fragestellerin zu seiner/ihrer eigenen Entscheidung finden kann, meine eigene Meinung halte ich meist zurück. Du wirst von mir nicht lesen "Treib ab, das finde ich besser". Zum einen weil ich das nicht unbedingt besser finde und zum Anderen weil meine Mienung bei einer solchen Entscheidung keine Rolle zu spielen hat. Ich mache auch Niemandem ein schlechtes Gewissen (das kenne ich eigentlich eher von dir, Aviana und Osterpetra) Frauen haben durchaus den Anspruch vor und nach einer Abtreibung zu trauern, ich habe ja auch selbst (wie schon oft erwähnt) ausgiebig getrauert, ich weigere mich aber mir einreden zu lassen, dass ich gefälligst psychisch krank zu sein habe, nur weil ich mich gegen meine Schwangerschaft entschieden habe. Und ich lasse auch nicht zu dass irgendwelche "Bessermenschen" das hier anderen verzweifelten Frauen einreden.
Frauen die trauern sind nicht allein. Sie können zu der gleichen Beratungsstelle gehen bei der sie ihre Entscheidung getroffen haben, oder zu einer Anderen, sie können zu einem Therapeuten gehen, oder sich mit ihren Freunden, ihrer Familie austauschen und ich persönlich habe auch Kontakt zu einem Mädchen, das vor kurzem abgetrieben hat und in Gesprächen mit mir das Ganze aufarbeitet, weil sie das so will, ich habe mich ihr nicht aufgedrängt...
Wieviele Babys wiegst du denn in der Nacht, damit junge Frauen mal durchschlafen können, die von dir überzeugt worden sind, ihr Kind auszutragen? Oder die vielen anderen Pro-Life Anhänger? Geht ihr gemeinsam zu den Frauen, putzt, kocht und wickelt ihr Kind, damit sie Kraft schöpfen kann, macht ihre Hausaufgaben und entschuldigt sie in der Schule, oder Arbeitsstelle wenn sie nach einer durchwachten Nacht nicht hingehen kann?
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GrittiGritti Wie kommt es, Kayahi, dass du es als Schuldgefühle machen verstehst, wenn ich eine Frage beantworte, wie man Schuld, die man empfindet, anbringen kann?
Ich meine nicht, dass ich besser bin, als du - wer weiß, was ich in gleicher Lage getan hätte. Ich habe nur des öfteren mit Frauen zu tun, die ihre Abtreibung nicht so einfach verkraften, und die keine Hilfe darin empfinden, wenn ihnen jemand sagt "Deine Schuldgefühle sind völlig aus der Luft gegriffen, du hast keinen Grund dazu, denn es gibt keine Schuld". - Ich habe auch hier schon gelesen, wie Betroffene geschrieben haben, sie hätten in solcher Lage keine Hilfe bei der von dir empfohlenen Organisation gefunden.
Wenn ich gelegentlich sage, dass es auch bessere Lösungen gibt, dann ist das meine Überzeugung, die ich ja - so wie du auch - aussprechen darf, wenn ich danach gefragt bin.
Wieviele Babys wiegst du denn in der Nacht, damit junge Frauen mal durchschlafen können, die von dir überzeugt worden sind, ihr Kind auszutragen? Oder die vielen anderen Pro-Life Anhänger? Geht ihr gemeinsam zu den Frauen, putzt, kocht und wickelt ihr Kind, damit sie Kraft schöpfen kann, macht ihre Hausaufgaben und entschuldigt sie in der Schule, oder Arbeitsstelle wenn sie nach einer durchwachten Nacht nicht hingehen kann?<
Wenn es sich ergibt, helfe ich gern. Ansonsten ünterstütze ich eine Organisation, deren Mitarbeiter/innen mir persönlich bekannt sind.
Nach deinen postings könnte man meinen, dass ein Kind nur ein Horror ist. Babys schreien für gewöhnlich nicht ganze Nächte durch. Wenn eines aus irgendeinem Grund ein Schreibaby ist, gibt es dafür gute Therapien für Mutter und Kind.
Ein Kind ist auch eine Freude. Hat dir deine Mutter nie gesagt, dass sie sich über dich freut? - Ich bin zwar nicht deine Mutter, trotzdem versichere ich dir - ehrlich:
Was immer du hier postest - auch wenn mir das nicht immer gefällt - es ist schön, dass es dich gibt!!
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KayahiKayahi Meine Mutter hat mich sehr geliebt, sie hat mir das oft gesagt und noch öfter gezeigt. Niemand wird mich je so sehr lieben, wie mich meine Mutter geliebt hat. Allerdings war ich ein gewolltes Kind, wenn auch nicht geplant. Meine Mutter bekam mich in einer Situation in der sie sich ein weiteres Kind leisten konnte, in der sie sich fähig gefühlt hat mich aufzuziehen.
Ich war als Kind oft krank und obwohl meine Mutter versucht hat sich nichts anmerken zu lassen, habe ich doch oft gespürt wie sehr sie das belastet hat. Manchmal war auch sie überfordert, obwohl sie sich ihr Leben lang für uns gern "aufgeopfert" hat, hab ich oft gespürt wie sehr sie manchmal darunter litt. Und ich war wie gesagt ein gewolltes Kind!
Wie muss es dann einer Mutter gehen, die ihr Kind nicht gewollt hat, es aber trotzdem bekam weil eine Abtreibung für sie nicht in Frage kam?
Natürlich schreit ein Baby nicht 24 Stunden am Tag, anstrengend ist die Pflege eines so hilfsbedürftigen Wesens trotzdem...
Und dass du mit deiner Antwort Schuldgefühle einredest, hab ich nicht gesagt, ich habe allgemein darüber gesprochen. Im Übrigen würde ich Frauen niemals einfach sagen, dass ihre Gefühle unsinnig seien, ich denke aber schon dass man ihnen deutlich machen sollte, dass sie sich nicht schuldig gemacht haben und ihnen dabei helfen sollte ihre Schuldgefühle zu überwinden, egal ob durch Akzeptanz einer gefühlten Schuld oder Klarstellung der nicht tatsächlich vorhandenen Schuld.
Meine Mama hat mir übrigens noch etwas beigebracht, ich darf Nein sagen zu "Freundlichkeiten" anderer Menschen, muss mir nicht die Wange tätscheln lassen, wenn ich das nicht will und religiöse Floskeln darf ich als das abtun was sie sind, religiöse Floskeln.
In diesem Sinne, es ist schön dass es uns alle gibt.
Kommentar von
GrittiGritti Wenn deine Mutter dich so geliebt hat, bist du glücklich zu preisen. Leider gibt es viele Menschen, bei denen es nicht so ist. Auch bei solchen, deren Mutter sich ein Kind gewünscht haben, nur eben nicht das, welches sie dann bekommen haben.
Ansonsten wäre es besser gewesen, das, was du als religiöse Floskel bezeichnest nicht zu sagen - es genügt, wenn ich ehrlich so meine. Und natürlich ist "nein" sagen, o.k. - das ändert nichts daran.
Kommentar von
GrittiGritti Vielleicht habe ich nicht klar gesagt, woran es nichts ändert: Eben daran, dass ich dir nur Gutes wünsche.
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4Antwort von
Birne4Birne4
Ruf doch an bei Ralf und Esther Fischer, Haus des Lebens, www.help-center-ev.de
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4Antwort von
TikwaTikwa
Bei der Seite vor-abtreibung.de gibt es in der Rubrik Erfahrungen, Frauen die darüber berichten, wie sie die Zeit nach der Abtreibung erlebt haben
Kommentar von
KayahiKayahi vor-abtreibung.de ist eine ProLife Seite, das bedeutet sie sind strikt gegen Abtreibungen. Objektive Informationen und realistische Erfahrungsberichte, kann man dort nicht erwarten.
Kommentar von
waldfroschwaldfrosch @kayahi
Ich kann also keinen realistischen Erfahrungsbericht dort bei vor -abtreibung liefern , weil ich nicht länger für die Abtreibung bin ?? Das heisst also ich lüge ??
Kommentar von
KayahiKayahi Natürlich kannst du einen Erfahrungsbericht abgeben, die Frage ist nur, wer Interesse hat sich in solchen Foren auszutauschen... Das ist bei fast Jedem Thema so. Du findest zum Beispiel häufiger negative Erfahrungsberichte über die Pille, als positive, weil einfach enttäuschte junge Frauen, die zum teil krasse Nebenwirkungen hatten, mehr Redebedarf haben, als Frauen bei denen alles unauffällig verlief. Erfahrungsberichte über bahnbrechende Neuigkeiten/Erfindungen hingegen sind oft positiv weil die Leute ihr Staunen und ihr Entzücken ausdrücken wollen. Die Erfahrungsberichte bei vor-abtreibung und die "Informationen" die dort verbreitet werden, haben eine klare negative Zielrichtung, sie repräsentieren aber nicht die breite Masse, da sich diese, wie gesagt, dort nicht äußert. Etwas anders ist zBsp das Forum nach-abtreibung, da diese neben den vielen Erfahrungsberichten (die aus besagten Gründen auch oft negativ sind) neutrale Informationen bieten. Nebenbei bemerkt sind die Gründe aus denen die meisten Frauen dort unglücklich mit ihrer Entscheidung sind, für mich Gründe die schon vorher gegen eine Abtreibung sprechen. Sie haben sich schlichtweg falsch entschieden, die meisten verurteilen Abtreibungen trotzdem nicht.
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4Antwort von
DemandantoDemandanto
Um welche Schuld geht es denn? Die "Schuld", dass man einen Unfall hatte und seine Folgen nicht schlimmer machen will als notwendig? Die "Schuld", dass man damit eine Operation über sich ergehen lassen muss (die im übrigen wesentlich harmloser ist als eine Geburt)? Die "Schuld", ein paar zusammenhängende Zellen ohne jegliches Bewußtsein entfernen zu lassen? Die "Schuld", eine völlig übervölkerte Erde nicht noch weiter zu belasten?
Kommentar von
GrittiGritti Demandanto, du solltest dich mit epigenetischen Vorgängen auseinandersetzen.
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KayahiKayahi Führen die zu der Schuld? Ist ja interessant...
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GrittiGritti Die "Schuld", ein paar zusammenhängende Zellen ohne jegliches Bewußtsein entfernen zu lassen?
Kommentar von
GrittiGritti Ich habe gelesen, dass sich Zellen "merken", was in ihrer Umgebung passiert, wenn die Mutter Stress hat, wenn sie gemobbt wird, wenn Abtreibung im Raum steht, und dass sie darauf reagieren, indem die Gene dann anders verschaltet werden und das Kind - falls es doch zur Welt kommt - viel ängstlicher ist, als wenn die Schwangerschaft ruhig verläuft.
Kommentar von
KayahiKayahi Zellen können sich nichts merken, wie denn ohne Gehirn und somit ohne Gedächtnis?! Ein Fötus in der späten Schwangerschaft hingegen, beginnt tatsächlich etwas wahrzunehmen und auch der jüngere Fötus wird durch Stresshormone der Schwangeren beeinflusst. Dadurch wird der spätere Säugling geprägt. Innerhalb der ersten zwölf Schwangerschaftswochen ist aber keine Wahrnehmung möglich. Übrigens ändert sich auch der Umgang mit dem geborenen Säugling, wenn die Schwangerschaft problematisch war, was ein Baby natürlich auch prägt...
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waldfroschwaldfrosch Nun ist die Abtreibung also bereits wesentlich harmloser als eine Geburt.!!
Rede dir alles zurecht wie du willst. Dein Herz kennst nur du ...............und Gott!
Kommentar von
DemandantoDemandanto Das kann dir jeder Arzt bestätigen. Aber ich weiß, du lässt auch das hier wieder zensieren, damit keiner etwas gegenteiliges erfährt. Mit welchem Recht du hier von Wahrheit sprechen willst, wo du doch jede Diskussion nur unterdrücken willst, kannst wahrscheinlich nur du kapieren!
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4Antwort von
karigankarigan
Ich würde mal sagen die meisten Leute verdrängen auf Teufel komm raus.
Kommentar von
annemarie37annemarie37 Das ist die billigste Behauptung: wer keine Schuldgefühle hat, verdrängt... So ein Quatsch.
Kommentar von
waldfroschwaldfrosch Es gibt wohl tatsächlich Frauen die keine Schuldgefühle haben , ...Denn diese Schuldgefühle sind ** ja immer** nur eingeredet... Ergo ist das Existieren subjektiver Schulgefühle eine Lüge .
So einfach ist die Logik !
Kommentar von
KayahiKayahi Niemand sagt, dass es keine Schuldgefühle gäbe, dafür sorgen fanatische Abtreibungsgegner wie du zur Genüge. Es gibt nur keine Schuld die diese Schuldgefühle begründet.
Kommentar von
GrittiGritti Denn diese Schuldgefühle sind ** ja immer** nur eingeredet... <
...... dafür sorgen fanatische Abtreibungsgegner wie du zur Genüge. Es gibt nur keine Schuld die diese Schuldgefühle begründet.<
Dein posting, kayahi, bestätigt das nur, was waldfrosch geschrieben hat
Kommentar von
waldfroschwaldfrosch @Kayahi
Es ist doch absolut lächerlich jemanden als fanatischen Abtreibungsgegner zu bezeichnen der selbst eine solche hat durchführen lassen...
Du kommst einfach nicht los von deinem ideologischen Sprach Terminus !
Kommentar von
KayahiKayahi Es gibt so einige Frauen die selbst abgetrieben haben und entweder vorher fanatische Abtreibungsgegner waren, oder anschließend welche geworden sind. Es gibt auch mittlerweile sehr viele extreme Atomkraftgegner, die vor einem Jahr selbst noch Atom-Strom bezogen haben.
Ich komme nicht los von meinem "ideologischen Sprachterminus" weil ihr nicht davon los kommt immer wieder die gleichen Vorwürfe, die gleichen Lügen, die gleichen verfälschten Informationen in Umlauf zu bringen.
Soll ich schweigend zusehen, während ihr euer Schindluder treibt? Macht iohr doch andersrum auch nicht. Ich hab auch ehrlich gesagt keine Lust mehr auszudiskutieren, wer hier, was, warum schreibt. Wir können gerne sachlich weiter diskutieren, aber hört endlich auf mich zu analysieren, das nervt gewaltig. Wenn ich jemals in den Genuss einer professionellen Psychoanalyse kommen sollte, schicke ich dir gern eine Kopie des Protokolls...
Kommentar von
karigankarigan Was soll das? Ich habe nie behauptet dass alle Leute Schuldgefühle haben...es ging ja auch nicht darum ob alle Leute Schuldgefühle haben, sondern nur darum wie sie, die Leute die sie haben, damit umgehen. und meiner Ansicht nach versuchen viele Leute diese unangenehmen Emotionen weg zu drängen. Das sage ich aus eigener Erfahrung und die kannst du mir wohl schlecht nehmen.
Zudem überleg dir mal deine Ausdrucksweise, man kann das auch weniger provozierend äußern.
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0Antwort von
funnypookyfunnypooky
Natürlich ist im Fach Religion impliziert, dass eine Abtreibung erst mal generell falsch ist . Abtreibung ist in jeder christlichen Konfession und auch in anderen Religionen eine Sünde. Daher auch der "Umgang mit der Schuld" nach der Abtreibung. Denn man hat ja eine schwerwiegende Sünde begangen.
Es ist generell nichts daran einzuwenden, wenn eine Frau diese Weltanschauung hat. Wenn sie trotzdem abtreibt, stellt sich natürlich die Frage, weshalb sie das tut - wurde sie gezwungen, tut sie es zum Wohle des Kindes? Setze lieber mal hier an.
Frauen, die nicht glauben, dass eine Abtreibung von vorneherein zu verurteilen ist, werden auch wahrscheinlich keine Schuldgefühle haben.
Kommentar von
ditchwich Deine Antwort hat was an sich, funnypooky. Mit andern Worten: das angebliche "Post Abortion Syndrom" (PAS), ist eigentlich ein "Post Religion Syndrom". Oder: Religion macht krank...
Kommentar von
GrittiGritti ditchwich@, jeder Mensch hat ein Gewissen, das "beisst", wenn man etwas Unrechtes tut. Doch man kann sein Gewissen auch zum Schweigen bringen, indem man nicht auf es hört. Das Gewissen rührt sich dann zwar nicht mehr, doch die Schuld fällt ins Unterbewusstsein und wirkt von dort aus. Dem Betreffenden ist dann oft rätselhaft, was mit ihm los ist und warum er Sinnlosigkeitsgefühle u.ä. hat, warum er sich nicht von Herzen freuen kann, warum er in seinen Beziehungen so kalt ist, warum er vielleicht diffuse Krankheiten hat.
Wenn jemand sein Leben genießen will, dann ist es nicht gut, mit begangenener Schuld zu spassen, sondern zuzusehen, wie man sie los wird. Auch wenn man das noch nicht ernst nehmen kann: Schuld zuzugeben und sich dagegen zu entscheiden ist etwas das man für sich selber tut, damit es einem gut geht im Leben. - Und dabei ist es es ganz egal, ob man einer Religion angehört oder nicht, ob man an einen Gott glaubt, oder Atheist ist.
Kommentar von
funnypookyfunnypooky Auch Frauen, deren völlig regligionsfreie Weltanschaaung und Moral besagt, dass Abtreibung falsch ist (gibt es auch) werden danach Schuldgefühle haben. Das hat nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun. Ich wollte keinesfalls darauf schließen, dass Religion was schlechtes ist.
Das Post Abortion Syndrom wurde wissenschaftlich nie anerkannt. Dass sich Frauen unmittelbar nach einer Abtreibung nicht besonders toll fühlen, ist klar, aber das ist nicht unbedingt eine Krankheit, sondern eine normale Reaktion auf eine Ausnahmesituation.
Kommentar von
waldfroschwaldfrosch @Funnypooky
Ja genau !! diese normale Reaktion auf die Ausnahmesituation ist eben das Post Abortion Syndrom. Dieses Bild ist sehr wohl wissenschaftlich annerkannt ,jedoch nicht bei den Abtreibungsberfürwortern .
Kommentar von
KayahiKayahi Und wenn ich nach der Trennung meines Partners um die verlorene Beziehung trauere? Ist das dann das Post Breakup Syndrom? Kann man nicht einfach um traurige Erlebnisse trauern, muss das gleich eine Krankheit sein? Und kann es nicht sein, dass Frauen zusätzlich unter einer Depression oder einer Belastungsstörung, oder einer anderen psychosomatischen Erkrankung leiden,deren Ursprung nicht in der Abtreibung liegt?
Ist nicht möglich, oder?
Da zitierst du dich lieber selbst, denn seriöse Belege hast du ja eh nicht und behauptest dass Abtreibungen krank machen, weil du deine Entscheidung nicht verkraftest.
Und meinst du nicht, dass deine Kinder vielmehr unter dir und deiner Trauer leiden/gelitten haben, als unter einer Abtreibung von der sie höchstwahrscheinlich nicht viel mitbekommen haben?
Kommentar von
waldfroschwaldfrosch @Funnypooky
Das Gewissen stirbt ....wenn jemand lange in der Sünde verharrt...das ist der Grund warum jemand villeicht keine Schuldgefühle hat.
Kommentar von
KayahiKayahi Wenn Abtreibung eine Sünde ist und das Gewissen stirbt, wenn man diese "Sünde" nicht anerkennt, dann frage ich mich, warum mein Gewissen ganz und gar nicht tot ist? Kann es vielleicht daran liegen, dass ich mir sowohl die Trauer als auch das Recht auf meine Entscheidung zugestanden und damit einen gesunden Umgang mit dem Thema gefunden habe? Oder war meine Seele schon vorher tot weil ich nicht an Gott glaube?
Kommentar von
funnypookyfunnypooky "Das Gewissen stirbt" geht ins philosophisch-religiöse, das hat nichts mit dem Post Abortion Syndrome zu tun. Die emotionale Ausnahmesituation ist verständlich und eine natürliche Reaktion, dennoch ist es keine alleinstehende physische Krankheit, wie z.b. klinische Depression, rein wissenschaftlich gesehen. Dass es sich doch um eine solche handelt, ist schlicht ein Falschinformation. Wie man das dann von einem religiösen Standpunkt aus beurteilt, ist eine andere Sache, aber nicht relevant.
Genau diese Ansicht, dieses vehemente Bestehen darauf dass eine Frau sich "Schuld" aufläd, sorgt dafür dass Frauen sich irgendwann tatsächlich schlecht fühlen! Wenn du der Meinung bist schuldig zu sein und dich dadurch besser fühlst zu beichten und zu beten, ist das gut für dich, aber bitte, bitte hör auf anderen Frauen deine Meinung aufdrängen zu wollen und ihnen eine Last aufzuzwingen! Eine Abtreibung ist nicht schön, es ist traurig und schwer sich dazu zu entschließen, aber es gibt keine Schuld die man auf sich läd! Deine subjektive Wahrnehmung mag eine andere sein (anscheinend hat deine Schwester ihren Teil dazu beigetragen), aber du hast kein Recht anderen Frauen ein unnötig schlechtes Gewissen einzureden. Trennungen sorgen auch immer wieder für Depressionen und auch Suizid ist nicht unüblich, darf sich deshalb Niemand mehr trennen? Machen sich diese Menschen auch schuldig?
Schuld ist nicht etwas Subjektives !
Auch wenn du das immer wieder Gebetsmühlen artig wiederholst ! Du kannst diese Behauptung nicht belegen ,geschweige denn beweisen.
Moral ist etwas Subjektives und die Moral sagt uns was gut und was schlecht ist, was richtig und was falsch ist. was eine Sünde, Schuld oder sonstwas ist und was nicht. Hätte man dir nicht irgendwann beigebracht dass es falsch ist Jemanden zu bestehlen, dann wäre es für dich überhaupt nicht schlimm dem Nachbarn seine Gartenstühle wegzunehmen.
Das Empfinden von Schuld ist also sehr wohl etwas Subjektives.
Es ist eine Einstellungssache ob man sich nach einer Abtreibung schuldig fühlt, oder nicht.
Wer sich als Frau verpflichtet fühlt, bei einer Schwangerschaft automatisch alle eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und voll und ganz für den Erhalt der Schwangerschaft zu leben, wird sich schuldig fühlen, wenn er diese dann bewusst abbricht.
So geht es aber nunmal nicht jeder Frau! Es ist einfach abartig, dass du Frauen immer wieder eine Schuld unterstellst, auch wenn diese sich nicht im geringsten schuldig fühlen!
Was willst du denn damit erreichen? Das sich bitte noch ein paar mehr Frauen genau so schlecht fühlen wie du es damals getan hast, damit du weiter behaupten kannst, dass Abtreibungen den Frauen schaden?
Freu dich doch einfach für sie, dass es ihnen besser ergangen ist. Zeig doch mal Größe und christliche Nächstenliebe.
@ KAyahi
Du unterstellst mir hier ziemlich bösartige Sachen .. ist Dir das eigentlich klar ?
Genau das Gegenteil ist meine Motivation und Absicht! Ich habe das Leid der Frauen satt! Ich selbst leide ja nicht mehr ....deshalb kann ich jetzt mit Euch leiden die ihr euren eigenen Schmerz und den anderer negiert.
Wenn du tatsächlich keinen Schmerz hast ,dann freut es mich für dich .
Lass aber andere bitte einen Ausweg finden...auch wenn du selbst keinen solchen brauchst .
Was unterstelle ich dir denn so Bösartiges? Und vorallem was unterstellst du mir und Anderen?
Ich halte keine Frau davon ab sich Hilfe zu suchen um eine Abtreibung zu verarbeiten, ich sage auch gar nicht dass sie diese schlechten Gefühle nicht haben und/oder zulassen dürfen, schließlich habe ich selbst auch viel weinen müssen um das Ganze zu verarbeiten, ich weigere mich aber den Frauen eine Schuld aufzuerlegen.
Damit hilft man ihnen nicht, sondern macht ihnen das Leben noch schwerer. Wenn du hier aufmerksam durch stöberst, findest du einige Antworten von mir, in denen ich Frauen rate sich Hilfe zu suchen, eine Therapie in Anspruch zu nehmen und zu trauern.
Es ist keinesfalls so dass ich Frauen nicht ein recht auf Trauer zuspreche, im gegenteil, ich halte das für sehr wichtig! Sich selbst zu geisseln, weil man sich schuldig fühlt, bringt hingegen keine Besserung.
Du unterstellst mir schon wieder vieles .....ich habe nie gesagt ,jemand müsse sich selbst geisseln.. Du legst mir oft Dinge in den Mund die ich weder gesagt habe noch denke , über dich und Frauen die Abgetrieben haben . Aber du gehst weder darauf ein was ich sage noch willst du verstehen was ich meine. Du hast deinen Feind in mir gefunden,obwohl ich sehr wohl deine Freund bin. Du verstehst es nur noch nicht. Deshalb werde ich hier nicht mehr mit diesem "Dialog" fortfahren. Gruss
PS: Du hast offenbar nicht bemerkt das ich durch aus auch schon Antworten von dir Positiv bewertet habe .....
Der Begriff geisseln hat lediglich als Metapher gedient... Dass du Antworten von mir positiv bewertet hast ist mir aufgefallen, ich bewerte genauso gute Antworten von Naschkatzz zum Beispiel positiv, wenn mir eine Antwort von dir zusagt ebenso, deswegen sind wir noch keine Freunde, mein Feind bist du aber auch nicht. Wenn ich auf eine deiner Aussagen nicht eingegangen bin, auf die du gern eine Antwort von mir gehabt hättest, tut mir das leid, ich hol das gern für dich nach wenn du mir die entsprechende Aussage nennst.