Absturzgefahr Flugzeug - worauf sollte man eher hoffen?

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4 Antworten

Das Flugzeug ist in der Regel so sicher, wie die Technik heute sein kann. Aber es bleibt trotzdem ein hochkomplexes System, bei dem Teile, auch lebenswichtige, ausfallen können. 

Aber es gibt ja noch mehr Quellen: Die Cockpitcrew, die Flugsicherung, Wetter, Terroristen, Zusammenstöße durch Fehler anderer Piloten etc. 

Das Problem ist, dass ein Fehler alleine selten zu einem Absturz führt; meistens gehört dazu eine Verkettung mehrerer Umstände. 

Rund zwei Drittel aller Flugunfälle sind aber auf Versagen der Crew zurückzuführen. Dabei geht es gar nicht mal um Unfähigkeit im fliegerischen Handwerk, sondern eher um das Schnittstellenproblem zwischen Mensch und Maschine oder dem bekannten Sender-Empfänger-Problem bei der Crew. 

Das Sender-Empfänger-Problem (rote und grüne Welt - was wird von einer Person gemeint, aber gesagt und was meint das Gegenüber, verstanden zu haben) wurde durch die verpflichtende Teilnahme an MCC-Seminaren (MCC = Multicrew Coordination Concept; Zusammenarbeit der Crew) wenn nicht gelöst, so aber doch extrem heruntergefahren. 

Bleibt die Mensch-Maschine-Schnittstelle: Die Flugzeugsysteme liefern alle möglichen Informationen sehr viel schneller, als das menschliche Gehirn sie aufnehmen, weiterleiten und interpretieren kann. Seit vielen Jahren wird an einer besseren Informationsdarstellung gearbeitet. Und auch das Gehirn ist Forschungsgegenstand. 

Airbus ging da von Anfang an den Weg, der Crew nur die Informationen zu liefern, die für die jeweilige Flugphase nötig und entscheidend sind. Nachteil ist, dass Piloten nicht unbedingt den Gesamtüberblick haben, sondern nur Teile überblicken und sich dann in einer Gefahrensituation aber schnell und richtig ein Urteil bilden müssen. 

Und dann bleibt da noch das Wetter. Wie viele Flugzeuge fliegen beim Landeanflug bei schlechten Bedingungen gegen einen Berg, weil die Crew einfach die Lage falsch beurteilt hatte oder auch von falschem Ehrgeiz getrieben wurde. 

Boeing listet in seiner Unfallstatistik "Fatalities by CICTT Aviation Occurrence Categories - Fatal Accidents / Worldwide Commercial Jet Fleet / 2005 through 2014" erst an fünfter Stelle einen Komponentenfehler als Ursache auf: 

- SCF-PP System/Component Failure or Malfunction (Powerplant) - hier beim Triebwerk. 

Hauptursache für Unfälle bleiben: 

- LOC-I: Loss of Control – In flight (wird leider nicht weiter erklärt) sowie 

- CFIT: Controlled Flight Into or Toward Terrain (klarer Crewfehler) 

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Guck mal ein paar Dokus über Flugzeugabstürze...
Meist liegt ein Fehler am Flugzeug vor, etwas explodiert (Bombe). Ganz selten ist es ein "Pilotenfehler"...

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Kommentar von ichbrauchdichjz
15.07.2016, 12:11

nächste Frage: wie kommen Bomben überhaupt rein mit den xray Teile

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Kommentar von SpitfireMKIIFan
15.07.2016, 12:55

Anschläge sind die absolute Ausnahme, 70% aller Abstürze mit Totalverlust lassen sich immer noch auf menschliches Versagen zurückführen, mit mehr Pilotenfehlern gefolgt von Fehlern seitens der Techniker. Aber Pilotenversagen bleibt wie überall sonst bei bemannten Verkehrsmitteln Unglücksursache Nummer 1.

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Kommentar von ramay1418
15.07.2016, 16:46

Geht es um eine Bombe, gibt es ein einfaches Gegenmittel: Nimm selbst eine Bombe mit! Die Wahrscheinlichkeit für zwei Bomben an Bord ist praktische Null! 

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Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flugzeug abstürzt, liegt bei ca 0.003%

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Kommentar von ichbrauchdichjz
15.07.2016, 12:15

und diese 0.003% von Passagieren haben genau das gesagt das du gesagt hast und landen sonst wo hin..

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Kommentar von Maiididoo
16.07.2016, 11:51

Maul

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Das musst Du als Gesamtpaket sehen! Ein technisch einwandfrei gewartetes Flugzeug geht nicht ohne den guten (gesunden, gut ausgebildeten ) Piloten. Und umgekehrt! Guten Flug!

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