Unser Beagle-Rüde, Jahrgang 1998, hat in den letzten Tagen stark abgebaut. Nach der Operation im Februar 2009 (da wurden 37 Blasensteine sowie ein Blasentumor entfernt) lebte er erstmal wieder auf, er bekam dann ein Spezialfutter. In diesem Frühjahr ging es ihm derart schlecht, dass wir schon dachten, es geht zu Ende. Es stellte sich dann heraus, dass er durch das Futter komplett übersäuert war und wir haben es dann abgesetzt, dafür hatte er nun Leberprobleme, die mit Mariendistel therapiert wurden. Das Ganze fing vor 5 Jahren an, als unser fröhlicher, abenteuerlustiger Hund, der immer gesund und auf jeden offen zugegangen war, von einem Alleingang zurückkam und mit eingekniffener Rute schnurstracks nach Hause lief. Danach konnte er keine Knallgeräusche mehr aushalten.
Jetzt lässt er sich fallen, wo er gerade steht, er ist wohl zu schwach. Fressen ist aber immer noch seine größte Leidenschaft! Er ist auch immer noch gern bei allem dabei. Ich kann es noch nicht wirklich fassen, wir haben soviel miteinander erlebt, durch und mit ihm habe ich meinen Mann kennengelernt und er hat sein Rudel stets wie ein Löwe verteidigt. Klar weiß man, dass irgendwann der Tag kommt, aber er hat schon so viel ausgehalten und nie gejammert und ist immer wieder aufgestanden. Er war Alleinunterhalter, Kinderfreund, Beschützer, Heiratsvermittler, Erzieher, Jagdhelfer, Kumpel und Seelentröster. Es fällt so schwer... Kann mir jemand einen Rat geben, wie man ihm großes Leid erspart? Es ist mein erster Hund gewesen. Vielen Dank!
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