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Abtreibung beim schwerbehindertes Kind?

Frage von TOPGutefrage TOPGutefrage

also:

zBs: Du bist Schwanger und erfährst von deinem Frauenartzt dass, das Kind Schwerbehindert auf die Welt kommt, würdet ihr das Kind abtreiben?

Also ich meine jetzt nicht eine hamlose behinderung, nehmen wir als Beispiel das Kind würde nicht hören und reden können...

Abtreiben oder nicht Abtreiben...

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Antworten (20)

  • 10
    Antwort von Tikwa Tikwa

    Ich persönlich würde jedes Kind behalten, unabhängig von der Diagnose. Dem Kind würde eine Abtreibung die Chance nehmen, zu erfahren, was Leben ist. Natürlich machen solche Kinder dem Vergleichen ein Ende. Aber ich glaube, genau das brauchen wir. Leben ist nicht nur Schema F. Eine Abtreiung vornehmen zu lassen würde heißen, dieses Kind für wertlos zu erklären. Wer gäbe mir dieses Recht dazu? Der Wert eines Kindes liegt nicht darin, daß es reden oder sprechen kann, sondern darin, daß es da ist. Es hat ein Recht darauf geliebt zu werden. Es ist im Mutterleib ganz klein und schutzlos und wird vielleicht auch ganz hilflos bleiben, dies erfordert gemeinsamen Einsatz. Eine Abtreibung löst meist keine Probleme, sondern bringt noch neue hinzu. Gerne kannst Du Dich mit Deiner Frage an ausweg-pforzheim.de wenden, die werden Dir einfühlsam weiterhelfen.

  • 7
    Antwort von aristokrat aristokrat

    Es werden so viele Kinder gesund geboren, welche vom Arzt im Mutterleib als behindert diagnostiziert wurden. Das Problem heute ist ja, dass die Ärzte fürchten müssen, zum "Schadenersatz" herangezogen zu werden, wenn das Kind wirklich behindert geboren wird. Daher wird oft leichtfertig zur Abtreibung geraten. Am Besten wäre es, wenn es diese ganzen vorgeburtlichen Untersuchungsmöglichkeiten gar nicht gäbe. Und alles dem Lauf der Natur zu überlassen, wie es seit Jahrtausenden die einzige Möglichkeit war.

  • 7
    Antwort von benutzer27 benutzer27

    definitiv nicht hier fragen !!!

    Das ist eine mehr als emotionale Entscheidung und auch Ärzte können irren! Wenn es dich betrifft, dann entscheide zusammen mit dem Partner was ihr wollt. Sucht definitiv andere Ärzte auf und vertraut der Natur: In 95% aller Fälle sorgt die Natur von selbst dafür, dass Missbildungen vorzeitig abgestoßen werden! Und wenn ihr das seltene Pech habt, vom Rest betroffen zu sein: Auch Behinderte Menschen sind Menschen und haben ein Recht zu leben!!!

    Kommentar von pattimarie1 pattimarie1pattimarie1

    Sehr gute Antwort!!!

  • 6
    Antwort von Gritti Gritti

    Ich bin ja nicht Herr über Leben und Tod. Außerdem habe ich im Bekanntenkreis einen Fall, wo die Ärzte auf Abtreibung drängten, weil das Kind einen Wasserkopf habe. Die Mutter blieb fest, und das Kind wurde gesund geboren.

  • 5
    Antwort von Progo Progo

    >...dass das Kind Schwerbehindert auf die Welt kommt... - Bist Du Dir wirklich so sicher?

    Was spricht alles gegen eine Abtreibung?
    beantwortet von soulmate am 25. Juni 2009 12:12

    Bei meinen Sohn wurde in der 13.ssw eine Nakenfalte von 4,5mm festgestellt, der Arzt wollte sofort ein Abtreibug veranlassen! Ich hab mich für mein Baby entschieden, obwohl der Arzt meinte das dieses Kind sicher behindert sein wird und er gab mir keine hoffnung das ein Wunder geschehen wird! Ich lehnte jede untersuchung ab, ausser das Organscreening hatte ich machen lassen, aus dem Grund - wenn er nach der Geburt medizinische hilfe bräuchte! Anscheinend hätte er ja ein Down syndrom werden sollen! Oder nicht Lebensfähig!

    Ich gebar am 27.01.09 einen kerngesunden Jungen, sogar mit 3980gramm und 53cm groß!

    Wer sagt da, dass es keine Wunder gibt, ich halte dieses Wunder in meinen Händen!

    Ich hab mich trotz dieser Diagnose für ihn entschieden! Meine Meinung, wer keine Kinder haben möchte oder er zweifeln hat, der sollte sich unterbinden oder gar keinen Sex haben!

    Das ist der einzige Schutz nicht schwanger zu werden!

    Auch finde ich es eine frechheit, gleich Kinder abzutreiben, wo die möglichkeit besteht, dass es nicht ganz gesund sein wird! Aber das ist immer ein Risiko und wenn man sich Kinder wünscht, sollte man auch damit rechnen, dass es vielleicht nicht immer ganz spo perfekt sein wird!

    Dies war mein drittes Kind, es war auch nicht geplant, da ich alleine Lebe, aber ich liebe meine Kinder!

    Sie sind das beste was in meinen Leben passiert sind!

    So sollte eigentlcich jeder Denken!

    Liebe Grüße Manueal

  • 5
    Antwort von Knuddel72 Knuddel72

    als ich mit meiner tochter im krankenhaus war, war dort ein junge der 8 !!! mal wieder belebt wurde und sein hirn an verschiedenen stellen kaputt war. man hat ihn trotzdem immer wieder geholt, seine mutter meinte nur, das ist ein lebewesen und mein kind ich liebe es auch so. ich selber habe auch eine tochter die zu 80 % behindert ist. es ist trotzdem ein lebewesen.

  • 5
    Antwort von Lehnchen1995 Lehnchen1995

    auf einer seite Ja ,aber dann halt wieder nein. Ich habe in meine bekannten solch einen Fall,die war SEHR klein ,und ist voll Behindert,aber GOTT sei dank Lebt sie und ist so ein Liebes Kind,ich würde zusammen brechen wenn es sie nicht mehr geben würde .

  • 3
    Antwort von jane235 jane235

    NEIN! Bei deinem Beispiel sicher nicht. Auch ein Kind dass nicht reden und hören kann, kann ein schönes Leben haben. Es gibt viele Gehörlose. Aber bei einer anderen Behinderung, bei dem ein Kind z.B immer an Maschienen angeschlossen sein muss, starke Schmerzen leiden würde etc. würde ich ihm das schon ersparen.

  • 1
    Antwort von Kylee Kylee
    Abtreibung ist eine Notlösung, da gib ich Euch recht aber:

    Behinderte Kinder in die Welt zu setzen ist viel schlimmer als Abtreibung!
    draus werden meist  unglückliche, psychich kranke und gelegentlich sogar perverse Menschen.

    Feigheit und Egoismus sollten keine Gründe für eine Geburt sein -  gebären weil man den Mut nicht hat den schwereren Weg der Abtreibung zu gehen, finde ich moralisch unverzeihlich.

    Eine Frau kann im Leben ca. 200 mal !!! schwanger werden, darauf weist die alte Bezeichnung Schwangerschaftsunterbrechung hin. Nur 6 Wochen nach einem Abgang kann eine Frau erneut schwanger werden, und den Abgang (Schwangerschaftsunterbrechung) kann man medikamentös herbeiführen, ohne irgendwelches, erniedrigendes Saugen und Schaben, aber das will ja keineR, Ru-486 ist zu einfach, da leidet Frau nämlich nicht, stammt von den Katholiken die Theorie die hier so gerne nachgeplappert wird von rosarot glücklichen Kühen....

  • 1
    Antwort von sternchenausdd sternchenausdd

    das muss man genau abwägen. wenn das kind ein nahezu normales leben führen kann, dann würde ich es auf jeden fall behalten, wenn das kind aber z.b. nur mit schläuchen und tausenden medikamenten überleben kann und ihm große schmerzen bevorstehen, dann würde ich mich, als abtreibungsgegner wohl auch für eine abtreibung entscheiden. das muss man aber wirklich für den einzelfall betrachten und kann das nicht so pauschal sagen. problematisch wird so eine entscheidung vorallem, wenn man schon ein kind hat, welches durch ein starkbehindertes geschwisterchen viel einbüßen müsste.

  • 1
    Antwort von Pumuckl70 Pumuckl70

    taubstumm hätte ich nun gerade nicht als beispiel gewählt, ich würde über eine Abtreibung nachdenken, wenn das Kind nie in der Lage sein würde, sich selbst zu versorgen, also nicht allein essen, aufstehen, anziehen, laufen,... Taubstumme, blinde oder leicht missgebildete Menschen haben heutzutage doch alle Möglichkeiten, sich trotzdem zu entfalten - wenn der Verstand mitmacht. Bei Mehrfachbehinderten (Querschnitt und Blind z.Bsp.) wäre es schon wieder anders. Ich hoffe, dass Du niemals ernsthaft vor der Frage stehst, denn ich habe das schon 2 Wochen lang mitgemacht (Diagnose unklare Zysten beidseitig im Fötus, Verdacht auf Schwerstbehinderung bei Nichtrückbildung. Bei Zweituntersuchung war nichts mehr davon da.)

  • 1
    Antwort von aschaub aschaub

    Wenn das Kind ständig Schmerzen hätte, oder immer zu 100% Aufsicht braucht, gar nicht am Leben teilnimmt sondern sich nur quält, dann auf alle Fälle. Es gibt aber viele Arten von Behinderungen und da muss man im Einzelfall abwägen. Dem Kind ist nicht geholfen, wenn die Eltern unter der Belastung zusammenbrechen, sich trennen und das Kind dann ins Heim kommt, wo sich niemand so kümmern kann wie in einer Familie und es dadurch Defizite hat. Aber das müssen die Eltern "dann" entscheiden. Vorher kann man eine Meinung haben, aber ob man das dann auch so umsetzt ...

  • 1
    Antwort von almmichel almmichel

    Das ist eine verdammtschwere Entscheidung. Kommt auf die Behinderung und die Lebensprognose an.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    >Kommt auf die Behinderung und die Lebensprognose an. - Na, da könnte ich durchaus auf Deiner Abschussliste stehen! In den USA haben bei Umfragen viele Eltern angegeben, dass sie eine Abtreibung befürworten würden, wenn vorgeburtlich festgestellt werden könnte, dass das Kind zur Fettleibigkeit neigt oder eine Brille tragen müsste.

    Kommentar von almmichel almmichelalmmichel

    Ich meine den Schweregrad der Behinderung. Z. B. ein dauernder Pflegefall. Nicht fettleibigkeit oder Brillenträger. Du hast zugespitzt. Man sollte das Verhältnis wahren.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    >Du hast zugespitzt. Man sollte das Verhältnis wahren. - Auch grosse Katastrofen fangen oft klein an. Ich habe Deinen Gedanken konsequent weitergedacht, um Dir die mögliche Folgen vor Augen zu halten.

    Du stellst das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen grundsätzlich zur Disposition. Da ist die Frage, wo denn die Grenze verlaufen soll, durchaus berechtigt. Wenn Du das auf >z. B. ein dauernder Pflegefall begrenzt, dann machen andere das noch lange nicht genau so.

  • 1
    Antwort von Vrostie Vrostie

    ja, die Belastung ein leben lang ist enorm - für alle.

  • 1
    Antwort von Mariposa68 Mariposa68

    Ja, würde ich.

    Kommentar von rotius rotiusrotius

    ich auch

    Kommentar von Bienenfresser BienenfresserBienenfresser

    Kultur des Todes. Mich schaudert.

    Kommentar von elisi elisielisi

    @bienenfresser: Warum gleich so aggressiv reagieren? Nicht alle Menschen (Frauen, Eltern, Familien) sind gleich belastbar. Das muss jede Frau, jedes Paar für sich selbst entscheiden, wieviel sie tragen können.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    Auch wenn ich nicht persönlich angesprochen bin, ziehe ich mir diesen Schuh an, da ich gerade hier zu tun habe:

    Bienenfresser: >Kultur des Todes. Mich schaudert. - Was soll an dieser Feststellung aggressiv sein?

    Du hast heute an anderer Stelle geschrieben: >behalt deinen Senf lieber für dich. Sie hat dich nicht um deine Meinung gefragt.- Das empfinde ich als aggressiv.

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    Antwort von Shaila85 Shaila85

    wäre eine schwere enscheidung,aber ich denke auch ja.glücklich kann dieses Kind wohl nie werden.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    >glücklich kann dieses Kind wohl nie werden. - So? Und Du kannst das so sicher beurteilen, dass es für das Todesurteil ausreicht?

    Kommentar von Kylee KyleeKylee

    hätte ich kein Problem damit, ist nur eine Frage der Intelligenz!

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    Antwort von Gabelchen Gabelchen

    Ich würde es auch tun.Was hat das Kind denn vom Leben?Mir würde es zwar nicht gut gehen dabei,aber ich glaube,für´s Kind und für die Eltern wäre es besser....

    Kommentar von Kylee KyleeKylee

    heutzutage zahlt doch der Staat für alles, da lohnt sich ein behindertes Kind finanziell schon!

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    Antwort von rebew rebew

    Ehrlich gesagt,keine Ahnung was ich machen würde,da ich bei meinen Schwangerschaften nie hab irgendwelche tests hab machen lassen.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    Das war sehr weise. Solange keine vorgeburtlichen Therapiemöglichkeiten existieren, läuft der grösste Teil der Tests auf die schwere Entscheidung hinaus, das Kind töten zu lassen oder zu behalten.

    Kommentar von Kylee KyleeKylee

    @Progo ,,, wenn man deine diversen Manipulationsversuche so liest fragt man sich ob die Leute wirklich auf sowas reinfallen! Sicher hast du 3 oder mehr Pseudos hier !

    Ein Kind ists mit ein paar Jahren Jahren !  NACH der Geburt ist es ein Säugling und VOR der Geburt ist es ein Fötus oder Embryo,
    das ist medizinisches Basis-Wissen was jeder haben sollte,

    ein Ei ist ja auch kein Huhn!

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    Antwort von Strucki Strucki

    Ja,auch wennn es hart klingt aber so bleibt dem kind ein schweres leben erfüllt.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    Sieh an, humanes töten also!
    Im dritten Reich sprach man von lebensunwertem Leben und Euthanasie.

    Kommentar von Kylee KyleeKylee

    stimmt, tja Deutschland hat früher viel mehr geleistet, nicht nur im Ingenieurswesen,,,,,

     

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    Antwort von klawyksfelicity klawyksfelicity

    ja klar. es quält sich sonst STÄNDIG im leben.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    Woher willst Du das wissen?

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