Manuel85 am 18.03.2009 um 13:59 Uhr
Is nur mal so ne Umfrage
Würdet ihr euer Baby abtreiben lassen wenn ihr wüsstet das es Behindert auf die Welt kommen würde um Ihm vielleicht ein schweres leben zu ersparen ?

stand am 17.12.08 vor der wahl. ich war im 5ten monat, man gab dem kind eine lebenserwartung von 10% und ich wusste nicht, was ich tun sollte. ärzte konnten/können mir nicht sagen, was mein kleiner haben wird an der geburt. ich habe mich trotzdem für ihn entschieden. ich habe mri gesagt, was is wenn ich abtreibe, was is wenn es doch geworden wäre. ich habe mir selber gesagt, ich will ihn selber entscheiden lassen, ob er leben möchte oder nicht. mitlerweile bin ich im 8ten monat und in 4wochen wird er per kaiserschnitt geholt. ich habe kein fruchtwasswr mehr und das kind hat nierencysten und harnstau....die ärzte können mir also nicht sagen, was passiert. trotzdem kämpf ich weiter mit dem kleinen und ich weis das alles gut wird. ich hab den kleinen jetzt schon so lieb egal was passiert, man kann alles schaffen, wenn man will.

Kommt auf die schwere der Behinderung an und meine eigenen Lebensumstände an!

Ich werde mich entscheiden, wenn es so weit ist,
das wichtigste Argument wird sicher die Meinung der Mutter sein.

Ich kenne viele Behinderte (da ich in einer Behinderteneinrichtung arbeite), die sehr gerne leben.

Ich habe vor kurzer Zeit das Thema Abtreibungen in der Schule gehabt. Einige sind bei einer Film über eine reale Abtreibung aus der Klasse gegangen oder haben sich sehr geekelt! Versuche den Ablauf hier mal zu erklären: Das Ungeborene wird durch den Scheideneingang punktiert, getötet, zerhackt und aus dem Unterleib gesaugt. Bei einer späten Abtreibung, ist das Kind voll entwickelt und ziemlich groß, so dass die Schwangere ihr totes Kind in manchen Fällen noch unter starken Beruhigungsmitteln zur Welt bringen muss. Es gibt auch Babies, die eigentlich hätten sterben sollen und gekämpft haben und einen späten Abbruch überlebten! Habe im Netz mal über Tim gelesen. Es hat mich zu Tränen gerührt. Er hat nach der Abtreibung gelebt und wurde zum Sterben in einen kahlen Raum gelegt. Der kleine Junge wollte leben und wurde 8 Stunden nach seiner " Geburt " erstversorgt. Seine leibliche Mutter hat sogar gegen den abtreibenden Arzt geklagt, weil Tim überlebt hat. Das Kind lebt in einer Pflegefamilie und hätte man ihn normal geboren, so wäre seine Behinderung weniger schlimm gewesen! Soetwas passiert in Deutschland nach einer Spätabtreibung nicht selten, doch denke ich, dass das Thema verschwiegen wird, da ich es noch nie in Skandalnachrichten auf privaten Fernsehsendern mitbekommen habe. Tims Geschichte könnt ihr unter www.timlebt.de anschauen.

das kann man erst sagen, wenn man in der situation ist...so ghet es mir zumindest. aber ich werde nicht mehr vor dieser entscheidung stehen, darüber bin ich froh

Sorry, habe mich verschrieben! Der RICHTIGE Link: www.tim-lebt.de
Ich bin gegen Abtreibung. Erstens bin ich Christ und sehe Abtreibung als Sünde, weil sich meiner Ansicht nach aus vielen Bibelstellen erkennen lässt, dass Gott auch schon für die ungeborenen Kinder Pläne hat und auch nur er Leben wieder nehmen darf. Zweitens finde ich Abtreibung auch sonst schlecht, weil dadurch ja dem Kind einfach sein Leben und seine ganze Zukunft genommen wird. Viele Behinderte können auch trotz ihrer Behinderung ein schönes Leben haben. Ich kenne einen behinderten Jungen, der Eltern hat, die sich um ihn kümmern und ihn mit Liebe behandeln und der auch glücklich zu sein scheint (auch wenn es nicht jedem so gut ergeht).
Trotzdem weiß ich nicht, was ich tun würde...als Außenstehender kann ich leicht sagen "Abtreibung? Würde ich nie tun", aber ich war noch nie in dieser Situation und bin auch noch zu jung, um überhaupt Vater zu werden und in solch eine Situation zu kommen. Aber ich hoffe, dass ich das Kind in diesem Fall am Leben lassen würde...
Ganz, ganz, ganz schwierige Frage. Wann ist Leben lebenswert? So kann man ja z.B. die Trisomie 21 ("Mongolismus") bereits vorgeburtlich durch eine Fruchtwasseruntersuchung feststellen, was dann zu einer Spätabtreibung "berechtigt". Aber diese Menschen müssen heute keineswegs mehr ein "schweres" Leben haben! Sie sind sozial und emotional sehr intelligent, die meisten können heute sehr gut lesen und schreiben lernen, Rechnen fällt den meisten etwas schwerer. Früher dachte man, diese Kinder könnten niemals schwimmen oder radfahren lernen, aber auch das ist schon längst widerlegt. Viele führen als Erwachsene inzwischen ein recht selbstständiges Leben. Und: Sie können durchaus viel Spaß am Leben haben! Inzwischen gibt es sogar schon viele Menschen, die "freiwillig" Kinder mit Down-Syndrom adoptieren. Und da gibt's doch auch berühmte behinderte Menschen, wie z.B. den bekannten Physiker und Schriftsteller Stephen W. Hawking (z.B. "Eine kurze Geschichte der Zeit.") Sollen Embryonen mit seinem Gendefekt in Zukunft aussortiert werden? Deshalb: Trotz Empfehlung der heutigen FrauenärztInnen an schwangere Frauen ab 35 Jahren, würde ich freiwillig KEINE Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Denn dann muss man auch diese schwere Verantwortung zu dieser Entscheidung auf sich nehmen.
Im Leben gibt es immer eine Lösung. Es gibt keinen zwingenden Grund abzutreiben. Abtreibung ist nie die adäquate Antwort auf die Notlage einer Schwangeren.
Die jahrzehntelange Beratungspraxis hat bewiesen, daß schwangere Frauen in einem Konflikt bei entsprechender Beratung, die diese Bezeichnung wirklich verdient, viel eher zu einem Ja zum Leben finden.
Für das Leben aber gibt es 1000 und mehr Gründe: Jedes trotz allem geborene Kind, jede glückliche Mutter veranschaulicht das aufs Neue.
Das Ziel von 1000plus ist es, 1000 vom Abtreibungstod bedrohte, ungeborene Kinder zu retten. Dabei wird nicht nur den Kindern das Leben geschenkt, sondern auch den Frauen geholfen. Denn oft ist nicht die ungeplante Schwangerschaft das eigentliche Problem, sondern andere Schwierigkeiten in ihrem Leben, die erst durch den Konflikt zu Tage treten.

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!
Eigentlich mehr um mich vor einem schweren Leben zu schützen .
Klingt wenigstens ehrlich!
Ist Dir bewusst, dass Du schon morgen selbst zu den Menschen mit Behinderung zählen könntest?

und um mich nicht selbst zu belasten.
Klingt wenigstens ehrlich!
Ist Dir bewusst, dass Du schon morgen selbst zu den Menschen mit Behinderung zählen könntest?
Ob ich aber immer noch der Meinung bin wenn ich und meine Patnerin vor der Entscheidung stehen kann ich nicht sagen. Aber jetzt würde ich ja dazu sagen.

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

kommt drauf an was es ist
In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!
Ich bin froh, dass ich noch nie vor so einer Entscheidung stand!

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

Welch edles Motiv!
Nur: Dein Kind könnte diese Haltung das Leben kosten!

Welch edles Motiv!
Nur: Dein Kind könnte diese Haltung das Leben kosten!

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!
denn ein fehlender Finger ist kein Grund, das würde dir vermutlich auch keiner sagen
In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!
besser als wenn es im nachhinein qualvoll ermordet wird...

Welch edles Motiv!
Nur: Dein Kind könnte diese Haltung das Leben kosten!

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

Welch edles Motiv!
Nur: Dein Kind könnte diese Haltung das Leben kosten!

Es kommt auf die Schwere an, wegen einem Down-Syndrom, Gaumen-Kiefer-Spalte etc. sicherlich nicht. Auch nicht wenn ihm die Beine fehlen oder so. Wenn es schwere geistige Behinderungen hätte, dann mit viel Tränen und schweren Herzens. Mag sich vielleicht böse anhören. Aber ich habe schon einige auch ältere behinderte Menschen gesehen, z.B. welche die im Wachkoma lagen,.. das ist nix

Welch edles Motiv!
Nur: Dein Kind könnte diese Haltung das Leben kosten!

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!
In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

Das ist eine so schwere Entscheidung, da spielen in der jeweiligen Situation so viele Faktoren ein Rolle. Ich denke niemand ist in der Lage eine solche Frage im Vorfeld wirklich zu beantworten.
hmm.. eine gute Frage! kommt darauf an.. zwar sagt man, man sollte jedem Kind eine Chance geben, um zu Leben... aber wenn man es behält, leidet ja auch die ganze Familie darunter...?!
nur stellt sich die frage, ob man sich selbst vor dem erschwerten leben bewahren will oder das kind.
In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

Es is eine sehr schwirige frage das weis ich , aber wenn ich doch weis das Kind wird später kein schönes leben führen durch unsere Gesellschaft oder vielleicht noch schmerzen haben sein Lebenlang dann lasse ich es soweit erst garnicht kommen auch wenn es weh tut

In den USA haben Umfragen ergeben, dass viele Eltern ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die genetische Veranlagung (Disposition) zu Fettleibigkeit oder zu Kurzsichtigkeit vogeburtlich nachgewiesen werden könnte.
Deine Einstellung ist also sehr gefährlich, weil beliebig!

Ich bin beeindruckt! Ganz viel Respekt vor Deinem Mut und Deinem Vertrauen. Ich wünsche Dir und Deinem Kleinen weiterhin viel Kraft und alles, alles Gute! Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass alles gut wird...