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abschied nehmen

gefragt von angelsuzi am 04.07.2009 um 9:53 Uhr

um es kurz zu schildern:meine oma ist im januar diesen jahres verstorben an krebs hatte sie zuletzt 4tage vor ihren tod gesehen und ihr immer wieder gesgat wie sehr ich sie liebe und ihr fotos von den kindern gezeigt einen tag nach meinem besuch viel sie wieder ins koma und verstarb dann 3tage später. nun meine frage. ich konnte nicht zur beerdigung gehen da ich mich sehr an dem tag übergeben musste(hat mich sehr stark mitgenommen meine oma zog mich mit auf) und zu schwach war und konnte dadurch kein abschied nehmen.. wie kann ich das nun am besten machen war noch nicht einmal am grab(sie hat ein annonymes grab mit einer nummer)würde ihr aber gerne noch einiges sagen und abschied nehmen nur ich weiß nicht wie ich kan ja nichtmal blumen oder so aufstellen die würden dann gleich wieder weggenommen werden.


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Mikrofon
beantwortet von Mikrofon am 4. Juli 2009 09:55
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Schreibe ihr einen Brief und lege es unter die Kerze die Du Dir anzündest.

Kommentar von 67285b8ae58e8fc74e50db6e2e378cc4smallewunia99 am 4. Juli 2009 09:57

sehr schöner Tipp - DH :-)


bluna83
beantwortet von bluna83 am 4. Juli 2009 09:56
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du kannst es für dich zuhause machen, stell ein schönes bild auf. Erzähl ihr einfach alles was dir auf dem herzen liegt. Oder geh an einen schönen ort wo du ruhe has und schreib ihr einen Brief


Podencotina
beantwortet von Podencotina am 4. Juli 2009 09:56
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Ehrlich gesagt, ich würde eine persönliche kleine Gedenkstätte suchen... irgendein ruhiger, schöner Ort, an dem Du Dich hinsetzen kannst und Deine Ruhe hast, vielleicht ist ein hübscher Wald in Deiner Nähe? Dort kannst Du immer wieder hingehen, ihr auch mal Blumen hinlegen... Wo der Körper Deiner Oma liegt, ist letztlich völlig gleichgültig, wenn Du an sie denkst wird sie bei Dir sein, egal an welchem Ort.


klskls
beantwortet von klskls am 4. Juli 2009 09:58
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schreib ihr einen brief, den kannst du entweder an ihr grab bringen und ihr dort vorlesen oder aber du behälst ihn zu hause in einer kiste mit erinnerungen an deine omi oder du kannst ihn auch verbrennen, wenn du daran glaubst, dass die nachricht dann in den himmel gelangt. du kannst aber auch eure lieblingsorte besuchen um ihr so besonders nah zu sein und dort mit ihr sprechen... vieles geht auch in gedanken. ich weiß wovon ich spreche.... meine schwester starb am 18.1.09. wir haben eine kleine gedenkecke für sie eingerichtet und ich zünde oft kerzen für sie an. alles liebe und viel kraft


anonym
beantwortet von bine64 am 4. Juli 2009 09:58
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Nimm doch etwas, was Dich sehr mit Deiner Oma verbindet, tu es in eine Kiste und vergrab diese an einer für Dich wichtigen Stelle im Garten! So kannst Du Dir einen Platz schaffen, wo Du Abschied nehmen kannst und den Du immer wieder besuchen kannst!


Kommentar von angelsuzi am 4. Juli 2009 10:01

unsere liebe hat uns verbunden und die kinder weil sie die einzige ist aus meiner familie die sich immer sehr informiert hat über die kinder und interesse an ihnen hatte


anonym
beantwortet von newcomer am 4. Juli 2009 09:56
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wenn du ein Bild von ihr hast, stelle es in deiner Wohnung auf. Die Blumen stellst du dann dazu und sprichst mit Ihr. Nimm nicht Abschied sondern denke regelmäßig an sie, denn in deinem Herzen lebt sie weiter.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 4. Juli 2009 09:59
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Ich denke, das Grag aufsuchen, ist schon einmal der erste Schritt. Über die Nummer kann dir die Friedhofsverwaltung das Grab ja zeigen. Oder du nimmst ein Bild von ihr und und überlegst beim Betrachten, was du ihr gerne sagen möchtst und sprichts es dann auch laut aus. Evtl. kannst du im engeren Vertrautenkreis auch einfach so ein gemütliches Beisammensein veranstalten, wo du gern noch einmal ihrer Gedenken möchtest und jeder ein paar Worte sagen darf und du auch mal aussprechen kannst, was sie für dich bedeutet hat.

Kommentar von AnneReinbek am 4. Juli 2009 14:53

Das ist eine wunderbare Idee! Das finde ich ganz toll! Warum ist uns das damals nicht eingefallen? Ich glaube wirklich, dass das eine weitere Möglichkeit ist, innerlich "loszulassen", zu akzeptieren, was nun mal nicht zu ändern ist, und gut damit umzugehen, gut im Sinne von "es tut dir gut". Und darauf kommt es doch letztlich an, das Leben geht für die Lebenden weiter ...


Ol4ik09
beantwortet von Ol4ik09 am 4. Juli 2009 10:02
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Würde dir raten stell zu hause Bild von deiner Oma, zünde eine Kerze an und sprich mit Ihr sag ihr was du alles auf den herzen hast. Es wird dir bestimmt nacher gut gehen.


snecke
beantwortet von snecke am 4. Juli 2009 10:05
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Deinen Worten entnehme ich, das Du sie sehr geliebt haben mußt.Ich für meinen Teil, denke das Du sie ewig in Deinem Herzen tragen wirst und das ist wertvoller, als Blumen am Grab.Deine Gedanken kreisen in gewissen Situationen um sie, und Dir fallen Worte ein, die sie Dir sagte oder gar gute Ratschläge.Sie lebt in Deinem Herzen weiter und wenn Du den Drang danach verspürst mit ihr zu sprechen, kannst Du das an jedem beliebigen Ort und für mich sind schöne Orte (an denen mich der Verstorbene erinnert)besser als der Friedhof, denn dieser Ort hat etwas entgültiges.


anonym
beantwortet von AnneReinbek am 4. Juli 2009 10:07
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Es ist wie Du schreibst: Es gibt für das, was Du vorhast, keinen Platz im Sinne von: da gehe ich jetzt hin und kann mich von ihr verabschieden. Und mal ehrlich: was hätte deine Oma davon, wenn Du ihr irgendwo Blumen hinlegst? Das ist sowieso nur für die Leute. Ich habe 2001 meinen Vater und 2002 meine Mutti verloren. Du kannst mir also glauben, wenn ich sage, dass mir das sehr weh getan hat und bis heute immer noch tut. Aber ich war nicht ein einziges Mal an ihren Gräbern. Zwar aus einem anderen Grund als Du, aber das ändert nichts an der Tatsache. Ich würde auch den Teufel tun und mein sauer verdientes Geld irgendeinem Friedhofsgärtner in den Rachen schmeißen. Für wen? Für meine Eltern? Dass ich nicht lache! Nein. Ich hatte zu beiden ein sehr gutes Verhältnis. Wenn wir uns gesehen haben, haben wir uns sehr gefreut und uns verwöhnt bzw. verwöhnen lassen. Wir haben uns gegenseitig gezeigt, dass wir uns lieb haben und ich habe sie bis heute sehr lieb. Ich denke jeden Tag an die beiden, wo sie wohl sind, was sie wohl tun. (Ich habe mir damals eine Theorie zurechtgelegt, die mir und meiner kleinen Schwester sehr geholfen hat. Meine Mutti war nicht krank, sie wollte einfach nur nicht mehr leben sondern bei ihrem langjährigen Partner sein.) Ich habe mir vorgestellt, dass meine Eltern nach wie vor über mich und meine Schwester "wachen", irgendwie auf uns aufpassen, eben bei uns sind. Nur dass wir sie nicht mehr sehen. Das ist der einzige Unterschied zu früher. Und meine Mutti ist endlich wieder bei Papa, das war ihr sehnlichster Wunsch. Die beiden haben sich wieder und sind wieder zusammen. Diese Vorstellung gab mir Gelegenheit, gedanklich mit ihnen in Kontakt zu treten. Will sagen, ich spreche jetzt nicht laut vor mich hin. Das spielt sich alles nur in meinem Kopf ab. Das Gute daran: diese Vorstellung hat etwas extrem tröstliches und ich kann es von jedem Ort der Erde aus tun. Ich bin da völlig unabhängig von Gräbern und brauche auch keine Blumen dafür. Wichtig ist, dass man sich zu Lebzeiten seine Liebe gezeigt hat und dass man den Menschen nach seinem Tod nicht vergisst. Jedenfalls ist das meine Vorstellung von Trauerbewältigung. Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen damit helfen und wünsche dir, dass Du - so wie ich und meine Schwester - eine Möglichkeit für dich findest, mit dem schweren Schicksalsschlag fertig zu werden, Frieden zu finden.

Kommentar von angelsuzi am 4. Juli 2009 10:14

danke für deine offenen worte und das du so darüber mit mir sprichst jedoch weiß ich das sie leben wollte schon alleine weilsie so vernarrt in meine tochter und in meinem sohn war/ist sie hatte sich riesig über das bild gefreut und bewundert wie in ihren worten es zu sagen "kräftig" laura geworden ist.manche sagen mir auch das sie nur nochmal aus dem koma erwachte um mich zu sehen denn kurz darauf viel sie wieder ins koma und verstarb nur hilft mir das ehrlich gesagt nicht weiter denn dadurch denke ich das ich sie lieber nicht besucht hätt ,ob sie dann noch leben würde?...kurz gesagt hilft mir das nicht weiter kann leider nichts finden warum sie gegangen ist und stehe auch alleine da mit meinen gedanken denn meine familie ist echt fürn hintern wenn ich das mal sagen darf denn dieses annonyme grab hat sie nicht verdient sie hat es nicht verdient verbrannt zu werden...und schon gar ncith neben ein klohäuschen zu liegen nur weil da sone komische pflanze wächst,kann damit einfach nicht umgehen aber ich möchte meiner oma erzählen wie es laura und john geht möchte ihr sagen das sie mir fehlt ich jeden tag ihre nummer wähle und mir wünsche das sie rangeht und alles ist wie früher das sie wieder für mich da ist und meine gedanken wünsche ect wieder hört und ich ihre wünsche erfüllen kann,wisst ihr was ich meine

Kommentar von Simple_avatar4smallcelliboy am 4. Juli 2009 10:17

Ich versteh dich vollkommen.. mir gehts genauso.. ich erzähl ganz viel von meinen kindern.. und wenn ich mal nicht weiter weiss vergess ich manchmal das sie nicht mehr lebt und möchte sie um rat fragen.. was dann natürlich nicht geht... es ist einfach furchtbar einen menschen zu verlieren den man so sehr geliebt hat...

Kommentar von AnneReinbek am 4. Juli 2009 10:26

Von dem Gedanken, Besuch ja oder nein, was wäre wenn ... musst Du unbedingt abkommen! DU hättest nichts ändern können. Den Tod deiner Oma musst Du erstmal akzeptieren! Auch dass sie nicht sterben wollte, ändert nichts. Wer will das schon? Du darfst dir auf keinen Fall Vorwürfe machen oder versuchen, das Ganze mit einer anderen Verhaltensweise von dir erneut "aufzudröseln". Das bringt dich nicht weiter! Und die Frage, wo sie begraben liegt, stellt sich - jedenfalls für mich - überhaupt nicht. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nicht an einen Gott glaube. Ich habe mir, wie schon oben in der Antwort beschrieben, meine eigene Philosophie zusammengeklöppelt. Schließlich muss ich weiterleben. Das liest sich vielleicht bekloppt, aber ich meine das wirklich so. Ich muss für mich versuchen, mit der Geschichte klar zu kommen, ich muss zur Ruhe kommen, ich muss mit dem Verstorbenen kommunizieren, um meinen Seelenfrieden wiederzufinden. Da ist es völlig egal, ob sie unter einem Rosenbusch begraben wurde, oder an einem Klohäuschen. Das was begraben wurde, ist ein toter seelenloser Körper. Die Seele deiner Oma aber, die ist immer bei dir. Kommuniziere mit ihr, bei jeder Gelegenheit, an jedem beliebigen Ort. Erzähl ihr von deiner Tochter und "horche in dich hinein". Glaub mir, Du bekommst eine Antwort! Dass sie nicht mehr zurück kommt, das ist die Sache, die Du zuvor einfach lernen musst, hinzunehmen. Daran kann niemand etwas ändern, leider.

Kommentar von 074efe27288876f4baf12abf9866c3b8smallkugel am 4. Juli 2009 10:53

@AnneReinbek: Du hast eine wunderbare Art, Deine Gedanken in Worte zu fassen.

Ich sehe das genauso wie Du. Meine Eltern starben 1992 und 1995 an Krebs - warum das so kommen mußte? Ich weiß es nicht aber mich tröstet auch heute noch der Gedanke, dass es ihnen jetzt besser geht, da wo sie auch immer sein mögen. Klar ist es lange her, aber es sind meine Eltern und heute habe ich selbst Kinder und merke er richtig, wie sehr sie sich um uns gekümmert haben, welche Sorgen sie sich machten und wie lieb sie uns hatten - glaub mir, das wirft einen auch heute noch aus der Bahn.

Ich bin fest davon überzeugt, dass sie "sehen" was ich aus meinem Leben gemacht habe (welches sie mir wohl damals gar nicht zugetraut hätten) und sicherlich stolz wären/sind, wenn sie es real erleben dürften. Für meine Kinder (7, 8)sind Oma und Opa (die sie nie kennenlernten) irgendwo nur halt nicht hier. Ich erzähle ihnen von meiner eigenen Kindheit, wie die beiden waren und wie sie auch manchmal reagierten.

Wenn ich mit meinen Kindern spazieren gehe, dann stöhnt so manche ältere Herrschaft auf: "Gott, Dein Bub ist ja ganz der Opa... " oder meine Tochter im Kunstunterricht mit meiner Mutter verglichen wird. Solche Momente freuen mich sehr, weil sie bestätigen, dass nichts einfach so vergänglich ist - irgenwie lebt etwas weiter.

Als meine zwei heuer zwei selbstgepfückte Blumensträuße zu Muttertag anschleppten, rang ich wirklich mit der Fassung. Der eine war für mich der andere aber für das Grab meiner Eltern/Mutter. Einfach so mit der Begründung "Eine Oma ist ja auch irgenwie eine Mama".

Ich gehe selten zum Friedhof, weil sie für mich da nicht lebendig sind. Sie leben in banalen Dingen wie einer Kette, Bildern, Erfahrungen, das was sie mir beibrachten usw. Ich erinnere micht daran, wie sie lebten und nicht, wie ich sie beerdigt habe.


celliboy
beantwortet von celliboy am 4. Juli 2009 10:13
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Mein Beileid...Meine Mama ist letzten Oktober Verstorben,ich konnte auch nicht mit zur Beerdigung...War ruhig gestellt da ich im 8ten monat Schwanger war... Ich ihr später einen Brief geschrieben und ihn eingegraben... Und wenn ich jetzt an ihrem Grab bin rede ich ganz viel mit ihr... Ich hoffe es hilft dir ein wenig...


erzengelchen94
beantwortet von erzengelchen94 am 7. August 2009 21:55
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geh hin und rede dir einfach alles von der seele

und ja der brief is ne klasse idee


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