...was mir da zunächst mal einfällt: Du könntest aus der Not sozusagen eine Tugend machen... Das heißt: Wenn es dir bei deiner Rede wirklich um "das Ziel" geht, das inhaltlich im Mittelpunkt stehen soll, dann darf man es auch auf die Spitze treiben, "überzeichnen", es als Wiederholung so belassen und sogar noch (!) jeweils betonen.
Irgendwann sollte aber auch irgendeine "Pointe" kommen, die das Ganze ein bisschen wieder "relativiert/entschärft", es "auflöst" - sonst wird´s in meinen Augen zu trocken und langatmig, man könnte auch sagen: langweilig.
Und ansonsten würd´ich es mit Umschreibungen versuchen; da darf man dann auch gern mal bisschen bildhaft formulierend "ausholen" nach meinem Geschmack; es muss nicht immer ein Wort auch durch ein anderes ersetzt werden. Auch das wirkt ziemlich spröde, nach ´ne Weile. Ein paar "Brüche" innerhalb so einer Rede müssen gern sein.
Übrigens würde ich mir auf jeden Fall die Verstärkung einiger Mitschüler holen - dass einer die Rede hält, das heißt für mich noch lange nicht, dass er sie auch alleine schreiben muss - im Gegenteil! Da dürfen (sollten!) sich die anderen auch mit dran versuchen und einbringen. Noch dazu entspringt drei oder vier Hirnen in der Regel einiges mehr an Ideen als nur einem. Und die Dynamik ist auch eine ganz andere, wenn man mit ein paar mehr Leuten zusammen sitzt; da gibt ein Wort das andere, und irgendwann sprudeln dann die Ideen...
So´ne Rede ist nicht ganz einfach. Ich schätze mal, da werden noch einige Entwürfe über den Schreibtisch und wieder zurück wandern. Dennoch - viel Freude und Erfolg dann mal. (und falls die eigentlichen Abschlussprüfungen noch ausstehn - gilt selbiges... ;-))
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