Frage von Philipp257187, 87

Abstimmung:Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?

Ich würde gerne wissen ob ihr denkt das Cannabis eine Einstiegsdroge ist. Da ich dieses Thema in der Schule bearbeite, würde ich gerne erfahren ob ihr denkt das Cannabis eine Einstiegsdroge ist. Und auf die Frage sollten am besten Leute die schon mal gekifft haben antworten.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von aXXLJ, 10

Cannabis ist keine Einstiegsdroge. Schon deshalb nicht, weil die Fähigkeit Rauch(gase) zu inhalieren in den meisten Fällen mit Zigaretten, d.h. Tabak erworben wird. Insofern müsste Tabak die "Einstiegsdroge" sein.

Wer sich ein besser informiert als der hier vertretene Durchschnitt, der weiß, dass Cannabis sogar als "Ausstiegsdroge" bezeichnet wird, da es helfen kann aus einer Opiat- oder Alkoholabhängigkeit auszusteigen: http://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ort43270/rosenheim...

Kommentar von aXXLJ ,

Thx for * (1.205)

Antwort
von ninamann1, 45

Nein , es ist keine Einstiegsdroge 

http://www.drugcom.de/topthema/dezember-2008-einstiegsdroge-cannabis/

„Schrittmacherfunktion“ wissenschaftlich nicht haltbar 
Würde man die Tatsache, dass die meisten Opiatabhängigen mit Cannabis angefangen haben, als Argument für die Einstiegsdroge Cannabis anführen, könne man nach Ansicht der Drogenforscher Dieter Kleiber und Karl-Arthur Kovar ebenso gut behaupten, „dass eine Erkältung zwangsläufig zu einer Lungenentzündung führt, weil so gut wie jeder Lungenentzündung eine Erkältung vorausgeht.“ Beide Autoren haben 1998 im Rahmen einer umfangreichen Expertise die Risiken des Cannabiskonsums beleuchtet und stellten zu der Frage der „Einstiegsdroge“ fest, dass die These von der „Schrittmacherfunktion“ nach damaligem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht haltbar sei.

https://hanfverband.de/nachrichten/blog/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge

Antwort
von VegasEditing, 36

Die Frage ob irgendwas eine Einstiegsdroge ist, ist m.M.n. eine falsche Betrachtung.
Nichts ist eine Einstiegsdroge, da nicht jeder Konsument einer Substanz zwangsläufig auch eine andere Konsumiert.
Außerdem ist der Gedanke erst Cannabis dann härtere Drogen falsch. Es gibt sehr viele die Cannabis konsumieren, aber niemals zu "härteren" Drogen greifen würden.
Der Blick andersherum ist da schon anders. Die meisten die härtere Drogen konsumieren, konsumieren auch Cannabis. Aber wieso?
Das ist recht einfach: Jede Droge hat ein bestimmtes Risiko, welches der Konsument vorher abwägen sollte und für sich entscheiden sollte ob er das Risiko eingeht. Einige "Härtere" Drogen bringen höherer Risiken mit sich. Wenn man also schon gewillt ist, diese höheren Risiken einzugehen, warum nicht auch ein niedriges bei Cannabis?.

Nur weil dem Konsum von härteren Drogen oft der Cannabiskonsum voran geht, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass Cannabiskonsum zwangsläufig zum Konsum härterer Drogen führt.

Sonst könnte man ja auch sagen Autobesitz führt zwangsweise zu Auffahrunfällen, nur weil ein Auffahrunfall ein Autobesitz voraussetzt.

Antwort
von Gehoergaeng, 21

Da gibt es nichts zu diskutieren, bzw. keine zwei Meinungen. Empirische Studien haben ergeben, das dies nicht der Fall ist.

Sich darüber zu informieren ist schnell getan. Außerdem verstößt deine Frage irgendwie gegen die GF Richtlinien...

Obwohl hier schon einige Links gepostet wurden hier nochmal einer vom DHV:

https://hanfverband.de/faq/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge

Antwort
von 2pacalypse2, 15

Nein, sehe ich nicht so. Rauche schon seit 10 jahren cannabis und hatte nie das verlangen nach härterem. Im gegenteil: ich habe sehr viel weniger alkohol getrunken, so wenig, dass ich nur noch maximal 3 mal im jahr trinke (davor jedes 2. Wochenende). Aus meinem Freundes und Familienkreis kann ich nur sagen, dass 2 leute ernste drogenprobleme haben und die haben mit kiffen angefangen (natürlich meine ich damit, dass cannabis ihre erste illegale droge war). Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass regelmäßiger konsum zu einer entwicklung einer toleranz führen könnte, was wiederum zu härteren drogen führen kann. Aber dazu muss man mental nicht grad der stärkste sein...

Antwort
von Lissy19, 40

Wahrscheinlich haben viele Leute, die illegale Drogen konsumieren, mal mit Cannabis angefangen. Aber vorher haben sie wahrscheinlich geraucht und noch davor Alkohol getrunken. Also müsste die eigentliche Frage sein, ob Alkohol eine Einstiegsdroge ist. 

Da würden die meisten aufschreien, weil Alkohol nunmal in unserer Gesellschaft sehr akzeptiert ist. "Wer Alkohol trinkt, ist doch kein Drogenjunkie!" 

Nee, ist er nicht. Kann er aber werden. Ein kleinerer Teil der Alkoholtrinker raucht irgendwann und ein kleiner Teil davon kifft vielleicht auch mal. Und ein kleiner Teil der Kiffer nimmt vielleicht auch andere Drogen. 

Also ja. Alkohol, Rauchen und Gras sehe ich als Einstiegsdrogen. ABER nicht jeder der Gras raucht/schon mal geraucht hat, nimmt zwangsläufig auch mal härtere Drogen. Die meisten werden das nicht tun.

Antwort
von kinglion6200, 35

Die erste Einstiegs Droge ist Nikotin , zigeretten also . Als 2 würde ich sagen Alcohol , definitiv . Wer zu beidem nicht greift greift auch in den meisten Fällen nicht zu Drogen wie zb cannabis. Und lange nicht jeder der Cannabis konsumiert wechselt zu anderen Drogen . Ich selbst konsumiere seit 7 Jahren und für mich war es nie ein Einstieg zu andern Drogen auch wenn ich das meiste schon probiert habe . Mann sollte das nicht verallgemeinern sondern jeder sollte bei sich selbst schauen .

LG Lion

Antwort
von ichweisses2000, 26

Nein , denke die ersten einstiegs Drogen sind Nikotin und Alkohol

Antwort
von WillSpliff, 8

Nein.Und was ich oder andere darüber denken ist irrelevant.Das ist nämlich ein Fakt.

Antwort
von miezepussi, 33

Meine Güte, du schreibst (mit de Überschrift ) 4 Sätze, davon sind 3 identisch. Ziemlich langweiliger Text.

Meine Antwort: nein, das denke ich nicht.

Antwort
von Speartful, 21

Alkohol ist die Einstiegsdroge, niemand hat je mit LSD angefangen, Alkohol war bei so ziemlich jedem die erste Droge

Antwort
von Muhtant, 35

JA.

Aber ich brauche für diese Antwort nicht gekifft zu haben; reicht wenn ich mir meinen alten Freundeskreis angucke; "now and then"

http://www.zeit.de/online/2006/28/cannabis-einstiegsdroge

Ist halt ein Rauschmittel, welches (wie auch Alkohol) irgendwann nicht mehr die gewünschte Wirkung hat. Also braucht man was anderes...

Kommentar von UnknownV4L ,

Klar, am besten keine Erfahrungen haben aber hauptsache pauschalisieren

Kommentar von AntwortMarkus ,

Ich brauche nicht von der Brücke springen um zu erfahren dass es weh tut. 

Kommentar von john201050 ,

stimmt.

aber du behauptest hier quasi, dass man von der erde fällt, wenn man von einer brücke springt.

genau so schwachsinnig ist nämlich die einstiegsdrogen-geschichte. das wurde mehrfach wissenschaftlich wiederlegt und sogar das bundesverfassungsgericht hat bestätigt, dass cannabis keine einstiegsdroge ist.

ausser versoffenen csu wählern kommt auch niemand mehr mit diesem märchen angekrochen.

Kommentar von Muhtant ,

Ach John, John, John...
Die Quelle, dass das BVG das so untermauert würde ich gerne sehen...
Mein Standpunkt ist nur: "1994, BVG, Cannabis zu damaligen wissenschaftlichen Erkenntnissen, als Einstiegsdroge zu bezeichnen...überwiegend abgelehnt".

Ist schon ein wenig her...also so die 20 Jahre ;)
Man dachte ja auch früher das Pestizide das geringere Übel sind ; und heute...

Der Vergleich mit den CDU-Wählern kann wohl nur von einem kommen dessen Gehirn durch Cannabis massiv geschädigt ist/wurde. Denn wie wir alle wissen, zieht sich das durch alle politischen Sektoren...

Aber hey...wer hier schreibt (Satzbau umgestellt): "wenn man von einer Brücke springt...fällt man von der Erde..." der versteht soooo vieles nicht. Z. B. das man (selbst wenn deine Theorie stimmen würde), gar nicht von der Erde fallen kann ;)

Antwort
von AntwortMarkus, 27

Diejenigen die konsumieren werden das verneinen weil sie nicht ihre Dummheit zugeben werden.  Sie werden sagen, Alkohol sei schlimmer.  

So als ob man sich zwischen zwei Drogen entscheiden müßte. 

Jeder vernünftige Mensch der Bescheid weiß sieht cannabis als Droge an, Die Durchaus den Einstieg in gefährlicher Drogen bedeuten kann.

Kommentar von ninamann1 ,

Es liegt an der Illegalität , Der Dealer  bietet auch andere Drogen an und verleitet dazu . 

Kommentar von AntwortMarkus ,

Was liegt an der Illegalität?

Kommentar von WillSpliff ,

Also sind alle Menschen,die Cannabis konsumieren dumm?Hörst du dir eigentlich selber zu? 

Antwort
von Thiara2, 41

Ja würde ich schon sagen.
Ich kiffe seit 1 1/2 Jahren und war am Anfang noch ziemlich gegen härtere Drogen.
Aber mittlerweile habe ich schon anderes ausprobiert und muss sagen das ich durch das Kiffen an andere Drogen "rangeführt" wurde.

Antwort
von Jamaicaaa, 11

Dein Umfeld ermöglicht dir den Einstieg sonst niemand.

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