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Abtreibung - ja oder nein??? Schwierige Entscheidung,wer kann helfen???

Frage von Julefb Julefb

Es wurde an meiner schwangeren Schwester, 37 Jahre alt, eine Fruchtwasser- und Plazenta-Untersuchung vorgenommen. Sie zeigt eine Chromosomenabweichung "Trisomie 21" ,was man heute unter "Down-Syndrom" versteht. Nun steht sie vor der Wahl...soll sie eine Abtreibung vornehmen oder soll sie ein behindertes Kind in die Welt setzen??

Hoffe auf ernstgemeinte Antworten.

Vielen Dank!

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Antworten (18)

  • 9
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von ichbins1968 ichbins1968

    die Entscheidung ein Kind mit dem Down-Syndrom auf die Welt zu bringen ist nicht einfach, aber wenn Du das Kind fragen könntest was es gerne möchte, gaube ich kaum dass es sagen würde "ich will sterben". Klar isr es eine große Verantwortung ein behindertes Kind auf die Welt zu bringen und sich danach darum zu kümmern, aber haben behinderte Kinder nicht auch das Recht auf Leben. Natürlich kann die Entscheidung kein anderer treffen sondern nur Deine Schwester. Ich würde das Kind bekommen denn egal ob Behinderung oder nicht ein Kind ist immer ein Geschenk das man nicht weg werfen sollte

    Kommentar von Mimel MimelMimel

    gaube ich kaum dass es sagen würde "ich will sterben"

    Das ist eine wirklich gute Aussage

    Kommentar von elisi elisielisi

    Gar nichts würde es sagen. Es hat noch weder ein Bewusstsein noch irgend welche Wünsche.

    Kommentar von mimihanni mimihannimimihanni

    aber bewiesen ist, dass es Schmerzen spürt, dass das Herz schlägt und dass es nicht nur aus biologischer Sicht lebt, sondern auch aus ethischer Sicht! ... und glaubst Du irgendein Lebewesen möchte sterben?

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Schmerzen spürt ein Fötus ab der 22ten-24ten Schwangerschaftswoche. Bis dahin ist kein Bewusstsein möglich. Im Falle eines Spätabbruches wird daher der Fötus betäubt. Natürlich will kein Lebewesen sterben, viele Lebewesen haben aber erst gar keinen Willen, so auch der Fötus. Ihm ist nicht bewusst dass es die Möglichkeit gibt geboren zu werden oder zu sterben. Somit kann er auch nicht wissen welche Option ihm lieber wäre. Ich wäre meiner Mama ganz sicher nicht böse gewesen wenn sie mich abgetrieben hätte, denn ich wüsste gar nichts davon, ich bin aber natürlich dankbar dass sie mich geboren und großgezogen hat. Was eine schwangere Frau tut oder nicht tut ist allein IHRE Entscheidung.

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Dass ein ungeborenes Kind frühestens ab der 22. Woche irgend etwas spüren kann, ist natürlich Unsinn, wird aber von der Abtreibungslobby gerne verbreitet, weil in Deutschland die Schwangere bis zur 22. Woche bei einer Abtreibung straflos bleiben kann.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Ich dachte Frauen könnten bis zur Geburt straffrei abtreiben Aviana? Du solltest dich vielleicht entscheiden welche Version du hier verbreiten möchtest... Dass Föten erst in der 22ten bis 24ten Woche ein Bewusstsein ist wissenschaftlich belegt. Ohne vollständiges Gehirn ist eben kein Empfinden möglich und dieses ist nunmal vorher nicht ausreichend entwickelt.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    da fehlt das Wort entwickeln hinter dem Bewusstsein...

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Nein, das ist nicht belegt, aber du wünschst dir das so.

    Aber weil frühgeborene Kinder ab diesem Datum überlebensfähig sind, lässt sich das für dich schwer bestreiten. Also musst du es zugeben.

    Trotzdem bestreitest du, dass sie bereits Mensch sind.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Was ist mit meiner Frage, Aviana? Kann man nicht bis zur Geburt abtreiben? Hast du das nicht immer und immer wieder betont, dass die "bösen bösen" Frauen ihre "Kinder" bis zur Geburt abtreiben lassen?

    Ich habe hier mehrfach seriöse (nicht ideologisch verfälschte) Belege dafür gebracht dass die Entwicklung des Gehirns bis zur 22ten-24ten Woche nicht weit genug fortgeschritten ist für ein Bewusstsein. Unabhängig von der Lebensfähigkeit ist das Fakt! Dass du das bestreitest zeugt von deinem Scheuklappen-Blick... Frag einen Biologen, oder einen Neurologen, er wird es dir bestätigen.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Und in welchem Zusammenhang steht bitte die Überlebensfähigkeit mit dem Entwicklungsstadium des Gehirns? Das Bewusstsein macht den Fötus doch nicht lebensfähig...

    Kommentar von ichbins1968 ichbins1968ichbins1968

    ich hätte nicht gedacht dass ich hier mit meiner Aussage eine wissenschaftliche Debatte entfache ob ein Fötus ein Bewußtsein hat oder nicht, nur eindeutig ist dass auch ein behindertes Kind ein RECHT auf Leben hat, und wir Abtreibungen vornehmen weil wir zu bequem sind uns der Verantwortung zu stellen, Kind ja aber nur wenn gesund, und ich dachte nur die Amerikaner wären MEGA oberflächlich. Das ist genauseo wie oh meine 13 jährige Tochter ist schwanger wir lassen abtreiben, wären diese Eltern ihrer Verantwortung der Aufklärung gerecht geworden wäre das nicht passiert, aber das ist ein anderes Thema.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Diese Diskussion kommt hier immer wieder auf.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Diese Diskussion kommt hier immer wieder auf.

    Kommentar von annemarie37 annemarie37annemarie37

    @Aviana: Das ist durchaus belegt, aber du willst dich offenbar nicht klug machen. Dass der Fötus FRÜHESTENS ab der 22. Woche irgend etwas bewusst wahrnehmen kann, hat grad neulich eine Expertengruppe der britischen Gynäkologengesellschaft aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Publikationen einmal mehr bestätigt. Report of the Royal College of Obstetricians and Gynaecologists, London, 2010

  • 11
    Antwort von Swisslady Swisslady

    Dies kann wirklich nur deine Schwester entscheiden. Kommt darauf an, wie man zu Abtreibung steht und ob man sich imstande fühlt, entweder mit der Behinderung des Kindes oder dann halt auch mit der Abtreibung umzugehen. Ich würde deiner Schwester raten, eine Beratungsstelle aufzusuchen.

  • 8
    Antwort von Tikwa Tikwa

    Es kann nicht darum gehen, dass Deine Schwester etwas tun soll. Sondern darum, dass sie eine Entscheidung treffen kann,auf die sie in vielen Jahren stolz sein kann. Du kannst Deine Schwester ermutigen, sich bei ausweg-pforzheim.de zu melden, damit sie sich eine Perspektive erarbeiten kann, wie ihr Leben mit einem behinderten Kind aussehen kann,denn nichts braucht Deine Schwester jetzt nötiger. Vielen Dank, dass Du Dich in dieser schwierigen Situation um Deine Schwester kümmerst.

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Eine vernünftige Beratung sollet Ergebnis offen sein, das ist bei der von dir genannten Seite leider nicht gegeben, in so fern muss ich Demandanto leider recht geben. Ich habe selber eine Behinderung und werde nich leichtfertig zu Abtreibung raten, aber zu einer vernünftigen Beratung gehört für mich das auch das Wohl der werdene Eltern nicht aus den Augen verloren wird. Eines noch die Hilfe die Eltern von behinderten Kindern bekommen ist oft nicht so wie sie sein sollte, auch kirchliche Organisationen bekleckern sich da nicht immer mit Ruhm.

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Wie ich sehe war die Systemverwaltung wieder am Zensieren. Es ist Unschön wenn man Beiträge auf die man sich direkt bezieht einfach gelöscht werden. Lieber Support wie wäre es mit einer kurzen Mitteilung und der Möglichkeit dann seinen eigene Beitrag an zu passen.

    Damit das Verständnis erhalten bleibt hier kurz was Demanto, ich gebe zu, sehr Unfreundlich gesagt geschrieben hat. Er war der Meinung das der Verein in dem genannten Link zu einseitig auf ein Austragen des Kindes ausgerichtet ist.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Diese Kommentare werden in letzter Zeit leider öfter gelöscht, mit einem für mich nicht wirklich ausreichenden Argument. Schließlich sind die Vorwürfe gegen ausweg-pforzheim gerechtfertigt. Das liest man ganz schnell heraus wenn man sich deren Homepage mal genauer ansieht... Und dass Tikwas Werbesprüchlein unter nahezu jeder Frage zum Thema Abtreibung auftaucht, geht einem dann irgendwann schon auf die Nerven.

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Deine Vorwürfe und Verleumdungen gegenüber gegen ausweg-pforzheim sind absolut nicht gerechtfertigt.

    Eine Beratung, die diesen Namen wirklich verdient, kann niemals neutral sein, denn Hilfe ist nicht neutral!

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Hast du deren Hilfe schon in Anspruch genommen? Im übrigen geht es hier erst einmal um eine Ergebnis offene Beratung, es bring keinem etwas wenn die Eltern zu irgend etwas überredet werden, den letztendlich sind es die Eltern die mit der Situation umgehen müssen und nicht irgend ein Berater. Erst wenn die Eltern sich aus freien Stücken für das Kind entschieden haben geht es um Handfeste Hilfe. Eine Beratung muss in diesem Fall neutral erfolgen nur so macht sie Sinn.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Eine Verleumdung ist eine haltlose Behauptung mit deffamierender Wirkung, das ist bei meinen Kommentaren bezüglich ausweg-pforzheim nicht gegeben, schließlich ist deren ideologische Prägung ein Fakt der ganz leicht nachprüfbar ist. Und Tikwa bewirbt sie ja selbst gerne mit "nicht neutral" weil das aus ihrer Sicht ein Qualitätsmerkmal ist...

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    "Eine Verleumdung ist eine haltlose Behauptung", genau das trifft auf viele deiner Behauptungen zu. Was dir nicht schmeckt, weil es nicht in dein eigenwilliges Weltbild passt, wird von dir kurzerhand als falsch oder Propaganda abgetan, weil du dir das so wünschst.

    Damit eine Mutter sich überhaupt "aus freien Stücken für das Kind" entscheiden kann, muss zunächst eine Perspektive für eine gemeinsame Zukunft zu sehen sein. Sonst ist keine "freie Entscheidung" möglich, weil die Umstände bzw. das familiäre Umfeld keine andere Möglichkeit lassen, als das Kind umzubringen. Hilfsangebote sind da oftmals hilfreich. Wer "neutral" berät, macht sich unterlassener Hilfe schuldig.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Aviana, immer kommt der gleiche Schmu von dir. Ich habe nie etwas behauptet was ich nicht belegen konnte. Und Propaganda als Propaganda anzuerkennen ist Realismus keine Verleumdung. Was die neutrale Beratung angeht, hoffe ich wirklich dass du irgendwann einmal begreifst wovon wir dabei sprechen. ProFamilia bietet die gleichen Hilfen an wie ausweg-pforzheim und andere ProLife Einrichtungen, sie beraten ebenso lebensbejahend, sie haben aber kein vorher festgelegtes Ziel(wie es das bei ProLife gibt im Sinne von Geburt um jeden Preis)Stichwort ergebnisoffen. Sie überlassen der Frau ihre eigene Entscheidung. Frauen werden ebenso unterstützt wenn sie die Schwangerschaft austragen, wie wenn sie sich dagegen entscheiden. Es geht ProFamilia NICHT darum möglichst viele Abtreibungen anzuregen!

    Sie unterstützen sie

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Der letzte Satz ging irgendwie verloren... Da sollte stehen: Sie unterstützen die Frauen die sich für das Austragen der Schwangerschaft entscheiden, ebenso wie die Frauen die sich dagegen entscheiden...

    Kommentar von Aviana AvianaAviana
    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Aviana nun hör doch endlich auf immer wieder die gleichen Lügen zu posten.

  • 8
    Antwort von Naschkatzz Naschkatzz

    Trisomie 21 ist kein Grund für eine Abtreibung!

    Diese Kinder haben auch ein schönes Leben sind eben nur etwas anders.

    Außerdem ist so eine Diagnose nicht 100%ig.Es gibt immernoch ein wenig Hoffnung das es normal ist.Der Bruder meiner besten Freundin sollte mit Trisomie21 geboren werden..und...er ist kerngesund!

    Liebt sie ihr Kind weniger bloß weil es nicht perfekt ist?

    Vorallem würde es mich mal interessieren in der wievielten ssw sie ist.

    Kommentar von elisi elisielisi

    Kommt noch sehr darauf an, wie schwer behindert das Kind sein wird. Und ob die Familie, die Mutter dann ein schönes Leben hat... na ja...

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Down-Kinder sind sehr gut lebensfähig.

    In Amerika haben Eltern angegeben, dass sie ihr Kind umbringen lassen würden, wenn bei ihm die Veranlagung zur Fettleibigkeit nachgewiesen werden würde.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Wir sind hier glücklicherweise nicht in Amerika.

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Was dich freilich nicht daran hindert, das Lebensrecht von Kindern mit Behinderung in Frage zustellen wegen der Befindlichkeiten von Eltern und Geschwistern.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Dich hält ja auch nichts davon ab mich zu beleidigen und zu deffamieren Aviana...

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    und Unzufriedenheit, Nervenzusammenbrüche, Burn-out Syndrome oder Depressionen mit dem Begriff "Befindlichkeiten" abzutun, ist absolut unsozial. Warum fällt es dir so schwer Mitgefühl für erwachsene Menschen zu empfinden, warum sind dir ungeborene Föten wichtiger als alles Andere?

    Kommentar von kwon56 kwon56kwon56

    Die sind behindert, die sagen: es ist behindert.

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Ich hoffe du hast dise Einstellung auch gegenüber Menschen mit Behinderung wenn du ihne auf der Straße begegnest, aber ich musst leider schon die Erfahrung machen das solche Menschen wie du, wenn es ernst wird ganz schnell den Schwanz einziehen und verschwinden.

  • 7
    Antwort von Nagory Nagory

    Ich persönlich würde abtreiben, jedoch ist das nur meine sehr subjektive Meinung. Sie selbst muss das entscheiden.

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Mal eine Mutige die das hier zugibt dafür Daumen hoch

    Kommentar von kwon56 kwon56kwon56

    Mut hat, wer Leben erhält.

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Es ist aber trotzdem Mutig, insbesnder bei den Moralapostel die hier so schreibe, zu zu geben das man Abtreiben würde. Es bleibt dir ja Unbenommen auch ein schwerst mehrfach Behindertes Kind zu bekommen und dann dein Leben lang nur noch für dessen Pflege da zu sein und keine Zeit mehr für deine weiteren Kinder oder deinen Mann zu haben. Ich habe anders als du Verständnis dafür wenn man ein behinderts Kind nicht austrage möchte und das obwohl ich selber behindert bin.

  • 6
    Antwort von Mimel Mimel

    Wie auch schon von Markus2111 erwähnt Trisomie21 ist kein Grund zur Abtreibung. Abtreibung nimmt einem Menschen die Chance auf ein Leben. Auch wenn es sich jetzt paradox anhört, Menschen mit einer geistigen Behinderung sind meist glücklicher als "Normale". Es wird zwar schwer für deine Schwester werden. Aber, dennoch leichter als mit den Gewissenesqualen "Ach hätt ich doch mein Kind am Leben gelassen". Eine Abtreibung hat psychische und physiche Folgen für die Mutter. Es könnte dann z.B. sein das sich etwas entzündet....oder das sie dann wenn sie wieder schwanger wird eine Fehlgeburt erleidet. Aber weit mehr überwiegen die psychischen Folgen. Das seelische Leiden, das man das Geschehene nie wieder rückgänig machen kann. Immer wenn man ein Kind sieht, rechnet man zurück, mein Kind wäre jetzt... Jahre alt. Auch wenn manche Frauen nach einer Abtreibung stark tun, holt das Geschehene die Mütter auch noch nach Jahren ein...

    Kommentar von ditchwich ditchwich

    Huh... das tönt, als ob alle Frauen nach einer Abtreibung einen Knacks davon tragen. Das ist Unsinn. Natürlich ist es schwer, in einem Fall wie hier, wo sich die Frau sicher auf ein Kind gefreut hat - und dann die Diagnose alles auf den Kopf wirft und die Schwangerschaft schon ziemlich fortgeschritten ist, aber auch einen schweren Entscheid kann frau verkraften, wenn sie sich gut informiert dazu durchgerungen hat - so oder anders.

    Und du beachtest nicht, dass auch der Entscheid, das Kind zu bekommen, garantiert eine schwere Belastung sein wird.

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Geburtstermin rückt näher und mir geht's immer schlechter...

    gefragt von Jennilein89 am 21.02.2011 um 9:36 Uhr
    >Hallo ihr lieben,
    im Sommer letzten Jahres hatte ich eine Abtreibung. Ich bin noch sehr jung, in der ausbildung und die Beziehung damals war auch eine Katastrophe. Ich konnte nur mit dem Kopf oder dem Herz entscheiden. Habe mich gegen das was mein Herz sagt entschieden und für den verstand. Es tut mir so weh und ich habe echt Probleme damit umzugehen. Ich war in der 4. Woche als ich Es erfuhr und in der 7. War der Abbruch. Der errechnete geburtstermin wäre der 20. April und je näher dieser rückt um so schlechter geht's mir. Kann mir jemand Tipps geben das ich damit besser umgehen kann und hört es nach dem 20. April etwas auf weh zu tun?
    Geburtstermin rückt näher und mir geht's immer schlechter...

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Die Geschichten weniger Frauen, ist stellvertretend für alle Frauen die Abtreibungen hatten?

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Jaja, wieder verniedlichen: waren ja nur wenige.

    Ich verfüge über eine umfangreiche Sammlung, ausschließlich hier von gutefrage.net.

    Dieser Artikel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Thema "Folgen von Abtreibung". http://www.ausweg-pforzheim.de/uploads/media/ArtikelFolgenvon_Abtreibung.pdf

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Aviana, im Internet findest du zum Großteil negativ geprägte Erfahrungsberichte, egal zu welchem Thema und natürlich auch zu Abtreibungen, das bedeutet aber NICHT dass alle Betroffenen dieser Meinung sind. Zufriedene Menschen haben es einfach nciht nötig sich so mitzuteilen und speziell beim Thema Abtreibungen trauen sich viele Frauen ganz einfach nciht dazu zu stehen, wegen Menschen wie dir! Es gibt seriöse Studien die belegen dass die wenigsten Frauen durch eine Abtreibung nachhaltig belastet sind. Keine selbstgeführten Listen von irgendwelchen Foren-Posts...

    Kommentar von annemarie37 annemarie37annemarie37

    Das ist nicht "der neueste Stand der Forschung", Aviana. Es handelt sich um Studien, die eben gerade grosse Schwächen aufweisen. Der neueste Stand der Forschung sind der APA Report von 2008, die Literaturübersicht der John Hopkins Universität in den USA und die neuste Studie aus Dänemark von 2011. Sie zeigen, dass Frauen nach einem Abbruch nicht mehr psychische Probleme haben als vorher und nicht mehr als Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft austragen.

    Quellenangaben zu finden auf: http://www.abtreibung-avortement.info/de/facts/psychisch.htm

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Deiner Seite traue ich überhaupt nicht. Sie ist bekannt dafür, Abtreibung und ihre Folgen zu verharmlosen.

    Mehr Selbstmorde nach Abtreibungen

    Wissenschaftliche Studien fördern erstaunliche Ergebnisse zu Tage - von Cornelia Kaminski

    http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2002/lf_0402-10-abtreibung-selbstmord.pdf

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Annemaries Seite stellt, als eine der wenigen im Internet findbaren Seiten, eine seriöse, sachlich/fachlich korrekte Informationsquelle dar.

    Kommentar von waldfrosch waldfroschwaldfrosch

    @kayhahi

    Was ich dort gelesen habe spottet jeder Beschreibung!

    Abtreibung scheint dort g e r a d e z u Medizin zu sein !

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Wenn man jeglichen Bezug zur Realität verloren hat, mag einem das so vorkommen, ja. Ist aber nicht wirklich so.

  • 6
    Antwort von konstanze85 konstanze85

    DA bist Du hier definitiv falsch. Du wirst an den Antworten erkennen, was ich meine. Sowas klärt man nicht im Internet mit Fremden. Aber viel Glück für Deine Schwester.

    Kommentar von Nessi83 Nessi83Nessi83

    Meine Meinung!

  • 5
    Antwort von Aviana Aviana

    http://www.gutefrage.net/frage/bin-14-jahre-alt-und-schwanger-mit-einem-behinder...
    beantwortet von Stefie1708
    >Also echt Tessa13, man merkt echt das du überhaupt keine ahnung von Behinderten kindern hast, wie kommst du da drauf das das Kind schwerstgeschädigt ist nur weil es das Downsyntrom hat. Meine Kusine hat das auch und hat sogar bei einer Fernsehserie mitgespielt, es gibt Kinder mit Down -Syndrom die sind schlauer wie manch gesunder Mensch, unglaublich sowas könnt mich übergeben wenn ich sowas lese, und nun zu dir Lovenintendo, es gibt immer hilfe für mädchen in deiner Situation, du musst dir aber vor allem im klaren sein das deine Jugend anderst verlaufen wird als du gedacht hast, es wird nicht immer einfach, aber es gibt viel unterstützung, spreche aus erfahrung, meine kleine ist auch 100 % behindert, hat aber ein anderes Syndrom, es hat Trisomie 18, dein Baby hat Trisomie 21, aber meine kleine ist 7 jahre alt und geht ab Montag in die 2 Klasse einer Behindertenscchule, davor war sie in der selben einrichtung im Kindergarten, immer von 8 uhr bis 16 uhr, wenn dein kleines auch soweit ist dort hin zu gehen, also Kindergarten, hast du zeit für deine Schule,die du ja nach dem erziehungsurlaub fertig machen kannst, aber um eins mal klar zu stellen, ich finde es nicht gut das du mit einem Volljährigem Sex hattest, du weist das er sich damit strafbar gemacht hat, auch wenn er bei dir bleibt, wie war seine reaktion überhaupt, wegen schwangerschaft und behinderung, steht er zu dir, wird er dir helfen, wird er bei dir bleiben, über sowas musst du dir klar sein, aber es gibt immer hilfen für Frauen in deiner Situation, glaub mir. Es wird einige behördengänge auf dich zu kommen, aber das ist das geringste problem, mehr probleme seh ich in deiner Umwelt.

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Wie wäre es, wenn du mal deine eigenen Erfahrungen als Mann vorbringen würdest, anstatt dich als Frau darzustellen und die Kommentare anderer Userinnen blind zu kopieren und zu posten? Oder wäre das zu viel Ehrlichkeit?

  • 5
    Antwort von Aviana Aviana

    beantwortet von FruehchenMama am 8. Oktober 2010 23:58
    >Hallo! Melde mich dazu auch mal zu Wort. Ich bin nämlich junge Mutter eines Schwerstbehinderten Sohnes von 15 Monaten.
    Bei uns war vor der Geburt nicht klar das unser Kind nicht gesund ist,und damit hat sich diese Frage auch nie gestellt. Seine Behinderung ist nämlich erst durch die viel zu frühe Geburt, und damit zusammen hängenden Problemen aufgetreten.
    Persönlich würde ich mich aber wohl immer gegen eine Abtreibung entscheiden. Zum einen weil ich psychisch mit sowas nicht fertig werden würde, und zum anderen weil ich an meinem eigenen Kind sehe, wie wertvoll ein eingeschränktes Leben doch sein kann. Als aussenstehender kann man sich das manchmal wirklich schwer ausmalen, und sicher ist unser Leben oft anstrengender als normal. Aber wir lernen und wachsen täglich an unseren Aufgaben, und ich kann mir nichts schöneres mehr vorstellen. Wir haben einfach das Glück, gelernt zu haben NIE etwas als normal anzusehen. Für uns ist jeder noch so kleine Entwicklungsschritt einfach etwas ganz besonderes. Genau wie unser kleiner Schatz.
    Und sonst fällt mir dazu noch ein sehr gutes Zitat ein, was wirklich zum nachdenken anregt.
    "Nicht Behindert zu sein, ist wahrlich kein Verdienst. Sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann." (Richard von Weizsäcker)
    Darüber sollten vielleicht einige Menschen mal nachdenken. Denn es kann wirklich immer jeden treffen, und viel zu wenig Menschen sind sich ihrem Glück gesund zu sein wirklich bewusst.
    http://www.gutefrage.net/frage/abtreibung-eines-behinderten-kindes#antwort173119...

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Wie wäre es, wenn du mal deine eigenen Erfahrungen als Mann vorbringen würdest, anstatt dich als Frau darzustellen und die Kommentare anderer Userinnen blind zu kopieren und zu posten? Oder wäre das zu viel Ehrlichkeit?

    Kommentar von waldfrosch waldfroschwaldfrosch

    @ Kayahi

    Das du die Inhalte nicht anzugreifen vermagst oder die Inhalte nicht wiederlegen kannst , Attackierst du nun die Person die die Aussage in den Raum stellt ...?

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Die Person hat zuerst mich attackiert. Und im Gegensatz zu ihm kann ich sehr wohl all meine Aussagen belegen, was ich bisher auch immer getan habe.

  • 5
    Antwort von Aviana Aviana

    beantwortet von sherina am 3. Oktober 2010 21:54
    >Hi ...ich selber habe mit 22 eine tochter mit down syndrom geboren ..es war für mich wie ein schlag ins gesicht ....weil ich so jung war ..ich fragte mich warum ? MIR WARUM und heute kann ich sagen ich liebe sie überalles ...ich bin 42 und bin in der 6 ssw...gut die angst bleib was ist wen ich noch ein down bekomme mein frauenarzt fragte mich ..ob ich dan eine fruchwasseruntersuchung haben möchte ..ich sagte nein ,egal was kommt es ist mein kind ..gut ich habe angst ..nach 20 jahren bin ich nochmal schwanger geworden die angst bleibt ..ich wünsche mir ein gesundes kind keine frage ..aber egal was kommt ich bin bereit ....
    http://www.gutefrage.net/frage/kind-bekommen-mit-down-syndrom#antwort17173776

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Wie wäre es, wenn du mal deine eigenen Erfahrungen als Mann vorbringen würdest, anstatt dich als Frau darzustellen und die Kommentare anderer Userinnen blind zu kopieren und zu posten? Oder wäre das zu viel Ehrlichkeit?

    Kommentar von waldfrosch waldfroschwaldfrosch

    @ Kayahi

    Das du die Inhalte nicht anzugreifen vermagst oder die Inhalte nicht wiederlegen kannst , Attackierst du nun die Person die die Aussage in den Raum stellt ...?

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    und täglich grüßt das Murmeltier, oder der wahnsinnige Waldfrosch...

  • 5
    Antwort von Nessi83 Nessi83

    Da kann niemand helfen ... Das kann nur deine Schwester entscheiden. Für mich persönlich wäre Trisomie 21 kein Grund abzutreiben. Allerdings hat meine beste Freundin auch einen Bruder, der das Down-Syndrom hat und ein ganz tolles Kind ist!! Aber wie gesagt, dass ist meine Meinung, diese Entscheidung kann nur sie treffen - und gerade in einer Plattform wie dieser würde ich mir zum Thema Abtreibung keinen Ratschlag holen, wenn ich in dieser Situation wäre ...

  • 4
    Antwort von kwon56 kwon56

    Hallo, ich bin für Austragen. Gruß

  • 4
    Antwort von cg1967 cg1967

    http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom kennt Deine Schwester hoffentlich. Darin sind die Besonderheiten von Down-Kindern neutral dargestellt.

    Ob sie eine Abtreibung vornehmen läßt oder das Knd austrägt kann nur sie selbst, eventuell unterstützt durch den Kindesvater, entscheiden. Ich würde in diesem Fall meiner Partnerin raten, das Kind zu bekommen, aber dies ist meine persönliche Meinung als Mann. Die Hauptlast trägt vermutlich Deine Schwester, und sie muß mit dieser Last klarkommen. Wenn sie es sich zutraut: Kind behalten, ansonsten ist der Schwangerschaftsabbruch vermutlich für alle Seiten die bessere Lösung.

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Es gibt leider auch viele Männer, die lassen dann ihre Partnenrin irgendwan mit dem Kind sitzen, weil sie mit den Problemem die das ganze mit sich bringt nicht fertig werden.

  • 3
    Antwort von Kayahi Kayahi

    Da kann wohl Niemand etwas zu sagen der nicht selbst schon in der Situation war. Und auch dann kann man nur die eigenen Erfahrungen wiedergeben, was deine Schwester letzlich tut, ist ganz allein ihre Sache. Es gibt keine Ideallösung die für alle Frauen passt, jede Frau muss selbst für sich entscheiden, welcher Weg der bessere oder weniger schwere Weg ist. Ich hatte keine Spätabtreibung, aber ich habe mich dazu entschieden einen Embryo abtreiben zu lassen der durch Medikamente schwer geschädigt war. Das war sehr schwer für mich und bestimmt die schwerste Entscheidung meines Lebens, trotzdem bin ich im Nachhinein noch immer davon überzeugt dass meine Entscheidung für mich richtig war. Ob ich in der 22ten Schwangerschaftswoche, oder später, auch so entschieden hätte kann ich aber nicht sagen. Ich wünsche deiner Schwester viel Kraft!

  • 2
    Antwort von cuckoo cuckoo

    Nun, eine Entscheidung können wir hier natürlich nicht für sie treffen.

    Ich kann nur den Rat geben: informiert euch!

    http://www.46plus.de/blog/

    Das ist mal nur 1 Seite - es gibt viele, viele mehr.

    Und am 21.3. ist Welt-Downsyndrom-Tag, da gibt es viele Veranstaltungen, vllt gibt es auch was in euerer Nähe.

    Ich persönlich bin eindeutig voreingenommen: mein zweieinhalbjähriger Neffe ist ein Downie - und er ist das liebenswerteste Kind der Welt! :) Mein Leben wäre ärmer, hätte er nicht zur Welt kommen dürfen :)

  • 2
    Antwort von schlumpfine01 schlumpfine01

    das kann man so nicht einfach beantworten,ich denke man sollte sich mit dem thema ernsthaft auseinander setzten,erst danach kann man entscheiden aber nur derjenige selber

  • 1
    Antwort von alina27 alina27

    das muss sie für sich selber entscheiden !!

  • 0
    Antwort von websy websy

    Wenn klar ist, dass das Kind nicht gesund sein wird, soll man abtreiben.

     Trisomie entsteht nicht bei jeder Schwangerschaft. Bei der nächsten Empfängnis wird der Fötus bestimmt gesund sein. 

    Kommentar von Aviana AvianaAviana

    Was nicht gefällt, wird einfach weggeworfen?

    Kommentar von Kayahi KayahiKayahi

    Davon kann keine Rede sein.

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