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Absolute No Go's als deutscher Tourist in Amerika

Frage von Derek86 Derek86

Hallo zusammen,

trete nächste Woche einen Roadtrip durch Amerika an. Es soll drei Wochen lang von New York über diverse Stationen nach New Orleans gehen. Ich habe eigentlich soweit alles organisiert, was ich noch nicht weiß:

Gibt es irgendwelche Fettnäpfchen, auf die man (vielleicht auch speziell als Deutscher) achten sollte und in die man besser nicht tritt? Ich war noch nie in den USA und bin schon sehr aufgeregt =)

Danke für eure Tipps!

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Antworten (14)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Normalpsycho Normalpsycho

    ...oder Politik...

    Lass deinen Führescheine/Papiere ect. nicht ins Handschuhfach liegen (am besten sichtbar auf die Amatur legen).

    Wenn dich eine Streife anhält, immer nachfragen bevor du in irgendwelche Taschen greifst oder dich sonstwie bewegtst.

    Denk daran, dass du an einer Tanke erst zahlen musst, erst dann kannst du tanken. Zahlung ist nur mit Kreditkarte möglich. Bargeld nimmt an einer Tanke keiner.

    Und, zu guter letzt, frag nicht nach den "toilets" sondern den "restrooms". ;-)

    Kommentar von gargamel111 gargamel111gargamel111

    Falls sich nichts geändert hat: Natürlich nehmen die Tankstellen Bargeld. Im Gegenteil, "Credit" ist der Sprit teurer als "Cash".

    Kommentar von kelloknippla kelloknipplakelloknippla

    Also an den Tankstellen, an denen ich 1997-1999, 2000, 2001, 2004 und 2009 in >10 Bundesstaaten war, kostete der Sprit mit Karte nicht mehr als mit Bargeld. Kann ich also so nicht bestätigen.

    Kommentar von alfbm alfbmalfbm

    Ein Streifenwagen hält immer hinter Dir!

    Kommentar von lovelyGirl93 lovelyGirl93lovelyGirl93

    wenn er hinter mir hält kann ich ja weiterfahren oder?

    Kommentar von sammysmudda sammysmudda

    Das finden die sicher toll ....

  • 4
    Antwort von Andy21 Andy21

    ganz wichtig in amerika: sprich niemals mit ihnen über religion!!!!

  • 3
    Antwort von gargamel111 gargamel111

    Rauchen ist absolut out in den Staaten und kann teuer werden.

    Alkohol in der Öffentlichkeit kann richtig viel Geld kosten, uU. sogar Knast. Also: Eine Dose Bier im Supermarkt holen und auf dem Parkplatz trinken kann ins Auge gehen. Ebenso darf kein Alkohol im Fahrzeug selbst sein (Ist wohl von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden.) Der muss in den Kofferraum.

    Autofahren in Amiland ist relaxed. Geschwindigkeitsübertretungen werden hart bestraft. Vor allem an den Schulen wird oft kontrolliert. Mit der Laserpistole. Wer dann nach deutscher Art pampig nach einem Foto fragt, der hat eine Menge Spaß mit dem Sheriff. Und: Keep You Line. Das heißt nicht anderes, als dass auch rechts überholt wird.

    Für Eure Tour: Fast jede Stadt hat eine Touri-Info. Hier gibt's nicht nur gute Infos, wo etwas los ist, sondern auch Gutschein-Heftchen. Meist für Kneipen und eben touristische Einrichtungen. Die Ermäßigungen lohnen sich. Bloß nicht blöd vorkommen, wenn man da einen Schnippsel hinhält und dafür das Essen oder den Eintritt um 3 Dollar billiger bekommt. Machen (fast) alle. Wer's nicht macht, ist selbst schuld.Apropos Essen: Nicht alleine an den Tisch setzen (wurde schon gesagt), es sei denn, es steht am Eingang ein entsprechenden Schild. Dennoch - man kann schon fragen, ob man einen bestimmten Tisch bekommt, wenn einem der, den man zugewiesen bekommt, nicht gefällt. Trinkgeld ist obligatorisch! Und zwar mehr, als man das in D gewohnt ist. Außer in den Fastfoods, in denen man an der Kasse zahlt. Hier kann man etwas in das Schwein werfen. Sitzen bleiben im Lokal, und sei es, um noch etwas zu trinken, ist absolut unüblich. Das macht man an der Bar. Sind die Teller leer wird abgeräumt. Dann kommt die Frage nach Kaffee oder Dessert - und wenn das erledigt ist, kommt die Rechnung.In den Motels: Die Zimmer anschauen. Touris bekommen gerne die schlechtesten Zimmer zugewiesen (direkt neben der zentralen Klima oder dem Eisautomat ((das wiederum ist eine gute Einrichtung)). Handeln kann man auch vorsichtig. Wenn man einen Preis gesagt bekommt, kann man nach einem billigeren Zimmer fragen. Ausländern werden gerne schon mal ein paar Bucks draufgeschlagen.

    Bei den Getränken: Wer nicht gerne fast nur Eis trinkt, sollte das sagen. Bei den Softdrinks kommen Unmengen von dem Zeug rein, das schmeckt nur noch nach Wasser. Dafür gibt es hin und wieder in den Kneipen kostenlose Re-Fills.

    Kommentar von Derek86 Derek86Derek86

    Das war eine gute Antwort. DH! Hätte ich nicht schon die beste Antwort vergeben, hättest Du sie jetzt bekommen =)

    Kommentar von gargamel111 gargamel111gargamel111

    Passt schon. Viel Spaß in USA.

    Kommentar von kelloknippla kelloknipplakelloknippla

    Noch kurze Erklärung zum Trinkgeld in Bars/Restaurants: das ist kein Luxus für die Bedienungen, sondern der Hauptteil ihres Lohns! Sie bekommen oft sehr niedrige Stundenlöhne (ich meine, so $3/Stunde?) und den Rest des Lohns heimsen sie durch gute Leistung ein - also über das Trinkgeld (sollte man hierzulande vielleicht auch mal einführen).

    Als Faustregel:

    • Service war übel (superlangsam, Sachen vergessen, unfreundlich - also bei richtig heftigen Mängeln): kein Trinkgeld

    • Service war so lala (langsam oder ineffizient...also mit offensichtlichen Mängeln aber noch so gerade okay): 5% der Gesamtsumme

    • Service war okay (also weder gut noch schlecht, sondern halt normal): 10% der Gesamtsumme

    • Service war schon besser als normal: 15% der Gesamtsumme

    • Service war prompt und gut: 20% der Gesamtsumme

    • Ende nach oben offen! ;)

    Übrigens kommt bei der Gesamtrechnung oft noch die Steuer (11%?) nachträglich auf den Rechnungsbetrag...etwas gewöhnungsbedürftig, also zähl das Geld nicht vorher ab, denn ist eh für die Katz. ;)

    Da die Bedienung natürlich möglichst viele Leute bedienen will (=mehr Lohn), kann's übrigens vorkommen, dass sie einem direkt den Teller entreißen, nachdem man den letzten Bissen gegessen hat...sie wollen den Tisch natürlich gern schnell neu belegen.

    Viel Spaß!

  • 3
    Antwort von blackrucilo blackrucilo

    Alkohol ist in Amerika ein strittiges Thema. In den meisten Staaten darf man erst ein Bier trinken wenn man 21!! Jahre alt ist. Man wird auch nach dem Ausweis gefragt. Auch mit dem Rauchen sollte man etwas vorsichtig sein und sich vorher erkundigen. Soviel ich weiss gilt in öffentlichen Gebäuden (Rathaus etc.) Rauchverbot. Ansonsten sind die Amerikaner weltoffen und freundlich. Das kommt aber auch auf die Gegend an. Hinterwäldler gibt es auch bei uns.

  • 3
    Antwort von alfbm alfbm

    Nicht nach eine Toilette fragen, sondern nach einem Washroom! Dieses You 're welcome!, kannst Du vergessen, ist genauso viel wert wir Hallo!

    Kommentar von kelloknippla kelloknipplakelloknippla

    Ich kenne nur "Restroom" oder "Bathroom" für das WC, "Washroom" hab ich in den ganzen Jahren in den USA noch nie gehört. Vielleicht waren wir einfach an verschiedenen Ecken.

    Und das "You're welcome" ist vielleicht nicht viel wert, aber einfach Höflichkeit. Wenn du das Bild des unhöflichen Deutschen gründlich revidieren willst, benutz es einfach. Tut keinem weh, sondern nützt vielleicht sogar. ;)

  • 2
    Antwort von Birgitwunder Birgitwunder

    Grüßen, grüßen ,grüßen: "hello", "how are you today", usw. Wenn Du auf's Klo mußt, frage nach den "restrooms". Im Restaurant wartet man, bis man plaziert wird. UND NIEMALS AUF DIE USA LÄSTERN ...

    Kommentar von kelloknippla kelloknipplakelloknippla

    Und lächeln nicht vergessen! Nicht, weil man debil ist, sondern weil's auch einfach netter ist (denn was bringt es uns Deutschen, wenn wir uns immer bierernst anstarren? Nix. Eben.)

    Zum Lästern: liegt nicht daran, dass Amerikaner nicht kritikfähig sind. Aber was würdest du von einem Ami halten, der hier ankommt und uns erstmal (alle über einen Kamm scherend) sagt, was wir für Vollpfosten sind (egal, ob es begründet ist oder nicht)? Genau, dass er ein Problem mit sich selbst hat und darum uns fertigmachen muss. Und genauso kommen lästernde Deutsche in den USA (oder in England, Italien, Sibirien, etc.) rüber...

    Kommentar von Birgitwunder BirgitwunderBirgitwunder

    Die Deutschen lästern halt gerne (nicht nur) auf die USA, wissen oft alles besser und ich meine auch, daß es besonders uns nicht gut ansteht. Die USA sind das einzige Land, daß uns nach dem 2. Weltkrieg sofort die Care Pakete geschickt haben, während alle andern Demontage betrieben haben. Einen besonders guten Ruf haben wir eigentlich nirgends und es wird so bleiben, wenn wir nicht endlich anfangen alles etwas lockerer zu sehen und fast jeder Satz mit: " Bei uns ist das aber so..." anfängt! Sind hier ja nicht alle so drauf, aber das ist es halt, was hängen bleibt.

  • 2
    Antwort von Katja1976 Katja1976

    öffentlicher Alkoholgenuss, kommt nicht gut!

  • 1
    Antwort von USAfan USAfan

    Absolut zu beachten ist eine gelbe Linie vor einem Schalter (die erste findet man bei der Grenzkontrolle/Immigration). Diese darf nie ohne Aufforderung des Schalterbeamten übertreten werden.

    Transport von alkoholhaltigen Getränken im Wageninneren

    Sich im Restaurant unaufgefordert an einen Tisch setzen, auch wenn der Laden voll ist, und nur eine Person dort sitzt.

    Beim Autofahren gilt: Wenn die Polizei hinter einem fährt und das Blau-Weiß-Rotlichtsignal einschaltet, sobald als möglich anhalten und im Wagen sitzen bleiben. Scheibe runterlassen und (vor allem nachts) die Hände aufs Lenkrad legen. Wenn der Polizist nach Papieren fragt, erst sagen, wo sie sich befinden und dann mit langsamen Bewegungen hervorholen. Den Polizeibeamten immer höflich mit "Sir" ansprechen. Ansonsten sind Polizisten immer äußerst freundlich und helfen gerne mit Rat und Tat, wenn man ihnen entsprechend freundlich entgegenkommt.

  • 1
    Antwort von YoRie YoRie

    Ich hab mal irgendwo im Fernsehen gesehen, man darf auf offener Straße keinen Heiratsantrag machen. Wobei ich nicht glaube, dass du das vorhattest und ich weiß auch nicht mehr, in welchem Staat das war. ^^

    Kommentar von Derek86 Derek86Derek86

    hehe, nein eigentlich hatte ich das nicht vor. aber vielleicht überzeugen mich die kochkünste der dicken farbigen muttis im süden so, dass ich eine heirate und mitbringe =)

    Kommentar von Birgitwunder BirgitwunderBirgitwunder

    Empfehle Aunt Jemima.

    Kommentar von Derek86 Derek86Derek86

    wo finde ich die? bin immer für gutes essen zu begeistern ;-)

    Kommentar von gargamel111 gargamel111gargamel111

    Aua, gutes Essen ist so eine Sache. Nicht leicht zu finden. Schau in den Reiseführern. Die Chinesen geben meist eine gute Vorstellung (und ganz anders als bei uns). Ansonsten ist Homecocking angesagt. Im Süden die Cachun-Küche, die ist besser.

    Kommentar von Derek86 Derek86Derek86

    Genau das meine ich. Ich freu mich schon sehr auf die Küche im tiefen Süden. Bin mal gespannt. Hab eigentlich bisher nur gutes gehört über Cajun- und kreolische Küche.

    Kommentar von Birgitwunder BirgitwunderBirgitwunder

    War ein kleines Witzchen: Ist die dicke Schwarze, die einen immer von den Pfannkuchen-Mischungen angrinst...Zum guten Schmatzen mußt Du dringend ins Cracker Barrel's gehen !!!War leider etwas spät wieder on.

    Kommentar von Derek86 Derek86Derek86

    Ok, danke für den Tipp! Das werd ich gleich mal googeln...

  • 1
    Antwort von Sominja Sominja

    zunächst einmal machst du einen Trip durch die USA, nicht durch ganz Amerika (ich bin da etwas ampfindlich^^) und denn.. sind die Leute da ja eh an Touris ohne Ende gewöhnt. In NewYork wird sich NIEMAND für ein mögliches Fettnäpfchen interessieren.

    Kommentar von Derek86 Derek86Derek86

    ja, aber ich =) Ich bin da lieber vorbereitet so gut es geht...

  • 1
    Antwort von abc16 abc16

    Die Amis sind voll gechillt und an so manche Touristen gewöhnt. Mach dir keine Sorgen!

  • 1
    Antwort von Explatinfragant Explatinfragant

    Rülpse nie einem Ami ins Gesicht.

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    Antwort von kelloknippla kelloknippla

    Mit Amis kommt man generell sehr leicht ins Gespräch. Ist dann zwar meist nicht tiefschürfend-philosophisch, aber oft einfach nett und unkompliziert. Sei nicht überrascht, wenn du 5 Min. mit jemandem quatscht und er dir plötzlich die Hand entgegenstreckt und sagt "I'm Richard!" - das ist quasi die erste Stufe der Sympathie: das Anbieten des Vornamens. Geht viel schneller als bei uns.

    Verwechsel das aber nicht damit, dass der jetzt bis zum letzten Atemzug dein Kumpel sein will...kann sein, dass er dich am nächsten Tag nicht wiedererkennen würde. Das ist nicht böse gemeint von den Amis, sie sind halt einfach nur früher herzlicher, was aber nicht direkt eine Freundschaft bedeutet (und ja, man kann mit Amis aus tiefschürfende Freundschaften haben). Es ist einfach ein einfacherer Einstieg zum Quatschen...und es kann ja auch mehr als nur Quatschen werden.

    Sie sind je nach Gegend auch oft sehr gastfreundlich (NYC jetzt nicht so, da ist eher raue Großstadt ;)).

    Aus eigener Erfahrung sind Themen, die du im Gespräch aber meiden solltest:

    • Todesstrafe (auch wenn's da sehr viele Gegner gibt...lass es einfach)
    • Waffengesetze (nicht jeder hat'n Schießeisen und nicht jeder, der's hat, ist ein potentieller Amokläufer)
    • Abtreibung (sehr gespalten darüber, das Land)
    • Kriege (ob Irak, Afghanistan oder Vietnam - sie sind sicher nicht happy da drin zu sein...und haben sicherlich keinen Bock auf eine Belehrung von jemandem aus dem Land, das zwei Weltkriege angefangen hat)
    • Politik (du weißt nie, wen du vor dir hast...das wird schnell sehr zäh oder so wie der nächste Punkt)
    • sonstige Dinge, in denen deiner Meinung nach Europa/Deutschland sooo viel weiter/überlegener ist (behalt's einfach für dich, es ist schlichtweg unglaublich unhöflich und erweckt eh nur den Eindruck, dass man ein Problem mit sich selbst hat und darum andere niedermachen muss...oder schlichtweg ein totaler Armleuchter ist)

    Es kann gutgehen, über sowas zu reden...aber vertrau mir, du bist dann auf extrem dünnem Eis. Weltanschauungen sind halt verschieden und als guter Gast sollte man nicht die Axt (oder Missionar) im Walde sein.

  • 0
    Antwort von Schwedensven Schwedensven

    Du solltest auf offener Straße keine Polizisten anpinkeln.

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