Ich soll etwas über das absurde theater schreiben, mein lehrer meinte ich kann schon gut 10 seiten darüber schreiben-.-....also was er mir gegeben hat ist folgendes: Historischer kontext, geographische orientierung und die entstehung. Die entstehung versteh ich schon aber was soll historische kontext und geographische orientierung sein ?!? Ich finde im internet auch nichts darüber :S
Absurdes theater?
Antworten (5)
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SchuhuSchuhu
Google nach bekannten Vertretern des "Absurden Theaters" (Beckett, Ionesco u. a.) und suche ihre Hauptwerke (oder repräsentative Stücke) heraus und schreib über die. Vielleicht fndest du auch Kommentare der Autoren zu ihrem Schaffen.
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schallerbschallerb
Schreib über das Gutefrage.net Supporter-Team. Was Absurderes findest du eh nicht.
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waggerlawaggerla
Der geschichtliche Hintergrund und die räumliche Lage geben Aufschluss über die Handlung und Handlungsweisen.
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PostkartePostkarte
10 Seiten? Meiner Erfahrung nach nennen Lehrer diese Zahl gern, wenn sie ihre Oberstufenschüler auf die Hausarbeiten vorbereiten wollen, die an der Uni später abzugeben sein werden.
Mit Sekundärliteratur zu arbeiten heißt aber nicht, dass man dabei wie Guttenberg et. al. seine Quellen verschweigt. Im Gegenteil, die kleine Form soll vorbereiten auf umfangreichere wissenschaftliche Arbeiten und helfen, das richtige Zitieren zu erlernen und einzuüben, wie eigene Gedanken und Verweise auf andere Autoren zu einem stimmigen Text verschmolzen werden können.
Am Besten machst du dir erst einmal eine Gliederung und fällst sie dann mit Unterpunkten und Inhalten. (grob: Einleitung (Was ist absurdes Theater), dann Entstehung (Theater bis dato, die wichtigesten Autoren & gegenseitige Beeinflussung, eventl. politische Einflüsse / Ereignisse, die die Entstehung befördert haben könnten, gab es Gruppen / Städte / Länder in denen mehrere Dramatiker des Absurden tätig waren?), Kennzeichen des Absurden Theaters und heutige Autoren, die in der Tradition stehen als Ausblick. Klare dreiteilige Form (Einleitung, Hauptteil mit Unterpunkten, Schluß). [Das ist jetzt recht fix hingeschrieben und nur ein Vorschlag endgültig, da musst du noch dran puzzlen, aber wenn du einige Punkte übernimmst und sie in eine Ordnung bringst, die übersichtlich & klar erscheint, dann ist das schon die halbe Miete und bei deiner Recherche wirst du schon merken, was dich am Absurden Theater selbst am meisten interessiert.).
In einer 12-Punkt-Schrift mit 1 1/2 Punkten Zeilenabstand, einigen Fußnoten und einem Überblick über die verwendete Literatur am Ende (Bibliographie, diese unterteilen nach Primärtexten und Sekundärliteratur sowie Lexika) sind 10 Seiten schnell geschafft. Und: eine solche Arbeit kann auch Tabellen, Grafiken oder Bildmaterial (mit NAchweis, woher es stammt) enthalten. Das lockert die Arbeit auf, spricht den Leser an und braucht auch ein bißchen Platz.
Historischer Kontext und geographische Orientierung sollen vermutlich dabei helfen, die Entstehung des absurden Theaters zu erklären. Denn meiner Erfahrung nach lässt der Inszenierungsbesuch oder die Textlektüre einen bei Autoren des absurden Theaters erst einmal ein wenig ratlos zurück, da vieles erst mit weiterem Wissen über die Autoren, über Zusammenhänge der Stückentstehung, Zusammenhänge mit anderen Werken der Gattung verständlich wird.
Eine Gliederung mit Zwischenüberschriften in deinem Dokument hilft dir erst einmal gegen die Angst vor dem leeren Blatt und späterhin, dass du den Überblick behältst.
Also, keine Angst, denn es wird dir niemand den Kopf abreißen, wenn du unter 10 Seiten bleibst oder sogar ein, zwei mehr füllst. Und stelle deine Fragen auch immer deinem Lehrer: ob er dir Literatur empfehlen kann, ob er dir Tipps für deine Gliederung geben kann...bezieh ihn als Ansprechpartner mit ein, wie die Studenten ihre Profs in den Sprechstunden auch über den Stand ihrer Arbeit und eventuelle Unklarheiten informieren.
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lemppilolemppilo
10 Seiten, das ist schon eine ganze Menge, da musst Du sehr ins Detail gehen. Ich persönlich finde solche Aufgaben immer etwas unkreativ, denn weil man höchstwahrscheinlich noch nicht einen Großteil der absurden Theaterliteratur selbst gelesen hat, muss man halt aus anderer Fachliteratur zusammenstückeln und "guttenbergen". Ich rege mich immer auf, wenn man als Schüler schon zu solchen Arbeitsweisen gedrängt wird. Ich habe mal als Schüler ein Referat über Faust II nicht gemacht, mit der Begründung: Das Thema ist mir zu komplex, (Faust 2 hat ja noch mehr Bezüge zur Griechischen Mythologie etc.), ich kann da in der kurzen Zeit nicht selbst durchblicken, will aber auch nichts bloß abschreiben, was andere verfasst haben. - War aber glaub ich auch freiwillig. Ist das nur schriftlich oder ein Referat - wohl kaum bei 10 Seiten. Ansonsten wäre es sicher gewinnbringend für die Klasse ein paar Ausschnitte aus Stücken vorgespielt zu bekommen als nur den ganzen Sermon darüber. Ja die geographische Orientierung? Da kann ich mir auch nur die Frage vorstellen: Aus welchen Ländern kommen die einzelnen Protagonisten und welche besondere Situation herrschte da vor Ort - politisch, etc. Zur Entstehung würde ich auch etwas von der Geschichte des Dadaismus, der ja auch eine Reaktion auf die Situation vor und im 1. Weltkrieg war beifügen. Denn ohne Dada ist sicher vieles im Absurden Theater auch nicht denkbar. Unabhängig von Deiner Frage finde ich folgenden Satz aus dem Wikipediaartikel sehr aufschlussreich und komisch: "Umstritten ist, ob es sich bei dem absurden Theater um „absurde Darstellungen“ oder um die „Darstellung des Absurden“, d. h. der Absurdität der Welt handelt" - Könnte man gut an den Anfang stellen. Fachliteratur weiß ich jetzt keine, die ich empfehlen könnte. Ich wünsche dir viel Erfolg und dass Dir dieses an sich sehr interessante Thema nicht über wird.
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waggerlawaggerla muss man halt aus anderer Fachliteratur zusammenstückeln und "guttenbergen". Ich rege mich immer auf, wenn man als Schüler schon zu solchen Arbeitsweisen gedrängt wird.
Fachliteratur zu lesen und danach selbst einen Aufsatz zu schreiben ist nicht gleichzusetzen mit Fachliteratur ohne Quellenangaben abzukupfern. Bei einem Universitätsaufsatz muss man jeden seiner Gedankengänge begründen, bzw. auslegen können, wenn diese ihren Ursprung in einem Fachartikel haben, muss dies mit Referenz belegt sein.
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lemppilolemppilo Sorry, wenn ich hier etwas unpräzise von "guttenbergen" spreche. Klar, dass richtig zitierte Stellen formell völlig in Ordnung sind. Worauf ich abheben wollte ist: Als Schüler - auch als Oberstufenschüler, hat man in den seltensten Fällen die Zeit und Gelegenheit gehabt sich Kompetenz und Fachwissen für ein bestimmtes Thema in dem Maße anzueignen, dass man Quellen souverän handhaben kann und sich eine wirklich eigenständiges Bild und eine eigene Meinung erwerben kann, die man dann mit den Quellenangaben ausfüttern und belegen kann. Ich bin selbst Künstler und bin deshalb vielleicht etwas allergisch, wenn man mit Kunst und Literatur so "museal" umgeht, wie das an vielen Schulen üblich ist. In der Regel schreibt der Schüler aus verschiedener Sekundärliteratur etwas zusammen - ob mit oder ohne Quellenangabe. Hauptsache die Schüler kennen Namen und wissen die Sache einzuordnen. Da denke ich dann nur "O Captain my Captain!..." - wer den Film "Club der toten Dichter" gesehen hat, weiß was ich meine.
Ein Klassiker der Sekundärliteratur über das "Absurde Theater" ist "Das Theater des Absurden" von Martin Esslin, den zu zitieren jedem Referatsschreiber zu Ehre gereichen wird. Das Buch ist in jeder gut sortierten (Schul-)bibliothek zu finden.