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Abschluss einer Zahnversicherung für Kieferorthopädie bei leichten Fehlstellungen?

Frage von konkludent konkludent

Ich habe leichte Zahnfehlstellungen, die mich aber optisch stören und ein wenig an meinem Selbstbewusstsein kratzen. Noch habe ich keine Versicherung abgeschlossen. Lohnt sich überhaupt noch der Abschluss einer Zahnversicherung für Kieferorthopädie bei leichten Fehlstellungen? Ich habe gehört, dass die Krankenkassen nur noch einen sehr geringen Anteil der Kosten erstatten.

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Antworten (10)

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    Antwort von Tom51 Tom51

    Ich möchte niemanden verletzen, aber ich finde etwas Klartext hat noch nie geschadet.
    Jede Versicherung ist eine Solidargemeinschaft ihrer Beitragszahler für unvorhergesehene Ereignisse. Bestes Beispiel ist ein Unfall.
    Wenn jemand vorher schon genau weiss was ihm fehlt, dann versucht der diese Kosten irgendwie auf die anderen abzuwälzen (Versichertengemeinschaft)
    Findest du das fair?
    Würdest du gerne in eine Versicherung einzahlen, die aus vielen solchen Mitgliedern besteht?
    Wohin würden sich wohl die Beiträge bewegen?

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    Antwort von KarlRamseier KarlRamseier

    Würde mir mal nen Kostenvoranschlag vom Kieferorthopäden holen und schauen, was das kosten soll. Dann musst Du vergleichen, wieviel Dich die Zusatzversicherung kostet. Ob sich das überhaupt lohnt.

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    Antwort von DerVolkswirt DerVolkswirt

    Bei Erwachsenen wird von der KRankenkasse (gestezlich) gar nichts mehr bezahlt. Eine private Zusatzversicherung kommt für eine bereits angeratene Behandlung natürlich auch nicht auf. Allerding lohnt der Abschluss natürlich für einen späteren Zahnersatz, nur wenige Tarife leisten überhaupt für Kieferorthopädie. Infos dazu: http://www.versicherung-online.net/kieferindikationsgruppe-150/

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    Antwort von IchSchauMal IchSchauMal
    1. Ein Haus das brennt kann man nicht versichern. Ich kann nicht jahrelang z.B. keine Krankenversicherung haben und dann wenn mein Bein gebrochen ist sagen, huch jetzt zahl ich schnell 300 Euro damit die 20000 Euro übernehmen. Ergo wirst du diesen Fall nicht anständig versichert bekommen.

    2. Ergänzend zu 1. muss ich sagen das kosmetische Dinge die keine medizinische Indikation haben in der Regel eh nicht versicherbar sind. Die Versicherer versichern Schäden. Eine kosmetische Korrektur ist keine Beseitigung eines Schadens.

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    Antwort von sonnenlady sonnenlady

    Du kannst zwar versuchen, eine Zahnzusatzversicherung zu finden, die das mit abdeckt. Aber in der Regel schließen Versicherungen schon bestehende Schäden/Vorbelastungen von vornherein aus. Aus eben diesem Grund, den du beschreibst.

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    Antwort von kittykat77 kittykat77

    Zahlt die Zahnzusatzversicherung kieferorthopädische Behandlungen überhaupt? Soweit ich informiert bin erstattet die GKV zu 100% nach erfolgreicher Behandlung

    Kommentar von KalalaKa636 KalalaKa636KalalaKa636

    Aber keine kosmetischen Korrekturen, nur weil Zähne schief stehen (ist einer Schönheits-OP gleichzusetzen). Da zahlt die GKV gar nix.

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    Antwort von JoScho JoScho

    Wenn du heute eine Versicherung für Zahnbehandlungen abschließt, bekommst Du eine Sperrzeit, in der die Behandlungen nicht übernommen werden. Erst nach dieser Zeit kann Du die Rechnungen zur Begelichung oder anteilige Kostenübernahme einreichen. das ist aber von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Erkundige Dich genau über diese Bedingungen.

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    Antwort von gentleboy gentleboy

    ja genau wollte ich auch sagen

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    Antwort von KalalaKa636 KalalaKa636

    Wenn jetzt schon geplant wird, kieferorthopädisch was richten zu lassen, wird Dich keine Zusatzversicherung versichern.

    Das wäre wie der Kauf eines bereits brennenden Hauses.

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    Antwort von DerVolkswirt DerVolkswirt

    "Würde mir mal nen Kostenvoranschlag vom Kieferorthopäden holen und schauen, was das kosten soll. Dann musst Du vergleichen, wieviel Dich die Zusatzversicherung kostet. Ob sich das überhaupt lohnt."

    Was hat das dann mitVersicherung zu tun. Eine Versicherung ist doch kein Wohlfahrtsverein. Woher soll das Geld denn kommen? Eine VErsicherung kann maximal soviel ausgeben,wie sie von ihren VErsicherungsnehmern einnimmt, mehr nicht, sonst wäre sie pleite.

    Wer sich eine bereits angeratene Behandlung bezahlen lassen möchte und noch gegenrechnen will, ob sich eine Zahnversicherung lohnt, der könnte vom Prinzip gleichermaßen eine Anzeige in der Zeitung aufgeben, ob ihm jemand die Behandlung finanzieren möchte.

    Denn das Geld, was eine Versicherung bezahlt kommt von den Versicherungsnehmerg. Einsolches VErhalten beduetetalso nur, dass man sich seine Behandlung von anderen Menschen bezahlen lassen möchte Eine VErsicherung ist einfach ein solidarischer Topf, in dem jeder einen gleichen Betrag, nach seinem Risiko berechnet, einzahlt, damit er für den Fall finanziellabgescihert ist, dass ihn hohe Kosten treffen.

    Wenn seine Eintrittswahrscheinlichkeit gleich 1 ist, alsosicher ist, dass er der Nutznießer ist und er dies weiss und dann dieVersicherung abschließt, um sofort davon zuprofitieren, dann ist das einfach unfair den anderen gegenüber. Denn die hatten nicht die gleiche Wahl und werden zur Strafe über ihre Beiträge zur Kasse gebeten.

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