Abschleppen und Standgebühr für Autos bei höherer Gewalt?

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4 Antworten

Schon schwierig......die Frage ist, wer hat den Abschlepper beauftragt? Braucht es da einen Auftrag? (Wobei ich noch nie gehört habe, das deswegen abgeschleppt wurde - wir hatten auch schon heftige Hochwasser).

Andere Frage ist, warum haben sich die Autobesitzer erst nach 6 Wochen gemeldet? Wurden sie zwischenzeitlich schon mal angeschrieben?

Der Abschlepper ist ein Unternehmen, und wenn dort Autos geparkt sind über viele Wochen, dann kann er kein Geld verdienen, eben weil die Plätze ja blockiert sind. Von daher denke ich kann er so eine Art Verdienstausfall evtl. geltend machen.

Das wäre dann aber ein Fall für eine rechtsberatung.

Kommentar von vera1973
13.07.2016, 11:38

Bei uns war sozusagen Jahrtausendhochwasser. 5000 Haushalte sind betroffen, 500 Häuser nicht mehr bewohnbar. Angeschrieben wurde niemand. Der Abschlepper brüstete sich damit, wie hilfsbereit er doch ist. Die Leute hatten echt andere Probleme.

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Die Frage ist: Wer hat das Abschleppunternehmen beauftragt? Haben die Besitzer absolut keine Info bekommen (normal bekommt man schriftlich mitgeteilt dass das Fahrzeug kostenpflichtig an Ort XY abgestellt wurde)? Und warum kommt man erst 6 Wochen später darauf das Fahrzeug zu holen?

Kommentar von vera1973
13.07.2016, 11:48

So viel ich weiß, wurde nicht darauf hingewiesen. Die Schleppaufträge wurden von Allianz mobil vergeben, hieß es. Wurde auch bezahlt. Nur auf die Standgebühr wurde nicht hingewiesen. Warum die erst jetzt drauf kommen, das Auto zu holen, weiß ich nicht. Die Leute hier haben teilweise alles verloren, hatten wohl andere Probleme. Mich betrifft es nicht, ich habe kein Auto. Aber in meiner Gemeinde betrifft es mehrere Leute.

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Und der Besitzer hat sich nicht gefragt wo sein Auto ist??

Nebenbei bemerkt sind 400 Euro für 6 wochen noch wenig

6 Wochen Stillschweigen finde ich schon happig.

In der Tat und zwar vom Autobesitzer!

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