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Abstillen-wie komme ich damit klar?

Frage von gantenbein gantenbein

Ich habe meinen Sohn 2 Jahre und 3 Monate gestillt. Jetzt möchte ich abstillen, habe es seit Mittwoch ohne große Probleme bei mir oder meinem Sohn getan. Jetzt schmerzen die Brüste, sind übel angespannt- wie ein Atombusen fühlt sich's an... Wer kennt sich aus und kann weiterhelfen, wie ich dem abhelfen kann? Bin für Tipps echt dankbar, habe doch höllische Schmerzen.

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Antworten (2)

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    Antwort von Desirey38 Desirey38

    Mein Sohn hatte sich damals von einer Stunde auf die andere abgestillt und so ging es mir genauso, wie Dir. Ich habe damals folgende Ratschläge von meiner Hebamme erhalten: 1. Um ein Anschwellen der Brust und Schmerzen durch angestaute Milch zu vermeiden, drücke jeweils gerade soviel Milch ab, dass das Druckgefühl verschwindet. Denke daran, die Brust nicht leer pumpen zu wollen, da sonst die Milchproduktion ja wieder angeregt wird! Wenn die Brust spannt, kühle sie mit Eis - oder Quarkpackungen (15-20 Minuten lang - Eis nicht direkt auf Brust), oder "trage" gekühlte Kohlblätter in deinem BH rund um die Uhr. Für einige Tage magst Du während des Abstillens sogar grippeähnliche Symptome entwickeln, die aber die werden wieder vergehen. Nach und nach wird Dein Körper die nicht abgerufene Milch resorbieren. 2. Das Trinken von drei Tassen Salbeitee bei ansonsten reduzierter Flüssigkeitszufuhr (einen halben Liter pro Tag, außer bei Fieber) lässt die Milch zurückgehen. (Gib einen Teelöffel Salbeiblätter in eine Tasse kochendes Wasser und lass dies 10 bis 15 Minuten ziehen, bevor du die Flüssigkeit abgießt) Schmeckt sehr bitter doch das hilft super. 3. Starker Pfefferminztee ist auch sehr hilfreich gewesen. Ich wünsche Dir ein erfolgreiches und schmerzfreies Abstillen.

    Kommentar von Wieselchen1 Wieselchen1Wieselchen1

    Perfekte Antwort, da gibt es nichts hinzuzufügen.... DH!

    Kommentar von sender sendersender

    Doch. Eine Anmerkung habe ich schon noch, nachdem ich den Daumen verteilt habe:

    Wieso in dreiGottesNamen fragst Du nicht ein einziges Mal Deine Hebamme oder Deinen Kinderarzt, wie man am Besten abstillt?

    Ich finde es toll, dass Du so lange gestillt hast, aber Du hast zwei Jahre lang nicht nachgefragt, wie das Stillen beendet wird? Ohje.

    Kommentar von auchmama auchmamaauchmama

    @Sender: Das ist doch mit Weihnachten ähnlich, jeder weis wann es ist und das es kommt, aber wenn´s dann da ist, ist man jedesmal, völlig überrascht!gelle LG

    Kommentar von MartinaF MartinaF

    Habe auch noch eine Anmerkung: die Antwort oben ist superausführlich und hilfreich. Für alle anderen, die auch nicht wissen,wie man abstillt: es geht wesentlich besser und komplikationsloser, wenn man nach und nach aufhört zu stillen, indem man eine Brustmahlzeit nach der anderen durch andere Nahrung ersetzt ( Fläschchen oder Brei). Eine Woche sollte reichen.

  • 5
    Antwort von UlfDunkel UlfDunkel

    Hallo gantenbein.

    Erstmal meine Hochachtung und Gratulation -- Du hast anscheinend sogar länger gestillt, als es die WHO vorschlägt (2 Jahre), prima!

    Aber ich muss gestehen, dass ich nicht ganz glauben mag, dass Du nach 27 Monaten Stillens noch "Atombrüste" hast. Das könnte m.E. eigentlich nur sein, wenn Du wieder (hoch?)schwanger wärst.

    Ansonsten kann ich nur empfehlen:

    • Viel Salbeitee trinken (hemmt die Milchbildung)
    • Hebamme anrufen und um Rat fragen (denn Dir steht, solange Du noch stillst oder abstillst, kostenloser Rat durch Deine Hebamme zu)

    @Der Sender: Ein Kinderarzt ist für das Thema Stillen oder Abstillen eine denkbar falsche Adresse.

    Kommentar von MartinaF MartinaF

    Die Arme hat zuviel nicht getrunkene Milch in ihren Brüsten und deshalb einen "Atombusen".

    Kommentar von UlfDunkel UlfDunkelUlfDunkel

    Hallo MartinaF.

    Das ist mir schon klar, aber ich kenne keine Langzeitstillende, die nach so langer Zeit noch so große Mengen Milch hat. Und ich kenne einige ... ;-)

    Ist aber auch egal, Hauptsache, gantenbein findet eine Lösung für ihr Problem -- wahrscheinlich am besten durch die fachgerechte Beratung durch ihre hoffentlich kompetente Hebamme.

    Ansonsten würde ich an ihrer Stelle auch mal eine AFS-Stillberaterin kontaktieren.

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