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Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Berufsanfänger oder Auszubildende?

Frage von navibag navibag

In unserer Familie beginnt unser Sohn bald seine Ausbildung. Da denkt man natürlich auch über eine entsprechende Vorsorge und Versicherung nach. Dazu gehört natürlich auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung und da möchten wir nicht blauäugig an die Sache gehen.

Worauf sollten Berufsanfänger oder Auszubildende beim Abschluss ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung achten? Könnt ihr uns einen Anbieter empfehlen?

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Antworten (12)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von VersBerater VersBerater

    Eine BU-Versicherung ist seit etlichen Jahren für junge Menschen die wichtigste Versicherung neben der Haftpflicht und, mit Einschränkungen, einer Unfall. Grundgedanke: Versicherung soll das Risiko abdecken, welches morgen eintreffen und mich dann finanziell ruinieren kann. Grundsätzlich rate ich von der Koppelung Lebensversicherung mit Berufsunfähikeits(zusatz)versicherung ab. Eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung ist die richtige Lösung. Also bitte nur solche Angebote einholen. Die Gesundheitsfragen mehr als nur penibel durchlesen und beantworten, ggf. hier weitere Fragen dazu stellen. Tipp - Es gibt dabei folgende Fragestellung: Leiden oder litten Sie jemals .... oder: in den letzten 10 Jahren ... oder: in den letzten 5 Jahren... . Hierbei die Gesellschaften aussortieren, die nach Behandlungszeiträumen fragen, die länger als 5 Jahre zurückliegen. Erfahrungsgemäß entscheiden die meisten Gesellschaften bei Antragsaufnahme nach den gestellten Fragen mit den gemachten Antworten und den ggf. beigefügten ärztl. Unterlagen. Richtig ekelhaft werden sie erst dann, wenn es zum Schadensfall, also dem Eintritt des Versicherngsfalles gekommen ist. Dann fangen sie erst richtig an nachzufragen und bemühen alle Ärzte, Krankenhäuser und Kranenkassen. Bei der kleinsten Unstimmigkeit fechten sie dann den Vertrag an bzw. erklären den Rücktritt. Dies hat den erheblichen Nachteil, dass ihr Beiträge in nicht unerheblicher Höhe bezahlt habt, keine Leistung von der Gesellschaft erhaltet und das Geld beim Versicherer verbleibt, also nicht erstattet wird. Leidvolle Erfahrung der täglichen Praxis. Auch wenn der Zeitaufwand am Anfang sehr groß erscheint, es hilt ungemein später Ärger mit der Versicherung zu vermeiden. Eine pauschale Empfehlung kann es nicht geben, aber bitte nicht drängen lassen und wirklich in Ruhe alles lesen und ggf. nachfragen - auch hier im Forum! Auch Angebote von Direktversicherern einholen und drauf achten, dass es die Angebote für "Berufseinsteiger" sind. Bei den Angeboten der Direktversicherer habt ihr alle Zeit der Welt in Ruhe zu prüfen - aber auch hier gibt es Unterschiede. Bei einer BU-Versicherung, wie auch einer Krankenversicherung, gilt der alte Spruch: Drum prüfe wer sich ewig bindet, denn gerade diese Verträge sollen bekanntlich sehr lange herhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt: Gibt es die Möglichkeit der nachträglichen Erhöhung der BU-Summe und welche Voraussetzungen sind dafür notwendig. Auch hier gibt es sehr sehr unterschiedliche Vertragsgestaltungen. Die Verweisbarkeit ist heute selten ein Thema, ist zu häufig in der Presse behandelt worden und da herrscht fast Einigkeit bei den Gesellschaften. Letzter Punkt: Belehrung des Antragstellers/der zu versichernden Person. Die Unterschrift sollte wegen dem Tranzparenzgebot unterhalb der ganzen Belehrungen/Hinweisen (Rücktritt/Anfechtung/Gesundheitsangaben) erfolgen. Wenn nicht, dann hättet ihr im Streitfall wg. der o.g. Punkte gute Chancen im Rahmen einer Feststellungsklage vor Gericht wg. Intransparenz zu gewinnen, aber bis dahin wollen wir es doch nicht kommen lassen, weil nur ärgerlich und unnötig Zeit vergeht und die versicherte Leistung zu erhalten eigentlich wichtiger wäre. Lieber heute einen größeren Zeitaufwand betreiben und im Schadensfall eine zügige (3 - 6 Monate nach Antragstellung) Abwickung erhalten.

  • 16
    Antwort von wernilein wernilein

    Ihr solltet unbedingt die Leistungen der Versicherungen im Fall des Versicherungseintritts vergleichen.

  • 15
    Antwort von Mismid Mismid

    man sollte auf die Bedingungen achten. Z.B abstrakte und konkrete Verweisbarkeit. Beide sollten nach Möglichkeit ausgeschlossen sein. Wichtig ist nämlich daß eine solche Versicherung im Schadensfall auch zahlt und das auch Dauerhaft und nicht nach 1 Jhr die Zahlungen einstellt. Ein gutes Preis Leistungsverhältnis hat z.B HDI. Ich kenne natürlich nicht alle. Auf keinen Fall solltest du zur cosmos direct greifen, wenn du nicht später mal gegen die Versicherung klagen möchtest weil sie nicht zahlt

  • 11
    RatgeberHelden Antwort von DerHans DerHans

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann man eigentlich nicht früh genug abschließen. Die meisten Anbieter gewähren Berufsanfängern einen preiswerten Einstieg mit der Möglichkeit die Summe bis zum 35. Lebensjahr ohne erneute Gesundheitsprüfung aufzustocken. Dieses Angebot sollte man ernst nehmen. Häufig genug stellt sich schon bei einem 30-Jährigen heraus, dass er für die BU nicht mehr versicherbar ist.

  • 7
    Antwort von michinef michinef

    Übt Dein Sohn einen gefährlichen Beruf aus? Überleg mal, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist. Eine private Altersvorsorge halt ich für notwendiger.

    Kommentar von amigo06 amigo06amigo06

    Also für einen jungen Menschen ist, unabhängig der Gefährlichkeit, eine Berufsunfähigkeitsversicherung erstmal die Wichtigste überhaupt.

    Kommentar von Mismid MismidMismid

    beides ist wichtig! Nur was nützt eine private Altersversicherung wenn er die Beiträge nicht mehr zahlen kann, weil er berufsunfähig ist? Vom Staat gibt es dafür ja kein Geld mehr! Und wer Hartz4 bezieht kann sich keine sinnvolle Altersvorasorge mehr leisten bzw, wird sein ganzes Leben darauf angewiesen sein!

    Kommentar von DerHans DerHansDerHans

    Was ist das denn für eine Antwort? Ist Bäcker etwa ein gefährlicher Beruf? Trotzdem ist gerade im Lebensmittelhandwerk die BU eine sehr wichtige Sache.

    Kommentar von michinef michinefmichinef

    Für Berufskrankheiten ist die Berufsgenossenschaft zuständig. Ebenso für Unfälle während der Arbeitszeit. Die Beiträge bezahlt der Arbeitgeber.

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Was hat denn eine BU mit gefährlichen Berufen zu tun, wenn 34% psychisch BU werden, 24% wegen Herz-Kreislauf etc. ? In meinen 15 Jahren habe ich mehr Büro-BU-Anträge erlebt als welche von Dachdeckern und Bäckern. Außerdem stellt sich bei einer BU trotz einer statistischen Chance von 1:4 in meinen Augen nicht die Frage nach der Gefährlichkeit. Es reicht, wenn es Dich einmal "zufällig" trifft, dann heißt es HartzIV bis zur Kiste. Sicherlich ist eine private Altersvorsorge ab 65/67 wichtiger, aber wenn Du bei einer BU finanziell schon vorher ausgeblutet bist bzw. dadurch auch Deine Altersvorsorge nicht mehr zahlen kannst, geht alles den Bach runter !

    Kommentar von SgtMiller SgtMillerSgtMiller

    Blödsinn !!!

    Denk mal nach, wovon wird eine Altersvorsorge bezahlt ?

    Richtig vom Arbeitseinkommen !

  • 2
    Antwort von Howi12 Howi12

    Eine BU ist heutzutage mit die wichtigste Absicherung die man abschließen kann. Also erstmal super, dass du dir darüber Gedanken machst!!! Mein Tipp: unbedingt auf "Verzicht auf abstrakte Verweisbarkeit" achten. D.h. du bekommst deine BU-Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kannst und musst nicht erst noch einen anderen Beruf ausüben. Beispiel: du bist Bäcker und bekommst eine Mehlallergie. Dann bist du berufsunfähig und deine Versicherung sagt nicht, dass du noch als Sekretär arbeiten könntest... 2. Tipp: am besten ohne Beitragsrückgewähr, da du diese Zusatzkosten am besten in einen Sparplan steckst, unabhängig von der Versicherung!

    Kommentar von DerHans DerHansDerHans

    Hallo Howi, das hast du falsch verstanden. Die Versicherung kann ihn sehr wohl auf einen anderen Beruf verweisen. Bis er diesen dann tatsächlich ausüben kann, muss sie zahlen. Bei der abstrakten Verweisung handelt es sich darum, dass die Versicherung darauf hinweist, dass er einen anderen Beruf ausüben "KÖNNTE". Daher abstrakt. Einer konkrete Verweisung wird es immer geben.

    Kommentar von Mismid MismidMismid

    es kommt aber darauf an wie die Verweisung aussieht. Wenn die Versicherung nur nich mehr zahl wenn man sich beruflich verbessert ist das ja in Ordnung. z.b von der Krankenschwester zur Klinikdirektor

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Der Tipp mit der abstrakten Verweisung kommt doch meist von Finanztest und ist inzwischen völlig veraltet, genauso wie fast alle Prüfkriterien. Die abstrakte Verweisung haben seit der VVG-Reform nur noch sehr wenige Versicherer in den Bedingungen. Es gibt nur sehr wenige Versicherer, die auf eine konkrete Verweisung in der Erstprüfung verzichten und auch in der Nachprüfung hohe Maßstäbe ansetzen.

  • 2
    Antwort von user735 user735

    Die Idee an sich ist super. Wenn Du keinen Anbieter hast, dem Du vertraust, so wende Dich an die Verbrauerzentrale. Ich habe einen Anbieter dem ich vertraue, kommt aber auch drauf an was man versichert. Ich hätte mal die Augen versichern sollen ;)

    Ne, klasse Idee und wende Dich an die Verbraucherzentrale. Hier kann es halt nur subjektive Meinungen geben.

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Die Verbraucherzentralen haben weder ausgebildete Leute, noch sind die bei der IHK eingetragen, sie haben auch keine Beraterhaftpflicht... Wie super die sind, erkennst Du schon daran, dass es Ewigkeiten gebraucht hat, bevor die VZ endlich mal der Meinung war, eine BU wäre eine sinnvolle Absicherung, obwohl das die bösen Berater schon seit Jahren erzählen.

  • 1
    Antwort von Candlejack Candlejack

    Da sogar Finanztest, FocusMoney und die sonst so versicherungsresistenten Verbraucherschützer seit Jahren zur BU raten, kann das nicht falsch sein. Der Preis einer BU bestimmt sich nach Alter, Gesundheitszustand und noch paar anderen Faktoren, aber gerade diese ersten beiden sind für einen Azubi noch leicht hinzukriegen und geben idR eine richtig günstige BU ab. Meines Erachtens sind die Bedingungen einer BU das A und O. Denn wenn Du den Antrag auf Zahlung stellst, sitzt da ein Sachbearbeiter und wälzt Deine Versicherungen, ob das versichert ist oder vielleicht einen Ausschluß darstellt. Den Verzicht auf abstrakte Verweisung kannst Du vergessen. Das tönt Finanztest seit Jahren, ist aber völlig veraltet. Spätestens seit der VVG-Reform gibt es nur noch eine Handvoll Anbieter mit abstrakter Verweisung. Heutzutage spielen eher Dinge eine Rolle wie: konkrete Verweisung, Arztanordnungen, Leistungen ab dem ersten Tag, ABC-Klausel etc.

  • 1
    Antwort von BadeHH BadeHH

    http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Berufsunfaehigkeitsversiche...

    Den Vorrednern sei insoweit zugestimmt, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung für die ab 1961 geborenen ein absolutes muss ist, neben der Privathaftpflicht. M.E. sollte man diese allerdings möglichst nicht mit einem Sparanteil verbinden (z.B. LV o.ä.). Wenn mein Ziel sparen ist, dann existieren bessere Alternativen. Für 1,50 Euro kannst Du Dir unter o.a. Adresse einen Test ferunterladen. MfG Andreas

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Finanztest halte ich für Bewertungen von BUs inzwischen für ungeeignet. Zum einen aufgrund der Tatsache ihrer veralteten Prüfkriterien (allein der Punkt "abstrakte Verweisung" ist inzwischen völlig veraltet) und zum anderen kenne ich die Klauseln, Prozessquoten und Anerkungsquoten der Testsieger und würde diese persönlich nicht abschließen. Übrigens ist eine BU auch für Leute vor 1961 geboren interessant. Die bekommen nämlich auch nicht mehr Kohle als die anderen, haben aber bei der Prüfung noch ihren Berufsschutz. Die Höhe ist trotzdem nicht ausreichend.

    Kommentar von BadeHH BadeHH

    Abstrakte Verweisung kommt tatsächlich kaum noch in den Bedingungen vor.

    Kommentar von DerHans DerHansDerHans

    Personen mit Geburtsdatum vor 1961, haben allerdings kaum noch eine Chance eine BU-Versicherung abzuschließen.

    Kommentar von reseda23 reseda23

    Absolut korrekt - und wenn, dann kerngesund und mit einem monatl. Zahlbeitrag ab € 200 aufwärts.

  • 1
    Antwort von reseda23 reseda23

    Hallo, die BU und die Privathaftpflicht sind für einen jungen Menschen die wichtigsten. PHV, vermute ich, läuft noch über Sie, in einer Familienversicherung.

    Also Focus BU: Das A & O ist das Bedingungswerk ! Optionen, wie BU-Erweiterung bei Veränderung der Lebenssituation (Heirat, Nachwuchs, Karriere etc.) bei gleichem Beitrag, mit Anpassung der BU-Rente und ohne erneuete Gesundheitsfragen bis zum Alter X, sowie möglichst schneller Eintritt der Rentenzahlung. Das Thema zur Verweisbareit sollte bei Top-Bedingungswerken kein Thema mehr sein.

    Mein Tip: Keine Direktversicherung, VZ ist ok, ein seriöser, unabhängiger Vers.- Makler besser, weil er nicht nur objektiv berät, sondern auch persönlich da ist, wenn es "zur Sache" kommt ! Beste Grüße

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Andere Berater sind auch für Ihre Kunden da, wenn es zur Sache kommt. Das Thema Verweisbarkeit, gerade die konkrete, ist bei vielen immer noch ein Thema.

    Kommentar von reseda23 reseda23

    Hallo ! Berater, egal ob Ausschließlichkeit, Maklerstatus, Versicherungsfachmann - fachwirt usw., die sich im Sinne des Kunden reinknien, sollen sich diesen Schuh auch nicht anziehen. Punkt Verweisbarkeit: Habe ausdrücklich auf TOP-Bedingungswerke hingewiesen (s. z.B. 5* BU MuM) Gruß

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Wenn es um engagierte Berater geht, solltest Du das auch so ausdrücken und nicht speziell die Makler erwähnen. Selbst viele Bedingungen mit 5* MuM haben das Thema konkrete Verweisung noch integriert. Es gibt nur 4 Anbieter, die es komplett ausschließen.

    Kommentar von reseda23 reseda23

    ...hier noch mal zum besseren Verständnis, die Passagen hervorgehoben ! Und wenn ich Unabhängigie Makler aus diesem Kreis favorisiere, dann aus persönlicher, erlebter Erfahrung.

    Hallo ! Berater, egal ob Ausschließlichkeit, Maklerstatus, Versicherungsfachmann - fachwirt usw., die sich im Sinne des Kunden reinknien, sollen sich diesen Schuh auch nicht anziehen. Punkt Verweisbarkeit: Habe ausdrücklich auf  T   O   P - Bedingungswerke hingewiesen (s. z.B. 5* BU MuM) Gruß 

  • 1
    Antwort von Moguma Moguma

    Eine solche Versicherung ist sehr wichtig und wenn man jung einsteigt sind die Beiträge auch noch gering. Aus meiner Sicht gilt es auf zwei Dinge weiters noch zu achten: 1. Es gibt VS, die die Beiträge in Fonds anlegen und falls kein Versicherungsfall eintritt, erhält der Versicherte nach der Laufzeit noch einen schönen Betrag zurück. Es ist also nicht alles futsch, so wie bei meinem Mann. Hier bezahlen wir seit 22 Jahren, er ist Gott sei Dank bislang gesund und in 4 Jahren läuft die VS aus und alles ist weg. 2. Es gibt Versicherungen, die gegen schwere Krankheiten versichern, das kann auch noch interessant sein. Ich wünsche ein gutes Händle bei der Auswahl. Und bei Fragen madola@web.de MfG moguma

    Kommentar von DerHans DerHansDerHans

    Was dein Mann hat, ist eine reine Risiko-Versicherung. Da ist in der Tat das Geld weg, wenn das Risiko nicht eintritt. Bei einer Versicherung mit Sparanteil, musst du diesen natürlich auchg zusätzlich zahlen. Letztlich läuft es auf das Gleiche hinaus. Der reine Risikoanteil ist dabei ebenfalls weg.

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Wieso wundern sich eigentlich die Kunden immer, dass bei einer BU der Beitrag am Ende weg ist ? Bekommt irgendeiner von Euch etwas wieder von Haftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz, Unfall, Kfz... und allem anderen ?

  • 1
    Antwort von Teleminchen Teleminchen

    In Versicherungsfragen habe ich mich auch immer auf eigene Recherche verlassen. Das hat viel Zeit und Mühe gekostet. Wie gut eine Versicherung ist, zeigt sich eigentlich erst im Schadensfall. Eigentlich bin ich nicht so der Typ, der sich an Makler wendet. Aber letztens habe ich eine Versicherungsmaklerin kennengelernt. Es ging auch um Versicherungen, die zum Beginn der Lehre abgeschlossen werden. Sie machte einen sehr kompetenten Eindruck und das Beratungsgespräch hat mir gut gefallen. Ich gehe auch davon aus, wenn man sich an einen Makler wendet, der viele Versicherungen vertritt, sucht er die beste aus, denn er möchte ja noch mehr verkaufen und nur ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde. Im Versicherungsfall dürfte die Abwicklung auch leichter sein als wenn man es direkt bei der Versicherung melden muss. In Deiner Stelle würde ich mal einen Makler aufsuchen und mich beraten lassen - vielleicht können Freunde einen solchem empfehlen, bei uns war es die Maklerin des Arbeitgebers.

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Ich bin mal so kühn zu behaupten, dass ein Normalbürger mit eigener Recherche meist das falsche findet. Es gibt für sowas Fachleute, die lernen das 3 Jahre und haben dann eine stundenlange Prüfung vor der IHK, um sich Versicherungskaufmann nennen zu dürfen. Die kennen dann die grundlegenden Regeln und Gesetze und wissen, wie man Bedingungen zu lesen hat. Versicherungsmakler sind sicherlich unabhängiger und vielschichtiger als andere. Allerdings stellen sie 10% der eingetragenen Berater dar und von den anderen 90% gibt es auch genügend seriöse. Man muss sie halt finden.

    Kommentar von VersBerater VersBeraterVersBerater

    Anmerkung: Nach dem Versicherungskaufmann gibt es noch weitere Qualifikationen. Und wenn man diese auch noch gepackt hat und dann einen besonderen Beruf ergreifen will, dann hat man noch vor der Einführung der VersVermV beim Landgericht die Zulassung nach dem Rechtsberatungsgesetz als (gerichtlich zugelassener) Versicherungsberater beantragt und erhalten. Von den Versicherungsberatern dieser Art gibt es aber nur 183 in ganz Deutschland.

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