also:
zBs: Du bist Schwanger und erfährst von deinem Frauenartzt dass, das Kind Schwerbehindert auf die Welt kommt, würdet ihr das Kind abtreiben?
Also ich meine jetzt nicht eine hamlose behinderung, nehmen wir als Beispiel das Kind würde nicht hören und reden können...
Abtreiben oder nicht Abtreiben...

Ich persönlich würde jedes Kind behalten, unabhängig von der Diagnose. Dem Kind würde eine Abtreibung die Chance nehmen, zu erfahren, was Leben ist. Natürlich machen solche Kinder dem Vergleichen ein Ende. Aber ich glaube, genau das brauchen wir. Leben ist nicht nur Schema F. Eine Abtreiung vornehmen zu lassen würde heißen, dieses Kind für wertlos zu erklären. Wer gäbe mir dieses Recht dazu? Der Wert eines Kindes liegt nicht darin, daß es reden oder sprechen kann, sondern darin, daß es da ist. Es hat ein Recht darauf geliebt zu werden. Es ist im Mutterleib ganz klein und schutzlos und wird vielleicht auch ganz hilflos bleiben, dies erfordert gemeinsamen Einsatz. Eine Abtreibung löst meist keine Probleme, sondern bringt noch neue hinzu. Gerne kannst Du Dich mit Deiner Frage an ausweg-pforzheim.de wenden, die werden Dir einfühlsam weiterhelfen.
definitiv nicht hier fragen !!!
Das ist eine mehr als emotionale Entscheidung und auch Ärzte können irren! Wenn es dich betrifft, dann entscheide zusammen mit dem Partner was ihr wollt. Sucht definitiv andere Ärzte auf und vertraut der Natur: In 95% aller Fälle sorgt die Natur von selbst dafür, dass Missbildungen vorzeitig abgestoßen werden! Und wenn ihr das seltene Pech habt, vom Rest betroffen zu sein: Auch Behinderte Menschen sind Menschen und haben ein Recht zu leben!!!
pattimarie1 am 12. Oktober 2009 20:39 Sehr gute Antwort!!!

als ich mit meiner tochter im krankenhaus war, war dort ein junge der 8 !!! mal wieder belebt wurde und sein hirn an verschiedenen stellen kaputt war. man hat ihn trotzdem immer wieder geholt, seine mutter meinte nur, das ist ein lebewesen und mein kind ich liebe es auch so. ich selber habe auch eine tochter die zu 80 % behindert ist. es ist trotzdem ein lebewesen.

auf einer seite Ja ,aber dann halt wieder nein. Ich habe in meine bekannten solch einen Fall,die war SEHR klein ,und ist voll Behindert,aber GOTT sei dank Lebt sie und ist so ein Liebes Kind,ich würde zusammen brechen wenn es sie nicht mehr geben würde .

Es werden so viele Kinder gesund geboren, welche vom Arzt im Mutterleib als behindert diagnostiziert wurden. Das Problem heute ist ja, dass die Ärzte fürchten müssen, zum "Schadenersatz" herangezogen zu werden, wenn das Kind wirklich behindert geboren wird. Daher wird oft leichtfertig zur Abtreibung geraten. Am Besten wäre es, wenn es diese ganzen vorgeburtlichen Untersuchungsmöglichkeiten gar nicht gäbe. Und alles dem Lauf der Natur zu überlassen, wie es seit Jahrtausenden die einzige Möglichkeit war.

Ich bin ja nicht Herr über Leben und Tod. Außerdem habe ich im Bekanntenkreis einen Fall, wo die Ärzte auf Abtreibung drängten, weil das Kind einen Wasserkopf habe. Die Mutter blieb fest, und das Kind wurde gesund geboren.
>...dass das Kind Schwerbehindert auf die Welt kommt... - Bist Du Dir wirklich so sicher?
http://www.gutefrage.net/frage/was-spricht-alles-gegen-eine-abtreibung
beantwortet von soulmate am 25. Juni 2009 12:12
Bei meinen Sohn wurde in der 13.ssw eine Nakenfalte von 4,5mm festgestellt, der Arzt wollte sofort ein Abtreibug veranlassen! Ich hab mich für mein Baby entschieden, obwohl der Arzt meinte das dieses Kind sicher behindert sein wird und er gab mir keine hoffnung das ein Wunder geschehen wird! Ich lehnte jede untersuchung ab, ausser das Organscreening hatte ich machen lassen, aus dem Grund - wenn er nach der Geburt medizinische hilfe bräuchte! Anscheinend hätte er ja ein Down syndrom werden sollen! Oder nicht Lebensfähig!
Ich gebar am 27.01.09 einen kerngesunden Jungen, sogar mit 3980gramm und 53cm groß!
Wer sagt da, dass es keine Wunder gibt, ich halte dieses Wunder in meinen Händen!
Ich hab mich trotz dieser Diagnose für ihn entschieden! Meine Meinung, wer keine Kinder haben möchte oder er zweifeln hat, der sollte sich unterbinden oder gar keinen Sex haben!
Das ist der einzige Schutz nicht schwanger zu werden!
Auch finde ich es eine frechheit, gleich Kinder abzutreiben, wo die möglichkeit besteht, dass es nicht ganz gesund sein wird! Aber das ist immer ein Risiko und wenn man sich Kinder wünscht, sollte man auch damit rechnen, dass es vielleicht nicht immer ganz spo perfekt sein wird!
Dies war mein drittes Kind, es war auch nicht geplant, da ich alleine Lebe, aber ich liebe meine Kinder!
Sie sind das beste was in meinen Leben passiert sind!
So sollte eigentlcich jeder Denken!
Liebe Grüße Manueal
NEIN! Bei deinem Beispiel sicher nicht. Auch ein Kind dass nicht reden und hören kann, kann ein schönes Leben haben. Es gibt viele Gehörlose. Aber bei einer anderen Behinderung, bei dem ein Kind z.B immer an Maschienen angeschlossen sein muss, starke Schmerzen leiden würde etc. würde ich ihm das schon ersparen.

das muss man genau abwägen. wenn das kind ein nahezu normales leben führen kann, dann würde ich es auf jeden fall behalten, wenn das kind aber z.b. nur mit schläuchen und tausenden medikamenten überleben kann und ihm große schmerzen bevorstehen, dann würde ich mich, als abtreibungsgegner wohl auch für eine abtreibung entscheiden. das muss man aber wirklich für den einzelfall betrachten und kann das nicht so pauschal sagen. problematisch wird so eine entscheidung vorallem, wenn man schon ein kind hat, welches durch ein starkbehindertes geschwisterchen viel einbüßen müsste.
taubstumm hätte ich nun gerade nicht als beispiel gewählt, ich würde über eine Abtreibung nachdenken, wenn das Kind nie in der Lage sein würde, sich selbst zu versorgen, also nicht allein essen, aufstehen, anziehen, laufen,... Taubstumme, blinde oder leicht missgebildete Menschen haben heutzutage doch alle Möglichkeiten, sich trotzdem zu entfalten - wenn der Verstand mitmacht. Bei Mehrfachbehinderten (Querschnitt und Blind z.Bsp.) wäre es schon wieder anders. Ich hoffe, dass Du niemals ernsthaft vor der Frage stehst, denn ich habe das schon 2 Wochen lang mitgemacht (Diagnose unklare Zysten beidseitig im Fötus, Verdacht auf Schwerstbehinderung bei Nichtrückbildung. Bei Zweituntersuchung war nichts mehr davon da.)

Wenn das Kind ständig Schmerzen hätte, oder immer zu 100% Aufsicht braucht, gar nicht am Leben teilnimmt sondern sich nur quält, dann auf alle Fälle. Es gibt aber viele Arten von Behinderungen und da muss man im Einzelfall abwägen. Dem Kind ist nicht geholfen, wenn die Eltern unter der Belastung zusammenbrechen, sich trennen und das Kind dann ins Heim kommt, wo sich niemand so kümmern kann wie in einer Familie und es dadurch Defizite hat. Aber das müssen die Eltern "dann" entscheiden. Vorher kann man eine Meinung haben, aber ob man das dann auch so umsetzt ...

Das ist eine verdammtschwere Entscheidung. Kommt auf die Behinderung und die Lebensprognose an.
>Kommt auf die Behinderung und die Lebensprognose an. - Na, da könnte ich durchaus auf Deiner Abschussliste stehen! In den USA haben bei Umfragen viele Eltern angegeben, dass sie eine Abtreibung befürworten würden, wenn vorgeburtlich festgestellt werden könnte, dass das Kind zur Fettleibigkeit neigt oder eine Brille tragen müsste.
almmichel am 11. Oktober 2009 12:14 Ich meine den Schweregrad der Behinderung. Z. B. ein dauernder Pflegefall. Nicht fettleibigkeit oder Brillenträger. Du hast zugespitzt. Man sollte das Verhältnis wahren.
>Du hast zugespitzt. Man sollte das Verhältnis wahren. - Auch grosse Katastrofen fangen oft klein an. Ich habe Deinen Gedanken konsequent weitergedacht, um Dir die mögliche Folgen vor Augen zu halten.
Du stellst das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen grundsätzlich zur Disposition. Da ist die Frage, wo denn die Grenze verlaufen soll, durchaus berechtigt. Wenn Du das auf >z. B. ein dauernder Pflegefall begrenzt, dann machen andere das noch lange nicht genau so.

ja, die Belastung ein leben lang ist enorm - für alle.

Ja, würde ich.
ich auch
Bienenfresser am 1. Oktober 2009 11:58 Kultur des Todes. Mich schaudert.
@bienenfresser: Warum gleich so aggressiv reagieren? Nicht alle Menschen (Frauen, Eltern, Familien) sind gleich belastbar. Das muss jede Frau, jedes Paar für sich selbst entscheiden, wieviel sie tragen können.
Auch wenn ich nicht persönlich angesprochen bin, ziehe ich mir diesen Schuh an, da ich gerade hier zu tun habe:
Bienenfresser: >Kultur des Todes. Mich schaudert. - Was soll an dieser Feststellung aggressiv sein?
Du hast heute an anderer Stelle geschrieben: >behalt deinen Senf lieber für dich. Sie hat dich nicht um deine Meinung gefragt.- Das empfinde ich als aggressiv.

wäre eine schwere enscheidung,aber ich denke auch ja.glücklich kann dieses Kind wohl nie werden.
>glücklich kann dieses Kind wohl nie werden. - So? Und Du kannst das so sicher beurteilen, dass es für das Todesurteil ausreicht?

Ich würde es auch tun.Was hat das Kind denn vom Leben?Mir würde es zwar nicht gut gehen dabei,aber ich glaube,für´s Kind und für die Eltern wäre es besser....
Ehrlich gesagt,keine Ahnung was ich machen würde,da ich bei meinen Schwangerschaften nie hab irgendwelche tests hab machen lassen.
Das war sehr weise. Solange keine vorgeburtlichen Therapiemöglichkeiten existieren, läuft der grösste Teil der Tests auf die schwere Entscheidung hinaus, das Kind töten zu lassen oder zu behalten.

Ja,auch wennn es hart klingt aber so bleibt dem kind ein schweres leben erfüllt.
Sieh an, humanes töten also!
Im dritten Reich sprach man von lebensunwertem Leben und Euthanasie.
ja klar. es quält sich sonst STÄNDIG im leben.
Woher willst Du das wissen?