Wenn absehbar ist, dass die Oma in kürzerer Zeit versterben wird, ist es wirklich in Ordnung, dass man mit einem kleinen Kind hingeht und sich verabschiedet?? Ist es nicht besser, das Kind behält die Erinnerung an eine Oma, die zwar alt, aber noch hergestellt war?? Bin da so ratlos....
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12sonne0412sonne04
Also ich halte es für sehr wichtig, dass auch kleine Kinder angemessen sich von einer geliebten Oma verabschieden können. Ist sie krank und absehbar, dass sie nicht mehr lange lebt, sollte man mit dem Kind einen Besuch machen und dann angemessen vorher vielleicht schon dem Kind erklären, dass sie so krank ist und vielleicht nicht mehr lange leben wird. Glaubt mir - ich konnte mich von meiner Uroma nicht verabschieden - wurde damals immer wieder mit einem barschen Ton aus dem Zimmer geschickt und durfte nicht noch einmal Abschied nehmen, damit habe ich heute noch zu tun. Der Tod gehört mit ins Leben und Kinder speichern oft mehr, als was man als Erwachsener vermutet - so war es bei mir. Die Folge war dann, als meine andere Oma verstarb und ich sie - unverhofft - kurz davor besuchte, wusste ich nicht, was ich tun sollte, war wie versteinert und gedanklich sowie mit Worten total blockiert!! Keiner hatte mich je auf solche Situationen vorbereitet - ich ärgere mich heute - 20 Jahre später - noch darüber und schäme mich auch, obwohl ich genau weiß, dass mir meine Oma dies damals nicht übel genommen hat - und doch ist jeder Sterbende froh, noch einige Zuwendung in Worten zu bekommen! Also tut etwas - denn ihr wisst nicht, wie euer Kind mal dies verarbeitet.
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4Antwort von
Usch74Usch74
also ich würde mein kind dem nicht aussetzen.ich glaube,die verkraften das noch nicht,jemanden so zu sehen,weil sie es noch nicht verstehen.kommt immer auf die situation an und wie alt das kind ist
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3Antwort von
Ringelpiez Ich finde es nicht richtig, Kinder vor dem Umgang mit dem Tod zu "verschonen". Das Thema Tod ist sowieso ziemlich tabuisiert in dieser Gesellschaft und ich wäre dafür, dem Kind zu erklären, was passieren wird, natürlich auf kindgerechte Weise. Wenn dir das schwer fällt, gibt es evtl auch passende Bilderbücher etc, die es einem erleichtern, dem Kind das Thema Abschied / Tod näherzubringen.
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2Antwort von
n1979bn1979b
Kommt denke ich auf das Verhältnis zwischen Oma und Enkeln an und auf das Alter deiner Kinder.
Vielleicht kann man mit Ihnen über den Tod reden und ihnen vermitteln, daß das Leben nicht endlich ist und der Oma Ihr Leben bald zu ende geht und Ihnen freistellen, ob sie die Oma nochmal zum verabschieden sehen wollen. Ist natürlich stark abhängig davon ob die Kinder 3,7 oder 14 Jahre alt sind...
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2Antwort von
Angie35Angie35
ja der tod gehört zum leben...nur so können sie sich damit auseinandersetzen...
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1Antwort von
TanteBerthaTanteBertha
Wenn die Oma auf der Intensivstation im Krankenhaus liegt, würde ich das dem Kind schon ersparen. Sollte sie allerdings daheim sein, sieht es schon wieder anders aus. Kinder können, dürfen und sollen auch lernen, dass im Leben nicht alles nur schön, sonnig und toll ist. Auch kleinere Kinder können da schon manches ertragen. Man muss ja nicht zur Oma gehen und dem Kind sagen, dass es womöglich das letzte Mal sei und die Oma jetzt bald sterben wird. Besuch die Oma mit Deinem Kind so normal wie möglich und wenn die Oma dann gestorben ist gibt es viele Möglichkeiten, wie man einem Kind erklären kann dass sie tot ist. Wir haben es unseren Kindern so erklärt, dass der entsprechende Angehörige einfach keine Kraft mehr hatte, der Körper zu müde war und deshalb eingeschlafen ist. Nun ist der Opa/ die Oma auf einer Wolke und passt auf uns alle auf. Das mag vll. nicht die beste Möglichkeit sein, aber ich stelle immer wieder fest, dass Kinder mit dieser Variante gut leben können. Bei der Grabpflege auf den Friedhof kommen natürlich auch Fragen, aber auch die lassen sich dann gut erklären. Ich bin zwar grundätzlich der Meinung, dass man Kindern die Vorgänge des Lebens (und hier des Sterbens) schon richtig und ohne "tütü" erklären sollte, aber manchmal ist es einfach besser in die Märchenkiste zu greifen um die Kinderseele zu schonen.
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1Antwort von
horbachhorbach
Meine Meinung ist: wie kann man mit dem Tod eines Verwandten, den man liebt abschliessen, wenn man keinen Abschied genommen hat? Geh mal in die Bücherei, zu diesem Thema gibts ganz tolle Bücher - extra für Kinder dieses Alters, die sehr wohl verstehen was da passiert. Nur schau zusammen mit dem Kind das Buch an, damit du FRagen gleich beangtworten kannst - sonst können Verlustängste auftreten. Sterben gehört zum Leben wie Luft zum Atmen...Du musst deinem Kind ja nicht sagen, dass die Oma im Sterben liegt, dann wird es sich unbefangen verhalten. Und nach dem Tod die kindgerechten Bücher lesen...
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1Antwort von
IRENEBOAIRENEBOA
Wie alt ist das Kind denn? Ich persönlich halte es für Unsinn, Kinder in Watte zu packen und immer alles schönzureden. Der Tod ist das unweigerliche Endstadium eines Lebens und gehört einfach dazu. Das vergessen wir leider gerne - bei allen Vitaminspritzen, Falten-OPs, Intensivstationen, lebensverlängernden Maßnahmen usw. Natürlich kommt es darauf an, wie alt das Kind ist und wie man ihm die Situation erklärt. Wenn die Oma im Krankenhaus liegt, kannst du nicht mit einer Krankenpflegerin oder einem Krankenpfleger reden und die um Rat bitten? Für die dürfte die Situation - so krass es jetzt klingt - relativ vertraut sein. Und sicher haben die auch einige Tipps parat, auf die man selbst nicht so einfach kommt.
Darüber hinaus gibt es Bücher, die sich mit der Thematik des Todes gerade in Bezug auf die Erklärungsnot gegenüber Kindern auseinandersetzen, zum Beispiel:
'Kinder trauern anders: Wie wir sie einfühlsam und richtig begleiten' * Taschenbuch: 160 Seiten * Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 5., Aufl. Februar 2009 * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3451053675 * ISBN-13: 978-3451053672
oder
'Wenn Kinder nach dem Sterben fragen: Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher (Taschenbuch)' * Taschenbuch: 176 Seiten * Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 11., Aufl. Juli 2009 * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3451048825 * ISBN-13: 978-3451048821
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1Antwort von
MittwochMittwoch
Ich denke, es ist sehr gut, wenn einem Kind der Tod als etwas Natürliches beigebracht wird und man es nicht von allem Unangenehmen bewahrt. Das ist zwar für den Moment schön, aber so lernt das Kind nie den Umgang mit dem Tod - und so traurig es ist, es wird immer wieder kommen, sei es auch nur bei einem Haustier. Mein Tipp also: Wenn der Sarg geschlossen ist, sollte das Kind die Möglichkeit bekommen, Abschied zu nehmen.
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PanikgirlPanikgirl
Ein kleines Kind sollte nicht dabei sein, wenn die Oma stirbt - aber vorher, wo die Oma noch lebt und klar wird, dass es nicht mehr lange sein wird - schon finde ich. Wir durften damals - ich war fast 9 nicht mehr zu unserem Opa reingehen - aber wir durften ihm vom KH-Fenster von aussen (war EG) nochmal zuwinken. Das ist das Bild von ihm, was mir immer in Erinnerung geblieben ist und ich finde es gut, dass wir damals meine Cousins, Cousinen, meine Geschwister und ich ihn nochmal sehen durften.
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wildflowerwildflower
bevor meine mutter starb war ich so oft wie möglich mit meinen kindern bei ihr. ich hab meinen kindern gesagt,das sie krank ist,aber nicht das sie sterben wird.so waren die kinder von sich aus sehr liebevoll,aber unbefangen zu ihr,und meine mutter hat sich gefreut das ihre enkelinnen bei ihr waren.
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rorschachrorschach
Ich finde das gehört zum Leben dazu auch den Tod zu sehen. Irgendwann ist dein Kind traurig sich nicht verabschiedet zu haben. Ich finds richtig.
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SUNFRIEND4SUNFRIEND4
Meine Kinder haben von ihrer Oma Abschied genommen und auch ich habe von meinen Urgroßeltern Abschied nehmen können. Bei meinem Urgroßvater stand ich sogar am Sterbebett und war damals 6 Jahre alt. Es werden sicher Fragen kommen, die dann auch beantwortet werden sollten.
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YsobelYsobel
Ich würde es glaube ich auch nicht machen. Ich würde es meinem Kind erklären, was da grad passiert aber wenn mein Kind es nicht ausdrücklich sagt, würde ich nicht hingehen.
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primusvonquackprimusvonquack
Am besten du erklärst den Kindern das und fragst sie, ob sie wollen oder nicht.
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Guppy194Guppy194
was hab ich von einer Eisblume im Sommer, die ich nur vom Erzählen kenne?
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ChrisTralinsChrisTralins
Nein, auf keinen Fall verabschieden lassen!! Das versteht das Kind nicht und würde womöglich ein Trauma erzeugen. Wenn die Oma tatsächlich gestorben ist, dann in jedem Falle dem Kind dies erklären. Meine Schwester hatte das mit ihren Kindern so gemacht, dass sie ihnen ein Buch geschenkt hat das heisst, Ist Oma jetzt ein Engel? Es erklärt sehr anschaulich mit Bildern was vorgefallen ist. Dieses Buch bzw. die Bilder solltet ihr dann gemeinsam mit den Kindern durchsprechen. Vielleicht dauert es ja noch eine Weile und die Kinder würden Fragen stellen müssen, die euch vielleicht unangenehm sein werden.
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SUNFRIEND4SUNFRIEND4 Das finde ich nicht richtig
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horbachhorbach Ich auch nicht.
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RBMannheimRBMannheim
Also wenn die Oma "schlimm" aussieht, würde ich dem Kind den optischen Eindruck schon ersparen! Ansonsten sollte man aber schon bei der Wahrheit bleiben und das dem Kind schonend und kindgerecht erklären!
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derwessiderwessi
Gewissensfrage.Vielleicht ab 7-8 Jahren.Sie müssen es ja auch verstehen können.
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QetanQetan
Nur so kannst Du in den Kindern das natürliche Gefühl für das Sterben wecken.
Kinder wird demnächst 6 Jahre