Abstammungstheorie: Adam und Eva vs Affen. Was ist richtig?

... komplette Frage anzeigen

22 Antworten

Es erschreckt mich immer wieder, dass diese Debatte heute noch geführt werden muss. Uns allen sollte klar sein, dass die Menschen vor mehreren Jahrtausenden nicht unsere Möglichkeiten hatten, ihre Umwelt zu beobachten und zu erforschen.

Stattdessen verließ sich die Mehrheit der Kulturen auf Mythen, um die Natur zu erklären. Oft wurden Mythen dann zur Überhöhung der Abstammung v.a. von Herrschern (in der römischen Mythologie waren die Stadtgründer Söhne des Kriegsgottes), zur Legitimierung von Regeln und Gesetzen (Bestrafung oder Belohnung im Jenseits) oder zur Bekämpfung des eigenen Ohnmachtsgefühl (Opfergaben zur Zähmung von Naturgewalten) benutzt.

Jede Ethnie hat ihre eigenen Mythen und in den meisten Fällen schließen sie sich gegenseitig aus. Mit dem Aufkommen der modernen Wissenschaft wurden den Mythen nach und nach die Grundlage entzogen, so konnte man z.B. sagen, dass es sich bei der Sonne weder das Auge eines Riesen noch den brennende Streitwagen des Sonnengottes handelt, sondern um eine riesige Ansammlung von Gas und Plasma, die aufgrund der in ihr stattfindenden Kernfusion Hitze und Licht abstrahlt.

Insofern entbehrt es jeglicher Grundlage, einen speziellen Schöpfungsmythos aus dem nahen Osten als ernsthafte Konkurrenz zu den gebündelten naturwissenschaftlichen Forschungen der letzten zweihundert Jahre zu inszenieren.

Die Schöpfungsgeschichte der Bibel kann mit zahllosen Tatsachen kaum in Einklang gebracht werden, sodass Kreationisten in ihren Ausführungen Naturgesetze biegen und unbelegte Hilfsannahmen aufstellen müssen, damit ihre Behauptungen überhaupt Sinn ergeben. Die wissenschaftlichen Modelle über die Vergangenheit des Universums, der Erde, des Lebens im Allgemeinen und des Menschen sind hingegen auf genau diesen Tatsachen aufgebaut und daran angepasst.

Wenn in naher Zukunft ein Teil einer wissenschaftlichen Theorie durch neue Befunde ins Wanken gerät, was durchaus vorkommen kann, wird die Aussagekraft dieser Befunde untersucht und ggf. der fragliche Teil durch eine bessere Hypothese ersetzt, um zu garantieren, dass die Erklärungen immer auf dem neuesten Stand sind. Bei kreationistischen Vorstellungen existiert diese Art von Hinterfragung nicht, das Gedankengebäude ist starr und äußere Widersprüche werden ignoriert.

Also ich finde, dass klar sein sollte, welche Position plausibler und nachvollziehbarer ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man muss das schon unterscheiden.

Das Eine ist ein Schöpfungsmythos, der irgedwann vor 3000 Jahren verfasst und bis heute nicht durch neue Erkentnisse in die Natur angepasst wurde. Alles unverändert, als hätten wir seit dem nicht ein paar Sachen über die Welt rausgefunden.

Das Andere ist Wissenschaft. Hier betrachtet man sich die Dinge sehr genau und versucht zu ergründen, wie alles zusammenhängt. Hierbei sind wir sehr erfolgreich. Allein dass wir hier auf diesem Wege Informationen austauschen ist ein Beleg dafür.

Die Wissenschaft, hier insbesondere die Biologie mit ihren Unterdisziplin Evolutiontheorie hat sich eben diese Fakten vorgenommen, die wir in der Welt beoachten können und sie analysiert. Hierbei ist man zu klaren, nachvollziehbaren und belegbaren Ergebnissen gekommen.

Diesen zu Folge können wir es als ein Fakt betrachten, dass wir nicht nur von Affen abstammen. Nein, wir sind sogar welche.

Mit den heute noch lebenden anderen Affenarten teilen wir gemeinsame Vorfahren, aber sie sind nicht direkt unsere Vorfahren. Und tatsächlich läßt sich unsere Ahnenreihe noch viel weiter zurück verfolgen bis zu den ersten Lebewesen, den Einzellern.

Diese Entwicklung vollzieht sich heute noch jedesmal, wenn ein neues Leben entsteht. Aus einer einzelnen Zelle sind wir alle zu dem gewachsen, was wir heute sind.

Möglich macht das der Bauplan, der in jeder unserer Zellen steckt. Diese DNA enthält das genau Programm, wie wir aufgebaut sind. Bei der Zeugung wird dieses von beiden Eltern zu einem neuen und einmaligen Menschen kombiniert.

Diese Erkenntnisse sind so umfangreich, dass es keinen vernünftigen Zweifel an ihrer Richtigkeit gibt.

Aber die Evolutiontheorie ist natürlich ebenso komplex und kompliziert, wie die Natur es selbst auch ist. Das kann man sich nicht mal schnell in einem Jahr zusammenlesen. Ich befasse mit sein 40 Jahren damit und lerne täglich noch neue Dinge hinzu.

Aber alles, was ich in dieser langen Zeit gefunden habe, passt wir ein Puzzleteil zum nächsten, alles macht Sinn, ist schlüssig und nachvollziehbar. Wenn man sich einarbeitet.

Bei all dem habe ich nichts gefunden, was auf einen Gott hindeutet. Weder in dem, was wir wissen, noch für das, was wir nicht wissen, ist eine Vakanz für einen Gott zu finden.

Alles fügt sich gänzlich ohne einen Gott ineinander. Wenn man sich bemüht, das ganze Bild zu sehen, wenn man in die Tiefe geht, wenn man studiert und lernt.

Die Bibel ist ein Buch. Ein literarisches Werk, so wie viele andere auch. Sie hat menschliche Autoren, sie ist ein Bild der Welt von vor tausenden von Jahren.

Wer wirklich die Welt verstehen will, braucht sie nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Bibel ist in Märchenbuch. Ihr Schöpfungsmythos hat nicht das geringste mit der Realität zu tun.

Evolution ist Fakt, wie auch die Abstammung des Menschen von einem gemeinsamen Vorfahren mit den heutigen Affen. 

http://www.nas.edu/evolution/TheoryOrFact.html

Diesen Fakt heute noch zu bestreiten zeugt von außerordentlicher Ignoranz und Unwissenheit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Bibel wurde vor einigen wenigen tausend Jahren durch Hörensagen der Vorgänger aufgeschriebwen und das über einen längeren Zeitraum, also durch Menschen mehrerer Generationen. Diese Menschen wußten noch sehr wenig, hatten keine Ahnung von Steinzeitmenschen, keine Ahnung von Sauriern usw. Ihr beschränkter Wissensstand, bar vieler Naturkenntnisse ließ sie wild spekulieren, also zu Fehlannahmen verleiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das mit Adam und Eva ist schlichter Mumpitz, genealogisch.
Die Kiste mit den Affen, Evolution, tifft es schon eher, fehlen hier und da noch ein paar Puzzleteile.

Das Prinzip Adam/Eva ist schon richtig beschrieben, daran hat sich bis heute nichts wirklich geändert.
Wahrlicher Mumpitz ist Gottes Beitrag, der kann nun wirklich ins Reich der Märchen einsortiert werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von comhb3mpqy
22.07.2016, 17:45

ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Sie einige Gründe haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe. Sie können mich nach Gründen aber auch fragen.

0

Vieles in der Bibel ist symbolisch zu verstehen und nicht wörtlich. Adam und Eva stehen meiner Meinung nach symbolisch für die Konstitution des menschlichen Geistes und nicht für die Entstehung von physischem Männlein und Weiblein.

Zu erahnen ist das in so Aussprüchen wie: Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden. 1 Kor 15,22

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die "Affe zu Mensch Geschichte" ist eindeutig nachvollziehbarer und sogar die einzige von dir angeführte "Geschichte" die vertretbar und richtig ist.

Auch wenn man die menschliche Evolution nicht mit "Affe zu Mensch" abfertigen kann, die Menschheit und die Menschenaffen haben sich über einen längeren Zeitraum von einem gemeinsamen Vorfahren her entwickelt und haben unterschiedliche Entwicklungswege eingeschlagen.

Keinesfalls stammt der heutige Mensch vom heutigen Menschenaffen ab, das ist schlicht falsch.

Wir müssen außerdem zwischen der Evolutionstheorie, einem nach wissenschaftlichem Verständnis in sich schlüssigem Gebilde zur Erklärung der biologischen Vielfalt der Arten, und der Schöpfungshypothese, einer nach wissenschaftlichem Verständnis unschlüssigen Vermutung ohne eine Bestätigung durch Beobachtungen, unterscheiden. 

Die Schöpfung wortwörtlich zu nehmen ist absolut unhaltbar. Die Bibel ist kein Geschichtsbuch, sondern eine Ansammlung von Mythen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In dieser Darstellung ist beides falsch. Die Evolutionstheorie besagt nicht, dass der Mensch "vom Affen" abstammt; Noch weniger besagt die Bibel, dass Adam und Eva die körperlich ersten Menschen seien und die ganze Menschheit von ihnen abstammt.

Der Mensch teilt sich mit den heutigen Affen die Vorfahren und die waren weiß Gott nicht das, was man sich heute unter einem Affen vorstellt.

Adam und Eva sind nicht die ersten Menschen im Sinne von Gen. 1.27, wo es sich bei ādām eindeutig um ein Kollektivbegriff handelt und nicht um den Vornamen eines männlichen Einzelmenschen. In der 6. Schöpfungsperiode entsteht eine menschliche Population unbestimmter Stückzahl, man beachte das gleichzeitige Auftreten beider Geschlechter. Und zwar nicht aus Lehm oder Rippen, diese Begriffe kommen in der Schöpfungsgeschichte wohlgemerkt nicht mal ansatzweise vor. Stattdessen fassen verschiedene Landtiere auf dem Festland Fuß, u. A. die rämäss ha adamah, die direkt vor dem Menschen erwähnt werden. Paul Hengge ordnet sie als direkte Vorfahren des Menschen ein. Entgegen der traditionellen Deutung sind die rämäss ha adamah keine Reptilien oder Würmer, sondern kriechende und kletternde Säugetiere. Hinzu kommt, dass das in Gen. 1.26 verwendete Verb die fortlaufende Zubereitung bestehenden Materials ausdrückt und die Abschlussformel in Gen. 2.4 die ganzen Bericht als phylogenetischen Baum zusammengefasst. Vom Inhalt her also nichts anderes als die uns bekannte Evolutionstheorie.

Jedenfalls umfasst das 6-Tage-Werk die ganze Erde, während die Paradiesgeschichte sich nur noch auf den Fruchtbaren Halbmond beschränkt. Auf das jungsteinzeitliche Südmesopotamien, genauer gesagt. Bei Adam wird unumwunden klar, dass er durch handelsüblichen Geschlechtsverkehr entstand. Gen. 2.7 kann zum einen den unmittelbaren Vorgang des Hervorkommens aus dem Mutterleib (Geburt) beschreiben, oder aber an einem späteren Zeitpunkt ansetzen, an dem der herangewachsene Adam sein soziales Umfeld, u. A. seine Herkunftsfamilie und gleichzeitig die ausgetretenen Pfade verlässt. Bei Eva wirds sogar noch interessanter, hier kommt wieder Paul Hengge ins Spiel (Stichwort Zeugungserkenntnis). Das Besondere an Adam und Eva ist nämlich nicht ihre Entstehung, sondern ihre neue Lebensweise, die zu der Zeit einen wahren Boom erlebte: Landwirtschaft, Nahrungsproduktion und Paarbinduung (Gen. 2.15, 24). Nicht zu vergessen, dass die beiden nicht mal in derselben Schöpfungsperiode wie ihre menschlichen Vorfahren die Bildfläche betreten, nämlich erst in der 7..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich glaube nicht an Gott, für mich ist die Bibel unnützen. Wenn ich nachdenke hlrt sich das für mich eher wie eine gute Nacht Geschichte an. Denn niemand ist Fehler frei. Niemsnd ist im stande eine ganze Welt zu erschaffen. Niemand kann das Meer teilen. Niemand kann Blinde Menschen mit seiner Hand heilen. Für all das was passiert ist gibt es eine Plausible und Wissenschaftlich mögliche Antwort. Ich will niemanden von seinem glauben abhalten. Aber fals es Jesus wirklich gab, ist er nicht auferstanden, sondern war einfach nur durch die Qualvollen schmerzen und den Blutverlust Bewusstlos.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fiona2401
22.07.2016, 11:26

es ist wissenschaftlich bewiesen das Menschen vom Affen abstammen

1

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab sondern beide haben den gleichen Vorfahren glaub der hieß Proconsul

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ganz langsam zum mitmeißeln: Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Der Mensch IST ein Affe (genauer: ein Trockennasenaffe), genau wie sein nächster Verwandter, der Schimpanse. Letzterer steht UNS genetisch übrigens näher als allen anderen Affen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo SanfteBrise,

das, was die Bibel an verschiedenen Stellen über die Erschaffung der beiden ersten Menschen sagt, ist kein Widerspruch. Es gibt in 1. Mose nämlich zwei Schöpfungsberichte. Im Kapitel 1 werden die einzelnen Schöpfungsperioden (in der Bibel "Tage" genannt, was sich jedoch nicht auf einen 24-Stunden-Tag beziehen muss) beschrieben. Hier wird im Grunde ein grober Überblick über die Schöpfungsereignisse gegeben und somit am sechsten Schöpfungstag auch die Erschaffung des Mensch erwähnt. Im zweiten Schöpfungsbericht hingegen werden einzelne Geschehnisse näher fokussiert. Dieser Bericht lässt zum Beispiel erkennen, dass zunächst der Mann und erst einige Zeit später dann auch die Frau erschaffen wurde.

Wie passt das aber zu dem, was in vielen Lehrbüchern über die Entwicklung des Menschen vom Affen her gesagt wird? Stammen wir tatsächlich von affenähnlichen Vorfahren oder von Adam und Eva ab? Was ist wirklich über die Stammesgeschichte des Menschen bekannt?

Tatsache ist, dass die Wissenschaftler im Hinblick auf den Stammbaum des Menschen ein sehr uneinheitliches Bild vertreten. In einer Broschüre, die sich u.a. mit der Abstammung des Menschen beschäftigt, heißt es dazu:

"Robin Derricourt von der Universität Neusüdwales (Australien) schrieb 2009 über die Klassifizierung dieser Fossilien: „Wahrscheinlich besteht die einzige Übereinstimmung darin, dass es keine Übereinstimmung gibt.“40

Forscher, die einen weiteren vermeintlichen Ast des evolutionären Stammbaums entdeckt hatten, schrieben 2007 in der Wissenschaftszeitschrift Nature, man könne überhaupt nichts darüber sagen, wann und wie die Entwicklungslinie des Menschen von der des Affen abgezweigt sei.41

Gyula Gyenis, Forscher am Institut für biologische Anthropologie der Eötvös-Loránd-Universität (Ungarn), schrieb 2002: „Die Klassifizierung und stammesgeschichtliche Einordnung hominider Fossilien wird unaufhörlich debattiert.“ Auch bringe das momentan vorhandene Fossilzeugnis die Forschung kein Stück weiter, wenn es darum gehe, genau zu bestimmen, wann, wo und wie sich der Mensch aus affenähnlichen Lebewesen entwickelt habe" (Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritische beleuchtet", Seite 26, hrsg. von Jehovas Zeugen).

Warum aber finden sich dann in den Lehrbüchern immer wieder Darstellungen affenähnlicher Vorfahren des Menschen, wie beispielsweise der Neandertaler? Beruhen diese Darstellungen auf eindeutigem Beweismaterial? Dazu noch einmal die eben genannte Broschüre:

"Carl  N.  Stephan, forensischer Anthropologe am Institut für Anatomie der Universität Adelaide (Australien), schrieb 2003: „Man kann nicht überprüfen, wie die Gesichter früher menschlicher Vorfahren ausgesehen haben, und sie deshalb auch nicht objektiv rekonstruieren.“ Da sich solche Nachbildungen an heutigen Affen orientieren, seien sie „wahrscheinlich immer stark von persönlichen Ansichten gefärbt, äußerst ungenau und unzuverlässig“. Zu welchem Schluss kommt er? „Jede Rekonstruktion des Gesichts eines frühen Hominiden ist mit großer Wahrscheinlichkeit irreführend" (Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritische beleuchtet", Seite 27, hrsg. von Jehovas Zeugen).

Es gibt also im Hinblick auf die Behauptung, der Mensch stamme vom Affen ab, keine eindeutigen und greifbaren Beweise. Somit kann auch gesagt werden, dass der Bericht der Bibel über die Erschaffung des Menschen keineswegs widerlegt worden ist.

Bemerkenswert ist auch, dass eigentlich das gesamte Menschengeschlecht und damit alle Menschenrassen miteinander verwandt sind. Wie anders wäre es sonst zu begründen, als damit, dass die Menschheitsfamilie auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeht? Der anatomische und organische Aufbau eines Menschen, egal welcher Rasse er angehört, ist stets identisch. Das wird auch in folgenden Werken gesagt:

„Die Wissenschaft bestätigt jetzt, was die meisten der großen Religionen schon immer gepredigt haben: Alle Menschen, ganz gleich, zu welcher Rasse sie gehören, stammen .  .  . von dem gleichen ersten Menschen ab“ (Amram Scheinfeld, Heredity in Humans, S. 238, Philadelphia und New York, 1972).

„Was in der Bibel schon seit Jahrhunderten über Adam und Eva, Vater und Mutter des ganzen Menschengeschlechts, steht, ist das, was die wissenschaftlichen Forschungen ergeben haben: daß alle Völker der Erde eine einzige Familie bilden und einen gemeinsamen Ursprung haben“ (Ruth Benedict und Gene Weltfish, The Races of Mankind [Die Menschenrassen], S. 3, New York, 1978).

Dass Adam nicht lediglich ein Sinnbild der gesamten frühen Menschheit ist, zeigt auch die Bibel selbst. So reiht sie z. B. Adam in verschiedene Geschlechtsregister ein, die eine Aufzählung historischer Personen darstellt.

Ein Beispiel dafür ist der Stammbaum Jesu Christi gemäß Lukas, Kapitel 3, Verse 23 - 38. U. a heißt es dort: „Jesus selbst [war], als er sein Werk anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war .  .  . der Sohn .  .  . des David, .  .  . Sohn des Abraham, .  .  . Sohn des Adam.“ (David und Abraham sind bekannte geschichtliche Gestalten. Ist es daher nicht vernünftig, zu schlussfolgern, dass Adam eine wirkliche Person war?)

In einem anderen Bibelbuch, Judas 14, heißt es:"„Der siebte in der Linie von Adam her, Henoch, hat .  .  . prophezeit.“ (Henoch war nicht der siebte in der Linie von der gesamten frühen Menschheit her.)

Auch Jesus Christus sprach von Adam und Eva nicht lediglich als allegorische Personen. Das zeigt der Bericht in Matthäus 19:4,5:"[Jesus] sagte  .  .  .: ‚Habt ihr nicht [in 1.  Mose 1:27; 2:24] gelesen, dass der, welcher sie [Adam und Eva] schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat und sprach: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden  e  i  n Fleisch sein“ .  .  .?‘  “ Diese Aussage Jesu belegt eindeutig, dass er den Bericht in der Genesis als Tatsachenbericht ansah.

All das zeigt, dass der biblische Bericht über die Erschaffung des Menschen durchaus plausibel und mit den Tatsachen in Übereinstimmung ist.

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Selbst wenn Du an dieses Märchen glaubst, wärst Du damit nicht allein auf der Welt: Die Lehre, daß der Mensch und die Welt von Gott erschaffen wurde, der sogenannte  Kreationismus, wird mittlerweile in einigen Bundesstaaten der USA an der Schule unterrichtet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Andrastor
21.07.2016, 23:06

wird mittlerweile in einigen Bundesstaaten der USA an der Schule unterrichtet.

Nicht mehr, dafür hat die Kirche des Fliegenden Spaggethimonsters gesorgt.

5

Die Genesis ist in einer Zeit entstanden, als man andere Literaturformen benutzte als heute. Es kommt in Werken dieser Zeit öfters vor, dass erstmals ein Überblick geliefert wird und anschließend Einzelheiten erzählt werden.

Das erste Kapitel ist sozusagen der Überblick und im zweiten wird dann die Erschaffung des Menschen genauer beschrieben.

Es ist halt einfach so, dass so eine Herangehensweise nicht unserer gewohnten Logik entspricht.

Dann gibt es aber auch die Affen zu Mensch Geschichte.

Aber es behauptet ja heute niemand Ernstzunehmender mehr, dass der Mensch vom Affen abstammt. Allerdings hat es eine Entwicklung des Menschen gegeben.

Bei manchen Menschen ist diese Entwicklung halt nicht ganz abgeschlossen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man kann sich mal damit beschäftigen, was die Kirchen zum Beispiel zur Evolutionstheorie sagen.

Ich bin Christ. Wenn Sie Gründe/Argumente haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HumanistHeart
21.07.2016, 23:21

dort findet man Argumente.

Dort findet man Behauptungen.

6

Also von mir aus kommst du von affen wie meine lehrerin. Aber ivh bin von adam und eva.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Meatwad
25.07.2016, 17:56

Demnach bist du also ein Produkt von 6000 Jahren Inzest/Inzucht? Wenn du meinst. :)

0

wenn es Adam und Eva gegeben haben sollte dann hätten die Dinosaurier nicht existieren können. Jedoch gibt es für die Dinosaurier Beweise aber für Adam und eva nicht. Generell ist es Unsinn was die Kirche einem einbläut

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jedes Kohlenstoffmolekül das in einem Lebewesen existiert wurde vor Jahrmillionen in den Sternen erbrütet. Ebenso die ganzen Elemente die es auf dieser Erde gibt. Es gibt nicht nur eine Evolution des Lebens sondern auch des Universums. Wenn die Bibel also vom Staub spricht, dann ist doch genau dieser Sternenstaub genannt.

Und wie wird das immer auf einer Beerdigung formuliert - Asche zu Asche, Staub zu Staub...

Warum das alles so ist wie es ist - das wird wohl nie ganz geklärt werden, und was da im sogenannten Urknall ablief, hinter dieses Geheimnis werden die Menschen nicht kommen.

Die Bibel ist kein Lehrbuch für Biologie - wie das mit dem Staub zusammenhängt - das ist Sache der Wissenschaft. Die Wissenschaft kann aber nicht die Arbeit der Theologie leisten - sie kann auch nicht beweisen dass die ganze Schöpfung nur auf Zufall beruht. Dazu müßte man die Vorgänge in der heissen Blase im Urknall erforschen können - und das ist einfach unmöglich.

Beides - der Schöpferglauben und naturwissenschaftliche Erkenntnisse kann man nicht gegeneinander ausspielen. Das hat beides seine Berechtigung...

LA

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Bibel ist ein bronzezeitliches Buch voller Mythen und Märchen, verfasst von Menschen welche die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Die Evolutionstheorie ist eine der am besten durch Beweise fundierten Theorien der ganzen Welt. Die  Evolution selbst ist unumstritten und bis man nicht Fossilien moderner Kaninchen (u.o.ä.) in einer Erdschicht entdeckt die mehrere millionen Jahre alt ist, ist sie unumstößlich.

Jedoch besagt sie nicht dass wir uns aus Affen entwickelt hätten, wir und die heutigen Affen hatten gemeinsame Vorfahren, die weder wirklich Affe noch wirklich Mensch waren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ratatoesk
21.07.2016, 22:58

Die nennt man heute denke ,,Menschenaffen" ;O)

0
Kommentar von DerGamer456
21.07.2016, 23:38

Eigentlich wurde die schon widerlegt

0
Kommentar von Abahatchi
23.07.2016, 00:02

wir und die heutigen Affen hatten gemeinsame Vorfahren, die weder wirklich Affe noch wirklich Mensch waren.

Die Vorfahren des Menschen und der Menschenaffen waren selbst schon Primaten also Affen. Weil der Mensch aber immer noch ein Primat ist, ist der Mensch zoologisch eine Affenart, die sich aus anderen Affenarten entwickelte. Viele der heute lebenden Affenarten stammen selbst von anderen Affenarten ab.

2

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab.
Die Geschichte aus der Bibel ist richtig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AaronMose3
21.07.2016, 23:06

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab.

Hat auch niemals jemand behauptet.

1
Kommentar von frider123
21.07.2016, 23:12

Doch Die Evolutionstheorie sagt, daß der Mensch vom Affen abstammt bzw. alles durch zufall entstanden ist.

0
Kommentar von julineobrien
21.07.2016, 23:13

Die Geschichte aus der Bibel ist Quatsch

3
Kommentar von frider123
21.07.2016, 23:48

Kein Problem, du kannst gern deine eigene Meinung sagen.

0

Was möchtest Du wissen?